{"id":140,"date":"2007-03-23T21:31:13","date_gmt":"2007-03-23T21:31:13","guid":{"rendered":"http:\/\/westpark-gamers.de\/blog\/?p=140"},"modified":"2007-03-23T21:31:13","modified_gmt":"2007-03-23T21:31:13","slug":"21032007-schlosser-am-westpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2007\/03\/23\/21032007-schlosser-am-westpark\/","title":{"rendered":"21.03.2007: Schl\u00f6sser am Westpark"},"content":{"rendered":"<p>Die heutige \u00dcberschrift stand schon auf &#8220;Einbruch am Westpark&#8221;: W\u00e4hrend p\u00fcnktlich um 8 Uhr die Spieler eintrudelten, stand auf einmal auch die Nachbarin auf der Matte: Sie konnte ihre Haust\u00fcre nicht nicht mehr aufschlie\u00dfen, in zwei von drei Schl\u00f6ssern lie\u00dfen sich die Schl\u00fcssel nicht mehr herumdrehen. Offensichtlich hatten Einbrecher die Schl\u00f6sser vermurkst.<br \/>Unser Wolfgang vom Landeskriminalamt konstatierte Bohrl\u00f6cher im Schlo\u00df und riet zur Polizei. Hans riet zum Einschlagen des Flurfensters, das w\u00e4re billiger als die Erneuerung einer dicken, festen Holzt\u00fcr. Aaron versuchte zu \u00fcberzeugen, doch welche distinguierte \u00e4ltere Dame l\u00e4\u00dft sich schon durch ein Flurfester in die Wohnung schieben?<br \/>Die anger\u00fcckten Polizisten kamen mit den Schl\u00f6ssern auch nicht zurecht, doch mit ihren dicken Taschenlampen fanden sie die Ersatzschl\u00fcssel im Gartenh\u00e4uschen. Und siehe da: Mit den Ersatzschl\u00fcsseln lie\u00dfen sich alle Schl\u00f6sser auch auf normalem Wege \u00f6ffnen. Nicht Einbrecher hatten das Problem verursacht, sondern reiner Zufall.<br \/>Vielleicht sollten Nachbar und Nachbarin in Zukunft ihre T\u00fcr nur noch mit einem Schlo\u00df zuschlie\u00dfen. Wenn \u00fcberhaupt.<br \/><strong>1. &#8220;King of Chicago&#8221;<\/strong><br \/>Aaron hatte das Spiel auf der Spiel2006 in Essen f\u00fcr den halben Preis gekauft. Daf\u00fcr mu\u00dfte er bis zur letzten Messe-Sekunde warten, denn die 250 produzierten und mitgebrachten Exemplare fanden dort rei\u00dfenden Absatz, und der Verlag r\u00e4umte den Rabatt erst ein, als er vor der Entscheidung stand, die letzten beiden Exemplare wieder mit nach Hause zu nehmen oder f\u00fcr 25 Euro pro St\u00fcck in Essen zu lassen.<br \/>Das Spiel sieht sehr solide aus, besitzt stabile schwarze Plastikutensilien und zwei verschiedenfarbige W\u00fcrfel. Schon auf den \u00e4u\u00dferen Eindruck hin waren alle Westparker waren bereit, sich jetzt durch die 28 Seiten dicke Spielanleitung durchzuk\u00e4mpfen. Doch Aaron als designierter Vorleser zog die Rei\u00dfleine: er wird sich erst zuhause im stillen K\u00e4mmerlein nochmal mit den Regeln auseinandersetzen, bevor der das Spiel bei uns auf den Tisch legt.<br \/>Nat\u00fcrlich noch keine WPG-Wertung<br \/>Aaron schreibt die versprochende Rezension. Dann.<br \/><strong>2. &#8220;Thurn und Taxis &#8211; Expansion: Mit Glanz und Gloria&#8221;<\/strong><br \/>Fast w\u00e4re das Spiel bei uns schon &#8220;Spiel des Monats&#8221; geworden, obwohl es erst die H\u00e4lfte von uns gespielt hat.<br \/>Aufmachung und Prinzipien sind wie in der Basisversion &#8220;Thurn und Taxis&#8221;. Wie ging die gleich nochmal? Im Expansionsset ist die alte Spielregeln nicht mehr enthalten. Walter behauptete, die Regeln noch zu kennen, doch Aaron ging auf Nummer sicher und schaute lieber im Internet auf der Seite von &#8220;Hans-im-Gl\u00fcck&#8221; nach. Jawohl:<br \/>&#8211; man darf nur eine einzige aktuelle Strecke bauen<br \/>&#8211; jeder f\u00e4ngt mit zwei St\u00e4dtekarten an<br \/>&#8211; die regionalen St\u00e4dte-Kombinationen geh\u00f6ren zu 2 L\u00e4ndern und k\u00f6nnen nicht in einem Zug besetzt werden<br \/>&#8211; und was Thurn und Taxis noch so alles an Regeln beinhaltet.<br \/>Neu sind im wesentlichen nur die Zugpferde: Die St\u00e4dtekarten braucht man nicht unbedingt an seine aktuelle Strecke anzulegen, man kann sie auch als &#8220;Zugpferde&#8221; zu seiner Kutschenkarte legen und damit die maximale Reichweite der baubaren Strecke erh\u00f6hen. Vorteil: Der H\u00e4rtefall, eine halb gebaute Strecke einrei\u00dfen zu m\u00fcssen, weil man keine passende Anschlu\u00dfkarte auf der Hand hat, entf\u00e4llt.<br \/>Damit entf\u00e4llt auch ein Teil der Spannung aus der Basisversion. Jeder kann jetzt relativ unbesorgt vor sich hin bauen. Ja man tut es auch, jeder f\u00fcr sich alleine. Die Stimmung ist eher wie beim betulichen &#8220;Scrabble&#8221; aus Gro\u00dfmutters Zeiten. Man riskiert zuweilen einen Blick auf den Nebenmann, ob man ihm vielleicht einen ertragreichen Zug vermaseln kann, doch das ist auch schon alles an Interaktion.<br \/>Eine zartbesaitete Kinderseele, die sich Seneca&#8217;s &#8220;Providentia&#8221; noch nicht einverleiben konnte, wird mit Glanz und Gloria besser bedient sein. Eine m\u00e4nnlichharte K\u00e4mpferseele vermi\u00dft hierbei die Pauken und Trompeten, die einen riskanten Untergang begleiten.<br \/>Hans-im-Gl\u00fcck hat mit der Expansion seinen Verkaufserfolg von &#8220;Thurn und Taxis&#8221;, dem Spiel des Jahres 2006 verl\u00e4ngern wollen. Seinen Ruf als einer der besten Spieleverlage der Welt konnte er damit allerdings nicht unterstreichen.<br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 5 (2 Punkte weniger als die Basis), Hans: 6 (keine Wertung f\u00fcr die Basis), Walter: 6 (1 Punkt weniger), Wolfgang: 5 (2 Punkte weniger)<\/em><br \/>Walter schreibt einen kurzen Vergleich zwischen Original und Kopie. Vielleicht.<br \/><strong>3. &#8220;Flaschenteufel&#8221;<\/strong><br \/>Der Abend sollte rechtzeitig enden, doch f\u00fcr Nur-noch-Bluff war es zu fr\u00fch. So schoben wir einen &#8220;Flaschenteufel&#8221; als Vor-Absacker ein.<br \/>Keiner meckerte \u00fcber die Unberechenbarkeit des Spieles. Der &#8220;Flaschenteuer&#8221; ist schlichtweg berechenbar. Aber f\u00fcr einen Spielerfolg braucht man spezielle Erfahrung mit Flaschenteufel&#8217;s &#8220;H\u00f6chste- Niedrigere&#8221; Prinzip und vielleicht sollte man auch sonst ein Kartenhai sein. Immer nur Texas Hold&#8217;em reicht nicht.<br \/><em>Der WPG-Schnitt blieb bei 6,6 Punkte. Er k\u00f6nnte auch noch ein bi\u00dfchen steigen.<\/em><br \/>Walter hat schon eine Rezension geschrieben.<br \/><strong>4. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><br \/>Im ersten Spiel konnte Hans den Wolfgang mit hohen Stern-Vorgaben ins Boxhorn jagen. Der teuerste Verlust waren 4 down.<br \/>Im zweiten Spiel konnte Walter den langen 5:4-Endkampf gegen Aaron mit einer Kombination aus guten W\u00fcrfen und guten Immer-4-Vorgaben f\u00fcr sich entscheiden. Den letzten W\u00fcrfel wurde Aaron los, als er beim 4:1-Stand die 1-mal-die Vier-Vorgabe anzweifelte. Eine Mischung aus Verzweiflung und Resignation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige \u00dcberschrift stand schon auf &#8220;Einbruch am Westpark&#8221;: W\u00e4hrend p\u00fcnktlich um 8 Uhr die Spieler eintrudelten, stand auf einmal auch die Nachbarin auf der Matte: Sie konnte ihre Haust\u00fcre nicht nicht mehr aufschlie\u00dfen, in zwei von drei Schl\u00f6ssern lie\u00dfen sich die Schl\u00fcssel nicht mehr herumdrehen. 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