{"id":2318,"date":"2015-09-03T17:48:03","date_gmt":"2015-09-03T15:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2318"},"modified":"2015-09-04T08:08:18","modified_gmt":"2015-09-04T06:08:18","slug":"02-09-2015-verhexte-blaue-hamsteraugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2015\/09\/03\/02-09-2015-verhexte-blaue-hamsteraugen\/","title":{"rendered":"02.09.2015: Verhexte blaue Hamsteraugen"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;Farbige Sprache&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Da nennt ein schwarzer Minister einen anerkannten Parteifreund ohne jeglichen Arg v\u00f6llig zutreffend einen \u201eNeger\u201c, und schon erhebt sich ein gewaltiger Proteststurm in \u00f6ffentlichen Netzen. Man spricht von einer \u201eVerrohung unserer Sprache\u201c, und ein Roter fordert gar den R\u00fccktritt des Ministers. Kant, Herder, Schiller und Kleist haben den Begriff \u201eNeger\u201c ganz neutral ohne jegliche Rassendiskriminierung verwendet, und meine Mutter hat es mich mit dem gleichen Zungenschlag gelehrt wie \u201eChinese\u201c und \u201eEskimo\u201c. Wer ist es eigentlich, der uns einen inhaltlich ver\u00e4nderten Gebrauch unserer Muttersprache so aggressiv vorschreiben will?<\/p>\n<p>Das Meyersche Konversationslexikon von 1897 definiert schlicht: \u201eNeger: (von lat. niger = schwarz) alle afrikanischen V\u00f6lker vom S\u00fcdrande der Sahara s\u00fcdw\u00e4rts bis zum Gebiet der Hottentotten und Buschm\u00e4nner mit dem gemeinsamen Merkmal einer beharrlichen Dunkelung der Haut in vielen Abstufungen vom r\u00f6tlichen Braun bis zum tiefsten Dunkelbraun.\u201c Und dazu sollen wir jetzt \u201eSchwarzer\u201c oder \u201eFarbiger\u201c (= rot und gr\u00fcn und gelb und blau &#8230;) sagen? Wenn es um die Hautfarbe geht, w\u00e4re \u201eBrauner\u201c noch am angemessendsten, aber diese Farbe haben schon andere Wei\u00dfe f\u00fcr sich in Beschlag genommen.<\/p>\n<p>Wir lesen auch heute noch \u201e<em>Es war einmal eine s\u00fc\u00dfe kleine Dirne, die hatte jedermann lieb<\/em>\u201c, obwohl sie keinesfalls das horizontale Gewerbe betrieb und sich h\u00f6chstenfalls von einem Wolf hatte vernaschen lassen.<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Auge um Auge&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Henning Poehl nimmt sich f\u00fcr seine Spieleideen gerne realistische Allerweltsthemen vor, seien sie nur unappetitlich (\u201ePopeln\u201c) oder religi\u00f6se Wahnvorstellungen (\u201eHexenhammer\u201c). In \u201eAuge um Auge\u201c geht es um halbstarke Schl\u00e4gerbanden, die sich gegenseitig die Augen blau schlagen. Jeder Spieler f\u00fchrt eine Bande aus sechs Mitgliedern, jeder darf auf jeden draufschlagen, Angreifer und Verteidiger d\u00fcrfen dazu jede Mitspieler-Bande zum Mitschlagen einladen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2322\" aria-describedby=\"caption-attachment-2322\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/AugeUmAuge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2322\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/AugeUmAuge.jpg\" alt=\"&quot;Auge um Auge&quot;: G\u00fcnther weist dezent auf den gemeinsamen Feind hin\" width=\"550\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/AugeUmAuge.jpg 550w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/AugeUmAuge-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/AugeUmAuge-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2322\" class=\"wp-caption-text\">&#8220;Auge um Auge&#8221;: G\u00fcnther weist dezent auf den gemeinsamen Feind hin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Kampf wird \u00fcber W\u00fcrfel ausgetragen. F\u00fcr jedes Bandenmitglied, das noch mindestens ein nicht-blaues Auge besitzt, kommt ein W\u00fcrfel ins Spiel. Der Angreifer w\u00fcrfelt, kann mit Hilfe von Zaubereigenschaften seiner Bandenmitglieder noch ein bi\u00dfchen an den Augenzahlen herumdrehen, und entscheidet dann aus freien St\u00fccken, mit welcher Augenzahl er ein der Augenzahl zugeordnetes Bandenmitglied des Gegners bearbeitet. Alle assoziierten Banden w\u00fcrfeln jetzt gleichfalls und m\u00fcssen mit allen gleichen Augenzahlen wie der spielf\u00fchrende Erst-Angreifer auf das gleiche gegnerische Individuum einschlagen. Dagegen w\u00fcrfelt jetzt der Verteidiger sowie die ihn unterst\u00fctzenden Banden und patten mit jedem W\u00fcrfel, der die gleiche Augenzahl wie die Angreifer aufweist, einen Angreiferw\u00fcrfel aus. Bleiben am Ende nicht-ausgepattete Angreiferw\u00fcrfel \u00fcbrig, bekommt das angegriffene Bandenmitglied des Verteidigers ein bis zwei blaue Augen und ist entsprechend gehandicapt: Er geht seiner Zaubereigenschaft verlustig oder scheidet sogar ganz aus den folgenden K\u00e4mpfen aus. Der Angreifer und\/oder die unterst\u00fctzenden Banden bekommen Siegpunkte. Wer zuerst acht Siegpunkte errungen hat, ist Sieger.<\/p>\n<p>Das Spiel ist als W\u00fcrfelspiel ordentlich komponiert. Der Verteidiger kann sich gegen\u00fcber einer erdr\u00fcckenden Angreiferzahl kampflos zur\u00fcckziehen und bekommt daf\u00fcr nur ein einziges blaues Auge. Er darf dann auch frei w\u00e4hlen, welche der angreifenden Banden den Siegpunkt bekommt; damit kann er versuchen, Zwietracht unter seine Gegner zu s\u00e4en. Wer am meisten l\u00e4dierte Bandenmitglieder hat, hat bei den in die K\u00e4mpfe eingeschobenen Phasen des Wunden-Leckens auch statistisch gesehen die gr\u00f6\u00dfte Chance, seine blauen Augen wieder zu heilen. Es geht also mit einem schw\u00e4cheren Spieler nicht automatisch immer steiler bergab. Auch k\u00f6nnen die Angreifer u.U. alle die gleiche Augenzahl werfen und damit nur einem einziges Mitglied des Gegners Schaden zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>In unserer Runde gab G\u00fcnther per Fingerzeig gleich zu Beginn das Motto aus: \u201eAlle gegen Aaron\u201c. Walter griff das Motto willig auf, es gibt ja noch einige offene 1830-Rechnungen gegen Aaron zu begleichen. Au\u00dferdem kann es ja wohl nicht moralisch verwerflich sein, als gestandener Opa ein Schl\u00e4gerei-Spiel f\u00fcr Halbstarke etwas atypisch bis absurd anzugehen. Aaron wehrte sich zwar tapfer, hatte aber gegen seine vereinigten Gegner keine \u00dcberlebenschance. (\u201eWas f\u00fcr ein Schei\u00df-Spiel!\u201c) Bis ihm dann auf dem Titelbild des Regelheftes der rettende Satz ins Auge fiel: \u201eAuge um Auge\u201c geht nur f\u00fcr 4 bis 6 Spieler. Als Trio waren wir nicht nur vom Alter her a priori die falsche Besetzung.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung (\u00fcber eine Extrapolation auf die zul\u00e4ssige Spielerzahl): Aaron: 5 (aus Sympathie f\u00fcr Henning und sein Bier- &amp; Bretzelspiel; \u201eman kann es nur spielen, wenn man ordentlich was intus hat\u201c), G\u00fcnther: 5 (eigentlich nur 4, aber mit einer Zaubereigenschaft auf 5 gedreht), Walter: 5 (ein paar h\u00fcbsche, neue Ideen beim W\u00fcrfelkampf; man k\u00f6nnte ja mal ordentlich was intus haben).<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Hexemonia&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Das alte Griechenland oder eine Bantusteppe, was spielt das schon f\u00fcr eine Rolle! Jeder Spieler baut um seine Heimatbasis herum eine Fl\u00e4che aus hexagonalen Landschaftsteilen zusammen, und wer am Ende die siegpunkt-tr\u00e4chtigste Fl\u00e4che beisammen hat, ist Sieger.<\/p>\n<p>Von den zu bauenden Landschaftsteilen liegen jeweils vier offen aus. Pro Zug d\u00fcrfen wir ein bis zwei St\u00fcck davon auf die Hand nehmen und anschlie\u00dfend aus der Hand beliebig viele an unseren Landbesitz anlegen. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr nur die notwendigen Rohstoffe in Form von wei\u00dfen, roten oder gelben Holzw\u00fcrfeln beisammen haben. Einen dieser W\u00fcrfel d\u00fcrfen wir uns pro Zug kostenlos aus der offenen B\u00f6rse nehmen, die anderen m\u00fcssen auf unseren ausliegenden L\u00e4ndereien bereits irgendwo vorhanden sein; wir d\u00fcrfen beliebig viele davon \u00fcber beliebig weite Strecken zu den jeweils neu angelegten Landschaftshexagons hintransportieren.<\/p>\n<p>Rohstoffe wachsen zu unterschiedlichen Quanten und in unterschiedlicher Zusammensetzung auf unseren verschiedenen L\u00e4ndereien. Dazu m\u00fcssen wir in der Aktionsphase unseres Zuges die Option \u201eProduzieren\u201c w\u00e4hlen. Es produzieren aber nur die \u201eaktiven\u201c Felder, d.h. die Felder, auf denen wir eine vorgeschriebene Art und Anzahl von Holzw\u00fcrfeln platziert haben. Beim Zusammenkratzen der Rohstoffe auf den neu zu bauenden Feldern machen wir in der Regel allerdings eine erhebliche Anzahl unserer Landschaftsteile \u201einaktiv\u201c.<\/p>\n<p>Anstelle des Produzierens k\u00f6nnen wir auch die Option \u201eStrategie\u201c w\u00e4hlen und damit die Rohstoffe so verteilen, dass m\u00f6glichst viele aktive Felder entstehen. So k\u00f6nnen wir dann beim n\u00e4chsten \u201eProduzieren\u201c maximal viele neue Rohstoffe generieren.<\/p>\n<p>Wer kriegerisch veranlagt ist, kann seine Rohstoffe unter der Option \u201eStrategie\u201c aber auch auf einem einzigen Feld konzentrieren, um im n\u00e4chsten Zug von dort aus einen \u201eKrieg\u201c zu beginnen. Damit kann er in der Aktionsphase beliebig viele Gegner sequentiell angreifen und ihnen je ein schwach verteidigtes Landschaftshexavon wegnehmen und seinen eigenen L\u00e4ndereien einf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Wir waren alle sehr friedlich gestimmt und bauten alle sehr autistisch an unseren eigenen L\u00e4ndereien, ohne uns gro\u00df um das Gehabe und das Besitztum der Mitspieler zu scheren. Wir l\u00e4chelten \u00fcber die drei Seiten im Regelheft, in denen die Kriegf\u00fchrung detailliert beschrieben wird, genauso wie wir \u00fcber die einhundert Milliarden Euro im Milit\u00e4rhaushalt der Bundesrepublik schon lange nicht mehr l\u00e4cheln.<\/p>\n<p>Nur im allerletzten Zug nutzte Aaron seine herumlungernden Krieger, um G\u00fcnther noch eine Mythenlandschaft (Verlust: 8 Siegpunkte resp. 38 Prozent seiner Gesamtsiegpunktzahl), und um Walter noch einen Stadtlandschaft (Verlust; 4 Siegpunkte resp. 19 Prozent seiner Gesamtsiegpunkte) zu rauben. Aaron wurde Sieger. G\u00fcnther landete weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Was sagt das \u00fcber \u201eHexemonia\u201c? Was sagt das \u00fcber G\u00fcnther?<\/p>\n<p>Wir haben das Spiel beim ersten Kennenlernen alle (zumindest ich) schlichtweg sehr anf\u00e4ngerhaft gespielt. Wir haben sehr vorsichtig agiert, und in unseren Aktionen eher geklunkert als geklotzt. Wer produzieren will, muss bereits im vorhergehenden Zug die \u201eStrategie\u201c-Option w\u00e4hlen und m\u00f6glichst viele seiner produktiven Landschaftsteile auf aktiv setzen. Im n\u00e4chsten Zug darf man dann ggf. auch gar nicht bauen, sondern muss alle seine vorher aktivierten Felder im Zustand aktiv halten. Das sp\u00e4tere Bauen ist \u00fcberhaupt kein Problem, denn, wie gesagt, wir k\u00f6nnen in jedem Zug ja beliebig viele neue Landschaftsteile anlegen. Was wir immer auch tun sollten. Einen Rohstoff statt eines Feldes zu nehmen, sofern das nicht unbedingt notwendig ist, erscheint deutlicher weniger opportun.<\/p>\n<p>Vielleicht hat Aaron alles richtig gemacht. Er hat zwar in seinem letzten Kriegszug selber keine Punkte hinzugewonnen, sondern lediglich seinen Kontrahenten welche weggenommen, aber er hat ganz systematisch seine L\u00e4ndereien erweitert, st\u00e4ndig seine Produktionen am Laufen gehabt, und konnte bis zu seinem Sieg sogar zweimal erhebliche Verluste durch Revolutionen verkraften.<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten seine ungesch\u00fctzten L\u00e4ndereien h\u00e4ufiger angreifen sollen. Kriege f\u00fchren bzw. mit Krieg zu drohen ist ein verdammt guter Zug. Allerdings besteht das Spiel dann zu 95 Prozent der Spielzeit darin, die st\u00e4ndig wachsende Anzahl von Feldern mit sich st\u00e4ndig extrem \u00e4ndernder Potenz komplett nach leicht angreifbaren Feldern abzuscannen, um die eigenen besser zu sch\u00fctzen und die fremden nahezu verlustfrei zu erobern. Vielleicht macht das Spa\u00df. Wir m\u00fcssen das noch einmal verifizieren.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (viele Optionen, Downtime bei mehr Mitspielern grenzwertig), G\u00fcnther: 6 (knapp), Walter: 6 (entweder ist das Spiel stark autistisch und ohne echte Interaktion, oder es versandet in einer permanenten Bilanzierung von St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der ausliegenden Felder).<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Hamsterbacke&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>In einem flotten kleinen Kartenspiel nehmen wir Karten von der offenen Auslage auf die Hand, legen sie zu Sets ab und punkten mit abgelegten Sets. Das ist der ganze Witz.<\/p>\n<p>Acht offene Stapel liegen kreisf\u00f6rmig in der Mitte des Tisches. Jeden von ihnen d\u00fcrfen wir komplett auf die Hand nehmen. Dann wird an deren Stelle sofort eine neue Karte vom verdeckten Nachziehstapel hingelegt. Zus\u00e4tzlich erhalten die beiden im Uhrzeigersinn folgenden Stapel ebenfalls eine Karte.<\/p>\n<p>Auf den Karten sind die Ziffern 1 bis 4 aufgedruckt. Eine Karte mit der Ziffer 1 ist bereits ein komplettes Set, zwei Karten mit der Ziffer 2 und drei Karten mit der Ziffer 3 ebenfalls. Frage: Wie viele Karten mit der Ziffer 4 bilden ein Set?<\/p>\n<p>Aus unserer Hand k\u00f6nnen wie beliebig viele Sets auf einmal offen auslegen. Die Sets werden aber erst gewertet, wenn wir in einem eigenen Zug das Set umdrehen. Dann muss als Nebeneffekt der Mitspieler mit den meisten Handkarten uns noch so viele Karten abgeben, wie die oberste Karte der umgedrehten Sets angibt.<\/p>\n<p>Es geht also darum:<\/p>\n<ul>\n<li>m\u00f6glichst viele Karten aus den offenen Stapeln auf die Hand zu nehmen, damit man Verf\u00fcgungsmasse auf der Hand hat<\/li>\n<li>m\u00f6glichst gleichartige Karten aus den offenen Stapeln zu nehmen, damit man unverz\u00fcglich komplette Sets ablegen kann<\/li>\n<li>m\u00f6glichst Karten mit hohen Zahlenwerten aus den offenen Stapeln auf die Hand zu nehmen, damit man beim Werten der eigenen offenen Stapel von einem Mitspielern m\u00f6glichst viele Karten abstauben kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die einfachen Auswahlkriterien bei\u00dfen sich mit dem Bestreben, m\u00f6glichst wenig Karten auf der Hand zu haben, damit man beim Werten der Stapel eines Mitspielers nicht selber geschr\u00f6pft wird.<\/p>\n<p>Alles locker, alles leicht, alles schnell, alles rund. Und wenn man in der Stimmung ist, ist alles auch lustig. Man behauptet, Gl\u00fcck und Strategie sollten sich bei \u201cHamsterbacke\u201d die Waage halten. Einen Vergleich mit dem ungekr\u00f6nten Absackerk\u00f6nig \u201cBluff\u201d wollen wir hier aber lieber nicht anstellen.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 7 (f\u00fcr das, was es ist, ist es lustig), G\u00fcnther: 7 (locker, kein Skat), Walter: 7 (angenehm schnell, eine Planung ist leider immer nur f\u00fcr einen Zug voraus m\u00f6glich, darunter k\u00f6nnte der Wiederspielreiz leiden.).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Farbige Sprache&#8221; Da nennt ein schwarzer Minister einen anerkannten Parteifreund ohne jeglichen Arg v\u00f6llig zutreffend einen \u201eNeger\u201c, und schon erhebt sich ein gewaltiger Proteststurm in \u00f6ffentlichen Netzen. Man spricht von einer \u201eVerrohung unserer Sprache\u201c, und ein Roter fordert gar den R\u00fccktritt des Ministers. 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