von Walter am 7.09.2006 (740 mal gelesen, keine Kommentare)

Aus Helsinki, Berlin, Haar und Kieferngarten kamen sie angereist. Die Lufthansa war p├╝nktlich und die Zugroasten kamen rechtzeitig um 20 Uhr am Westpark an, die Einheimischen lie├čen sich Zeit, so da├č wir zum Warming-Up im Trio antraten und den Anfang mit einem Endspiel anfingen.
1. “Flaschenteufel”
Erstmals gab es zum Einstimmen und zum Absacken das gleiche Spiel: “Flaschenteufel”. Die Denker Arpad und Wolfgang sollte ihre Meinung dazu abgeben, ob man sein Spielerschicksal in der Hand hat oder gespielt wird.
Noch nie wurden zu Beginn eines Stiches so viele niedrige Karten ausgespielt wie diesmal. Es hat sich allm├Ąhlich herumgesprochen, da├č man beim Ausspielen einer gelben 1 oder 2 zum ersten Stich keineswegs den Flaschenteufel bekommen mu├č. Damit kann man aber unverz├╝glich seine hohen roten Karten zu unangefochtenen Winnern promovieren. Allerdings sollte man dabei den Rest seiner Kartenhand gut analysiert haben; auf seine kleinen Karten l├Ądt man mit solchen Man├Âvern ein immer gr├Â├čeres Risiko auf.
Fazit:
[glowred]Selbst wenn es nicht beherrschbar ist, so ist es doch eine Herausforderung.
Wie eine sch├Âne Frau![/glowred]
Den WPG-Schnitt von 7,1 senkten Arpad und Wolfgang mit 3 bzw. 6 Punkten auf insgesamt 6,8 Punkte.
2. “Maestro Leonardo”
Ein Denkerspiel, dessen spielerische Qualit├Ąten noch einmal auf den Pr├╝fstand sollten.
Es gab diesmal ein sehr viel ausget├╝ftelteres Lavieren auf dem Markt der Gelegenheiten. Und wieder erwies sich der unverz├╝gliche Ausbau von Laboratorien und das fr├╝hzeitige Erwerben aller Lehrlinge als der richtige Weg zum Sieg. Selbst wenn damit die ersten Produktions-Runden geopfert werden sollten.
Nat├╝rlich mu├č man anschlie├čend jederzeit versuchen, antizyklisch zu spielen, d.h. dort billigst abzukassieren, wo die anderen gerade keine Ambitionen zeigen. Erst wenn alle Spieler so erfahren sind und diesen Tip beherzigen, ist es nicht mehr leicht, Zyklus und Antizyklus zu unterscheiden.
Auch das Rathaus hat erneut seine Qualit├Ąten als Druckmittel gezeigt, alle Mitspieler zu h├Âheren Eins├Ątzen f├╝r ihre Pr├Ąferenzgebiete zu zwingen. Gerade in der Mittelphase sollte ein Startspieler (mit ausreichend P├Âppeln) hier immer seinen ersten Lehrling hinstellen. Und dann nat├╝rlich seinen Meister bis zum letzten Zug als Drohung in der Hand behalten.
Aaron kam zum Schlu├č: “Man ist in der ewigen Zwickm├╝hle, was mach’ ich wirklich. Das ist immer ein Zeichen f├╝r ein gutes Spiel”.
WPG-Wertung: Aaron hob seine Note von 6 auf 8 Punkte (trotz der m├Âglichen unvermeidlichen pers├Ânliche Katastrophen am Ende), Arpad, Wolfgang und Walter vergaben ebenfalls je 8 Punkte.
Unsere Rezension von letzter Woche ist immer noch die einzige Referenz bei Luding.
3. “Flaschenteufel”
siehe oben!


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