{"id":2140,"date":"2014-08-07T13:54:39","date_gmt":"2014-08-07T11:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2140"},"modified":"2014-08-07T15:21:12","modified_gmt":"2014-08-07T13:21:12","slug":"06-08-2014-karten-und-plaettchen-mit-wilhelm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2014\/08\/07\/06-08-2014-karten-und-plaettchen-mit-wilhelm\/","title":{"rendered":"06.08.2014: Karten und Pl\u00e4ttchen mit Wilhelm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hanabi<\/strong><\/p>\n<p>Nein, heute wurde kein Hanabi mehr gespielt. Nicht direkt. Aber solange Wilhelm noch mit der Baustelle am Luise-Kiesselbach-Platz k\u00e4mpfte, durfte Peter dem Oberschiedsrichter G\u00fcnther die Prinzipien von Spocks Ablegemechanismus demonstrieren. Wie schon erw\u00e4hnt, lassen sie sich auf die einfache Formel bringen: \u201cFalls ein Spieler keine weitere Information mehr zum Nutzen einer Handkarte hat, so wirft er automatisch die am weitesten rechts gehaltene Karte aus seine Hand ab\u201c.<\/p>\n<p>Hebelt dieses Prinzip die Spielregeln aus? Die Meinungen gingen auseinander. Peter argumentierte: <em>\u201eEs ist nicht m\u00f6glich, eine Regel innerhalb des Hanabi-Systems zu formulieren, die dieses Rechtsanstecken [oder war hier das Rechtsablegen gemeint?!] verhindern k\u00f6nnte.\u201c<\/em> G\u00fcnther wollte sich in diesem Auffassungsstreit (mal wieder) nicht klar positionieren. Walter kam Peter insofern entgegen, als er diese Ablegetechnik nur dann f\u00fcr illegitim hielt, wenn es auf Grund einer allgemeinen Absprache erfolgt. [\u201eAbsprachen \u00fcber die Ablage von nicht-benannten Karten sind unzul\u00e4ssig!\u201c] Als Schlussfolgerung aus dem \u00fcber mehrere Runden lang Nicht-Benennen von Karten ist so ein Vorgehen aber durchaus spielimmanent.<\/p>\n<p>Dass man diese schlussfolgernde Konvention dann auch noch bis zum Spielanfang extrapoliert, liegt h\u00f6chstenfalls am Rande der Legalit\u00e4t. Und in Bayern gilt diese Positionierung in h\u00f6chsten Kreisen immer noch als mitten drin in der Legalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Peter lie\u00df noch zu Protokoll geben, dass er zweimal Recht gehabt habe. Hier steht es.<\/p>\n<p>Was war eigentlich das \u201ezweite\u201c Mal? Ach ja: Peter konnte seine heutige Demonstration nicht gewinnen. Es kamen einfach kein wei\u00dfen und gelben Einser auf den Tisch! Aber hat das denn einer behauptet? Nicht jedes Kinderspiel muss man gewinnen k\u00f6nnen &#8230;<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Deutschland \u2013 Das Kartenspiel&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Wilhelm, unser Ehrengast aus dem hohen Norden (von Bayern aus gesehen), traf mit zwanzig Minuten Versp\u00e4tung ein. So lange dauert es f\u00fcr einen Lippischen Preussen, von der Garmischer Autobahn kommend, sich durch die Tunnel-Baustelle am Autobahnende qu\u00e4lend, eine Stelle zum Linksabbiegen in die Kr\u00fcner Stra\u00dfe zu finden.<\/p>\n<p>Als Gastgeschenk hat er das kleine Kartenspiel mitgebracht, in dem G\u00fcnter Burkhardt seinen erwachsenen (missratenen?) Sohn \u201eDeutschland \u2013 Finden sie Minden!\u201c nach Wilhelms Meinung \u201eauf den Punkte gebracht hat\u201c.<\/p>\n<p>Jeweils f\u00fcnf Karten mit Namen deutscher St\u00e4dte liegen auf dem Tisch. Jeder Spieler hat einen identischen Kartensatz mit den Bezeichnungen Nord, S\u00fcd, Ost und West, sowie \u201edie meisten Einwohner\u201c und \u201edie wenigsten Einwohner\u201c. Dreimal muss man reihum verdeckt eine dieser Qualifikationskarten zu einer der St\u00e4dte legen. Dabei bedeutet z.B. die Karte \u201eNord\u201c, dass der Spieler die zugeordnete Stadt f\u00fcr die n\u00f6rdlichste aller ausliegenden f\u00fcnf St\u00e4dte h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dann werden die Qualifikationskarten umgedreht, die falschen aussortiert, und die richtigen zusammengeschoben. Wessen Karte jetzt am n\u00e4chsten an einer St\u00e4dtekarte liegt, bekommt 3 Punkte, der zweitn\u00e4heste 2 Punkte und \u2013 falls noch vorhanden \u2013 der drittn\u00e4heste 1 Punkt.<\/p>\n<p>Ein unterhaltsames, quizartiges Spielchen, bei dem man sich nicht nur ein bisschen in Deutschlands Geographie auskennen sollte, sondern bei dem man auch das Wissen seiner Mitspieler einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen sollte, genauso wie das Risiko, statt eines sicheren Einzelpunktes als dritter Anleger bei der n\u00f6rdlichsten Stadt vielleicht doch lieber drei volle Punkte bei einer fragw\u00fcrdigen kleinsten Stadt zu ernten, die die Mitspieler \u2013 vielleicht \/ hoffentlich \u2013 falsch eingesch\u00e4tzt haben.<\/p>\n<p>Wer wei\u00df schon so genau, ob Paderborn n\u00f6rdlicher liegt als Kleve und welche der beiden St\u00e4dte gr\u00f6\u00dfer ist. Von Bayern aus gesehen.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: G\u00fcnther: 5 (ein Wissensspiel, nichts f\u00fcr Halb-Wisser [und das als Kritik aus G\u00fcnthers Munde!]), Peter: 6 (dabei 1 Punkt f\u00fcr meinen Sieg), Walter: 6 (er wird es ganz sicher mit seiner rheinruhrigen Verwandtschaft spielen), Wilhelm: 8 (das Spiel ist einfach sehr gut [er hatte zuerst 9 Punkte vergeben, lie\u00df sich sp\u00e4ter aber davon einen Punkt runter\u00fcberzeugen])<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Royals&#8221;<\/strong><br \/>\n<figure id=\"attachment_2143\" aria-describedby=\"caption-attachment-2143\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/WilhelmRoyals.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/WilhelmRoyals.jpg\" alt=\"Royals - Wilhelm zeigt G\u00fcnther wo Spanien liegt\" width=\"500\" height=\"567\" class=\"size-full wp-image-2143\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/WilhelmRoyals.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/WilhelmRoyals-132x150.jpg 132w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/WilhelmRoyals-265x300.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2143\" class=\"wp-caption-text\">Royals &#8211; Wilhelm zeigt G\u00fcnther wo Spanien liegt<\/figcaption><\/figure>Wilhelm hatte den Prototyp von Abacus f\u00fcr Essen 2014 mitgebracht. Die Regeln stehen, das Umschlagsbild f\u00fcr die Schachtel auch, am Spielmaterial wird noch gedreht.<\/p>\n<p>Wir ziehen Farbkarten in den vier Farben gelb (f\u00fcr Spanien), blau (f\u00fcr Frankreich), rot (f\u00fcr England) und gr\u00fcn (f\u00fcr the \u201eGerman States\u201c). Entsprechend den Farben k\u00f6nnen wir uns in den vier Staaten engagieren und dort St\u00e4dte in Besitz nehmen,. F\u00fcr einen Slum in Sevilla reicht eine einzige gelbe Karte, f\u00fcr den Palacio Real in Madrid braucht man deren acht. (Oder so ungef\u00e4hr.) Daf\u00fcr werden wir mit der einen Karte in Sevilla auch nur ein schlichter Baron (Entschuldigung Mischa v.R., so ist nun mal die Adels-Rangfolge), mit den acht Karten in Madrid hingegen werden wir K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Man kann einen Mitspieler auch aus einer Stadt verdr\u00e4ngen, dazu muss man aber rechtzeitig eine Intrigenkarte statt der Farbkarten gezogen haben.<\/p>\n<p>In drei Wertungsrunden wird das aktuelle Besitztum in Siegpunkte umgesetzt. Jede Stadt bringt Punkte, genauso wie die Majorit\u00e4t in den vier L\u00e4ndern. F\u00fcr das erstmalige Besetzen einer Stadt gibt es Sonderpunkte, ebenso f\u00fcr die erstmalige Pr\u00e4senz (auch die verdr\u00e4ngte) in allen St\u00e4dten eines Landes. In der Schlusswertung werden dann noch Majorit\u00e4ten innerhalb der Royalit\u00e4ten honoriert. Reichlich Siegpunktquellen.<\/p>\n<p>Ein reizvolles Abw\u00e4gen zwischen den leichten naheliegenden Siegpunkten in den Slums und den etwas schwereren, daf\u00fcr aber auch nachhaltigeren Siegpunkten im K\u00f6nigspalast. Die Taube auf dem Dach ist besser als der Spatz in der Hand. Gute Karten helfen auch ein bi\u00dfchen, ein wohldosierter Zufallseinflu\u00df in einem schnellen, h\u00f6chst interaktiven Spiel.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: G\u00fcnther: 7 (locker), Peter: 6 (funktioniert, aber &#8230;), Walter: 6 (fl\u00fcssig, vielseitiges Engagement, allerdings mit dem Hang zur Erbsenz\u00e4hlerei, Mitspielerchaos und \u2013 bei dem Ma\u00df an Interaktion unvermeidlich \u2013 Kingmakereffekten), Wilhelm enthielt sich als Befangener der Stimme.<\/em><\/p>\n<p>G\u00fcnther hielt die gro\u00dfz\u00fcgige Landkarte f\u00fcr vergeudeten Platz. Man h\u00e4tte die L\u00e4nder besser zusammenschieben und den dadurch gewonnenen Platz als Ablage f\u00fcr die Nachziehkarten nutzen sollen. Peter: \u201eDeswegen gewinnst Du auch nicht \u201aDeutschland \u2013 Das Kartenspiel\u2019\u201c.<\/p>\n<p><strong>3. &#8220;CaCaO&#8221;<\/strong><br \/>\n<figure id=\"attachment_2144\" aria-describedby=\"caption-attachment-2144\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GuentherCaCaO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GuentherCaCaO.jpg\" alt=\"CaCao\" width=\"500\" height=\"412\" class=\"size-full wp-image-2144\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GuentherCaCaO.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GuentherCaCaO-150x124.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/GuentherCaCaO-300x247.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2144\" class=\"wp-caption-text\">Schachbrettmuster in &#8220;CaCao&#8221;<\/figcaption><\/figure>Ein weiterer Prototyp von Abacus, allerdings erst f\u00fcr N\u00fcrnberg 2015 vorgesehen. Jeder Spieler hat einen Satz mit acht gr\u00fcnen quadratischen Pl\u00e4ttchen, auf denen jeweils vier Arbeiter platziert sind. Sie sind den vier Kanten zugeteilt, aber unregelm\u00e4\u00dfig, zu manchen Kanten geh\u00f6ren zwei oder drei Arbeiter, zu anderen Kanten gar keine.<\/p>\n<p>Die gr\u00fcnen Pl\u00e4ttchen werden einzeln reihum auf die imagin\u00e4ren wei\u00dfen Felder der als Schachbrettmuster gedachten Tischdecke gelegt. Auf die schwarzen Felder kommen \u2013 sobald an mindestens zwei Kanten Arbeiterpl\u00e4ttchen liegen, Produktionsk\u00e4rtchen. Jeweils drei St\u00fcck davon liegen offen aus, und der aktive Spiele w\u00e4hlt daraus &#8211; innerhalb enger Grenzen &#8211; welche aus: Kakao-Plantagen unterschiedlicher Ernteertr\u00e4ge, Kakao-Verarbeitung unterschiedlicher Erl\u00f6se, Bew\u00e4sserung und einige andere Spezialeffekte.<\/p>\n<p>Jeder Arbeiter an der Kante zu einem bereits ausliegenden oder gerade anschlie\u00dfend gelegten Produktionspl\u00e4ttchen kann die angebotene Produktion nutzen und bekommt daf\u00fcr Siegpunkte. Wenn alle Arbeiterpl\u00e4ttchen gelegt sind, ist Schlu\u00df.<\/p>\n<p>Ein h\u00fcbsches, fast kontemplatives Spielchen um das optimierte Nutzen und Erweitern der entstehenden Schachbrettauslage auf dem Tisch. Eine Menge indirekter Interaktion, ohne dabei in Aggressivit\u00e4t auszuarten.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: G\u00fcnther: 6 (zu linear [heftiger Widerspruch von allen Seiten]), Peter: 7 (Superidee an der man allerdings noch ein bisschen herumfeilen k\u00f6nnte), Walter: 7 (schnell, konstruktiv, interaktiv), Wilhelm enthielt sich wieder der Stimme..<\/em><\/p>\n<p><strong>4. &#8220;Koryo&#8221;<\/strong><br \/>\nJeder bekommt jeweils einen Schwung Karten auf die Hand, darf einen &#8211; kleinen &#8211; Teil davon offen vor sich auslegen, und mu\u00df den Rest wieder abgeben. Das wird acht mal gemacht, die Auslagen wachsen und wachsen, und wer sich am Ende die reichhaltigste zugelegt hat, der hat gewonnen.<\/p>\n<p>Wie sehen die Karten aus? Es sind Karten mit den Ziffern von 1 bis 9, dazu noch rote und schwarze Minus-1en.<\/p>\n<p>Wieviele Karten bekommt man jeweils? Erst 10, dann 9, dann 8 usw., zuletzt nur noch 3.<\/p>\n<p>Welche Karten darf man ablegen? Soviele man will, aber jeweils nur Karten mit den gleichen Ziffern.<\/p>\n<p>D\u00fcrfen beliebig viele Karten in der Auslage sein? Nein, die Auslage ist streng begrenzt; zuerst d\u00fcrfen nur 3, dann 4 usw., zuletzt nur insgesamt 10 Karten in einer Auslage sein. Man darf zwar kurzfristig mehr Karten spielen, hinterher muss man die \u00fcberz\u00e4hligen Karten in seiner Auslage aber bis zum erlaubten Limit wieder abr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Was bedeuten die verschiedenen Ziffern? Jede Ziffernkarte in der Auslage hat einen eigenen Effekt. Die 6 erlaubt dem Spieler das Nehmen einen zus\u00e4tzlichen Siegpunktchips vom \u00f6ffentlichen Vorrat, die 2 erlaubt das Stehlen eines Siegpunktchips von einem Mitspieler, die 5 erlaubt des Ausspielen von Karten mit unterschiedlichen Ziffern. Und was der Effekte mehr sind.<\/p>\n<p>Diese Effekte darf man aber nur dann nutzen, wenn man von der entsprechenden Ziffer unter allen Mitspielern die meisten Karten in seiner Auslage hat. Bei Gleichheit gehen alle leer aus.<\/p>\n<p>Um die gewinntr\u00e4chtigen Auslagen der Mitspieler ein bisschen aufzumischen, gibt es die Minuskarten. Mit der roten Minus-1 darf man eine Karte aus der Auslage eines Mitspielers entfernen, mit der schwarzen Minus-1 darf man zwei Karten der Mitspieler vertauschen. Vorzugsweise werden damit Mehrheiten auseinandergenommen.<\/p>\n<p>Wer gewinnt am Ende? Es werden alle Auslagen aller Spieler verglichen. Wer von einer Ziffer die meisten Karten ausliegen hat, bekommt die Ziffer in Siegpunkten. Hier ist die 9 nat\u00fcrlich am besten, daf\u00fcr bringt sie w\u00e4hrend des Spiels keinen besonderen Effekt. Au\u00dferdem gibt es davon am meisten Karten, so dass hier die Konkurrenz am gr\u00f6\u00dften ist. Bei zwei mittleren Ziffern, z.B. der 7 und der 6 die Mehrheit zu haben, sollte bereits zum Sieg reichen.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: G\u00fcnther: 7 (h\u00e4tte 8 Punkte vergeben, wenn dem Spiel eine Spielhilfe f\u00fcr jeden Spieler beigelegt worden w\u00e4re, auf der man die Effekte der einzelnen Ziffern ablesen kann. [Da hat der Verlag am falschen Ende gespart! Wilhelm hat das per Hand nachgeholt!]), Peter: 7 (ist halt ein Gl\u00fccksspiel, aber es hat Spa\u00df gemacht), Walter: 7 (schnell, locker), Wilhelm: 7 (unbefangen)<\/em><\/p>\n<p><strong>5. &#8220;Limes&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Peter hatte sich von \u201eKoryo\u201c die vorletzte U-Bahn verpassen lassen und war diesmal erst mit der letzten U-Bahn abged\u00fcst. Wilhelm packte nochmals das \u201eLimes\u201c aus, das vorher von G\u00fcnther als \u201ezu solit\u00e4r\u201c abgelehnt worden war. Jetzt als Absacker und zum Kennenlernen in einer Dreierrunde nach einem recht friedlichen Karten-Pl\u00e4ttchen-Ablege-Spielabend wurde es akzeptiert.<\/p>\n<p>Jeder bekommt den gleichen Satz quadratischer Landschaftspl\u00e4ttchen, aufgeteilt in jeweils vier interne Landschaftsfelder: Feld, Wald, Wiese und Wasser in beliebiger Kombination. Ein Spieler zieht blind jeweils eines seiner Pl\u00e4ttchen und alle Spieler m\u00fcssen das gleiche Pl\u00e4ttchen &#8211; ausgehend von einem vorgegebenen Startfeld &#8211; bei sich anlegen. So entsteht vor jedem Spieler langsam ein am Ende vier mal vier Quadratpl\u00e4ttchen gro\u00dfes Landschaftsbild.<\/p>\n<p>In der Schlu\u00dfwertung bekommt man dann f\u00fcr ein Feld-Gebiet soviele Siegpunkte, wie Feld-Landschaften zusammenh\u00e4ngen. Ein Wald-Gebiet bringt soviele Siegpunkte, wie unterschiedliche Landschaften drum herum liegen. Bei einem Wassergebiet z\u00e4hlen die umliegenden Fischerh\u00fctten, und bei einem Wiesengebiet die waagrecht oder senkrecht dazu befindlichen Waldgebiete. Es werden aber nur diejenigen Gebiete gewertet, auf denen man w\u00e4hrend des Anlegevorgangs rechtzeitig eines seiner insgesamt sechs M\u00e4nnlein platziert hat.<\/p>\n<p>Warum baut nicht jeder die identische Landschaft zusammen? Diese M\u00f6glichkeit des Abguckens und Nachmachens w\u00e4re doch ein gravierender Designfehler! Wie ist das gel\u00f6st? Frage an die kluge Spielergemeinde! Ganz einfach: Die Startpl\u00e4ttchen, von denen aus jeder Spieler seinen Landschaftsgarten beginnt, sind alle unterschiedlich!<\/p>\n<p>Ein h\u00fcbsches 2-Personen-Puzzle-Spiel (es geht nat\u00fcrlich, wie gerade demonstriert auch mit mehreren Spielern), mit dem man z.B. ausknobeln kann, wer heute den Abwasch erledigt oder zuerst unter die Dusche darf &#8230;<\/p>\n<p><em>Noch keine WPG-Wertung.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hanabi Nein, heute wurde kein Hanabi mehr gespielt. Nicht direkt. Aber solange Wilhelm noch mit der Baustelle am Luise-Kiesselbach-Platz k\u00e4mpfte, durfte Peter dem Oberschiedsrichter G\u00fcnther die Prinzipien von Spocks Ablegemechanismus demonstrieren. 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