{"id":2454,"date":"2016-11-24T17:31:09","date_gmt":"2016-11-24T16:31:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2454"},"modified":"2016-11-26T13:47:43","modified_gmt":"2016-11-26T12:47:43","slug":"23-11-2016-railways-bis-zu-morgengrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2016\/11\/24\/23-11-2016-railways-bis-zu-morgengrauen\/","title":{"rendered":"23.11.2016: Railways bis zu Morgengrauen"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;1846 \u2013 The Race for the Midwest&#8221;<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2458\" aria-describedby=\"caption-attachment-2458\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2016\/11\/24\/23-11-2016-railways-bis-zu-morgengrauen\/upgradesbeidengrossenseen\/\" rel=\"attachment wp-att-2458\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2458\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UpgradesBeiDenGrossenSeen.jpg\" alt=\"\u201e1846\u201c - Upgrades bei den Gro\u00dfen Seen\" width=\"500\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UpgradesBeiDenGrossenSeen.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UpgradesBeiDenGrossenSeen-134x150.jpg 134w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UpgradesBeiDenGrossenSeen-268x300.jpg 268w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2458\" class=\"wp-caption-text\">\u201e1846\u201c &#8211; Upgrades bei den Gro\u00dfen Seen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon in der Vorwoche hatte Moritz f\u00fcr unsere heutige Runde mal wieder ein 18xx-Spiel vorgeschlagen, das brandneue \u201e1846\u201c. Ausgerechnet Moritz, der f\u00fcr diese Spiele mit nur 7 Punkten kleckert, w\u00e4hrend alle anderen mit 10 Punkten klotzen. \u201eIch wollte Euch mal wieder eine Freude machen!\u201c Wie zuvorkommend! Alle waren sofort Feuer und Flamme daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Erst die angesagte Spieldauer von f\u00fcnf Stunden lie\u00df die M\u00fcter etwas abk\u00fchlen. Aaron und G\u00fcnther recherchierten im Internet, verteilen Analysen zu den Unterschieden gegen\u00fcber der \u201e1830\u201c, und verschickten an jeden Mitspieler das 24-seitige Regelheft mit der Verpflichtung sich darauf vorzubereiten. Schlie\u00dflich wollten wir uns die mindestens eine Stunde Einf\u00fchrung sparen.<\/p>\n<p>Es ist immer wieder erstaunlich und faszinierend, was sich die liebhaberischen V\u00e4ter neuer 18xx-Kinder alles einfallen lassen, um ihr Kind nicht nur anders, sondern auch besser aussehen zu lassen als die Br\u00fcder und Schwestern. Selbstverst\u00e4ndlich werden auch lokale historische Gegebenheiten in das ver\u00e4nderte Spieldesign eingewoben. Zumindest propagiert solche das Regelheft. Darauf wollen wir hier aber nicht eingehen.<\/p>\n<p>Wesentliche Unterschiede der \u201e1846\u201c gegen\u00fcber unserer Best-of-all-Ever \u201e1830\u201c sind u.a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Auf die 10 Privatgesellschaften wird nicht mehr geboten. Stattdessen w\u00e4hlt sich jeder Spieler reihum aus einer jeweils eingeschr\u00e4nkten Auswahl eine Private aus. Das geschieht solange, bis alle Privaten genommen wurden. Erst dann decken die Spieler ihre gew\u00e4hlten Privaten auf und zahlen daf\u00fcr. \u2013 Ein akzeptables Verfahren, aber die Freiheiten und die Taktiken der \u201e1830\u201c um die richtigen Privaten und vor allem um den \u201ePriority Deal\u201c sind dahin.<\/li>\n<li>\u00a0Gesellschaften floaten schon, wenn das Director Share verkauft ist. Das gezahlte Geld geht in die Gesellschaft. Zur weiteren Finanzierung d\u00fcrfen die Gesellschaften ihre Aktien an die Bank verkaufen. Das scharfe Kalkulieren der eigenen B\u00f6rse, genauso wie das Feilschen um Beteiligungen entf\u00e4llt.<\/li>\n<li>\u00a0Es gibt vier statt drei Fortschritt-Phasen, in denen Z\u00fcge verschrottet werden und Eigenschaften von Privaten verfallen.<\/li>\n<li>\u00a0Zur Finanzierung von Zwangsloks darf eine Gesellschaft bei Bedarf ihre eigenen Aktien notverkaufen. Erst wenn auch dieser Erl\u00f6s nicht reicht, muss der Direktor mit seinem Privatverm\u00f6gen einspringen. Die M\u00f6glichkeiten, als Direktor bankrott zu gehen, sind fast eliminiert. Daf\u00fcr w\u00fcrde ein Spiel bei einem solchen Bankrott auch nicht beendet werden: der Bankrotteur d\u00fcrte weiterhin zusehen, wie die restlichen Spieler lustig weiterspielen.<\/li>\n<li>\u00a0Gesellschaften m\u00fcssen f\u00fcr Private immer den vollen Preis zahlen. Einem Ausblutenlassen einer Gesellschaft, bevor man sie einem Mitspieler vor die F\u00fc\u00dfe wirft, ist damit ein deutlicher Riegel vorgeschoben.<\/li>\n<li>\u00a0Der Verkauf von Minderheits-Aktien hat keinen Einfluss auf den Aktienkurs. Dieser Kurs sinkt nur dann, wenn der Direktor Aktien verkauft, und auch dann nur um genau eine Stufe. Die Spannung mit dem \u201ePriority Deal\u201c beim Verkaufen \u201egeiler\u201c Aktien ist total eliminiert, genauso wie das taktische Kaufen und Verkaufen von Aktien zur Kursmanipulation.<\/li>\n<li>\u00a0Loks werden \u201eausgephast\u201c, sprich sie fahren ein letztes Mal nach Anbruch der Phase, in der sie ausgemustert werden. Der technische Fortschritt schl\u00e4gt also nicht so brutal zu, und Gesellschaften k\u00f6nnen die Finanzierung modernerer Z\u00fcge risikolos bis zum letzten Augenblick aufschieben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aarons Fazit: \u201eAlles in Allem also eher ein zahmer 18xx-Vertreter, bei dem es am meisten darauf ankommt, die richtigen Privaten mit den richtigen Gesellschaften mit den richtigen Einstiegskursen und den richtigen Strecken zu kombinieren.\u201c Alle sahen das genauso Die Robber-Barons mit ihren b\u00f6sen kapitalistischen Machenschaften sind au\u00dfen vor, die soliden Empire-Builders bleiben unter sich.<\/p>\n<p>Unser beschleunigter Einstieg in eine neue 18xx-Welt wurde allerdings vom M\u00fcnchener Verkehrsverbund torpediert. Der Bus, mit dem Moritz gew\u00f6hnlich zum Westpark f\u00e4hrt, war ausgefallen, und Moritz mit den ganzen Spielutensilien, traf erst eine Viertelstunde sp\u00e4ter ein.<\/p>\n<p>Nach dem Spielaufbau und der Verteilung des nagelneuen Materials auf dem Tisch fehlten auf einmal f\u00fcnf Aktien-Shares: drei Pr\u00e4sidenten und zwei Normal-Shares. K\u00f6nnte es sein, dass ein Stanzbogen zu wenig in die Spieleschachtel eingelegt worden war? Wir suchten, staunten, suchten nochmal, wunderten uns \u2013 und stellten dann Ersatz-Shares her. Problemlos, aber es hatte nochmals 20 Minuten gedauert. Bis wir die vermissten Karten unter dem Spielplan fanden: mit ihrer fabrikneuen Gl\u00e4tte waren sie darunter gerutscht, bevor es ein Spieler auch nur wahrgenommen hatte.<\/p>\n<p>Startspieler wurde Walter. G\u00fcnther als Letzer in der \u201eoffiziellen\u201c Bankrunde durfte als Erster bei den Privaten zugreifen. Da er den geringen Einfluss auf die noch freien \u00f6ffentlichen Linien f\u00fcrchtete, w\u00e4hlte er die geographisch unabh\u00e4ngigen Mail-Contract und Meat-Packing-Company. Aaron griff bei der Indepenent \u201eMichigan Southern\u201c zu, frei nach dem Motto: \u201eEin guter Go-Spieler spielt bei sich selbst.\u201c, Moritz engagierte sich in Ohio und bei den Lakes, und Walter suchte sein Gl\u00fcck mit der Independent \u201eBig 4\u201c. Wenn man noch keine Ahnung hat, wie in \u201e1846\u201c der Hase l\u00e4uft, wo die ersten Pflaumen reifen und wo sp\u00e4ter die gro\u00dfen Gewinne gemacht werden, ist man bei der Auswahl 1 aus 6 in jedem Fall \u00fcberfordert. Die Gesellschaften k\u00f6nnte man genauso gut rein zuf\u00e4llig verteilen.<\/p>\n<p>Die Big-4 legt einen Ausbau nach S\u00fcdwesten nahe, und so startete Walter mit der Illinois Central, Moritz gefiel der alte\u201e1830\u201cer Glanz der NYC, Aaron begann mit der Grand Trunk in der N\u00e4he seiner Michigan, und G\u00fcnther bekam die B&amp;O, die in \u201e1846\u201c aber keineswegs die Potenz von \u201e1830\u201c hat.<\/p>\n<p>Mit zwei Tiles pro Operation-Round und mit von Start weg zwei Operation-Rounds pro Bank-Runde, kam der Streckenbau z\u00fcgig voran. Alle Gesellschaften forcierten auch unverz\u00fcglich den Lokomotiven-Einsatz, so dass G\u00fcnther, als er mit seiner B&amp;O zum ersten mal zum Einsatz kam, sich schon mit 3er Z\u00fcgen eindecken konnte. Damit war auch die zweite Phase erreicht, gr\u00fcne Update-Tiles standen zur Verf\u00fcgung, und blitzschnell war ein Verkehrsnetz entstanden, das mehr oder weniger l\u00fcckenlos den gesamten Midwest-Raum umfasste. Alle Linien waren mit allen anderen zusammengesto\u00dfen, hatten sich erg\u00e4nzt oder blockiert, waren mit Token reserviert oder mit Nebenstrecken umgangen worden.<\/p>\n<p>\u201eBlitzschnell\u201c ist hier etwas euphemistisch ausgedr\u00fcckt. Es bezieht sich lediglich auf die Anzahl der Runden die es brauchte, um den beschriebenen Entwicklungsstand zu erreichen. Aber jede einzelne Runde dauerte l\u00e4nger als ein komplettes \u201e1830\u201c mit der Computer-Unterst\u00fctzung von Helmut Ohley! Per Stoppuhr gemessen vergingen 19 (NEUNZEHN) Minuten und 44 Sekunden, bis Walters drei Mitspieler mit ihren vier Gesellschaften eine einzige Operation-Round durchgef\u00fchrt hatten, und er mit seiner Illinois Central am Zug war. Inzwischen hatte Rostow gegen Bayern M\u00fcnchen zwei Tore geschossen und Manchester City gegen M\u00f6nchengladbach ausgeglichen. Was soll ein \u201e1846\u201c Spieler auch anderes tun, als sich der Sportschau zuzuwenden, wenn er ansonsten zwanzig Minuten lang teilnahmslos nur den Erbsenz\u00e4hlereien seiner Mitspieler zusehen kann?<\/p>\n<p>Es ist nicht spannend, was hier abgeht. Nach dem ersten Drittel des Streckenbaus sind die Fortschritte eher linear und langweilig. Es gibt kein New York mit dem sprunghaften Anstieg der Einnahmen. Jeder St\u00e4dte-Update einer jeglichen Stadt in jeder Phase bringt die identischen 10 Dollar mehr ein, und da fast alle Gesellschaften von solchen Updates profitieren &#8211; einige hier, andere dort \u2013 gibt es auch keinen Ehrgeiz, hier noch irgendwelche Schn\u00e4ppchen zu finden.<\/p>\n<p>Nur Moritz hatte sich etwas zu sp\u00e4t auf die Socken gemacht und war von einer Ost-West-Passage mit den ausgelobten Zusatzeinnahmen abgesperrt worden. Verzweifelt bat er seine Mitspieler um Bauvorschl\u00e4ge, wie doch noch irgendwo-irgendwie die Verbindung herzustellen sei. Matt-in-einem-Zug-L\u00f6sungen gab es nicht, er musste schon mit einem Dreiz\u00fcger rechnen, und richtig, nach zwei Operation-Rounds stand er auch schon vor der Erf\u00fcllung seines Herzenswunsches. Da &#8211; oh Schreck \u2013 fehlte genau das gr\u00fcne Streckenteil, das er zum Anschluss brauchte; beide Teile waren schon an anderer Stelle verbaut. Gro\u00dfes Klagen und Anklagen seinerseits. Entschuldigung und Beschwichtigung der Ratgeber: \u201eDamit muss man rechnen &#8230; Man kann doch nicht alles vorhersehen &#8230; Au\u00dferdem kann man die verbauten gr\u00fcnen Teile ja gegen braune austauschen, da stehen sie dann wieder zur Verf\u00fcgung &#8230;!\u201c Moritz musste sich zwei weiteren Malocher-Runden unterziehen. Wie lange das &#8211; in Minuten ausgedr\u00fcckt \u2013 dauert, ist ja bekannt. Er ging schon auf Mitternacht zu.<\/p>\n<p>Moritz hatte das gew\u00fcnschte gr\u00fcne Streckenteil gerade ausgebaut und erwartungsvoll zur Seite gelegt, als Walters Blick darauf fiel und ihn der Hafer stach. Als echte oder vermeintliche Zukunftsinvestition, vielleicht aber auch nur aus Bosheit, nahm er das begehrte St\u00fcck und baute es an einer Nebenstrecke bei sich im S\u00fcdwesten ein. Danach w\u00e4re es fast zum Eklat gekommen! \u201eUnter diesen Umst\u00e4nden habe ich keine Lust mehr, weiterzuspielen.\u201c (Walter hatte \u00fcbrigens schon seit einer geschlagenen Stunde dazu keine Lust mehr! Fast ein geschenkter Spielabbruch!)<\/p>\n<p>Da griffen die Weiterspiel-Gierigen Aaron und G\u00fcnther ein. Mit Akribie wiesen sie nach, dass das inkriminierte St\u00fcck Walter nur einen sehr fraglichen Zukunftsvorteil bringen w\u00fcrde. Mit Engelszungen \u00fcberredeten sie ihn, diesen Bauzug r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Keine Rede davon, dass man bei den 18xx-Spielen nicht nur F\u00dcR SICH, sondern auch GEGEN DIE ANDEREN baut. Walter lie\u00df sich breitschlagen. Das Spiel ging weiter.<\/p>\n<p>Noch \u00fcber eine Stunde! Moritz bekam von G\u00fcnther noch die ausgelutschte B&amp;O zugeschustert, konnte Aaron seine NYC \u00fcberlassen, und floatete noch die Erie. An der Einlaufsreihenfolge \u00e4nderte sich dadurch nichts. Schon nach der H\u00e4lfte des Spiels hatte sich abgezeichnet, dass G\u00fcnther gewinnen und Aaron Zweiter werden w\u00fcrde. Was denn sonst!<\/p>\n<p>Moritz verpasste nicht nur die vorletzte, sondern auch die letzte U-Bahn nach Hause. Aaron machte ihm den Taxi-Chauffeur. G\u00fcnther und Walter diskutierten noch bis fast zum Morgengrauen die Eigenleistung der \u201e1846\u201c innerhalb der 18xx-Familie. G\u00fcnther predigte einem Ungl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 8 (eine 18xx-Einstiegsversion), G\u00fcnther: 9 (grunds\u00e4tzlich bekommen alle 18xx-Spiele eine 9, nur die K\u00f6nigin \u201e1830\u201c bekommt eine 10, Einsteigermodell), Moritz: 5 (zu clumsy, ohne dass es geil ist), Walter: 5 (5 Stunden Erbsenz\u00e4hlen! Wo ist der Gag, da es doch nur darauf ankommt \u2013 wie Aaron richtig bemerkt hat \u2013 die richtigen Privaten mit den richtigen Gesellschaften mit den richtigen Einstiegskursen und den richtigen Strecken zu kombinieren? Und dies ist nichts als eine ewige kleinkr\u00e4merische Rechnerei. Mit einer Computer-Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Strecken- und Geld-Verwaltung k\u00f6nnten es 8 Punkte werden, so aber nicht).<\/em><\/p>\n<p>Zwei meiner verehrten Mitspieler, erfahrene \u201e1830\u201c-Spieler, haben hier konstatiert, dass \u201e1846\u201c f\u00fcr Einsteiger in die 18xx-Familie geeignet ist. Woher kommt dieser Eindruck, der meines Erachtens total falsch ist? Das ist doch nur eine Zeitungsente!<\/p>\n<ul>\n<li>Es ist nicht \u201eeinsteigerisch\u201c, wenn man vier statt drei Spielphasen noch einf\u00fchrt!<\/li>\n<li>\u00a0Es ist nicht \u201eeinsteigerisch\u201c, wenn man neben den normalen Strecken auch noch zus\u00e4tzlich eine Ost-West-Passage auslobt!<\/li>\n<li>\u00a0Es ist nicht \u201eeinsteigerisch\u201c, wenn man alle Gesellschaften auf einmal aufeinander logehen l\u00e4\u00dft, anstatt sie in wohldosierten Abst\u00e4nden floaten zu lassen!<\/li>\n<li>\u00a0Es ist nicht \u201ceinsteigerisch\u201d, wenn man neben den immobilen Privaten auch noch mobile \u201cIndependent Railroads\u201c einf\u00fchrt, die mit Gleisbau und Operation sogleich in den \u00f6ffentlichen Gesellschaftstrubel eingreifen.<\/li>\n<li>\u00a0Es ist nicht \u201eeinsteigerisch\u201c, wenn eine Gesellschaft zwischen 40 und 150 Dollar, also innerhalb einer Spannweite von 350% beliebig gefloatet werden kann, anstatt wie bei \u201e1830\u201c zwischen 67 und 100 Dollar, also innerhalb einer Spannweite von nur knapp 50%!<\/li>\n<li>\u00a0Es ist nicht \u201eeinsteigerisch\u201c, wenn der Pr\u00e4sident die volle, die H\u00e4lfte oder gar keine Dividende aussch\u00fctten darf, und der Aktienkurs je nach der H\u00f6he der ausgesch\u00fctteter Dividende in Relation zum Aktienkurs um 1 Stufe fallen oder bis zu 3 stufen steigen kann! Wie einfach hier hier hingegen ein \u201cAlles oder nichts\u201d?!<\/li>\n<\/ul>\n<p>In &#8220;1846\u201c wurde ein potenter Kater kastriert und anschlie\u00dfend zu einem Tiger aufgeblasen. Die Aufforderung \u201eteach me, tiger\u201c, ist dann schon eher ein Hohn!<\/p>\n<p>Lieber f\u00fcnfmal mit \u201e1830\u201c pleite gehen, als einmal in \u201e1846\u201c gewinnen. Ersteres ist ganz leicht, das hat jeder Spieler mehr oder weniger selber in der Hand; letzteres ist sehr schwer, denn da steht G\u00fcnther davor, wie der Erzengel mit dem Flammenschwert vor der verschlossenen Paradiest\u00fcr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;1846 \u2013 The Race for the Midwest&#8221; Schon in der Vorwoche hatte Moritz f\u00fcr unsere heutige Runde mal wieder ein 18xx-Spiel vorgeschlagen, das brandneue \u201e1846\u201c. 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