{"id":1827,"date":"2013-01-03T17:07:16","date_gmt":"2013-01-03T16:07:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=1827"},"modified":"2013-01-03T23:20:01","modified_gmt":"2013-01-03T22:20:01","slug":"02-01-2013-einvernehmliche-abbrueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2013\/01\/03\/02-01-2013-einvernehmliche-abbrueche\/","title":{"rendered":"02.01.2013: Einvernehmliche Abbr\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p>In trauter Westpark-Gamers Runde feierten wir Aarons Geburtstag. Fast einen ganz runden. Er hat ihn aber auf 59\u20192 (Strich Zwei) abgebildet. Vorsicht: Liegt in dieser Notierung nicht eine sagenhafte Chance f\u00fcr die Renten-Politiker drin?<\/p>\n<p>Vor ziemlich genau 10 Jahren durften wir alle an einer Geburtstags\u00fcberraschung von Peter teilnehmen. Hier &#8211; mit freundlicher Genehmigung &#8211; sein Bericht von damals.<\/p>\n<p><em>Heut&#8217; morgen, ich d\u00f6s&#8217; im Bett, sieben war&#8217;s wohl, klingelt das Telefon (Festnetz).<br \/>\nIch hatt&#8217; den Dachauer Lampenverk\u00e4ufer in Verdacht (&#8220;Bitte mailen Sie mir die Preisliste! Nicht anrufen! Mailen! B &#8211; i &#8211; t &#8211; t &#8211; e!&#8221;), aber als ich ans Telefon torkelte, war da eine Handynummer angezeigt. Naja, das hatte Zeit, ich ging zur\u00fcck ins Bett.<br \/>\nZwei Stunden sp\u00e4ter.<br \/>\nAbh\u00f6ren: &#8220;Sie haben eine Kurznachricht empfangen.&#8221; Aja. Festnetz-SMS. Ich erinnere mich, mal in einem Artikel vor ein paar Jahren geschrieben zu haben, dass die Nachts \u00fcber nicht zugestellt werden, daf\u00fcr am n\u00e4chsten Tag ab 7. Ich glaub&#8217;, dass ich damals schon dazuschrieb, dass ich 7 asozial finde und 9 aufw\u00e4rts fair sei. Ich hasse es, immer recht haben zu m\u00fcssen.<br \/>\nEine Frauenstimme fl\u00f6tet:<br \/>\n&#8220;Leider mag ich [unverstehbar] meine Email nicht verwenden. Deswegen Foto erst wenn ich wieder in B bin. Alrun.&#8221;<br \/>\nTja, irgendein Berliner freut sich auf Alruns Foto, kriegt aber nicht, weil Alrun nicht mailen mag. Ob sie bel\u00e4stigende E-Mails erwartet? Und warum l\u00e4sst sie dann ihre Handynummer anzeigen? Typisch M\u00e4dels, testen jeden Bl\u00f6dsinn wie Festnetz-SMS und wollen Fotos verschicken. Vermutlich schaut sie auch &#8220;Superstar&#8221;, die gute Alrun.<br \/>\nUnd dann das ganze auch noch f\u00e4lschlich an mich schicken und mich aus dem Bett holen. Grr&#8230;<br \/>\nEgal, alles nicht mein Bier.<br \/>\nAber die Handynummer l\u00e4sst mich nicht los. Verdammt, ich kenn&#8217; die Nummer. Ich hab&#8217; zwar eine R\u00fcckw\u00e4rtssuche f\u00fcr ein paar Zehnmillionen deutscher Festnetznummern, aber nicht f\u00fcr Handynummern. Dennoch, ich kenn die Nummer.<br \/>\nSchnapp&#8217; mir mein Notizb\u00fcchlein und werd&#8217; auf Seite 1 bei &#8220;Aaron&#8221; f\u00fcndig.<br \/>\nMoral von der Geschicht&#8217;:<br \/>\n1. Telekommunikationsdienste, die Aaron zu Alrun machen sind unbrauchbar.<br \/>\n2. Telekommunikationsdienste, die mich um 7:00 aufwecken, sind unbrauchbar.<br \/>\n3. Telekommunikationsdienste, die mich den ersten Satz auch nach 5 Abh\u00f6ren nicht verstehen lassen, sind unbrauchbar.<br \/>\n4. Meine Handynummer ist 017xxxxxxxx3. Nur, falls mal jemand SMSen will.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Ein paar Details zum besseren Verst\u00e4ndnis:<\/p>\n<p>Die Festnetz-SMS hatte Aaron aus Peking abgesendet. Er wollte eigentlich ein Handy-Bild versenden, doch die China Mobile erlaubte per Handy damals ausschlie\u00dflich Anrufe und das Versenden \/ Empfangen von SMS.<\/p>\n<p>Mit \u201eB\u201c ist nicht \u201eBerlin\u201c sondern ein \u201eD\u201c wie \u201eDeutschland\u201c gemeint. Aber was verstehen Chinesen schon vom deutschen Alphabeth? Oder umgekehrt?<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Qwixx&#8221;<\/strong><br \/>\nEin kleines, sauberes W\u00fcrfelspiel nach Art von \u201e\u00dcberbleibsel\u201c (Gott hab es selig), mit dem meine Eltern jahrzehntelang ihren Lebensabend verspielt haben.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1829\" alt=\"Quixx\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Quixx.jpg\" width=\"392\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Quixx.jpg 392w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Quixx-150x118.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Quixx-300x236.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><br \/>\nJeweils ein aktiver Spieler w\u00fcrfelt f\u00fcr alle. Die Augenzahl eines der vier Farbw\u00fcrfeln (rot, gr\u00fcn, gelb und blau) wird zu der Augenzahl eines wei\u00dfen W\u00fcrfels addiert und die Summe in einer entsprechenden roten, gr\u00fcnen, gelben oder blauen Zahlenreihe notiert. Besonderheit: die Zahlen d\u00fcrfen nur streng aufsteigend (bei rot und gelb) bzw. nur streng absteigend (bei gr\u00fcn und blau) eingetragen werden. Wer z.B. bei sich schon eine rote 9 angekreuzt hat, darf hinterher keine rote 8 (oder kleiner) mehr nutzen. Man sollte seine Zahlenreihe also m\u00f6glichst ohne gro\u00dfe L\u00fccken f\u00fcllen, denn desto mehr Eintr\u00e4ge passen hinein, und desto h\u00f6her ist hinterher die quadratisch steigende Siegpunkt-Pr\u00e4mie daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Der aktive W\u00fcrfler darf dann zus\u00e4tzlich noch die beiden wei\u00dfen W\u00fcrfel nutzen, d.h. sie addieren und die Summe in einer beliebigen Farbreihe ankreuzen. Er ist auch der einzige, der pro Wurf mindestens eine W\u00fcrfelsumme nutzen muss, entweder die aus den beiden wei\u00dfen W\u00fcrfeln oder die aus einem der wei\u00dfen und einem beliebigen Farb-W\u00fcrfel. Andernfalls bekommt er Strafpunkte. Die Mitspieler d\u00fcrfen auf einen Eintrag verzichten.<\/p>\n<p>Das alles l\u00e4uft sehr \u00fcberschaubar ab. Pro Wurf fallen ja nur wenige Eintr\u00e4ge an. Wenn jeder noch laut seine gew\u00e4hlte Farb-Summe kundtut, k\u00f6nnen alle verifizieren, ob \u201eman\u201c die Summierungsregeln verstanden hat. Diese Eintragungen sind deutlich weniger fehleranf\u00e4llig als die unkoordinierten, und auch gegen absichtlichen oder unabsichtlichen Betrug nicht gefeiten Eintragungen bei \u201e\u00dcberbleibsel\u201c.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Spiel schlug Aaron eine sofortige Wiederholung vor. Unverz\u00fcglich wurde dem stattgegeben. Ein seltenes Ereignis am Westpark.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (etwas stumpfsinnig, zu wenig Taktik), Horst: 8 (spannend), Loredana: 8 (gef\u00e4llig, schnell), Peter: 6 (hoher Gl\u00fccksfaktor, daf\u00fcr schnell), Walter: 8 (stimmig, locker).<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Libertalia&#8221;<\/strong><br \/>\nNoch ein Spiel nach Vorschlag und Besitztum von Horst, der das Spiel auch erkl\u00e4ren durfte.<\/p>\n<p>Jeder Spieler bekommt das gleiche Kartenset von 30 \u201ePiraten\u201c, mit dem drei Kampagnen lang je sechs Schiffe gekapert, die dort vorhandenen Sch\u00e4tze unter den Piraten aufgeteilt und hinterher Beute und eingesetzte Mannschaft pr\u00e4miert werden.<\/p>\n<p>Pro Zug legt jeder Spieler verdeckt eine frei gew\u00e4hlte Piratenkarten in das Schiff. Es gibt<\/p>\n<ul>\n<li>richtige Piraten-Nulliger wie z.B. den Schiffsjungen, der \u00fcberhaupt nichts einbringt.<\/li>\n<li>Raibacher wie den Koch, der bei der Beuteverteilung gleich zweimal zulangen darf, und damit mindestens einen der Mitpiraten leer ausgehen l\u00e4\u00dft.<\/li>\n<li>einen Schl\u00e4ger, der andere Piraten auf dem Schiff in die ewigen Jagdgr\u00fcnde versetzt.<\/li>\n<li>eine Piratenbraut Mata Hari, die zus\u00e4tzliche Morgengaben einstreicht, aber nur, wenn sie die einzige Frau auf dem Schiff ist.<\/li>\n<li>Schmarotzer, die f\u00fcr verschiedene Konstellationen von Piraten oder Beutest\u00fccken mit Dublonen belohnt werden.<\/li>\n<li>einen absolut negativen Quartiermeister, der 8 Dublonen kostet, wenn er sich am Ende einer Kampagne noch in der H\u00f6hle vom Piratenboss befindet.<\/li>\n<li>weitere ein- oder abtr\u00e4gliche Gesellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach dem Auslegen der Piratenkarten werden zun\u00e4chst mal in aufsteigender Reihenfolge (der schw\u00e4chste Pirat zuerst) die Sondereigenschaften wie Verdr\u00e4ngen und Abmurksen von Konkurrenten ausgewertet, dann d\u00fcrfen sich die \u00dcberlebenden in absteigener Reihenfolge je ein (oder zwei) Beutest\u00fccke nehmen.<\/p>\n<p>Die Beutest\u00fccke k\u00f6nnen positiv oder negativ sein, d.h. sich im Zuwachs oder im Abzug von Dublonen bemerkbar machen. Sie k\u00f6nnen aber auch einen direkten Eingriff in die Besitzst\u00e4nde der Mitspieler haben: \u201eT\u00f6te einen Piraten in der H\u00f6hle deiner Nachbarn.\u201c (Ein gro\u00dfer G\u00e4nseschauer lief \u00fcber Walters R\u00fccken: \u201eMeine H\u00f6hle geh\u00f6rt MIR!&#8221;)<\/p>\n<p>In der zweiten Runde hatte Horst als erster seinen Schl\u00e4ger gespielt. Er t\u00f6tete nicht Walters \u201eSpieler\u201c, der in der Kampagnenwertung 8 Dublonen wert war, sondern Aarons Ach-was-wei\u00df-ich, weil Aaron in F\u00fchrung lag. Peter ging dann mit dem zweiten Schl\u00e4ger doch noch auf Walters Spieler los, obwohl der immer noch am Schluss lag. Einsichtiger und konsequenter Spielzug eines Maximum-Damage-Strategen.<\/p>\n<p>Wen zerst\u00f6rte schlu\u00dfendlich Walter mit seinem Schl\u00e4ger? Horsts Quartiermeister! Das ersparte dem Konkurrenten immerhin 8 Duplonen Abzug in der Kapagnenwertung, d.h. es brachte dem Gegner 8 Siegpunkte Gewinn! Warum diese Selbstlosigkeit? Hatte Walter das Spiel nicht verstanden? Nein! Wenn das Schlu\u00dfergebnis ohnehin so stark zufallsabh\u00e4ngig ist und keinerlei R\u00fcckschl\u00fcsse auf Intelligenz, Planungssicherheit und \u00dcbersicht der Spieler zul\u00e4\u00dft, konnte man sich schon mal zu Lebezeiten dankbar zeigen und Horsts urspr\u00fcngliche Solidarit\u00e4t honorieren.<\/p>\n<p>Peter war sprachlos. Mehrmals versuchte er Walter auf das Widersinnige seines Schl\u00e4ger-Verhaltens hinzuweisen. Er hielt ihm die am Westpark verp\u00f6nte Kingmakerei vor. Doch Walter lies sich nicht beirren. Bei so einem widersinnigen Spieler-Verhalten (in einem unberechenbaren Spiel!) schlug Peter einen Spielabbruch vor. Der Vorschlag wurde ohne jeglichen Vorbehalt einstimmig angenommen.<br \/>\nDie einzige gute Idee an dem Spiel ist die Auswahl der mehr oder weniger chancengleichen Piratenkarten: Jeder bekommt die pro Kampagne die gleiche Auswahl aus urspr\u00fcnglich identischen Sets in die Hand. Nur durch den unterschiedlichen Gebrauch der Karten, durch unterschiedliches Zur\u00fcckhalten, T\u00f6ten und Wiederbeleben kommt in den letzten beiden Runde eine leichte Variet\u00e4t ins Spiel. Doch das Design der unterschiedlichen Piratenkarten, ihre krassen unterschiedlichen Effekte, die besch\u00e4nkte Auswahl unter den Beutest\u00fccken und ihre teilweise nichtsnutzigen Vorteile, unausweichliche Sachgassen und Dead-Horse-Mechanismen erschlagen selbst diese eine gute Idee.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 4 (langes Denken wegen nix), Horst: 6 (atmosph\u00e4risch), Loredana: 4 (m\u00f6chte es nicht noch einmal spielen), Peter: 5 (es gibt Schlimmers), Walter: 3 (Viel Brimborium und Pseudotaktik f\u00fcr reines Chaos).<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Evolution&#8221;<\/strong><br \/>\nDas Spiel war letztes Jahr in Essen schon am ersten Tag ausverkauft und Aaron buchte zuversichtlich ein Exemplar der zweite Auflage.<\/p>\n<p>Wieder ein Kartenspiel um den Kampf ums Dasein. Zu Beginn erh\u00e4lt jeder Spieler sechs Karten, die er mit ihrer Vorderseite als Tier (alle Tiere sind gleich) vor sich auf den Tisch legt, oder mit ihrer R\u00fcckseite als Spezialeigenschaft &#8211; Fleischfresser, Wassertier, Flieger, Schalentier (mit R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit), Parasit oder \u00e4hnliches &#8211; zu einem bereits ausliegenden Tier legt.<br \/>\nAnschlie\u00dfend wird gew\u00fcrfelt, wieviel Nahrung ins Spiel kommt. Bei f\u00fcnf Spieler werden dazu drei W\u00fcrfeln benutzt: minmal kommen 3 Essensportionen auf den Tisch, maximal 18. Reihum nimmt sich jetzt jeder Spieler eine Nahrung und f\u00fcttert die vor ihm ausliegenden Tiere. Oder er fri\u00dft mit einem seiner Tiere ein beliebiges offen ausliegendes Tier eines Mitspielers. Sofern er dazu berechtigt ist. Landtiere k\u00f6nnen keine Flieger fressen und zuweilen entpuppt sich das fremde Tier als \u201eAnglerfisch\u201c, der die Fre\u00dfintentionen kurzerhand umkehrt.<\/p>\n<p>Manche Tiere besitzen ein Fettgewebe und k\u00f6nnen \u00fcbriggebliebene Nahrung dort f\u00fcr die n\u00e4chste Runde aufsparen. Meist bleibt aber nichts \u00fcbrig. Ganz im Gegenteil, die Nahrung reicht nicht f\u00fcr alle, der letzte bei\u00dft garantiert ins Gras. Und meist noch ein paar Vorletzte mit. Dieses bl\u00f6dsinnige Auslegen, Gefressen-Werden, Fressen-und-dennoch-Verhungern ging ganz schnell auf den Geist. Horst, der die Abwertung seines \u201eLibertalia\u201c noch nicht ganz \u00fcberwunden hatte, rief als erster (und wiederholt): \u201eSo ein Schei\u00df, ein 3-Punkte-Spiel!\u201c. Sinngem\u00e4\u00df schlossen sich in kurzer Zeit alle anderen diesem Refrain an.<\/p>\n<p>Wir brachen ab. Die \u201eEvolution\u201c hat keine Klientel am Westpark. Irgendwo auf der Welt k\u00f6nnte es die geben. Wenn man genug Memoiren von vor-napoleonischen Offizieren gelesen hat, ist das sofort einsichtig. Nach Horsts Meinung, k\u00f6nnte sich \u201eEvolution\u201c mit hohen (realen Geld-)Eins\u00e4tzen auch als als Turnierspiel eignen. Doch selbst bei Poker gibt es wenigstens noch ein bi\u00dfchen Logik und Psychologie. Innerhalb der \u201eEvolution\u201c leider nicht.<\/p>\n<p>Nachtr\u00e4glich verriet Aaron, dass er heute nur verifizieren wollte, was sich bei seinem Probespielen in Essen auch schon herausgestellt hatte: Das Spiel funktioniert nicht! Damals wurde in einer Dreierrunde f\u00fcr den letzten Durchgang mit zwei W\u00fcrfeln 2 mal die Eins gew\u00fcrfelt. Nur zwei Mahlzeiten standen zur Verf\u00fcgung, maximal zwei Tiere konnten \u00fcberleben. Der Startspieler mit einem dicken Tier-Portfolio von Fleischfressern mu\u00dfte alle seine Tiere zu Grabe tragen. Der Zweite in der Runde, der sich gerade erst ein einziges mickriges Tierchen zugelegt hatte, konnte es bescheiden durchf\u00fcttern und gewann. I like it!<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 2, Horst: 2 (nachtr\u00e4glich reduziert, weil er nicht schon wieder \u00fcber allen stehen wollte), Loredana: 2, Peter: 2, Walter: 2.<\/em><\/p>\n<p>Zwei Spielabbr\u00fcche am Westpark an einem einzigen Abend. Ohne jedes b\u00f6ses Blut. Das gab es noch nicht. Peter bekannte am n\u00e4chsten Tag sogar per Telefon, dass gerade auch die beiden einvernehmlich akzeptierten Spielabbr\u00fcche die Qualit\u00e4t der Runde am Westpark zeigte. Und dass es sich allein f\u00fcr ein Spiel wie \u201eQuixx\u201c schon gelohnt habe, zum Spielabend anzureisen.<\/p>\n<p><strong>4. &#8220;Zoff im Zoo&#8221;<\/strong><br \/>\nEines von Peters Lieblingsspielen (nach \u201eTichu\u201c), das fast immer als Absacker auf den Tisch kommt, wenn er in der Runde dabei ist. Horst war relativ neu und brachte nicht viel Boden unter seine F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Peters Fazit nach dem Endstand: Das Ergebnis best\u00e4tigt die geistige Herausforderung, je gr\u00f6\u00dfer die Erfahrung, desto mehr Punkte. Er wollte sich nicht als Kl\u00fcgster exponieren, sondern nur als der Erfahrenste.<\/p>\n<p><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein gutes 8-Punkte-Spiel.<\/em><\/p>\n<p><strong>5. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><br \/>\nEin alter David gewann das Endspiel mit zwei W\u00fcrfeln gegen zwei junge Goliathe mit je 4 W\u00fcrfeln. Dabei wurde ihm kein einziges Haar mehr gekr\u00fcmmt.<\/p>\n<p><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In trauter Westpark-Gamers Runde feierten wir Aarons Geburtstag. Fast einen ganz runden. Er hat ihn aber auf 59\u20192 (Strich Zwei) abgebildet. Vorsicht: Liegt in dieser Notierung nicht eine sagenhafte Chance f\u00fcr die Renten-Politiker drin? Vor ziemlich genau 10 Jahren durften wir alle an einer Geburtstags\u00fcberraschung von Peter teilnehmen. 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