{"id":2083,"date":"2014-04-17T22:46:47","date_gmt":"2014-04-17T21:46:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2083"},"modified":"2014-04-18T21:01:39","modified_gmt":"2014-04-18T20:01:39","slug":"17-04-2014-frieden-mit-robinson-caruso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2014\/04\/17\/17-04-2014-frieden-mit-robinson-caruso\/","title":{"rendered":"17.04.2014: Frieden mit Robinson Caruso"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Wertungsnoten f\u00fcr Spiele sind von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Die beigef\u00fcgte Graphik suggeriert zwar ein buntes Auf und Ab, aber die mathematische Umsetzung zeigt unisono eine abfallende Trend-Linie. Eine Ausnahme hier bildet lediglich Peter, aber der hat umst\u00e4ndehalber zwei Jahre lang nahezu total pausiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/WPG-Wertungstrend.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-2085\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/WPG-Wertungstrend.jpg\" alt=\"WPG-Wertungstrend\" width=\"619\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/WPG-Wertungstrend.jpg 619w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/WPG-Wertungstrend-150x94.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/WPG-Wertungstrend-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 619px) 100vw, 619px\" \/><\/a>Sind unsere Noten schlechter geworden, weil wir \u00e4lter geworden sind? Kritischer? Weil uns viele neue Spielideen zwangsl\u00e4ufig als \u201ealte H\u00fcte\u201c vorkommen m\u00fcssen? Oder sind die Spiele, die Jahr f\u00fcr Jahr herauskommen, tats\u00e4chlich von Jahr zu Jahr schlechter geworden? Oder nur die Auswahl auf unserem Tisch?<\/p>\n<p>Zweifellos gibt es in jedem Jahrgang gute und sehr gute Spiele. Aber offensichtlich ist es bei den heutigen Hilfsmitteln f\u00fcr Erfinder leichter geworden, ein Spiel auf den Markt zu bringen, auch wenn es weniger gut gelungen ist. Notfalls im Eigenverlag. Oder als Kickstarter. \u2013 Unter denen haben wir ja \u00fcberhaupt noch kein akzeptabel gutes Spiel gefunden. G\u00fcnther schrieb: <em>\u201dDie Qualit\u00e4t des Spielemarktes wird leider verw\u00e4ssert durch eine Unmenge von mittelm\u00e4\u00dfigen Spielen.\u201c<\/em> Und damit hat er zweifellos recht.<\/p>\n<p>L\u00f6sung: Weniger spielen? Nur Top-Spiele vorkn\u00f6pfen? (Aber wie findet man die?) H\u00e4ufiger mal in die Schatztruhe der Vergangenheit zur\u00fcckgreifen! Unsere lange Liste von den \u201eSpielen-des-Monats\u201c k\u00f6nnte helfen.<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Robinson Crusoe&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Verlagsauskunft \u201e<em>einer der Spielehits der SPIEL in Essen 2012.<\/em>\u201c. Doch als <strong>kooperatives Solit\u00e4rspiel<\/strong> &#8211; man kann es schon ab 1 Spieler spielen! &#8211; besitzt es gleich zwei Eigenschaften, die am Westpark ziemlich verp\u00f6nt sind. Moritz hatte das Spiel schon im Vorfeld vorgeschlagen, und gleich gingen die Mail-Wogen hoch. Dem verzweifelten User-Feedback: \u201e<em>Habe das Spiel zu Weihnachten bekommen und wir verzweifeln dran. Zun\u00e4chst einmal ist die Anleitung super kompliziert, aber da habe ich mich durchgek\u00e4mpft, doch nun schaffen wir das 1. Szenario einfach nicht<\/em>\u201c stellte Moritz eine ganze Latte von euphorirschen BGG-Wertungen entgegen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>The best co-op game I&#8217;ve ever played.<\/em><\/li>\n<li><em>Incredible genial game!!!&#8230; wow<\/em><\/li>\n<li><em>&#8220;Dream come true&#8221; game!<\/em><\/li>\n<li>Und noch eine l\u00e4ngere Phrase, hier nach der Google-\u00dcbersetzung zitiert:<br \/>\n<em>Viel Variabilit\u00e4t im Setup. Spielbar mit 1-4 und skaliert gut. Schwierige Koop-Spiel, wie es sein sollte. Jede Entscheidung, die Sie machen, ist wichtig (sic!). Geschichte entfaltet sich organisch und versteckt die Mechanik geschickt als jede mechanische Aspekt macht Sinn kontextuell. Erstaunlich Spiel!<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_2086\" aria-describedby=\"caption-attachment-2086\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2086\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe.jpg\" alt=\"Robinson und Caruso auf vertauschten Sitzpl\u00e4tzen\" width=\"500\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RobinsonCrusoe-480x640.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2086\" class=\"wp-caption-text\">Robinson und Caruso auf vertauschten Sitzpl\u00e4tzen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vier Stunden hatte sich Moritz auf die heutige Spieleinf\u00fchrung vorbereitet. Das wollten wir ihm honorieren.<\/p>\n<p>Ein Schiffbruch wirft uns an Land und wir m\u00fcssen uns gemeinsam aufraffen, um unsere \u00dcberlebenschancen zu wahren oder zu verbessern. Wir k\u00f6nnen und m\u00fcssen:<\/p>\n<ul>\n<li>das Land um uns herum erkunden, und dabei hoffen auf etwas Essbares zu sto\u00dfen, ohne gleich von wilden Tieren selber angefressen zu werden<\/li>\n<li>peut a peut Werkzeuge finden oder erfinden, die uns im Existenzkampf gegen nat\u00fcrliche Unbilden Vorteile bringen.<\/li>\n<li>Holz sammeln, einen unabdingbaren Energiespender f\u00fcr jeglichen zivilisatorischen Fortschritt.<\/li>\n<li>unser Lager in neue und bessere Gegenden versetzen, es ausbauen und verst\u00e4rken, um gegen wilde Tiere, Regen und Schnee und \u00c4hnliches gesch\u00fctzt zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Pro Runde hat jeder Spieler zwei Aktionssteine, die er beliebig auf dem gro\u00dfen Tableau der Aktionsm\u00f6glichkeiten einsetzen kann. Setzt er beide Aktionen f\u00fcr eine einzige Aktion ein, darf er diese unbedingt ausf\u00fchren. Setzt er nur einen Stein (und den zweiten Stein woanders hin), dann muss er noch w\u00fcrfeln, ob ihm die Aktion erlaubt ist. Mit 5\/6 Wahrscheinlichkeit haben wir dabei Gl\u00fcck, allerdings handeln wir uns dabei mit einer fast genauso gro\u00dfen Wahrscheinlichkeit Verletzungen ein (nach ca. 12 Verletzungen ist der Ofen aus), und wir m\u00fcssen weitere Problem-Karten in das Kartendeck einreihen, die uns im Laufe des Spiels das Leben immer schwerer machen.<\/p>\n<p>Im Prinzip agiert jeder f\u00fcr sich, doch da es nur ein gemeinsames Schicksal gibt &#8211; alle gewinnen oder alle verlieren &#8211; so entspringen die Z\u00fcge einer gemeinsamen Ratio. Ratschl\u00e4ge \u00fcber beste Z\u00fcge sind notwendig und selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Reicht die Nahrung nicht f\u00fcr alle, so m\u00fcssen einige hungern. Wer das im einzelnen ist, entscheidet die Solidarstrategie. Einem Dreiviertel-Verhungerten wird eher noch ein Brosam zugeteilt als einem nur Halbverhungerten. Ohne jede Widerrede! Auch setzen wir unsere individuellen Spezialkr\u00e4fte als Koch oder Zimmermann (oder als was auch immer) jederzeit daf\u00fcr ein, den Schw\u00e4chsten am Leben zu erhalten. So eine ausgepr\u00e4gte Selbstlosigkeit jeder f\u00fcr jeden hat es in 15 Jahren Westpark noch nie gegeben. Ein eintr\u00e4chtiger spannender Kampf aller miteinander gegen die Macht des Schicksal.<\/p>\n<p>Doch eigentlich sind die jeweils n\u00e4chsten Schritte ziemlich pr\u00e4destiniert: Es gilt, mit allen Mitteln den Mangel an Nahrung und Holz zu \u00fcberwinden. Und die M\u00f6glichkeiten dazu sind \u00e4u\u00dferst begrenzt. Zudem hat \u00fcberall auch noch der Zufall ein W\u00f6rtchen mitzureden.<\/p>\n<p>Peter war f\u00fcr ein Maximum an Aktionen, alle mit dem bekannten Risiko behaftet. Er dr\u00e4ngte uns auch dazu, unsere eigenen Aktionen nach dem gleichen Gieskannenprinzip \u00fcber das Aktionentableau zu verstreuen. Aaron war zwar nicht dabei, hatte uns aber sein W\u00fcrfel-Pech \u00fcberlassen. So f\u00f6rderten die Risiko-Aktion weit h\u00e4ufiger als vermutet eine Kalamit\u00e4t nach der anderen zutage. Drei Runden brauchten wir allein dazu, das Messer zu erfinden. Und die b\u00f6sen Auswirkungen der Risiko-W\u00fcrfe \u00fcbten im Laufe des Spiels einen immer st\u00e4rker werdenden Druck auf unsere nacktes \u00dcberleben aus: Tiere fressen unsere Nahrung weg, ein Lagerbrand vernichtet das gesammelte Holz oder eine \u00dcberschwemmung zwingt uns, das sch\u00f6nste Lager mit dem dicksten Zaun drumherum und den weichesten Teppichen drinherin zu verlassen und in einer unwirtlichen neuen Gegend die Zivilivation von Neuem zu versuchen.<\/p>\n<p>Wir haben gewonnen, wenn wir alle \u00fcberlebt haben, und es bis zur zehnten Runde schaffen, ein riesiges Lagerfeuer zu entfachen (, das von vorbeifahrenden Schiffen gesehen wird, so dass es an Land kommt und uns rettet). Hoffnungsvoll hatten wir Runde f\u00fcr Runde Nahrung gesammelt, tapfer alle wilden Tiere besiegt, eifrig Holz f\u00fcr das Lagerfeuer gesammelt, und unsere Werkzeugkiste gef\u00fcllt. Eis und Frost h\u00e4tte uns nichts mehr anhaben k\u00f6nnen. Mit unseren Waffen h\u00e4tten wir Elefanten jagen k\u00f6nnen und der Zaun um unser Lager h\u00e4tte einer ganzen Division von Leoparden widerstanden. Doch wir hatten vers\u00e4umt, unserem Lager ein sch\u00fctzendes Dach zu verpassen. Der Monsun trieb einen gewaltigen Platzregen her, vier gew\u00fcrfelte Regenwolken brachten dreien von uns den Tod. G\u00fcnther \u00fcberlebte als einziger, schwer verwundet. Seine flei\u00dfig gehortete Entschlossenheit konnte er in der Pfeife rauchen.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: G\u00fcnther: 5 (Adventure-Spiele sind nicht mein Fall), Moritz: 8 (zugegeben, es gibt eigentlich nur eine einzige gemeinsame Entscheidung, aber: die thematische Umsetzung ist \u00e4u\u00dferst gelungen; die Spieldesign-Entscheidungen machen alle Sinn), Peter: 8 (hat mir sehr gut gefallen: W\u00fcrde ich sofort noch einmal spielen \u2013 bis ich es einmal geschafft habe, zu gewinnen), Walter: 5 (es ist allemal wert, so ein Spiel im WPG-Kreis kennenzulernen; der Zufallseinflu\u00df ist in die \u00dcberlebensplanungen gut integriert; die jeweils notwendigen Z\u00fcge zum \u00dcberlegen sind allerdings recht einsichtig (= trivial)).<\/em><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfender Kommentar von Peter: \u201eSolit\u00e4tspiele haben die Eigenschaft, dass man sie nur solange spielt, bis man das Problem gel\u00f6st hat.\u201c Dazu drei Anmerkungen:<\/p>\n<p>1) Es soll Leute geben, die eine einmal gefundene L\u00f6sung immer wieder wiederholen. Wie es die Goldhamster im K\u00e4fig vormachen!<br \/>\n2) \u201eRobinson Crusoe\u201c ist mit unendlich vielen unterschiedlichen Szenarien \u00fcppig ausgestattet; da kann sich jeder jeden Tag einer neuen Herausforderung stellen.<br \/>\n3) Am Westpark werden Spiele in der Regel eh\u2019 nur einmal gespielt, da ist es dann egal, ob man eine L\u00f6sung gefunden hat oder nicht.<\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Pax&#8221;<\/strong><br \/>\nG\u00fcnther war in den zwei Stunden bis Mitternacht noch f\u00fcr ein weiteres Monster-Solit\u00e4rspiel aufgelegt. Er hatte Uwe Rosenbergs \u201eDie Glasstrasse\u201c auch schon aus seiner Tasche ausgepackt. Doch die allgemeine Stimmung war bereits auf Vor-Absacker eingestellt. Peter kramte \u201ePax\u201c von Bernd Eisenstein aus dem Regal hervor. Vor vier Jahren waren wir hier als Tester involviert gewesen. Am 18. Dezember 2011 lag das fertige Spiel dann zum ersten Mal bei uns auf dem Tisch. Doch f\u00fcr Moritz und Peter war das Spiel noch unbekannt.<\/p>\n<p>Seltsamerweise scheuten sich alle \u201eBekannten\u201c, die Regeln vorzutragen. Der Wust von inneren Abh\u00e4ngigkeiten sollte ja nicht einfach runtergelesen, sondern merkbar und verst\u00e4ndlich dargelegt werden. Neuling Peter durfte dies dann aus dem Stegreif tun. Sein didaktisches Talent ist einfach unerreicht. Auch wenn Bernd es nicht so leicht gemacht hat, die im Prinzip einfachen Mechanismen auch einfach r\u00fcber zubringen.<\/p>\n<p>Wir ziehen reihum Karten zu sieben verschiedenen Kategorien vom einem verdeckten Stapel und nehmen sie entweder auf die Hand oder legen sie offen beliebig an einen der f\u00fcnf \u00f6ffentlich ausliegenden Stapeln an. Auf die Hand nehmen ist immer gut. Auf die \u00f6ffentlichen Stapeln legt man sie nur aus taktischen Gr\u00fcnden: Nach dem Karten-Ziehen <strong>darf<\/strong> sich der Spieler, der am Zug ist, auch noch alle Karten eines Stapels kaufen. Und je mehr Karten dort liegen, desto teurer wird das, so dass sich die nachfolgenden Spieler einen Stapel mit begehrten Karten-Kategorien bei dem grunds\u00e4tzlich knappen Geld schon bald nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als letzte Aktion eines Zuges legen wir Karten aus unserer Hand nach Kategorien sortiert offen vor uns ab, jeder in seine eigene private Kartenauslage. Beliebig viele Karten. Allerdings wird das umso teurer, je mehr Karten wir auf einen Schlag ablegen. Quadratische Progression. Anschlie\u00dfend bekommen wir eine R\u00fcckverg\u00fctung, abh\u00e4ngig von der Anzahl der Karten in unserer Lieblingskategorie.<\/p>\n<p>Beim Auslegen sind bestimmte Bedingungen einzuhalten: \u201eArmeen\u201c und \u201eFlotten\u201c d\u00fcrfen nur abgelegt werden, wenn man bereits eine entsprechende Anzahl \u201eLand\u201c-Karten vor sich abgelegt hat. Wer einen \u201eSenator\u201c legt, bekommt erh\u00f6hte Einnahmen. Wer eine \u201eIntrige\u201c legt, bekommt gar nichts. Allerdings wird der Spieler mit den meisten ausliegenden Intrigenkarten Startspieler. Und er gewinnt, wenn das gemeine Rom am Ende nicht gen\u00fcgend eigene Kategorien-Karten ausliegen hat.<\/p>\n<p>Eine ganze Reihe gegenl\u00e4ufiger Interessen m\u00fcssen in dem sehr abstrakten Ablagemechanismus unter einen Hut gebracht werden. Karten<\/p>\n<ul>\n<li>auf die Hand nehmen, oder nicht?<\/li>\n<li>auf den \u00f6ffentlichen Stapel ablegen? Auf welchen?<\/li>\n<li>vom \u00f6ffentliche Stapel kaufen? Welchen Stapel? Kosten-Nutzen-Relation.<\/li>\n<li>von der Hand in die private Ablage legen? Welche? Wieviele?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das A und O ist die private Ablage. Hier in der richtigen Dosierung vom Zufall beg\u00fcnstigt die richtigen Karten zu ziehen macht (<strong>leider<\/strong>) den Sieg aus. Nicht unbedingt planbar. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und schnell geht das Ganze ohnehin.<\/p>\n<p>G\u00fcnther wollte zuerst in die Rolle des Intriganten schl\u00fcpfen und Rom gegen den Rest der Welt gewinnen lassen. Dann zog Peter in einem einzigen Schwung drei Intriganten nach und \u00fcbernahm mit Wohlgefallen die Rolle des Primus Conspiratus. Doch in der schnellen Runde mit 4 Spielern hatte Rom keine Chance, die geforderte Dominanz zu erreichen. Den \u201enormalen\u201c Sieg erzielte der Spieler mit der am besten bewerteten Auslage. Das war G\u00fcnther. Haushoch. Warum auch immer.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Peter: 4 (Die Sonder-Mechanismen greifen nicht; Die Vorteile der verschiedenen Karten-Kategorien k\u00f6nnen \u2013 mangels Masse \u2013 kaum genutzt werden), Moritz: 5 (ein lockeres Kartenspiel, in einer 4er Runde leider etwas zu kurz, man br\u00e4uchte doppelt so viele Karten). G\u00fcnther und Walter blieben bei ihren Noten von 6 bzw. 7 Punkten. F\u00fcr die au\u00dfergew\u00f6hnliche Ablagetechnik. Und in memoriam der erfolgreichen 3er Runden.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>G\u00fcnther stand mit 3 W\u00fcrfeln im Endspiel gegen Moritz mit 2 W\u00fcrfeln. Seine Vorgabe von 2 mal die F\u00fcnf war statistisch gesehen auf der sicheren Seite. Moritz hob ohne nachzuw\u00fcrfeln auf 3 mal die F\u00fcnf. Dieser starke Tobak h\u00e4tte selbst G\u00fcnther von seinem Dreisp\u00e4nner geholt: beide hatten geblufft, keine einzige F\u00fcnf war unter den beiden Bechern.<br \/>\n<em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Wertungsnoten f\u00fcr Spiele sind von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Die beigef\u00fcgte Graphik suggeriert zwar ein buntes Auf und Ab, aber die mathematische Umsetzung zeigt unisono eine abfallende Trend-Linie. Eine Ausnahme hier bildet lediglich Peter, aber der hat umst\u00e4ndehalber zwei Jahre lang nahezu total pausiert. 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