{"id":142,"date":"2007-04-12T02:58:18","date_gmt":"2007-04-12T02:58:18","guid":{"rendered":"http:\/\/westpark-gamers.de\/blog\/?p=142"},"modified":"2007-04-12T02:58:18","modified_gmt":"2007-04-12T02:58:18","slug":"11042007-yspahan-ante-portas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2007\/04\/12\/11042007-yspahan-ante-portas\/","title":{"rendered":"11.04.2007: Yspahan ante portas"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;Yspahan&#8221;<\/strong><br \/>Hans hatte sich bisher weder mit dem Spiel noch mit G\u00fcnther&#8217;s phantastischer PC-Adaption besch\u00e4ftigt. Da mu\u00dfte er nat\u00fcrlich unverz\u00fcglich eine Einweisung bekommen.<br \/>Nach hunderten von PC-Spielen und endlosen Strategie-Diskussionen kannten wir anderen alle das Spiel aus dem ff. Aaron durfte die Regeln erkl\u00e4ren. Als er fertig war, meinte Hans spontan: &#8220;Wie bei Goa!&#8221;. Ich wei\u00df nicht, wie R\u00fcdiger Dorn diese Einsch\u00e4tzung kommentiert h\u00e4tte.<br \/>Wir spielten alle eine Strategie, die der implementierten &#8220;Kr\u00fcner Bazaar V6-Strategie&#8221; angelehnt war (oder umgekehrt) und rissen uns alle angebotenen Kamele unter den Nagel. Was hei\u00dft in diesem Zusammenhang wohl &#8220;kamelgeil&#8221;?<br \/>Aaron kam bereits am 3. Tag der ersten Woche nach dem Paddock und dem Shop zu seinen Hoist und konnte sich anschlie\u00dfend beruhigt den Souks zuwenden. Walter war etwas ungl\u00fccklich aus den Startl\u00f6chern gekommen und brauchte wesentlich l\u00e4nger f\u00fcr den Erwerb der vorgeschriebenen Geb\u00e4ude. G\u00fcnther spielte teilweise so seltsam, da\u00df ich nicht ausschlie\u00dfen konnte, ob er damit nicht seine wahre PC-Strategie verbergen und uns in die Irre f\u00fchren wollte. Immer wieder investierte er Gold f\u00fcr W\u00fcrfel. Sehr oft reine Fehlinvestitionen.<br \/>Es entstand so etwas wie eine Anti-G\u00fcnther-Stimmung. Nicht gegen den am Tisch, sondern gegen seine K\u00fcnstliche Intelligenz in der PC-Implementierung. Wir haben in der letzten Zeit schon so oft gegen die immer st\u00e4rker werdende PC-Implementierung verloren, das jeder seinen Frust am lebenden Objekt r\u00e4chen wollte. G\u00fcnther verzichtete vorsorglich auf einige Souk-Erwerbungen um sich gegen rachs\u00fcchtige Aufseher zu sch\u00fctzen.<br \/>Am vorletzten Tag der letzten Woche verhalf ihm ein unverdientes Gl\u00fcck zum Sieg. Er bekam 3 Truhenw\u00fcrfel serviert und konnte damit sowohl seinen 12-Souk als aus den 6er Souk im Truhenviertel vollenden. Damit gewann er mit 10 Punkten Vorsprung in der Endabrechung. Doch ich mu\u00df ehrlich sein: er hatte daf\u00fcr auch 3 Zusatzw\u00fcrfel erstanden. Also war es wohl auch eine gute Portion strategische Vorausplanung, die ihn nach einigen Pechw\u00fcrfen endlich auch mal belohnte.<br \/><em>Hans war \u00fcberzeugt. Nicht nur von G\u00fcnther, sondern auch von &#8220;Yspahan&#8221;. Vorsichtig vergab er &#8220;erst mal&#8221; 8 Punkte. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird er auch noch den einen Punkt zulegen, um auf den WPG-Durchschnitt zu kommen.<\/em><br \/>Peter hat schon eine Rezension geschrieben.<\/p>\n<p><strong>2. &#8220;King of Chicago&#8221;<\/strong><br \/>Aaron hatte sich endlich durch das 28 Seiten dicke Regelbuch durchgek\u00e4mpft und konnte seine Erwerbung von der Spiel 2006 in Essen endlich auf den Tisch legen.<br \/>Es geht um Business, Girls, Mobster, Starmobster, Boozes, Jail und Police Bribe, auf gut Deutsch um kriminelle Gesch\u00e4fte mit Sex, Fun und Alkohol. Die Spieler m\u00fcssen sich Einnahmequellen und Einflu\u00dfzonen aufbauen oder den anderen wegnehmen. Mit Erpressung und Mord, d.h. mit Angriffspunkten und guten W\u00fcrfeln. Die Klischees des amerikanischen Gangster-Milieus sind so vorz\u00fcglich getroffen, da\u00df die Spieleautoren unm\u00f6glich selber Amerikaner gewesen sein konnten. Waren sie auch nicht: Es waren D\u00e4nen. (&#8220;Aha&#8221;, darf jetzt mancher denken!)<br \/>Mit viel Liebe und Phantasie habe sie sich bem\u00fcht, m\u00f6glicht viel Chaos ins Spiel zu bringen und es ist ihnen absolut gelungen. Am Anfang waren wir so fasziniert von der Szenerie auf dem Spielbrett, da\u00df wir oft genug die das W\u00fcrfeln verga\u00dfen. Aber ohne W\u00fcrfel geht gar nichts. Entsprechend lange dauerte das Spiel. Ein richtiges Moritz-Spiel! Doch Moritz war nicht dabei. (Er schaute sich lieber das Ausscheiden vom FC-Bayern aus der Champignons-Lieg an.)<br \/>Schon vor Beginn des Spiels hatten wir festgestellt, da\u00df gl\u00fccklicherweise keiner dabei war, dem es leid tun w\u00fcrde, das Spiel abzubrechen, wenn das Verh\u00e4ltnis von Spielreiz zu Spieldauer unter einen allgemein anerkannten Grenzwert sinken w\u00fcrde. Schon nach etwa einer Stunde Spiel (plus eine halbe Stunde Erkl\u00e4rung der Regeln) war es dann soweit. Aaron hatte ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der notwenigen Siegpunkte f\u00fcr die Endebedingung erf\u00fcllt, die Uhr eilte auf Mitternacht zu und die restliche Zeit wollten wir lieber dem Bluff-Absacker widmen.<br \/>Fazit zum &#8220;King&#8221;? Wundersch\u00f6nes Material, Hochglanz-Spielbrett und Hochglanz-Karten f\u00fcr die Ganster und ihre Gesch\u00e4fte, Designer-Schachtel vom Feinsten (einschlie\u00dflich der Schwierigkeiten, die wohlgeformten Plastik-Formen wieder alle dort unter zu bringen), phantastisch kompliziertes Spielgeschehen. Doch der einzige Motor ist leider nur der Zufall, sei es in Form von W\u00fcrfeln, Ereigniskarten oder sporadisch auftauchenden Ressourcen. Wem das zum Vergn\u00fcgen reicht, der ist hier bestens bedient. &#8220;Monopoly&#8221; bietet wesentlich weniger.<br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 4, G\u00fcnther: 4, Hans: 4, Walter: 4.<\/em><br \/>Aaron wird eine Rezension schreiben.<br \/><strong>3. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><br \/>Bemerkenswert, da\u00df Hans alle beiden Partien gewann. Immer wieder stand unausgesprochen &#8220;Immer-4&#8221; gegen &#8220;Immer-5&#8221; im Hintergrund. Ins erste Endspiel gelangt er bei 3:3-W\u00fcrfelstand gegen G\u00fcnther. G\u00fcnther fing mit 1 mal die F\u00fcnf an und konnte Hans einen W\u00fcrfel abluchsen. Im Gegenzug verlor G\u00fcnther zwei W\u00fcrfel und es stand 1:2. Nach langer \u00dcberlegung gab Hans 1 mal die F\u00fcnf vor. Was bedeutete das lange \u00dcberlegen? To five or not to five, that is the question.<br \/>G\u00fcnther hatte eine Vier und zweifelte an. Mit noch l\u00e4ngerem \u00dcberlegen h\u00e4tte G\u00fcnther herausbringen k\u00f6nnen, da\u00df er damit auf keinen Fall gewinnen w\u00fcrde. Hans mu\u00dfte <strong>mindestens<\/strong> eine F\u00fcnf haben. Die einzige Chance noch zu gewinnen, mu\u00dfte Pasch-Vier sein. Das w\u00e4re es dann auch gewesen. Und Hans h\u00e4tte sich die ganze Nacht dar\u00fcber gr\u00e4men k\u00f6nnen, warum er mit einem Stern ausgerechnet 1 mal die F\u00fcnf vorgegeben hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Yspahan&#8221;Hans hatte sich bisher weder mit dem Spiel noch mit G\u00fcnther&#8217;s phantastischer PC-Adaption besch\u00e4ftigt. Da mu\u00dfte er nat\u00fcrlich unverz\u00fcglich eine Einweisung bekommen.Nach hunderten von PC-Spielen und endlosen Strategie-Diskussionen kannten wir anderen alle das Spiel aus dem ff. Aaron durfte die Regeln erkl\u00e4ren. Als er fertig war, meinte Hans spontan: &#8220;Wie bei Goa!&#8221;. 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