{"id":2234,"date":"2015-03-26T16:38:12","date_gmt":"2015-03-26T15:38:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2234"},"modified":"2015-03-26T17:35:03","modified_gmt":"2015-03-26T16:35:03","slug":"25-03-2015-kuren-in-orlens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2015\/03\/26\/25-03-2015-kuren-in-orlens\/","title":{"rendered":"25.03.2015: Kuren in Orle\u00e1ns"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Samstag verschickt Walter eine Einladungsmail an die Westpark-Gamers: \u201e<em>Wer ist am kommenden Mittwoch dabei?<\/em>\u201c Sp\u00e4testens bis zum Sonntag Abend trudeln die Antworten ein. Manche lauten lapidar: \u201e<em>Ich<\/em>\u201c! Zuweilen wird auch der Name genannt: \u201e<em>Aaron<\/em>\u201c! Andrea meldet sich meist zaghaft: \u201e<em>Ist zuf\u00e4llig noch ein Pl\u00e4tzchen frei, ich k\u00f6nnte n\u00e4mlich dabei sein<\/em>\u201c, obwohl die Pl\u00e4tze grunds\u00e4tzlich nach dem \u201efirst in\u201c-Prinzip vergeben werden und bei einer oberfl\u00e4chlichen Ausz\u00e4hlung der Antwort-Mails die freien Pl\u00e4tze offensichtlich sein sollten. Moritz gebraucht ebenfalls sehr gerne den Konjunktiv: \u201e<em>Ich w\u00fcrde kommen<\/em>\u201c schreibt er, ohne dass es bei ihm einen Grund f\u00fcr das \u201ew\u00fcrde\u201c gibt; ohne Wenn und Aber hei\u00dft das geradewegs: \u201eIch komme\u201c.<\/p>\n<p>Unser Sprachengelehrter Peter hat uns heute erkl\u00e4rt, dass diese \u2013 eigentlich &#8211; \u00fcberfl\u00fcssige \u201ew\u00fcrde\u201c ein Modalwort ist, mit denen die deutsche Sprache reichlich gesegnet ist. Wie keine weitere Sprache der Welt (au\u00dfer unserem holl\u00e4ndischen Dialekt). Das \u201ew\u00fcrde\u201c ist \u00fcberfl\u00fcssig, dr\u00fcckt aber ein gewisse H\u00f6flichkeit oder sogar eine Emotionalit\u00e4t aus. Wenn die Mutter das Kind beim Abschied fragt: \u201eHast Du <strong>auch<\/strong> nichts vergessen?\u201c, so liegt in diesem Satz durch das \u201eauch\u201c viel mehr Anteilnahme drin, als ohne es. Wie dr\u00fcckt man das im Englischen aus? Der seelenlose BING-\u00dcbersetzer vereinfacht die Frage zum \u201eDid you forget anything?\u201c Aber da fehlt doch was!<\/p>\n<p>Ich habe in meiner Sammlung von Grimms M\u00e4rchen in verschiedenen Sprachen nachgeschaut, wie professionelle \u00dcbersetzer im \u201eTischlein deck dich\u201c die besorgte Frage des Vaters \u00fcbersetzen: \u201cZiege, bist Du <strong>auch<\/strong> satt?\u201c Den Engl\u00e4ndern f\u00e4llt hier wiederum nichts anderes ein als &#8220;Goat, hast thou had enough?&#8221;. H\u00fcbsch, aber das \u201eauch\u201c fehlt. Ebenso bei den Franzosen: \u201cCh\u00e8vre, es-tu repue?\u201d.<\/p>\n<p>In einer wundersch\u00f6n bebilderten, aber sprachlich eher mageren ungarischen Ausgabe lautet die Frage sogar ganz unversch\u00e4mt kurz: \u201e\u00e9hes?\u201c (hungrig)? Und die Antwort \u201erettenetesen!\u201c (schrecklich)! So kann \u201eman\u201c mit unserem wundersch\u00f6nen Verslein \u201eIch sprang nur \u00fcber Gr\u00e4belein und fand kein einzig Bl\u00e4ttelein\u201c auch umgehen. \u2013 Es lebe das sch\u00f6ne deutsche Modalwort!<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Orl\u00e9ans&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Rainer Stockhausen ist ein flei\u00dfiger Spieleautor. Bei Luding findet man von ihm vierzehn verschiedene Spiele, allein aus diesem Jahrtausend. Am Westpark haben wir erst zwei von ihm gespielt. Mit \u201eOrl\u00e9ans\u201c lag diesmal das dritte, sein neuestes Werk bei uns auf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2237\" aria-describedby=\"caption-attachment-2237\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2237 size-full\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PeterOrleans.jpg\" alt=\"Peter in Orl\u00e9ans\" width=\"500\" height=\"733\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PeterOrleans.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PeterOrleans-102x150.jpg 102w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PeterOrleans-205x300.jpg 205w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PeterOrleans-437x640.jpg 437w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2237\" class=\"wp-caption-text\">Peter in Orl\u00e9ans<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Regelheft wird kein einziges Wort \u00fcber den geschichtlichen Hintergrund verloren. Das ist auch gut so. Es ist eh alles Schmarren, was die Redakteure hier zusammenfaseln. Der Name Orl\u00e9ans b\u00fcrgt f\u00fcr sich, und die drei Personen auf dem Titelbild, M\u00f6nch, Ritter und Bauernmagd, ebenfalls.<\/p>\n<p>Jeder Spieler platziert die eigenen Arbeiter (in der Startaufstellung hat jeder vier, im Laufe des Spiels werden es immer mehr und immer verschiedenere) auf die unterschiedlichen Wirkst\u00e4tten in seinem pers\u00f6nlichen Spielertableau und l\u00e4\u00dft sie werkeln:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Schiffer und ein Handwerker erzeugen eine Bauernmagd<\/li>\n<li>Ein H\u00e4ndler, ein Handwerker und eine Bauernmagd erzeugen einen Gelehrten<\/li>\n<li>Ein H\u00e4ndler und ein Gelehrter erzeugen einen M\u00f6nch<\/li>\n<li>Ein Schiffer, ein Handwerker und eine Bauernmagd erzeugen einen Schiffer, einen Handwerker oder eine Bauernmagd<\/li>\n<li>Und was dergleichen Homo-, Hetero- oder Polygenesen mehr sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit neuen Mitarbeitern gewinnen wir nicht nur mehr Arbeitskraft, mit ihnen sind auch erkleckliche Nebenvorteile verbunden, u.a. geh\u00f6rt dazu ein schnelleres Recyclen unserer Arbeiter, sowie ein Fortschreiten auf der Faktor-Leiste, nach der am Ende unser Besitz an H\u00e4usern in Siegpunkte umgerechnet wird.<br \/>\nDie Herausforderung des Spiels besteht darin<\/p>\n<p>a) mit dem richtigen Timing neue Mitarbeiter der richtigen Qualifikation zu erzeugen, um damit<\/p>\n<p>b1) mehr Geld (= Siegpunkte) zu bekommen und\/oder<\/p>\n<p>b2) eine Effizienz-Steigerung seiner Aktionen zu erzielen und\/oder<\/p>\n<p>b3) sich zu bewegen und dann<\/p>\n<p>c1) siegpunktwerte Rohstoffe von der Strecke aufzulesen und\/oder<\/p>\n<p>c2) siegpunkttr\u00e4chtige H\u00e4user zu bauen.<\/p>\n<p>\u00dcberall sprudeln Siegpunkt-Quellen. Als Anf\u00e4nger steht man vor dem Spiel wie ein Lucullus in der Pralinenabteilung vom Dallmayr. Als Fortgeschrittener steht man immer noch da. Es gibt zu viel, und es ist nicht zu \u00fcberblicken, welche Weichenstellung uns die besten Strecken er\u00f6ffnet. Bemerkenswert, dass unser professioneller Orl\u00e9anist G\u00fcnther nur ganz knapp gewann und dass Peter, unser zweites Denkergenie, unter uns restlichen drei Anf\u00e4ngern der Letzte wurde.<\/p>\n<p>\u00dcberall ist ein bi\u00dfchen Konkurrenz verbunden. Wenn die Mitarbeiter einer Sorte aus sind, gibt es keine mehr; vor allem k\u00f6nnen dann auch keine Vorteile in den Nebenstrecken mehr erworben werden. Gerade richtiger Zufall ist ebenfalls eingebaut. Einzelne Arbeitspl\u00e4tze werden f\u00fcr eine Runde geschlossen, f\u00fcr aktuelles Besitztum werden Pr\u00e4mien gezahlt oder Abgaben f\u00e4llig oder man verliert Arbeiter oder. G\u00fcnther traf es gleich am Abend zweimal hart, und er verlor seinen kl\u00fcgsten und t\u00fcchtigsten Nachwuchs, sonst h\u00e4tte er wohl h\u00f6her gewonnen.<\/p>\n<p>Das Spielmaterial ist gef\u00e4llig, alles funktioniert, alles ist gut abgestimmt, alles greift ineinander, alles ist konstruktiv. Alles. Ja, alles, leider! Zu konstruktiv und zu gleichf\u00f6rmig konstruktiv!<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (\u201eEs rei\u00dft mich nicht vom Hocker), G\u00fcnther: 7 (gegen\u00fcber den Rosenbergschen Aufbauspielen ein bi\u00dfchen klarer), Peter: 7 (unterhaltsam, wenn auch kein Spitzenspiel), Walter: 6 (eigentlich alles rund und sch\u00f6n, aber bei der Vielzahl gleichm\u00e4chtiger Siegpunktquellen stellt sich keine richtige Spielspannung ein)<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Pandemic: The Cure&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Mal wieder ein Kooperationsspiel, diesmal mit tausenden von W\u00fcrfeln. (Genauer gesagt: mit 85 St\u00fcck.) Das bemerkenswerte Aaron-6-Punkte-Karten-Brettspiel \u201ePandemie\u201c wurde mit \u201eThe Cure\u201c zu einem WPG-4-Punkte W\u00fcrfel-Brettspiel \u201eheruntergedampft\u201c.<\/p>\n<p>48 der 85 W\u00fcrfel sind ganz normale Hexa-W\u00fcrfel in vier Grundfarben stellen Krankheiten dar. Regelm\u00e4\u00dfig werden drei bis f\u00fcnf St\u00fcck von ihnen ausgew\u00fcrfelt und auf insgesamt sechs Regionen verteilt, die den Augenzahlen zugeordnet sind. Sobald auf einer Region von einer Farbe mehr als drei W\u00fcrfel liegen, bricht eine Epidemie aus, die sich unverz\u00fcglich auf die Nachbarregionen ausbreitet, und wenn dort auch schon gen\u00fcgend W\u00fcrfel der infizierten Farbe liegen, geht es so weiter, bis entweder die Infektionswelle gebrochen ist oder die Spieler das Spiel verloren haben.<\/p>\n<p>Jeder Spieler hat f\u00fcnf bis sieben individuelle Spezialw\u00fcrfel, mit denen er die Krankheiten bek\u00e4mpfen kann \/ muss. Die verschiedenen W\u00fcrfelseiten erlauben ihm,<\/p>\n<ul>\n<li>sich in eine beliebige der sechs Regionen zu bewegen, wo er seine weiteren Aktionen durchzuf\u00fchren gedenkt<\/li>\n<li>einen Krankheitsw\u00fcrfel zu kurieren (zur\u00fcck in den Tausend-W\u00fcrfel-Vorrat)<\/li>\n<li>einen Krankheitsw\u00fcrfel in den zentralen Behandlungsraum zu transportieren<\/li>\n<li>einen Krankheitsw\u00fcrfel aus dem zentralen Behandlungsraum in sein privates Forschungslabor zu bringen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unabh\u00e4ngig von unserem W\u00fcrfelergebnis d\u00fcrfen wir weiterhin:<\/p>\n<ul>\n<li>die Krankheitsw\u00fcrfel aus unserem Forschungslabor an einzelne Mitspieler weiterreichen<\/li>\n<li>mit ausreichend vielen Krankheitsw\u00fcrfeln in unserem Forschungslabor versuchen, ein Heilmitteln gegen die Krankheit auszuw\u00fcrfeln.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gelingt es uns, gegen alle vier Krankheiten ein Heilmittel auszuw\u00fcrfeln, bevor achtmal eine Epidemie ausgebrochen ist, haben wir &#8211; alle \u2013 gewonnen. Andernfalls verloren. Auf jeden Fall endet das Spiel. Gott-sei-Dank. Walters einziger teilnahmsloser Genuss war es, sich zu vorger\u00fcckter Zeit von Peter spielen zu lassen. (Hallo Peter, das war jetzt wirklich absolut positiv gemeint!)<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 5 (mag keine Kooperationsspiele, doch wenn sie relativ kurz sind, kann er so ein Spiel tolerieren), Peter: 6 (\u201eEs ist ein gutes Spiel, weil es knapp ist\u201c, w\u00fcrde es aber nicht h\u00e4ufiger spielen wollen), G\u00fcnther: 4 (es ist nicht wirklich gut, eher \u00f6de; vielleicht als Solospiel geeignet), Walter: 3 (eindimensionaler, dr\u00f6ger W\u00fcrfelrausch ohne jeglichen Pfiff)<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>G\u00fcnther war mit einem W\u00fcrfel im Endspiel gegen Aaron mit deren zwei. Er hatte einen Superwurf, einen Stern unter dem Becher. Was und wie sollte er damit anfangen?<\/p>\n<p>Unser Immer-5-Stratege sah nur die beiden M\u00f6glichkeiten \u201e1 mal die F\u00fcnf\u201c oder \u201e2 mal die F\u00fcnf\u201c! Mit seiner \u2013 gar nicht so schlechten! \u2013 Immer-5-Strategie h\u00e4tte diesen Durchgang sogar gewonnen. Doch er wurde \u00fcberm\u00fctig. Oder wollte er nur den Stier bei den H\u00f6rnern packen? Jedenfalls war seine Vorgabe \u201e2 mal die F\u00fcnf\u201c genau das, was es &#8211; diesmal nicht nur wegen Aarons magerer Zwei und Vier unter dem Becher &#8211; ist: ein frivoler Selbstmord!<\/p>\n<p><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Samstag verschickt Walter eine Einladungsmail an die Westpark-Gamers: \u201eWer ist am kommenden Mittwoch dabei?\u201c Sp\u00e4testens bis zum Sonntag Abend trudeln die Antworten ein. Manche lauten lapidar: \u201eIch\u201c! Zuweilen wird auch der Name genannt: \u201eAaron\u201c! 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