{"id":2765,"date":"2019-01-20T10:52:14","date_gmt":"2019-01-20T09:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2765"},"modified":"2019-01-20T20:48:45","modified_gmt":"2019-01-20T19:48:45","slug":"16-01-2019-mit-lift-off-ad-fontes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2019\/01\/20\/16-01-2019-mit-lift-off-ad-fontes\/","title":{"rendered":"16.01.2019: Mit &#8220;Lift Off&#8221; ad fontes"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;Lift Off&#8221;<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2771\" aria-describedby=\"caption-attachment-2771\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2771 size-full\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/LiftOff.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"596\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/LiftOff.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/LiftOff-126x150.jpg 126w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/LiftOff-252x300.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2771\" class=\"wp-caption-text\">Szenerie von \u201eLift Off\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir transportieren Nutzfrachten in den Weltraum und gewinnen damit Siegpunkte. Die wesentliche T\u00e4tigkeit des Spiel ist es, die Utensilien zusammenzukratzen, die ben\u00f6tigt werden, um solche Raumtransporte durchzuf\u00fchren. Im Einzelnen sind dies:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li>Eine Rakete; a priori hat jeder Spieler eine; per \u201cMissionskarten\u201d k\u00f6nnen es auch mehrere werden.<\/li>\n<li>Einen Laderaum gen\u00fcgender Kapazit\u00e4t. Zu Beginn des Spieles k\u00f6nnen wir nur eine einzige Gewichtseinheit transportieren. Diese Kapazit\u00e4t m\u00fcssen wir im Laufe des Spiels unbedingt erweitern.<\/li>\n<li>Ein der Nutzlast entsprechendes Ingenieurwissen, das zu Spielbeginn noch bei Stufe 1 liegt, bis zum Spielende aber \u2013 um eine Siegchance zu haben &#8211; auf 3 bis 4 angehoben sein muss.<\/li>\n<li>Ein der Nutzlast entsprechendes Technik-Niveau, das durch Technik-Karten in den Farben rot, gelb und blau erworben wird.<\/li>\n<li>Einen Auftrag oder mehrere Auftr\u00e4ge \u00fcber die zu transportierende Nutzlast.<\/li>\n<li>Geld, denn jeder Transport kostet viel Geld.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was bringt ein Transport ein? Selten bekommen wir Geld daf\u00fcr, das m\u00fcssen wir uns anderweitig besorgen. Grunds\u00e4tzlich gibt es daf\u00fcr Siegpunkte, ad hoc allerdings nur in beschr\u00e4nktem Ma\u00dfe, eher als Trostpreis f\u00fcr die hohen Aufwendungen. Die kleineren Nutzlasten bringen Technik-Karten sowie die Erlaubnis, verschiedenfarbige Technik-Karten ineinander umzutauschen, sie erh\u00f6hen die Einkommensklasse, vor allem aber erlauben sie den Ausbau der Rakete und die Erh\u00f6hung unseres Ingenieurwissens. Die gr\u00f6\u00dferen Nutzlasten sind insbesondere in der Schlusswertung wichtig und sch\u00fctten massig Siegpunkte aus f\u00fcr die Bilanz unseres Gesamt-Transportes sowie f\u00fcr unseren Ausbau an Wissen und Technik.<\/p>\n<p>Jetzt w\u00e4re alles so wundersch\u00f6n, wenn wir unsere Missionen frei planen und dar\u00fcber entscheiden d\u00fcrften, in welcher Reihenfolge wir uns in welcher Reihenfolge entwickeln wollen: Erh\u00f6hung unserer Potenzen an Einkommen, Know-how und Transport, geeignete Nutzlasten ausw\u00e4hlen usw. Das ist aber leider so nicht vorgesehen. Unsere Aktionsfreiheit wird mittels \u201eMissionskarten\u201c kanalisiert, auf ihnen sind die aktuell erlaubten Aktionen aufgezeichnet. Nur mit den zugeh\u00f6rigen Missionkarten d\u00fcrfen wir all das tun, was wir so gerne tun w\u00fcrden. Wir verf\u00fcgen pro Runde \u00fcber drei davon; sie werden uns rein zuf\u00e4llig zugeteilt, zwei davon d\u00fcrfen wir nutzen. Das ist eine arge Fessel; wenn man z.B. nicht die n\u00f6tige Technik hat, Transporte durchzuf\u00fchren, dann bleibt alles still und arbeitslos am Boden. Das tut besonders am Anfang recht weh tun, wenn man noch nicht wei\u00df, dass in \u201eLift Off\u201c bei allen Spielern irgendwann mal irgendetwas knapp ist und die Fortschrittsgeschwindigkeit st\u00e4ndig variiert und dabei enorme Spannweiten aufweist.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter erkennt man, dass Nichts-Tun und Herumhocken-M\u00fcssen gar nicht so schlimm ist; man hortet halt die Auftr\u00e4ge f\u00fcr den sp\u00e4teren Ausbau seines Transportunternehmens und spart sich die relativ teuren Geldausgaben f\u00fcr die einfache Transporte. Und bekanntlich stinkt Geld nicht. So erging es Aaron, der in den ersten drei Runden keine einzige Technik-Karte erwerben konnte und deshalb keinen einzigen Transport durchf\u00fchren durfte. Doch als er dann richtig fl\u00fcgge wurde, schwamm er in gehortetem Geld und Auftr\u00e4gen. Am Ende war er der \u201egef\u00fchlte Sieger\u201c. Der \u201eungef\u00fchlte Sieger\u201c wurde G\u00fcnther, aber erstens ist das ja sein Markenzeichen, zweitens war er der Spielbesitzer und drittens hatte er das Spiel als einziger bereits schon einmal gespielt.<\/p>\n<p>Moritz kam sehr gut aus den Startl\u00f6chern; er hatte recht bald sein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen auf den H\u00f6chststand gebracht, seine Rakete konsequent ausgebaut und investierte flei\u00dfig in die Raumstation. Im Mittelspiel holten ihn die nat\u00fcrliche Sperrigkeit der Aktionen aber wieder ein; er musste sich mit der Bronzenen zufrieden geben. Walter war auch dabei.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 7 (nichts Neues, der \u00fcbliche Super-Pepp von HiG ist nicht drin; zuviel Ged\u00f6ns. [Trotzdem 7 Punkte!]), G\u00fcnther: 7 (fast 8, das Spiel ist geradlinig, im Aufbau keineswegs komplex), Moritz: 7 (das Spiel ist locker, aber weder exzeptionnel noch schlecht; man sp\u00fcrt die [erfahrene] Handschrift von HiG: die Siegpunkte-Verteilung ist gerecht), Walter: 6 (f\u00fcr die lange Spieldauer zu wenig planerische Durchsichtigkeit, in den Missionskarten steckt viel Zuf\u00e4lligkeit, genauso wie auch im Benefit der durchzuf\u00fchrenden Auftr\u00e4ge, eine Linie f\u00fcr optimales Spiel ist nicht erkennbar, und die Linie f\u00fcr normal-gutes Spiel ist trivial)<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Diggers&#8221;<\/strong><br \/>\nVor sieben Jahren stellte uns Aaron mit \u201eDiggers\u201c ein wundersch\u00f6nes, kleines, pfiffiges Kartenspiel vor, das auf Anhieb gute Noten bekam. Mit Gl\u00fcck bekommen wir eine gute Kartenhand, doch dies bringt uns alleine nicht weiter. \u00dcbersicht und Planung in Kooperation \/ Konkurrenz mit unseren Mitspielern ist erforderlich, um die Karten in unserer Kartenhand an den gerade richtigen der angebotenen Anlegestellen anzulegen, woraus Siegpunkte generiert werden.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit &#8220;What\u2019s Your Game?&#8221; ist daraus ein ausgewachsenes Brettspiel, \u201eLoot Island\u201c, entstanden, mit einem riesigen \u00dcberbau an Sch\u00e4tzen und Fl\u00fcchen, der allein schon f\u00fcr sich eine eigene Herausforderung darstellt. Jedem Tierchen sein Pl\u00e4sierchen.<\/p>\n<p>Jetzt hat Aaron sich wieder auf seine urspr\u00fcngliche, genau das Westpark-Gamer-Feeling treffende Spielidee aus Witz und Interaktion besonnen, m\u00f6chte sie noch etwas schleifen und polieren, vielleicht auch etwas an der Balance zwischen Gl\u00fcck und K\u00f6nnen drehen, und das Ganze als kleines, windschnittiges Kartenspiel pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Fast eine Stunden lang haben wir uns an einem einzigen Spiel erlabt, mit sehr viel Interaktion keine Sekunde Langeweile. Wir sind schon mal gespannt.<\/p>\n<p><em>Noch keine WPG-Wertung.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Lift Off&#8221; Wir transportieren Nutzfrachten in den Weltraum und gewinnen damit Siegpunkte. Die wesentliche T\u00e4tigkeit des Spiel ist es, die Utensilien zusammenzukratzen, die ben\u00f6tigt werden, um solche Raumtransporte durchzuf\u00fchren. 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