von Walter am 28.07.2005 (666 mal gelesen, keine Kommentare)

Auch wenn die Wochenenden in M├╝nchen verregnet sind und die Westpark-Seeb├╝hne ├╝ber schauerliches Wetter klagt, die Mittwochs-Spielabende im Freien vermitteln bis weit nach Mitternacht ein mediterranes Lebensgef├╝hl.
1. “Enix”
Nicht zu verwechseln mit dem bayerischen “Eh nix”. Ein h├╝bsches, kleines Karten-Brettspiel, gesponsert von der Schweizerischen Vereinigung f├╝r Sonnenenergie.
Zum Gl├╝ck f├╝r das Spiel kommt die ├ľkologie au├čer als Design-Motiv nicht zum Vorschein. Jeder Spieler sammelt Karten in verschiedenen Farben und mit m├Âglichst g├╝nstig bewerteten Zahlensummen. Die Methoden, an Karten heranzukommen sind durchaus neuartig und bemerkenswert. Ansonsten ist alles sauberes Chaos. Und wenn man Lust hat, kann man dabei versuchen zu denken.
WPG-Wertung: Aaron: 6, G├╝nther: 4 (kommt mit Chaos-Theorien besser zurecht als mit Chaos-Praxis), Loredana: 6, Peter: 3 (hatte sich schon vorher im Negativen festgebissen), Walter: 6
Ich werde eine Rezension schreiben.
2. “Long Short”
Echt “klassisches” (Originalton Aaron!) Wirtschafts- und B├Ârsenspiel aus den 80er Jahren. Wird hoch gepriesen, als “einziges” seine Art, weil man auch beim Fallen von Aktienwerten Gewinne machen kann. Ist das nicht bei allen B├Ârsenspielen so? War das 1982 tats├Ąchlich eine neuartige Idee?
F├╝r Peter war am Ende Aarons Klassiker leider doch nur ein Moritz-Klassiker!
Wenn Moritz seinen Report zu “Dividends” fertig hat, kann er ihn im Handumdrehen auf “Long Short” umschreiben. Zwei Fliegen in einer Klappe! Ist das nicht viel effizienter als die vielen tausend Noten f├╝r das Fu├čball-Oratorium?
WPG-Wertung: Hallo, wir haben die Noten vergessen! Bitte nachreichen! Von mir gibt eine 5.
3. “Zoff im Zoo”
Jeder konnte sich an die Tierbilder erinnern, keiner wu├čte mehr so genau die Regel-Details. Diesmal machte uns Peter den Moritz. (Was die “Klassik” betriff.)
Ein Stichspiel, bei dem das Mannschafts-Prinzip eine h├╝bsche Wertungsvariante darstellt. Nat├╝rlich ist die Kartenverteilung das A+O. Dazu gesellt sich eine gekonnte Kartenpflege und ein Ged├Ąchtnis, ├╝ber die schon gefallenen Karten. Und ein Gesp├╝r daf├╝r, wann man mit seinen L├Âwen und Igeln auf den Markt zieht. Geduld haben, auf keinen Fall einen fr├╝hen Stich an sich rei├čen, wenn dabei die Kartenhand zum Teufel geht!
WPG-Wertung: Aaron: 7, G├╝nther: 8, Loredana: 7, Peter: 8, Walter: 7
4. “Bluff”
Hoffentlich beschweren sich meine Nachbarn (die ├╝bern├Ąchsten, nicht die n├Ąchsten!) ├╝ber die mittern├Ąchtlichen Lacher nicht. Bei Bluff sind sie unvermeidlich. (Wenn auch die Tageszeit nicht vorgeschrieben ist.)
Ich schied in allen drei Runden vorzeitig aus (was bei “Bluff” ja kein Ungl├╝ck ist). Loredana gewann alle drei Runden, obwohl sich Peter zwischenzeitlich erfolgreich mit fremden Sternen schm├╝ckte!
Keine neue Wertung


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