{"id":184,"date":"2008-04-24T02:51:53","date_gmt":"2008-04-24T02:51:53","guid":{"rendered":"http:\/\/westpark-gamers.de\/blog\/?p=184"},"modified":"2008-04-24T02:51:53","modified_gmt":"2008-04-24T02:51:53","slug":"24042008-linq-und-mancherlei-zu-sechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2008\/04\/24\/24042008-linq-und-mancherlei-zu-sechst\/","title":{"rendered":"24.04.2008: Linq und mancherlei zu Sechst"},"content":{"rendered":"<p>Sechserrunden sind bei uns verp\u00f6nt. Nur bei begr\u00fcndeten Ausnahmen werden sie zugelassen. Diesmal hatte es sich so ergeben, und G\u00fcnther und Aaron packten geeignete Sechserspiele aus. &#8220;6-Tage-Rennen&#8221; war zu brav, &#8220;Heckmeck am Bratwurmeck&#8221; zu wurmstichig und &#8220;Amulett&#8221; zu \u0085 ich wei\u00df nicht mehr was. Doch die Auswahl in den beiden dicken Tragetaschen war mehr als ausreichend.<br \/><strong>1. &#8220;Linq&#8221;<\/strong><br \/>Im Untertitel hei\u00dft es: &#8220;Ein assoziatives Bluff-Spiel&#8221;. Eigentlich ist es kein Spiel, sondern eine psychologische Unterhaltung. Je zwei Spieler spielen paarweise zusammen, und m\u00fcssen das herausfinden. Dazu bekommen sie verdeckt einen gemeinsamen Begriff zugeteilt und m\u00fcssen ihn durch ein einziges Wort laut umschreiben. Haben sie z.B. das Wort &#8220;Krone&#8221; bekommen, dann w\u00fcrde dazu passen: &#8220;gold&#8221;, oder &#8220;Zacken&#8221; oder &#8220;Stephan&#8221; oder irgend eine andere geeignete Assoziation. Der Kniff besteht darin: Sie m\u00fcssen sich zwar gegenseitig finden &#8211; nur wenn sie es beide gegenseitig herausgefunden haben, bekommen sie Siegpunkte &#8211; , sie sollten dabei aber nicht von den anderen als zusammengeh\u00f6rig erkannt werden, sonst m\u00fcssen sie von ihren Siegpunkten etwas abgeben.<br \/>In dieser Balance zwischen Zeigen und Versteckspielen, wobei sich die b\u00f6sen Gegenspieler durch get\u00fcrkte Assoziationen dazwischendr\u00e4ngen k\u00f6nnen, liegt der Reiz des Spiels. H\u00fcbsch und kriminalistisch. Birgit war am richtigen Platz.<br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 8, Birgit: 9 (h\u00fcbsche Unterhaltung), G\u00fcnther: 7, Hans: 7, Horst: 6 (zu viel Zufall), Walter: 8<\/em><br \/><strong>2. &#8220;Havoc&#8221;<\/strong><br \/>Schon seit 2 \u00bd Jahren nicht mehr gespielt, und m\u00fchsam st\u00f6pselten wir die Spielregeln wieder zusammen. Es geht um Bluthunde, S\u00f6ldner, Friedensf\u00fcrsten und B\u00e4ttelcards zum Sammeln von P\u00e4rchen, Drillingen, Fullhauses und Bigfullhauses, Str\u00e4its und Fl\u00e4sches, eigentlich ein ganz normales Pokerspiel, allerdings hat jeder deutlich mehr als 5 Karten auf der Hand, von denen er pro Kampf maximal 6 St\u00fcck ausspielen darf. Wer rechtzeitig aussteigt oder gar nicht erst einsteigt, kann Kartenpflege betreiben und sich die besten Kombinationen f\u00fcr den Endkampf aufbehalten, wo es am meisten zu erben gilt. Doch wer einen Pokerkampf vom Zaun bricht, wenn die anderen sich gerade verausgabt haben, kann auch absahnen.<br \/>Leicht und locker.<br \/><em>Den bisherigen WPG-Durschnitt von 8 Punkten konnte Horst halten (er ist halt ein Zocker), Birgit blieb mit 6 Punkten deutlich drunter, sie spielt halt lieber &#8220;richtige&#8221; Brettspiele.<\/em><br \/><strong>3. &#8220;Metropolys&#8221;<\/strong><br \/>Birgit und Horst mu\u00dften fr\u00fchzeitig von dannen ziehen, das Kernquartett konnte sich nochmals an das neue Metropolys aus dem franz\u00f6sichen Ys-Verlag ranmachen.<br \/>Diesmal dauerte alles viel l\u00e4nger als beim ersten Mal, dabei war Hans der einzige zus\u00e4tzliche Marathondenker. Offensichtlich reicht das schon. Es gibt genug zu denken. Wer sogar seine m\u00e4chtigsten Steine gezielt f\u00fcr gigantisches Endspiel mit Domino-Effekt zur\u00fcckh\u00e4lt, und dann mit einem einzigen und letzten Zug alle seine Steine auf einmal loswerden will, der kann morgen fr\u00fch noch \u00fcber seinem Zug br\u00fcten.<br \/>Egal ob schneller oder langsamer Br\u00fcter: Das Spiel ist pfiffig und kombiniert verschiedene Zugelemente zu einem ganz neuartigen Erlebnis.<br \/>Hans und Aaron dr\u00fcckten mit ihren jeweils 7 Punkten den bisherigen WPG-Durchschnitt von 8,0 Punkten auf 7,75.<br \/>Walter beh\u00e4lt sich eine Rezension vor.<br \/><strong>4. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><br \/>Hans kam gegen Aaron in ein Endspiel mit 3:3 W\u00fcrfeln. Seine Vorgabe von 2 mal die F\u00fcnf war der exakte und daher ziemlich undurchsichtig Durchschnitt. Aaron zog seine einzige F\u00fcnf aus dem Becher heraus, hob auf 3 mal die F\u00fcnf und w\u00fcrfelte nach. Erfolgswahrscheinlichkeit 66 %. Hans legte ebenfalls eine F\u00fcnf heraus, hob auf 4 mal die F\u00fcnf und w\u00fcrfelte ebenfalls nach. Das war seine beste Chance, immerhin noch in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 4\/9. Aaron zeigte freudestrahlend seine beiden Luschen, doch Hans zog freudestrahlend zwei F\u00fcnfen unter seinem Becher hervor.<br \/>So ging es dann weiter. Hans bekannte zwar am Ende, da\u00df er selber nicht mehr genau wu\u00dfte, was er tat, doch es war offensichtlich alles richtig.<br \/><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechserrunden sind bei uns verp\u00f6nt. Nur bei begr\u00fcndeten Ausnahmen werden sie zugelassen. Diesmal hatte es sich so ergeben, und G\u00fcnther und Aaron packten geeignete Sechserspiele aus. &#8220;6-Tage-Rennen&#8221; war zu brav, &#8220;Heckmeck am Bratwurmeck&#8221; zu wurmstichig und &#8220;Amulett&#8221; zu \u0085 ich wei\u00df nicht mehr was. 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