{"id":2393,"date":"2016-06-11T01:11:44","date_gmt":"2016-06-10T23:11:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2393"},"modified":"2016-06-20T15:33:49","modified_gmt":"2016-06-20T13:33:49","slug":"08-06-2016-haithabu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2016\/06\/11\/08-06-2016-haithabu\/","title":{"rendered":"08.06.2016: Haithabu"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten. Das gilt f\u00fcrs Essen, f\u00fcr Spiele, und in der heutigen Zeit nat\u00fcrlich besonders auch f\u00fcr Kulturschaffende und ihre Konsumenten. Wer kommt schon damit zurecht, was in der Avantgarde an Bild, Text oder Musik geboten wird? Unser Moritz als herausragende Pers\u00f6nlichkeit im Musikschaffen Europas kennt die andere Seite der Medaille: die Kritik der Ahnungs- und Verst\u00e4ndnislosen. Die Urauff\u00fchrung seiner \u201eterra nova oder das wei\u00dfe leben\u201c Oper im Linzer Theater wurde vom Publikum mit gut zehn Minuten Standing Ovations gefeiert, doch der Kritiker (einer) erkennt im B\u00fchnenbild nur eine \u201eLatten-Architektur, die bestenfalls am benachbarten Busbahnhof Ma\u00df genommen hat\u201c, und in Moritz\u2019 Musik einen \u201efrisch-fromm-fr\u00f6hlich-kessen Pluralismus, &#8230; gnadenlos populistisch\u201c, betrieben aus einem \u201epfiffiges Gesch\u00e4ftsmodell\u201c heraus. Nun ja, wenigstens griffige Formulierungen.<\/p>\n<p>Letzten Samstag wurde im Herkulessaal der M\u00fcnchener Residenz ein Konzert mit \u201eThe Desert Music\u201c des amerikanischen Komponisten Steve Reich und mit \u201eMuzak\u201c von unserem Moritz gegeben. \u201eFrenetischer Applaus\u201c und \u201eminutenlange Standing Ovations\u201c berichtet Dominik Petzold dar\u00fcber in der AZ. \u00dcber Moritz hei\u00dft es: \u201eKomponist Eggert singt diese wilde Collage selbst, quer durch alle Stile und Oktaven, von Bariton bis Kopfstimme: viele Passagen karikaturesk verzerrt, andere mit authentischem Pop-Sentiment. &#8230; Die Passage, die an Bowie erinnert, &#8230; f\u00fcgt sich zu einem fast kompletten, elegischen, sehr sch\u00f6nen Song zusammen. Davon h\u00e4tte man auch noch mehr h\u00f6ren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Und was schrieb Herr S. dar\u00fcber in der SZ? Steve Reich wurde erw\u00e4hnt, und sonst nix. Moritz&#8217; Werk und sein Vortrag wurde schlichweg total ignoriert. Wurde Herr S. vielleicht unerwartet abberufen? War das Ignorieren bewu\u00dft? Boykottierend? Eine Rache der Seilschaften um Sigi Mauser? In jedem Fall eine eklatante Ignoranz, die der Verantwortung eines Redakteurs f\u00fcr sein Ressort und f\u00fcr seine Leserschaft nicht gerecht wird! Wegen ihrer penetranten politischen Einseitigkeit habe ich vor f\u00fcnf Monaten mein langj\u00e4hriges SZ-Abo gek\u00fcndigt. Ich habe es noch keine Sekunde bereut.<\/p>\n<p><strong>1. &#8220;Haithabu&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGegen Ende des Fr\u00fchmittelalters war Haithabu aufgrund seiner exponierten Lage das wichtigste Handelszentrum im Nord-Ostsee-Raum\u201c. So f\u00e4ngt die Spielanleitung an. Wir schauten erst mal im Internet nach, ob die Autoren sich hier einen Namen aus den Fingern gesogen haben oder ob es \u201eHaithabu\u201c tats\u00e4chlich einmal gegeben haben hat. Hat es!<\/p>\n<p>Wir handeln also in Nord-Ostsee-Raum mit den sechs Handelsg\u00fctern Met, Tuch, Keramik, Werkzeug, Waffen und Gew\u00fcrzen, oder sachlicher ausgedr\u00fcckt, wir handeln mit Holzw\u00fcrfeln in sechs verschiedenen Farben. Handeln hei\u00dft: Wir setzen einen \u201eArbeiter\u201c auf den Markt mit der entsprechenden Farbe und kaufen dann, solange Geld und Vorrat reicht, soviele Holzw\u00fcrfel dieser Farbe wie uns Spa\u00df macht und bringen sie in unser \u201eLagerhaus\u201c. Im n\u00e4chsten Zug setzen wir einen Arbeiter auf das Feld \u201eTransportmittel kaufen\u201c und kaufen uns entweder einen \u201eKarren\u201c und\/oder ein \u201eSchiff\u201c und stellen sie den noch leeren Hof unseres Fuhrparks. Die unterschiedlichen Transportmittel k\u00f6nnen jeweils eine genau definierte Menge von Holzw\u00fcrfeln genau definierter Farben (Mehrzahl!) von unserem Lagerhaus zu unserem \u201eHandelsposten\u201c transportieren. Im dritten Zug stellen wir einen Arbeiter auf das Feld \u201eTransportieren\u201c und tun das denn auch. Im vierten Zug setzen wir einen Arbeiter auf das Feld \u201eAuftrag\u201c nehmen. Damit bekommen wir einen K\u00e4ufer, der bereit ist, von uns eine eine genau definierte Menge Holzkl\u00f6tzchen mit einer genau definierten Farbzusammenstellung anzunehmen. Falls wir diese Warenkombination in unserem Handelsposten haben, brauchen wir blo\u00df noch im sechsten Zug einen Arbeiter auf das Feld \u201eAuftrag ausf\u00fchren\u201c zu setzen, und schon flie\u00dfen uns neue Geldmittel zu. Vor allem k\u00f6nnen wir ein paar Siegpunkte auf unserem Konto verbuchen.<\/p>\n<p>Die hier beschriebene Zugreihenfolge ist nat\u00fcrlich nicht notwendig. Wir k\u00f6nnen uns nat\u00fcrlich auch zuerst Auftr\u00e4ge aneignen, dann die geeigneten Transportmittel, und erst am Schlu\u00df der Zugkette die ben\u00f6tigen Waren erstehen. Oder wir immer wir das f\u00fcr sinnvoll halten. \u00dcbersch\u00fcssige Waren bleiben im Lagerhaus oder Handelsposten, so dass wir beim Erf\u00fcllen des n\u00e4chsten Auftrags und vielleicht den einen oder anderen dieser Schritte ersparen k\u00f6nnen. Das Transportmittel sind wir allerdings los, ob wir die dort vorhandene Transportkapazit\u00e4t vollst\u00e4ndig ausgenutzt haben oder nicht. Unser Fuhrpark f\u00e4ngt wieder bei Null an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-2397\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Haithabu.jpg\" alt=\"Haithabu\" width=\"550\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Haithabu.jpg 550w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Haithabu-150x139.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Haithabu-300x278.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/>Dieser Spielablaufes ist rund, \u00fcbersichtlich, sauber beschrieben und erfolgt auf einer ganz klaren Linie. Mathematisch gesehen ist eine Linie allerdings eine eindimensionale Sache, und das ist auch der Spielablauf in \u201eHaithabu\u201c. Alles funktioniert, aber es gibt keine Ausbuchtungen, keine Umwege, keine H\u00f6hen und Tiefen, kein Aufbau, keine Dynamik, keine Spannung und kein Pfiff.<\/p>\n<p>Das ist den Autoren nach vielen hunderten von Testrunden vielleicht ebenfalls aufgefallen. Deshalb haben sie dann ein paar zus\u00e4tzliche R\u00e4dchen und Schr\u00e4ubchen angebracht, damit die Aktionismusm\u00f6glichkeiten der Spieler erweitert wird und sich und damit vielleicht ein bi\u00dfchen Spannung einstellt. Zum Beispiel bekommt jeder gleich zu Beginn einen \u201eCharaktermarker\u201c, der ihm finanzielle Vorteile beim Kaufen und Handeln verspricht. Ein bi\u00dfchen Asymmetrie in der Ausgangslage ist ja nie verkehrt. Man kann sich im Laufe des Spiels sogar weitere Charaktere zulegen, man kann sogar seinen Mitspielern besonders begehrte Charaktere abspenstig machen. Aber das kostet Z\u00fcge und Zeit. Wieweit sich das wirklich lohnt, das haben wir uns nicht \u201eerarbeitet\u201c.<\/p>\n<p>Ein Zusatzr\u00e4dchen ist der Direkt-Verkauf auf dem Markt. Da die Preise auf dem Markt jedesmal um eine Stufe steigen, wenn wir dort einkaufen, k\u00f6nnen wir unsere Holzw\u00fcrfel zu einem h\u00f6heren Preis verkaufen, als wir sie eingekauft haben (falls sonst nix passiert), und machen damit einen gewissen Gewinn. Dieser Gewinn ist aber nur marginal, da wir ja davon auch noch die Kosten f\u00fcr das Transportmittel bestreiten m\u00fcssen. Zudem macht in \u201eHaithabu\u201c Geld \u00fcberhaupt nicht gl\u00fccklich! Siegpunkte m\u00fcssen her. Die bekommen wir aber nicht \u00fcber das Kaufen und Verkaufen am Markt.<\/p>\n<p>Ein weiteres Zusatzr\u00e4dchen ist die Preisentwicklung auf dem Markt. Nach jeder Runde bestehend aus drei Arbeiterz\u00fcgen wird ausgew\u00fcrfel, wieviel neue Waren auf den Markt kommt, und ob die Preise dort steigen oder fallen. Pro Warensorte kommt damit aber durchschnittlich nur ein (ein einziges!) neues Kl\u00f6tzchen dazu, und da wir im Notfall neue Waren nicht vom Markt, sondern auch direkt von der Bank kaufen k\u00f6nnen, ist die Ermittlung dieses Ein-Kl\u00f6tzchen-Nachschub eher eine Zeitverschwendung, genauso wie die ausgew\u00fcrfelte Preisentwicklung: bei Ums\u00e4tzen von 100 bis 200 Euro pro Runde sind Preisunterschiede von 2 bis 5 Euro pro St\u00fcck eigentlich vernachl\u00e4ssigbar. Vor allem bei Warenarten, f\u00fcr die sich (augenblicklich) kein Mensch interessiert.<\/p>\n<p>Eine Beschleunigung des Spiels versprachen sich die Autoren durch Schwarzarbeiter, die ein Spieler f\u00fcr einen Zug zus\u00e4tzlich erwerben kann. Es gibt drei Schwarzarbeiter f\u00fcr insgesamt vier Spieler. Ein Spieler geht immer leer aus. Welcher Spieler? Der letzte in der Zugreihenfolge, nat\u00fcrlich! Der darf allerdings einen Zug opfern, um ab der n\u00e4chsten Runde selber Startspieler zu werden. Doch dann ist halt ein anderer der Dumme! Welch\u2019 eine Konstruktion!<\/p>\n<p>Ein echter \u201eSpannungserzeuger\u201c ist die Einf\u00fchrung von \u201eTag\u201c und \u201eNacht\u201c f\u00fcr die Arbeitspl\u00e4tze, \u00fcber die unsere Arbeiter unsere Handelsaktivit\u00e4ten abwickeln. Die Tagschichten d\u00fcrfen alle belegt werden, ohne dass Nebenwirkungen zu f\u00fcrchten sind; beim Einsatz in der Nachtschicht muss der Spieler jetzt noch w\u00fcrfeln, ob ihm jetzt ein wohldefiniertes Ungl\u00fcck zust\u00f6\u00dft oder ob ihn das F\u00fcllhorn des Schicksals mit gewissen Segnungen \u00fcbersch\u00fcttet. Instinktiv hatten wir zuerst die Nachtschichten vermieden, bis G\u00fcnther auch dieses Element ausprobieren wollte und hier glatt zweimal mit Segnungen davonkam: Beim ersten Mal erhielt er von jedem Mitspieler eine Ware, beim zweiten Mal mussten alle Mitspieler eine Ware in den Orkus werfen. Letzteres war f\u00fcr G\u00fcnther zwar keine Segnung, aber immerhin ein Fluch f\u00fcr jeden seiner Mitspieler.<\/p>\n<p>Herrschaftzeiten, ihr Autoren, habt ihr immer noch nicht begriffen, <strong>dass meine Holzkl\u00f6tzchen mir geh\u00f6ren und niemandem anders!<\/strong> Da habe ich scharf kalkuliert, mir die richtige Anzahl und Art von Waren angeschafft, den gerade richtigen Karren zugelegt, die Waren zum Verkauf transportiert und dann kommt so ein komischer Nachtl\u00fcmmel daher, nimmt mir ein Kl\u00f6tchen weg und ich kann Auftrag, Einnahmen und Siegpunkte vorerst in den Wind schreiben! <strong>Vorerst<\/strong> ist noch milde ausgedr\u00fcckt. Es kann mich eine ganze Runde kosten, bis ich mich f\u00fcr diesen Auftrag wieder gen\u00fcgend aufgerappelt habe! Wer kann dar\u00fcber lachen!?<\/p>\n<p>Bei uns h\u00e4tte dieses Schicksal allerdings keinen eine ganze Runde kosten k\u00f6nnen, denn da hatten wir das Spiel bereits abgebrochen. Walter machte nach zwei Runden eindimensionalen Spielens Vorschlag (\u201eWas kann denn noch Neues kommen?\u201c), Aaron war zustimmend nickend und G\u00fcnther stillschweigend daf\u00fcr, nur Moritz zierte sich noch ein Weilchen. Eine H\u00e4mmerkonzert bricht man ja auch nicht ab. Aber nach zwei weiteren Spielz\u00fcgen \u201edritte Wurzel aus Uwe Rosenberg auf Valium\u201c lenkte er ein.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 3 (langweilig, nix Neues), G\u00fcnther: 4 (ab 5 Punkte w\u00fcrde ich ein Spiel ja nochmals spielen wollen, da ist Haithabu halt knapp drunter), Moritz: 3 (langweilig,st\u00f6rende Zufallsmechanismen), Walter:3 (f\u00fcr Kr\u00e4merseelen, die den Zahlenraum bis 250 beherrschen).<\/em><\/p>\n<p>Aaron wollte seine Neuerwerbung von Essen-2015 kostenlos an G\u00fcnther abgeben, doch der winkte ab. Qualit\u00e4tszuwachs und Platzbedarf in seiner Spielesammlung standen in keiner positiven Relation.<\/p>\n<p>\u201eIn Essen kaufe ich nichts mehr! Die Reinf\u00e4lle h\u00e4ufen sich! Man braucht keine Angst davor zu haben, dass gute Spiele in Essen ausverkauft sind. Gute Spiele werden auf jeden Fall nachproduziert und sind auch sp\u00e4ter noch zu haben. Oft sogar billiger!\u201c<\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Codenames&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Ein Favorit f\u00fcr das Spiel-des-Jahres 2016. Bei uns letztens in einer Dreierrunde nur angetestet. Diesmal zu viert hatten wir die minimale Standardbesetzung. Und nat\u00fcrlich war das kreative, konstruktive Miteinander vom ersten Kennenlernen durch die \u00fcbliche Gewinnen-M\u00fcssen-Wollen Stimmung am Westpark wie weggeblasen. Und nat\u00fcrlich gab es die f\u00fcr dieser Art von Spielen unvermeidliche negative Auseinandersetzung \u00fcber die Zul\u00e4ssigkeit von Codew\u00f6rtern.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Begriffe \u201eBett\u201c und \u201eMini\u201c gab Moritz das Codewort \u201eSchlafst\u00e4ttchen\u201c vor. Lautstarker Einspruch von Walter: \u201eDas ist kein umgangsspachliches Wort!\u201c Nat\u00fcrlich gibt es \u201eSchlafst\u00e4dte\u201c und dementsprechend auch \u201eSchlafst\u00e4dtchen\u201c argumentierte Aaron, und fand diesen Begriff auch gleich im Internet. \u201eDie Schreibweise spielt nach der Spielregel keine Rolle.\u201c Ein Argument f\u00fcr A &amp; M. Doch Walter wollte grunds\u00e4tzliche Klarheit: \u201eZugelassen sind nur Worte, die auch bei LEO zu finden sind!\u201c Mit dieser leicht und eindeutig zu handhabenden Regelpr\u00e4zisierung blieb er der einsame Rufer in der W\u00fcste. \u201eSchlafst\u00e4ttchen\u201c (mit \u201et\u201c) wurde schlie\u00dflich 4 (VIER) mal bei Google angezeigt und blieb g\u00fcltig. Mit einem rachevollen und heftig umstrittenen \u201eBrotgrube\u201c f\u00fcr die Begriffe \u201eToast\u201c und \u201eLoch\u201c (die \u201eMuschel\u201c hatte Moritz schon vorher entsch\u00e4rft) konnten G\u00fcnther und Walter wenigstens den zweiten Durchgang f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: bei Google gibt es \u201eBrotgrube\u201c 276 mal, also 69 mal so oft wie das \u201eSchlafst\u00e4ttchen\u201c!<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron und G\u00fcnther blieben bei ihren 7 Punkten, Moritz schloss sich an: 7 (als Idee schl\u00fcssig), Walter reduziert seine 7 Punkte auf 5 (wir spielen schlie\u00dflich am Westpark und nicht in unter \u201espritzigen Schnell- &amp; Sch\u00f6ndenkern\u201c).<\/em><\/p>\n<p>Eine sicherlich weniger umstrittene Codenames-Version w\u00e4re eine mit Bildern anstelle von Begriffen. Die gibt\u2019s wahrscheinlich schon auf dem Markt.<\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Diggers&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Aaron wollte seine immer noch ungetaufte Neusch\u00f6pfung in einer 5er Runde ausprobieren. Wir waren aber nur zu viert, und au\u00dferdem hatte er das Spielmaterial f\u00fcr den f\u00fcnften Spieler zuhause vergessen. Das Spiel war trotzdem interessant und bemerkenswert anders als in den vorgegangen Dreierrunden. Das konsequente Nutzen des Schiffs, von G\u00fcnther zum Ver\u00e4ndern der Wertungsreihenfolge weidlich gehandhabt, schafft ungeahnte neue taktische M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><em>Noch keine WPG-Wertung f\u00fcr ein Spiel in der Entwicklungsphase.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten. Das gilt f\u00fcrs Essen, f\u00fcr Spiele, und in der heutigen Zeit nat\u00fcrlich besonders auch f\u00fcr Kulturschaffende und ihre Konsumenten. 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