{"id":2241,"date":"2015-04-09T17:18:15","date_gmt":"2015-04-09T15:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2241"},"modified":"2015-04-13T15:16:03","modified_gmt":"2015-04-13T13:16:03","slug":"08-04-2015-goetter-gaefer-und-ganoven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2015\/04\/09\/08-04-2015-goetter-gaefer-und-ganoven\/","title":{"rendered":"08.04.2015: G\u00f6tter, G\u00e4fer und Ganoven"},"content":{"rendered":"<p>Sind Spieleautoren fr\u00f6hliche Menschen? Man sollte es wohl annehmen. Wenn \u201ehomo ludens\u201c einen Typus beschreibt, \u201eder im zweckfreien Spiel \u00fcber Zuf\u00e4lle und M\u00f6glichkeiten Sinn findet\u201c, dann sollte ein Spielautor diesen Typus doch noch im Quadrat repr\u00e4sentieren. Bei unserem Aaron ist das gewi\u00df der Fall, ebenso bei den renommierten Spielautoren, mit denen wir Westparker kommunizieren. (Viele Gr\u00fc\u00dfe an Bernd und R\u00fcdiger) Das ist aber nicht durchgehend so. Es gibt sogar Spieleautoren, die unter dem Burnout-Syndrom leiden! Keine strapazierten Manager oder frustrierte Lehrerinnen, die sich ins Spiel gefl\u00fcchtet haben, sondern hauptamtliche Spieleautoren, die vom Spiele-Erfinden leben! Das soll ein homo ludens mal verstehen!<\/p>\n<p>Liegt das Problem vielleicht darin, vom Erfinden leben zu m\u00fcssen? Von den k\u00e4rglichen 20 Cent pro verkauftem Spiel mit einer Auflage von 5000 St\u00fcck, bei einer Entwicklungsdauer von ein bis zwei Jahren? Da werden sie wohl nicht mehr lange burnen m\u00fcssen (oder k\u00f6nnen). Kein Kommentar!<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Deus&#8221;<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2245\" aria-describedby=\"caption-attachment-2245\" style=\"width: 589px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Deus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2245\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Deus.jpg\" alt=\"G\u00fcnther f\u00fchrt in \u201eDeus\u201c ein\" width=\"589\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Deus.jpg 589w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Deus-150x96.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Deus-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2245\" class=\"wp-caption-text\">G\u00fcnther f\u00fchrt in \u201eDeus\u201c ein<\/figcaption><\/figure>\n<p>Herzst\u00fcck des Ganzen sind \u201eGeb\u00e4udekarten\u201c. F\u00fcnf St\u00fcck davon bekommt jeder Spieler als Startausstattung in die Hand. Reihum w\u00e4hlt jeder eine davon aus, baut sie Karte f\u00fcr Karte in sein wachsendes Geb\u00e4ude-Ensemble ein, und darf anschlie\u00dfend ihren Effekt nutzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Siegpunkte f\u00fcr Geb\u00e4udebesitz<\/li>\n<li>Siegpunkte f\u00fcr Grundst\u00fcckbesitz (das kriegen wir sp\u00e4ter)<\/li>\n<li>Rohstoffe oder Geld aus Grundst\u00fccken<\/li>\n<li>Siegpunkte aus Rohstoffen<\/li>\n<li>Erm\u00e4\u00dfigte Preise f\u00fcr Rohstoffe<\/li>\n<li>Geld aus dem Portemonnaie der Mitspieler<\/li>\n<li>Siegpunkte aus benachbarten Zigeunerd\u00f6rfen<\/li>\n<li>Erlaubnis zum Bewegen der eigenen Truppen<\/li>\n<li>und \u00e4hnliches<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr jede Geb\u00e4udekarte muss man Baukosten in Form von Geld und\/oder Rohstoffen bezahlen, und man mu\u00df einen zugeh\u00f6rigen \u201eBewohner\u201c besitzen. Der Bewohner wird dann auf eine in der Mitte des Spieltisches ausliegende Fl\u00e4che von Grundst\u00fccken (jetzt haben wir\u2019s!) gesetzt. Welches Grundst\u00fcck wir besetzen, hat zun\u00e4chst keine besondere Bedeutung. Im Zusammenhang mit sp\u00e4ter gespielten Geb\u00e4udekarten bestimmt der Boden, welche Rohstoffen daraus erwachsen, und die Nachbarschaft zu Mitspielern oder Zigeunern bestimmt, welche Siegpunkte wir klauen d\u00fcrfen oder geklaut bekommen.<\/p>\n<p>Das wichtiges Designmerkmal von \u201eDeus\u201c ist, dass die Geb\u00e4ude-Effekte kumulativ wirken. Geb\u00e4udekarten gibt es in insgesamt f\u00fcnf verschiedenen Farben (plus lila f\u00fcr die Tempel), und wenn ich z.B. ein rotes Geb\u00e4ude baue, darf ich zus\u00e4tzlich die Effekte <strong>aller<\/strong> roten Geb\u00e4ude nutzen, die ich bereits ausliegen habe. Die verschiedenen Farben haben ebenfalls Querwirkungen auf anderen Farben, und die Herausforderung des Spieles besteht darin, sich aus dem Geb\u00e4uden eine optimale Produktionsmaschine zu bauen, aus der Geld, Rohstoffe und schlie\u00dflich Siegpunkte gerade nur so heraussprudeln. G\u00fcnther (wer sonst?) schaffte es, in einem einzigen Zug zw\u00f6lf Siegpunkte zu machen, ein Viertel aller seiner Siegpunkte und die H\u00e4lfte von Peters.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat ihm dabei die \u201erichtige\u201c Geb\u00e4udekarte geholfen, und das \u201erichtig\u201c hierbei ist doch recht zuf\u00e4llig. Erstens ist die Kartenausstattung zu Beginn zuf\u00e4llig und zweitens sind die zuk\u00fcnftig nachzuziehenden Karten a) unbekannt und b) ebenfalls absolut zuf\u00e4llig. Wir haben es lediglich in der Hand, einen schnelleren Kartenumschlag zu bewerkstelligen, indem wir in unserem Zug nicht eine einzelnen Geb\u00e4udekarte spielen, sondern alle auf einmal \u201eden G\u00f6ttern opfern\u201c. Daf\u00fcr d\u00fcrfen wir uns gewisse Belohnungen in Form von Geld, Rohstoffen oder Siegpunkten aneignen, vor allem aber bis zu f\u00fcnf neue Karten vom verdeckten Stapel nachziehen.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen wir erneut unser Gl\u00fcck versuchen. Jeder f\u00fcr sich. Als autistische T\u00fcftler. Bis auf die marginalen nachbarschaftlichen Einfl\u00fcsse auf dem Gel\u00e4ndeareal, bastelt oder wurstelt jeder an seiner eigenen Maschine. Ein 1 \u00bd Stunden Spiel, das sich anf\u00fchlt, wie ein 2 \u00bd Stunden Spiel. G\u00fcnther tr\u00f6stete: \u201eDa habt ihr doch alle eine Stunde Lebenszeit gewonnen!\u201c<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 4 (mag diese Art von Produktionsmaschinen-Aufbau-Spielen nicht, m\u00f6chte es im ganzen Leben nicht noch einmal spielen. Interaktion gleich Null, downtime zu gro\u00df), G\u00fcnther: 6 (interessantes Aufbauspiel), Peter: 5 (Maschinenentdeckungsspiel, ein paar Punkte wenigstens f\u00fcr das Design), Walter: 5 (zu autistisch, es gibt aber wahrlich schlechtere Spiele.)<\/em><\/p>\n<p>Leider ist die Farbgebung des Spieles so ungl\u00fccklich (es gibt noch nicht einmal die Spielfarbe Rot) und so inkonsistent (z.B. ist der Rohstoffe Holz in Gr\u00fcn abgebildet und in Braun realisiert), dass man daf\u00fcr noch einen Punkt Abzug anbringen k\u00f6nnte. (Oder war der jetzt schon implizit dabei?)<\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Kakerlaken Poker Royal&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Alle 56 Karten des Spiels werden an die Mitspieler verteilt. Darauf sind sieben verschiedenen Tierarten abgebildet: Fliegen, Skorpione, Wanzen, Kakerlaken, Fr\u00f6sche, Ratten und Flederm\u00e4use. Ohne Beschr\u00e4nkung der Allgemeinheit h\u00e4tte man daf\u00fcr auch ganz abstrakt sieben verschiedene Farbt\u00f6ne verwenden k\u00f6nnen. Oder Zahlen.<br \/>\nEin Spieler w\u00e4hlt eine beliebige Karte aus seiner Hand, legt sie verdeckt vor einen beliebigen Mitspieler hin und sagt: \u201eDas ist eine Fliege.\u201c Oder ein Skorpion, oder, oder &#8230; Der ausgew\u00e4hlte Mitspieler hat drei Reaktionsm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<ol>\n<li>Er sagt: \u201cIch glaube das nicht\u201d, und deckt die Karte auf. Ist es dann eine Fliege (oder ein Skorpion, oder, oder), dann muss er diese Karte als Strafkarte vor sich auslegen.<\/li>\n<li>Er sagt: \u201cIch glaube das\u201d, und deckt die Karte auf. Ist es dann eine Fliege (oder ein Skorpion, oder, oder), dann muss der Geber diese Karte als Strafkarte vor sich auslegen.<\/li>\n<li>Er sagt: \u201cIst mir egal\u201d, schaut die Karte an und legt sie mit der gleichen oder eine anderen Aussage \u201cDas ist eine Fliege (Skorpion, oder, oder)\u201d vor einen anderen Mitspieler.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer eine Strafkarte kassiert hat, ist als n\u00e4chster am Zug. Er w\u00e4hlt eine beliebige Karte aus seiner Hand, legt sie verdeckt vor einen beliebigen Mitspieler&#8230; Das geht so lange, bis ein Spieler vier Strafkarten der gleichen Tierart vor sich liegen hat. Er hat dann verloren, alle anderen haben gewonnen. (Der Verlierer unterliegt keiner weiteren Strafe. Dieses humane Prinzip erinnerte Peter an Mau-Mau, \u201edas schlimmste Spiel, das ich je kannte\u201c. Damals bekam der Verlierer f\u00fcr jede Karte, die noch in seiner Hand war, einen Stockhieb auf die Finger, oder er musste ein Tasse Salzwasser austrinken &#8230;)<\/p>\n<p>Die ersten Strafkarten werden leicht und locker einkassiert. Unversehens hat man zwei oder gar drei Karten der gleichen Tierart vor sich liegen. Dann ger\u00e4t man damit unter Dauerbeschuss. Ununterbrochen bieten einem die Mitspieler Karten an, und man ist st\u00e4ndig gefordert, zwischen glauben und nicht-glauben zu unterscheiden. Das \u201eIst-mir-egal\u201c schafft nur eine scheinbare Entlastung, denn beim Weitergeben muss man sich ja ebenfalls irgendeine Tierart aus den Fingern saugen, und die Mitspieler haben aus dem Kontext heraus schon schon ein feines Gesp\u00fcr daf\u00fcr, was die urspr\u00fcngliche Karte wohl war. Damit landet die Karte unweigerlich beim Geber, das hei\u00dft in diesem Fall bei dem urspr\u00fcnglich Beschossenen!<\/p>\n<p>Eine Runde mit Staunen \u00fcber die Mechanismen und mit Sich-Wundern und dar\u00fcber Lachen, was die Mitspieler daraus machen, war im Nu verflogen. Was ist da jetzt abgelaufen? Welche M\u00f6glichkeiten, das Schicksal zu beeinflussen, hat jeder Spieler in der Hand? Wie kann man das Ende mit dem Dauerbeschuss \u00fcberstehen? Funktioniert das Spiel? Lauter Fragen, auf die noch keiner eine schl\u00fcssige Antwort hatte. Peter schlug eine sofortige Wiederholung vor. Gesagt, getan. Jetzt hatte er blitzschnell, fast in Sekundenschnelle \u2013 fast ganz alleine \u2013 G\u00fcnther abgeschossen. Eine k\u00f6nigliche Kakerlake war das Ende. G\u00fcnther musste sie als Ungl\u00e4ubiger zu seinen bereits ausliegenden zwei Straf-Kakerlaken dazulegen, und dazu noch eine vom Stapel.<\/p>\n<p>Warum \u201ek\u00f6niglich\u201c, warum \u201eRoyal\u201c? Weil einige der Tierchen eine Krone aufhaben. Und wer ein solches Tierchen als Strafkarte bekommt, muss von einem offenen Stapel eine weitere Strafkarte dazulegen. K\u00f6nige sind schon eine rechte Strafe. Peter hat\u2019s begriffen!<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (D\u00f6delspiel, lustig, aber &#8230;), G\u00fcnther: 5 ([WS: er vermisst offensichtlich den Aufbau!]), Peter: 5 (das Spiel ist unfair, und das Denken ist \u00fcberbewertet, er w\u00fcrde es u.U. aber noch einmal spielen), Walter: 5.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Downtown&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>(Nicht das von Bernhard Weber oder das von Faidutti, oder wie sie alle hei\u00dfen m\u00f6gen, sondern das Allerneueste von Florian Racky, erschienen im Eigenverlag.)<\/p>\n<p>Wir sind Bosse von Gangsterbanden und m\u00fcssen, um zu siegen, als Erste 100.000 Eier erbeutet und gewaschen haben. Was m\u00fcssen wir daf\u00fcr tun? Es gibt insgesamt sechs Lokalit\u00e4ten, wo wir entsprechend dem Lokalkalorit agieren d\u00fcrfen:<\/p>\n<ul>\n<li>in \u201cDowntown\u201d neue Bandenmitglieder anheuern<\/li>\n<li>an der \u201cWest Side\u201d Informationen \u00fcber Einbruchsm\u00f6glichkeiten anzapfen<\/li>\n<li>in der \u201cEast Side\u201d die Beute bei Hehlern abliefen und daf\u00fcr gewaschenes Geld kassieren<\/li>\n<li>im \u201cGhetto\u201d oder in der \u201cBank\u201d Nutznie\u00dfer von der Aktionen der Mitspieler sein oder in \u201cMassivos Villa\u201d alle Gangsteraktionen mit mehr Sicherheit planen und durchf\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jeder Spieler hat zwei P\u00f6ppel, die er zu Spielbeginn beliebig auf den angebotenen Lokalit\u00e4ten untergebringt, wo er, sofern er am Zug ist, dann die entsprechende Aktion ausf\u00fchren darf. Die P\u00f6ppel darf man beliebig innerhalb der Lokalit\u00e4ten bewegen. Ist eine Lokalit\u00e4t unbesetzt, so kostet das nichts, steht dort schon ein Mitspieler, mu\u00df man ihm eine variable Summe Geldes \u00fcberreichen.<\/p>\n<p>In welcher Reihenfolge ziehen die Spieler? Das ist die Crux des Spiels. Wer zuletzt im Gef\u00e4ngnis war, f\u00e4ngt an. (Bei uns war das Peter; als Jurastudent hatte er vor einigen Jahren Stadelheim besichtigt.) Jeder Spieler bietet eine Summe, um als n\u00e4chster Spieler ziehen zu d\u00fcrfen. Der Spieler am Zug w\u00e4hlt willk\u00fcrlich \u2013 oder nach dem besten Gebot \u2013 aus, wer nach ihm daran kommt. Probleme:<\/p>\n<ol>\n<li>Wer aus pers\u00f6nlichem Pech irgendwie nicht mehr gen\u00fcgend Stoff hat, um mitbieten zu k\u00f6nnen, wird <strong>NIE MEHR<\/strong> als Nachfolgespieler gew\u00e4hlt. An ihm geht das Spiel total vorbei.<\/li>\n<li>Wenn sich zwei Spieler absprechen und nur noch sich gegenseitig alternierend als Nachfolger einsetzen, kommt kein weiterer Mitspieler mehr dran. An ihnen allen geht das Spiel total vorbei.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Soll man in einem Gangsterspiel zwangsweise Mitleid oder Gerechtigkeitssinn zeigen m\u00fcssen, damit das Spiel funktioniert, und jeder ab und zu einmal einen gn\u00e4dig zugestandenen Zug tun darf? Das kann doch nicht wahr sein! Auch wenn der jeweils F\u00fchrende simpel und sinnig ignoriert werden kann, bis alle anderen aufgeholt haben, bewirkt das eine langweilige, spieltechnisch unbefriedigende Gleichf\u00f6rmigkeit! Sobald wir dies erkannt hatten, und bevor wir alle in (Un-)Barmherzigkeit zerflossen, brachen wir ab. Einvernehmlich.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron, G\u00fcnther: nach dem Spielabbruch keine Wertung, Peter: 2 (Originelle Ideen, aber es klappt hinten und vorne nicht), Walter: 3.<\/em><\/p>\n<p>Bei BGG hat das Spiel immerhin schon 20 ratings mit einem Durchschnitt von 6,6. Zur besten Wertung mit 8 Punkten gibt es den Kommentar: \u201eCrazy! [Das sagen wir auch!] Hard to stay at head [Wie im Chaos \u00fcblich].\u201c Zur schlechtesten Wertung mit 4 Punkte hei\u00dft es: \u201eNot my kind of game.\u201c [Genau!]<\/p>\n<p><strong>4. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Walter sich zum Elfmeterschie\u00dfen zwischen dem FC Bayern und Wie-hie\u00df-doch-noch-mal-der-Gegner zur\u00fcckzog, k\u00e4mpfte die restliche Dreierrunde mit den W\u00fcrfeln. Mit einem W\u00fcrfel im Endspiel gegen zwei von G\u00fcnther und vier von Aaron zweifelte Peter die Vorgabe 6 mal die F\u00fcnf an. Das war sein Tod. Alle 7 W\u00fcrfel waren F\u00fcnfer (bzw. Sterne).<\/p>\n<p>G\u00fcnther verk\u00fcrzte erst seinen 4:2 R\u00fcckstand auf Aaron nur noch auf einen W\u00fcrfel, dann fing er an mit 1 mal die F\u00fcnf. Aaron hob auf 2 mal die F\u00fcnf. Jetzt ging es blitzschnell Schlag auf Schlag ohne nachzuw\u00fcrfeln: G\u00fcnther: 2 mal Stern, Aaron 3 mal Stern, G\u00fcnther 4 mal Stern! &#8211; Anzweifeln, vier Sterne, Ausgleich 2:2<\/p>\n<p>Damit hatte G\u00fcnther allerdings sein Pulver verschossen. Mit zwei kurzen rechts-links Immer-5-Haken schlug ihn Aaron KO.<\/p>\n<p><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind Spieleautoren fr\u00f6hliche Menschen? Man sollte es wohl annehmen. Wenn \u201ehomo ludens\u201c einen Typus beschreibt, \u201eder im zweckfreien Spiel \u00fcber Zuf\u00e4lle und M\u00f6glichkeiten Sinn findet\u201c, dann sollte ein Spielautor diesen Typus doch noch im Quadrat repr\u00e4sentieren. Bei unserem Aaron ist das gewi\u00df der Fall, ebenso bei den renommierten Spielautoren, mit denen wir Westparker kommunizieren. (Viele &hellip; <a href=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2015\/04\/09\/08-04-2015-goetter-gaefer-und-ganoven\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">08.04.2015: G\u00f6tter, G\u00e4fer und Ganoven<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[567,569,568],"class_list":["post-2241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spieleabende","tag-deus","tag-downtown","tag-kakerlakenpoker-royal"],"views":3134,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2241\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}