{"id":2778,"date":"2019-02-17T22:24:30","date_gmt":"2019-02-17T21:24:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2778"},"modified":"2019-03-10T00:57:34","modified_gmt":"2019-03-09T23:57:34","slug":"13-02-2018-barbara-in-teotihuacan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2019\/02\/17\/13-02-2018-barbara-in-teotihuacan\/","title":{"rendered":"13.02.2019: Barbara in Teotihuacan"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;Teohihuacan: Die Stadt der G\u00f6tter&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>G\u00fcnthers Spiel lag noch von letzter Woche hier am Westpark auf der Couch, entweder als Info-Quelle f\u00fcr den Session-Report oder um uns dieses Spielemonster doch tats\u00e4chlich noch einmal antun. Bis auf den Hausherrn war die Belegschaft total disjunkt von der letzter Woche, was lag also n\u00e4her, als die Gelegenheit gleich beim Schopfe zu packen und &#8220;Teotihuacan&#8221; nochmals auf den Tisch zu bringen, um die Anzahl der Wiederholungst\u00e4ter m\u00f6glichst klein zu halten.<\/p>\n<p>Moritz war daf\u00fcr und Aaron nicht dagegen. Er biss in den sauren Apfel, den er sich schon bereitgelegt hatte, als er einstens einer ersten Runde paralysierter Teotihuacanisten vom Nebentisch aus zuschauen musste. Wenig Spiel, viel Arbeit war damals sein Eindruck, von dem er auch heute keinen Deut abweichen wollte.<\/p>\n<p>Diesmal verlief das Spiel gl\u00fccklicherweise ganz anders als letzte Woche. (Das ist doch ein Zeichen f\u00fcr ein gutes Design!) Damals sind wir \u00fcber die Spielfelder geschlendert und haben uns nur so en passant mit den notwendigen Rohstoffen eingedeckt. Entsprechend langsam kam der Pyramidenbau vorw\u00e4rts. Diesmal ging alles sehr viel schneller vor sich. unverz\u00fcglich wurde mit dem Bau der Pyramide begonnen, und wir hatten auch blitzschnell \u2013 nach zweieinhalb Stunden &#8211; die zweite Eklipse noch nicht vollendet, da war sie auch schon fertig, das Spiel zu Ende und Aaron erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Moritz hatte sogleich die Zeichen der Zeit erkannt. Als Startspieler mit ausreichend Gold ausgestattet, ging er gleich in der ersten Runde die beiden h\u00f6chst profitablen Technologien an: die Zusatzressource f\u00fcr das Arbeiten in Wald, Steinbruch oder Goldmine und das geschenkte Fortschreiten bei einem beliebigen Tempel ansehen f\u00fcr jeden Baustein in der Pyramide. (Sich letzteres so fr\u00fch wie m\u00f6glich zuzulegen, erscheint fast als eine Killerstrategie. M\u00f6gen uns Teotihuacan-Experten doch bitte eines Besseren belehren!)<\/p>\n<p>Moritz eiste auch als einziger den vierten P\u00f6ppel-W\u00fcrfel los (Aaron und Walter hofften, mit ihren nur drei W\u00fcrfel schneller die begehrten Alterungen absch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen) und ging konsequent die Rohstoffe mit <strong>drei<\/strong> eigenen W\u00fcrfeln an. Massen von Ressourcen fielen ihm dabei in den Scho\u00df; zugleich kam er durch den zus\u00e4tzlichen vergebenen Alterungsprozess trotz seiner vier W\u00fcrfel noch schneller in die ewigen Jagdgr\u00fcnde als seine Konkurrenten. Mit gro\u00dfem Vorsprung wurde er Sieger!<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 4 (insgesamt extrem langweilig, kein Spannungsbogen, elende Fummelei und Fieselei; nur Schwei\u00df, keine Steigerung; super Solit\u00e4r-Spiel, was die anderen machen, ist schnurzegal), Moritz: 7 (bei jedem Zug gibt es \u2013 leider \u2013 sehr viele Abh\u00e4ngigkeiten, von denen man leicht einige \u00fcbersehen kann; fast eine Rosenberger-Maschinerie; man hat aber tats\u00e4chlich auch taktische M\u00f6glichkeiten gegen die Mitspieler), Walter: 7 (bleibt; der P\u00f6ppel-W\u00fcrfel-Zugmechanismus spielt sich wirklich sehr sch\u00f6n, auch wenn der Psalmist Recht hat mit seiner Erkenntnis: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>und wenn es hoch kommt, so ist es doch nur M\u00fche und Arbeit gewesen<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Barbara&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Aaron brachte die Spiele-Erfindung eines Autoren-Freundes mit, die erst noch hoppelt. Ein Party-Spielchen f\u00fcr m\u00f6glichst viele Teilnehmer. Es gibt K\u00e4rtchen und es gibt W\u00fcrfel. Und es gewinnt das Team, das am schnellsten \u201eBarbara Sch\u00f6neberger\u201c sagen kann.<\/p>\n<p>Na ja, nicht ganz, aber Aaron hat mir verboten, mehr davon zu verraten. Es ist ja \u00fcberhaupt noch nicht entschieden, wer gewinnt und wie man gewinnt. Daran wird es dereinst liegen, ob die \u201eBarbara\u201c erfolgreich sein wird oder nicht.<\/p>\n<p><em>Keine WPG-Wertung f\u00fcr ein Spiel in der Entwicklungsphase.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. &#8220;Ohanami&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Nicht-Japanologen unter uns Deutschen hat Doris D\u00f6rrie mit ihrem Film \u201eHanami\u201c einen bleibenden Eindruck von der Kirschbl\u00fcte in Japan hinterlassen. \u201eOhanami\u201c scheint die englische Version dieser Kirschbl\u00fcte zu sein. Das gleichnamige Spiel von Steffen Benndorf hat allerdings wenig mit Kirschen oder Bl\u00fcten zu tun, auch wenn einige Graphiken das suggerieren m\u00f6chten; es ist ein ausgewachsenes, abstraktes Kartenspiel.<\/p>\n<p>Jeder Spieler bekommt drei mal acht Karten auf die Hand, auf denen die Zahlen von 1 bis hoch-genug aufgedruckt sind. Davon darf er jeweils zwei Karten behalten, die anderen muss er nach bekannter Drafting-Weise an seine Mitspieler weitergeben. Die beiden behaltenen Karten darf \/ muss er vor sich auslegen, und zwar an ein bis drei Stapeln. Die Karten d\u00fcrfen oben oder unten an einen der vorhanden Stapel angelegt werden oder es wird mit ihnen ein neuer Stapel angefangen. Die Zahlen auf den Karten m\u00fcssen mit vorhandenen Zahlenkarten eines Stapels eine streng aufsteigende Zahlenreihe bilden. Karten, die nicht an den Anfang oder an das Ende der Stapel eines Spielers passen, m\u00fcssen wirkungslos abgeworfen werden.<\/p>\n<p>Dieses Zwei-Karten-Ausw\u00e4hlen-und-Ablegen wird jetzt mit den Karten fortsetzt, die man von seinen Mitspielern bekommen hat, so dass jeder Spieler am Ende eine Menge Karten in den maximal drei Spalten vor sich liegen hat.<\/p>\n<p>Diese Stapelkarten werden gewertet: Jede blaue Karte liefert \u2013 von der ersten Runde an \u2013 drei Siegpunkte, jede graue (oder gr\u00fcne ?) Karten liefert sieben Punkte, aber erst ab der zweiten Runde, und in der Schlusswertung liefern alle roten Karten zusammen Siegpunkte gem\u00e4\u00df ihrer Gesamtzahl nach der bekannten arithmetischen Reihe: 1, 3, 6, 10 &#8230;<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (ein leichtes Gef\u00fchl von \u201e6 nimmt!\u201c), Moritz: 5 (keine Spannung, kein Reinrei\u00dfen der Gegner, es fehlt ein Schaubild \u00fcber die Verteilung der Farben, so wie beim \u201eFlaschenteufel\u201c, w\u00fcrde es maximal noch 1 mal spielen wollen), Walter: 6 (mag Kartenspiele mit Gesamt-Abh\u00e4ngigkeiten, w\u00fcrde es gerne noch einmal spielen, um es besser zu spielen).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Teohihuacan: Die Stadt der G\u00f6tter&#8221; G\u00fcnthers Spiel lag noch von letzter Woche hier am Westpark auf der Couch, entweder als Info-Quelle f\u00fcr den Session-Report oder um uns dieses Spielemonster doch tats\u00e4chlich noch einmal antun. 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