von Walter am 14.11.2013 (3.063 mal gelesen, 1 Kommentar)

Seit Aarons „Yunnan“ als offiziell produziertes Spiel in die Öffentlichkeit getreten ist, hat sich unser Spieler-Kritiker-Selbstverständnis gewandelt. Wir sind sensibler geworden für Kritiken im Internet.

Yunnan – jeder Westparker bekam ein Freiexemplar

Yunnan – jeder Westparker bekam ein Freiexemplar

Sie können jetzt auch „uns“ (vorwiegend natürlich Aaron) treffen, und sie tun weh, wenn sie ungerecht sind, auf fehlerhaftem Regelverständnis oder einer nur bruchstückhaften Auseinandersetzung mit dem Spiel beruhen. Ja sogar dann, wenn sie berechtigt sein sollten. Die Karawane zieht nicht mehr so unbeeindruckt weiter, wenn die Hunde bellen.
Trotzdem wollen wir weiterhin frisch fromm fröhlich ans Werk gehen und weiterhin auf fremde Werke einschlagen, wenn uns danach zumute ist. Man darf alles nicht so ernst nehmen, uns nicht, das Spiel nicht, und das Leben auch nicht.
(Ăśbrigens: Pflaumen sind auch FrĂĽchte.)

1. “Spyrium”
Den Begriff „Spyrium“ sucht man im Internet vergebens. Alle mittels Google ermittelten Beiträge hängen direkt mit dem neuen Spiel von Ystari zusammen. Verlassen wir uns also auf die Angabe des Verlages und glauben einfach, dass „Spirium“ ein geheimnisvolles Material mit hoher energetischer Wirksamkeit ist. Zumindest im „Spirium“ von William Attia, dem Autor des genialen “Caylus”.
In sechs Runden plazieren wir unsere Arbeiter an ausliegende öffentliche Ertragskärten oder auf sukzessiv erworbene private Ertragskärtchen und gewinnen damit Geld, Spyrium, Siegpunkte, weitere Arbeiter, Privilegien-Kärtchen, die unsere weiteren Aktionen allgemein fördern und belohnen, oder Fabriken, in denen wir ganz privat unser Siegpunkt-Süppchen kochen können.
Das bemerkenswerteste Element in „Spyrium“ ist der Setzprozess auf die öffentlichen Ertragskärtchen. Pro Runde werden neun Stück in einem drei mal drei Felder großen Quadrat offen auf den Tisch gelegt, und die Spieler setzen reihum ihre Arbeiter jeweils zwischen zwei Kärtchen. Wenn man einen Arbeiter später wieder zurücknimmt, kann man eine der beiden anliegenden Karten

  • nutzen, d.h. ihre Quellen fĂĽr Geld oder Spyirum einen Augenblick lang fĂĽr sich sprudeln lassen

oder

  • kaufen, d.h. ihre Erwerbsquellen in alle Zukunft nur noch fĂĽr sich selber sprudeln lassen, muss aber umso mehr Geld hinblättern, je mehr eigene oder fremde Arbeiter noch um die Karte herumstehen.
Spyrium – man beachte das 57te Weinglas

Spyrium – man beachte das 57te Weinglas

Hiermit ist ein spannender Antagonismus verbunden: nutzen oder kaufen, noch warten oder gleich zuschlagen? Viele Konkurrenz macht den Kauf teuer, manchmal teurer, als es sich ein Spieler leisten kann. Wer allerdings zu lange wartet, hat das Nachsehen, wenn ein Mitspieler eher zuschlägt. Und wenn gar beide Erwerbskarten rechts und links bzw. oberhalb und unterhalb eines Arbeiters weggekauft wurden, geht der Arbeiter ganz leer aus und muss in dieser Runde ohne Ertrag wieder nach Hause gebracht werden.
Es gibt viel zu ĂĽberlegen, wohin man seine Arbeiter placiert. Die Effekte der verschiedenen Karten spielen die wichtigste Rolle, daneben aber auch die Spielerreihenfolge, die bereits positionierten Arbeiter der Mitspieler, die eigenen Resourcen – Möglichkeiten und BedĂĽrfnisse an Geld und Syprium – , sowie die Ambition und Potenz der Konkurrenz. Die vielen Abhängigkeiten kann man in der ersten Begegnung mit dem Spiel noch gar nicht ĂĽberblicken. Beim ersten Mal muss man erst eine Stunden lang die Spielregeln studieren und anderthalb Stunden lang die ersten drei Runden spielen (mit unausweichlichem wiederholtem Regelstudium), bevor dann in einer weiteren halben Stunde – jetzt schon recht flĂĽssig – die letzten drei Runden absolviert werden können. (Man beachte den Lerneffekt!)
Wenn man das Spiel beherrscht, könnte man es vielleicht in einer Stunde schaffen. Wenn man es dann aber erst richtig ernsthaft angeht, die Freude des Entdeckens und den spielerischen Einstieg hinter sich hat, dann wird es wohl jedesmal viel SchweiĂź und Gehirnschmalz kosten. Bei uns wird es dann auch weiterhin nicht unter zwei Stunden abgehen …
WPG-Wertung: Aaron: 6 (der Mechanismus und alles am Spiel ist OK, am Ende zieht es sich etwas lang), Günther: 7 (hübsches Planspiel), Horst: 7, Moritz: 8 (sehr gutes Design, sehr viel Interaction, viele Spannungselemente), Walter: 7 (alles funktioniert ausgezeichnet. Für das im Grunde aber doch sehr einfache Kaufen-oder-Nutzen-Prinzip dauert ein Spiel zu lang; das könnte mit der Zeit monoton werden.)
„Spyrium“ ist keine Pflaume.

2. “Ebbes”
Auf den ersten Blick ein Stichkartenspiel mit all seinen gewohnten Eigenschaften:

  • Jede Karte hat eine definierte Wertigkeit – hier einen Zahlenwert von 1 bis 15.
  • Jeder spielt reihum eine Karte zu einem Stich.
  • Man muss die ausgespielte Farbe bedienen.
  • Wer nicht bedienen kann, darf trumpfen.
  • Die höchstwertige Karte der ausgespielten Farbe bzw. der höchste gespielte Trumpf gewinnt den Stich.
  • Wer einen Stich gemacht hat, spielt zum nächsten aus.

In jedem Stich gibt es gute und schlechte Wertungskarten. Jeder möchte Stiche mit möglichst viele guten und möglicht wenig schlechten Karten machen. Daneben gibt es noch „ebbes“-Karten. Pfälzer und Hessen wissen von Haus aus, was das heißt: „etwas“. Wer von den ebbes-Karten die meisten oder die wenigsten hat, bekommt keinen Siegpunkt dafür, alle anderen, die also gerade „ebbes“ davon haben, bekommen einheitlich drei Siegpunkte. Trumpf-, Plus-, Minus- und Ebbes-Karten sind jeweils die Karten einer bestimmten Farbe: rot, grün, gelb oder blau.
Soweit so gut. Doch jetzt kommt „ebbes“! Die Zuordnung der Farben zu ihrem Effekt ist zu Spielbeginn nicht festgelegt, das kommt alles erst im Laufe des Spieles heraus. Die Kartenfarbe der ersten gespielten „1“ bestimmt die Trumpffarbe, die erste gespielte „2“ bestimmt die Plus-Karten usw. Das geht so bis zur fünften und letzten Farbe, die „nix“ zählt.
Da geht einem leidenschaftlichen Stichkartenspieler doch das Messer in der Tasche auf. Alles, was ĂĽblicherweise an einem solchen Spiel SpaĂź macht, ist weggefallen, Es gibt keinen Gesamt-Plan, wie man seine Kartenhand anlegen soll, und – während eines GroĂźteils des Spiels – kein Wissen darĂĽber, ob ein Stich gut ist oder schlecht. Wenn sich die Fronten geklärt haben, ist die Kartenhand ausgelutscht und die WĂĽrfel fĂĽr Plus- und Minus-Punkte sind längst gefallen.
In Essen wurde „Ebbes“ sehr hoch gehandelt. Unser angehender Bundesligaspieler Walter warf heute aber bereits nach der ersten Runde das Handtuch. Er war nur dann willens, weiter zu spielen, wenn wir die Regeln modifizieren. Z.B. könnte der Startspieler (oder der Spieler links von ihm), gleich zu Beginn des Spiels frei die Trumpffarbe bestimmen, der nächste die Plusfarbe usw. Aber Aaron wollte unbedingt bei der Werktreue bleiben und ließ nur offiziell formulierte Experten-Regeln zu.

  • Bei der Variante 1 („Spielen mit mehr Karten.“) werden von jeder Farbe noch ein paar mehr Karten ins Spiel genommen. Im Regelheft steht dazu „Das macht das Spiel noch spannender, da es i.d.R. länger dauert, bis die Bestimmerkarten fallen“. Das kam fĂĽr uns gar nicht in Frage. Horst hätte bestimmt dazu gesagt: „Noch mehr ScheiĂź!“.
  • Bei der Variante 2 („Bestimmerkarten aussuchen“) wird zwar die Farbverteilung modizifiert, das ändert aber nichts an den grundsätzlichen ebbes-spezifischen Eigenschaften. Walter gab unter der Bedingung nach: „Jeder darf pro Karte-Spielen höchstenfalls 5 Sekunden ĂĽberlegen – sonst breche ich ab!“ Im zweiten Stich durfte er abbrechen …

WPG-Wertung: Aaron: 4 (keine Punktevergabe für die Grundversion), Günther: 3 (für weniger Punkte müßte er das Spiel besser kennen lernen), Horst: 1 (fassungslos, ob eines solchen Spiele-Designs), Moritz: 10 (2 Punkte für die Basisversion, 6 Punkte für die Expertenregeln, und weitere 2 Punkte hat ihm der Protokollführer jetzt untergejubelt), Walter: 2 (offensichtlich gibt es Runden – siehe Essen 2013 – in denen das Spiel ankommt, meines ist es nicht. Überhaupt nicht!)
“Ebbes” ist eine Frucht.

3. “Die Ratten im Gemäuer”
Das Spiel basiert auf der Erzählung “The Rats in the Walls“ von H.P. Lovecraft. Zumindest die Ratten sind daraus entnommen und die Gehirnsubstanz (Chips), die die Spieler so peut-a-peut verlieren, bis der erste Spieler keine mehr hat und damit das Spiel beendet. Mit dem gehirnigsten Spieler als Sieger.
Wir wĂĽrfeln mit HexawĂĽrfeln, die auf zwei Seiten Ratten abgebildet haben, auf den anderen vier Seiten aber leeres Nichts enthalten. Mit einem WĂĽrfel fängt man an und gibt den WĂĽrfelbecher samt Inhalt mit der Aussage: „Keine Ratten im Gemäuer“ bzw. „1, 2, 3 … Ratten im Gemäuer“ verdeckt an den Nebenmann weiter. Der Nebenmann kann das glauben oder anzweifeln. Beim Anzweifeln wird der WĂĽrfelbecher gehoben und entsprechend LĂĽge oder Wahrheit verliert der LĂĽger bzw. der Anzweifler einen Gehirn-Chip.
Beim Glauben wird ein Rattenwürfel dazugenommen und der nächste Spieler muss damit entweder ebenfalls „keine Ratten“ oder eine Ratte mehr als sein Vorgänger würfeln. Man kann seinem Vordermann aber auch eine vorgegebene Anzahl von Ratten glauben und den Becher ohne einen zusätzlichen Würfel und ohne Neuzuwürfeln weitergeben. Damit kommen Bluff-Elemente ins Spiel.
Eine weitere, nicht zu unterschätzende, von uns aber kaum genutzte Regel ist, dass man nach dem Anschauen des eigenen Wurfes – bei Nichtfallen – ein weiteres Mal zu würfeln darf und die Würfel jetzt ohne sie anzuschauen mit der üblichen Ansage weitergeben darf.
Günther hat lange darüber nachgegrübelt, ob der Zahlungsmechanismus für die Strafprämien stimmig ist und ob es dafür ein (triviales) eindeutig bestes Vorgehen gibt. Er ist damit noch zu keiner abschließenden Wertung gekommen, es wird aber wohl alles rechtens sein.
WPG-Wertung: Aaron: 6 (das Spiel funktioniert und; wir haben viel gelacht), Günther: 5 (muß erst noch die Tendenz ermitteln, insbesondere das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Glauben und Anzweifeln), Moritz: 7 (das Spiel ist nicht dumm, es gibt genügend Anlaß zum Bluffen, Henning Poehls bestes Spiel), Walter: 5 (Die Pfiffigigkeit, insbesondere die Psychologie und Schlußfolgerungsmöglichkeiten bei den Vorgaben treffen bei Weitem nicht das Original-„Bluff“.)
Die Ratten sind zumindest ein reifer Herbstapfel. Der enge, längliche WĂĽrfelbecher – ähnlich wie bei bestimmten Backgammon-Ausgaben – ist leider mangelhaft. Die WĂĽrfel bleiben darin ĂĽbereinander stehen. Vielleicht ging Herr Poehl davon aus, dass jeder Spieler zuhause ohnehin einen funktionierenden WĂĽrfelbecher hat.

4. ” Malacca “
Als Bluff-Spiel wurde „Malacca“ heute propagiert, doch handelt es sich hierbei eher um ein nur halbgereimtes Mitspieler-Chaos-Spiel. Zumindest in einer Dreierrunde. (Horst und Moritz waren inzwischen auf dem Heimweg.)
Jeweils eine von zwölf Schiffskärtchen mit einem Geldwert zwischen 3 und 13 wird auf den Tisch gelegt, und alle Mitspieler legen verdeckt eine von drei Aktionskarten, gemäß der sie sich als „Pirat“, „Verteidiger“ oder neutraler „Händler“ betätigen wollen. Zusätzlich dürfen sie auf ihre Aktionskarte noch eine Summe Geldes in beliebiger Höhe einsetzen. Jetzt kommt die Wertung. Sind am Ende die Piraten in der Mehrzahl, so teilen sie unter sich den Wert des aktuellen Schiffes, sowie die Geldeinlagen der Händler und Verteidiger. Sind die Verteidiger in der Mehrzahl, so teilen sie unter sich die Geldeinlagen der Piraten. Die Piraten verlieren damit außerdem noch die Hälfte des nicht eingesetzten Geldes an die Bank. Ist das Schiff nicht gekapert worden, erhalten die Händler den eingesetzten Geldbetrag doppelt zurück.
Worum geht es?
Pro Zug (Schiff) können die Piraten eine erkleckliche Summe verdienen, besonders am Anfang, wenn alle Spieler noch wenig Geldmasse für Händler-Verdoppelungen zur Verfügung haben. Sie gehen allerdings das Risiko ein, mindestens die Hälfte ihres Gesamt-Besitzes zu verlieren, wenn das Kapern schief geht. Die Verteidiger verdienen nur, wenn die Piraten Geldbeträge einsetzen, ansonsten bekommen sie für ihre Tapferkeit keinen Pfennig, höchstenfalls eine spezielle Aktionskarte mit doppelter Piraten-, Verteidigungs- oder Händlerkraft, die für sich gesehen aber keine Siegpunkte wert ist. Die Händler verdienen immer nur in der Höhe ihres eingesetzten Geldes. Am Anfang haben sie dafür noch sehr wenig Liquidität, später können das große Summen werden, allerdings mit dem Risiko eines Totalverlustes durch die Piraten.
Wie spielt man?
Am Anfang sind alle wohl Piraten (mit oder ohne einen Geldeinsatz, der hier ohnehin nichts zum wandelnden Vermögen beiträgt) und teilen sich die Güter auf den Schiffskarten. Es gibt keine Motivation, davon auszubrechen und auf Verteidigung zu mimen. Dazu bräuchte man Mehrheiten, die aber nur zufällig sind. Genau um das Dabeisein bei den Mehrheiten geht es. Wer Lust hat, kann aus den investierten Geldsummmen Kaffeesatz-Leserei betreiben und auf die gewählte Rolle des Mitspielers schließen. Dabei ist alles mehr als vage. Doch das ist offensichtlich das verfolgte und erreichte Ziel des Spieldesigns.
Wer zufällig mal eine deutlich höhrere Geldmasse besitzt als seine Mitspieler – was bei dem chaotischen Spielablauf durchaus der Fall sein kann -, wird den Deubel tun und weiterhin auf Pirat oder Verteidiger gehen. Als passiver Händler mit Null-Einsatz wird er erfolgreich seinen Gewinn über die Runden retten können. Auch das liegt im Design, aber ob das so gewollt ist?
Wer war bei uns wohl dieser erfolgreiche Aussitz-Händler? Natürlich der Günther, der ungekrönte Beherrscher von System und Chaos!
WPG-Wertung: Aaron: 5 (möchte die etwas stumpfen Mechanismen des Kampfes um das liebe Geld nicht unbedingt noch einmal spielen), Günther: 5 (es gibt Gruppen, in denen so ein vages Spiel dann plötzlich doch funktioniert. A.b.N: Hat es bei uns also nicht funktioniert? Sind Deine 5 Punkte also sher gruppendynamisch zu betrachten?), Walter: 4 (ein holpernder Zeitvertreib. „To have a plan“? – Fehlanzeige).
Malacca ist eher ein Kelterapfel.

5. “Valeo”
Aaron hat sein „Numeris Romanis“ – die Spielidee mit den römischen Ziffern auf griechischen HexawĂĽrfeln – grĂĽndlich ĂĽberarbeitet. Jetzt bekommt jeder eine feste Anzahl von WĂĽrfeln in die Hand, mit denen er ein einzigel Mal verdeckt wĂĽrfelt. Die Spieler legen dann reihum ihre Ergebnisse wĂĽrfelweise einzeln auf ein scrabble-artiges Spielbrett. Am Ende werden die darin enthaltenen römischen Zahlen identifiziert und als Siegpunkte den Spielern zugeschrieben. Jeder bekommt nur Siegpunkte fĂĽr die Zahlen, an denen er die Mehrheit von WĂĽrfeln hat. Oder alle Spieler werden anteilig ihrer WĂĽrfelanzahl entlohnt. Oder, oder …
Noch keine WPG-Wertung fĂĽr ein Spiel in der Findungs-Phase..
Valeo ist ein noch unreifes FrĂĽchtchen.


ebbes kaufen:
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Eine Reaktion zu “13.11.2013: Erste Pflaumen aus Essen”

  1. Aaron

    Kleiner Hinweis zu ebbes: leider habe ich beim Regelerklären der Basisversion einen Punkt übersehen: das Spiel geht insgesamt über 5 Durchgänge und für einen kompletten Durchgang bleibt die Zahlenbestimmerkarte für alle 5 Typen (Trumpf, plus, ebbes, minus, nix) gleich. Erst für den nächsten Durchgang wird die nächste Zahlenbestimmerkarte aufgedeckt.

    Also in dem Beispiel oben: im ersten Durchgang bestimmt die erste gespielte 1 die Trumpffarbe, die zweite 1 die Plusfarbe, usw. Erst im zweiten Durchgang wird dann die 2 als Bestimmerkarte aufgedeckt und die erste gespielte 2 …

    Dadurch entschärft sich zumindest unsere Kritik, das alles völlig unkalkulierbar ist, denn jetzt liegt es zumindest ein bisschen in der Hand der Spieler, wann sie welche Farbe mit der Bestimmerzahl ausspielen.