{"id":2795,"date":"2019-03-10T00:52:42","date_gmt":"2019-03-09T23:52:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2795"},"modified":"2019-03-10T10:48:26","modified_gmt":"2019-03-10T09:48:26","slug":"06-03-2017-kalter-krieg-und-heisse-kartoffeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2019\/03\/10\/06-03-2017-kalter-krieg-und-heisse-kartoffeln\/","title":{"rendered":"06.03.2019: Kalter Krieg und hei\u00dfe Kartoffeln"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. &#8220;Quartermaster General : The Cold War&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Der arme Moritz qu\u00e4lt sich Woche f\u00fcr Woche geduldig und ohne Klagen durch unsere \u201eEisenbahn-Aktien-Spiele\u201c, die ihm ein Gr\u00e4uel sind, und durch die Welle von Workerplacement-Spielen, die schon sein Jahren die Spieleszenerie \u00fcberflutet. Wenn er nach vielen Leidenswochen dann mal seines seiner \u201ePassionsspiele\u201c vorsetzt, ziehen die drei Mitspieler dem\u00fctig ihre K\u00f6pfe ein und signalisieren ihm eine schweigende Zustimmung, egal um welche Passion es sich handelt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2800\" aria-describedby=\"caption-attachment-2800\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2800 size-full\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ColdWar-Europa.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ColdWar-Europa.jpg 500w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ColdWar-Europa-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/ColdWar-Europa-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2800\" class=\"wp-caption-text\">Cold War \u2013 Aufmarsch in Europa<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diesmal war \u201eQuartermaster General : The Cold War\u201c dran, eine \u00dcberarbeitung des \u201eQuartermaster General\u201c, das mit einem Durchschnitt von 4 Punkten von Aaron, G\u00fcnther und Walter vor zwei Jahren nicht gerade Begeisterungsst\u00fcrme ausgel\u00f6st hat. Damals war Moritz mit 8 Punkten unangefochtener Spitzenreiter.<\/p>\n<p>Im \u201eCold War\u201c wird uns wieder eine geschichtliche Welt-Szenerie vorgesetzt, die es zu gestalten gilt. Asymmetrisch spielt ein Spieler den \u201eWesten\u201c, d.h. mehr oder weniger die USA, der zweite Spieler spielt die UdSSR, und der dritte Spieler die \u201eNeutralen\u201c, sprich Indien, China und Serbien. Jeder Spieler hat ein spezielles Kartendeck f\u00fcr Aktionen, mit denen er aufr\u00fcsten und Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen die anderen aus\u00fcben kann, um nach insgesamt 19 Runden mit 10 Wertungen seinen Besitzstand an Panzern, Versorgungsbasen und Sondereigenschaften in Siegpunkte umzum\u00fcnzen.<\/p>\n<p>Alles ist \u00e4u\u00dferst statisch. Die Armeen bewegen sich nicht, zumindest nicht zum Angriff und k\u00f6nnen f\u00fcr einen Angriff nicht konzentriert werden; sie werden h\u00f6chstens auf freien Gebieten locker verteilt: 1 Panzer maximal pro Feld. Nur wenn neue Armeen geboren werden (via \u201eCreate Army\u201c Karte), d\u00fcrfen sie Seite an Seite mit einem Feind zur Welt kommen. Wer dann zuf\u00e4llig noch eine \u201eBattle-Karte\u201c in der Hand hat und diese Karte auch noch ausspielen darf \u2013 ein h\u00f6chst seltenes Ereignis \u2013 hat einen Feind geschlagen, d.h. seine Einheiten um 1 reduziert. Der \u201eFeind\u201c darf aber anstelle eines Panzers ein Flugzeug opfern, so dass sein Panzer benachbart zu unserem stehen bleibt, und seinerseits in seinem n\u00e4chsten Battle-Zug unser Neugeborenes in die Ewigen Jagdgr\u00fcnde bef\u00f6rdern. Timing ist alles.<\/p>\n<p>Mit ihrem Kartendeck sind die Russen leicht bevorteilt. Sie haben von der Startaufstellung her schon die meisten Panzer auf dem Brett, mit denen sie in den Wertungen auch gleich die meisten Siegpunkte einheimsen. In ihrem Deck sind zugleich auch noch mehr weit mehr \u201eBuild Army\u201c-Karten als im Westen und bei den Neutralen zusammen. So tun sie sich mit ihrer Ausbreitung (und weiterem Siegpunkte Abgrasen) leichter als alle anderen. Die USA sind ihnen an Landstreitkr\u00e4ften unterlegen. Vielleicht k\u00f6nnten sie mittels \u201eAir Power\u201c und \u201eNavy\u201c den Russen zu Leibe r\u00fccken, aber G\u00fcnther, der die USA f\u00fchrte, hatte keine Lust, sich mit ihnen, d.h. mit Aaron, einzulassen, denn ein mathematisch ausgerichteter Spieler kennt die Weisheit: \u201eWenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte\u201c. Er war damit zufrieden, naturgegeben Runde f\u00fcr Rund ein, zwei, drei Siegpunkte weniger zu kassieren als Aaron und sich auf dem zweiten Platz einzuzementieren. Das war immerhin noch besser, als Moritz mit seinen Neutralen, der Runden f\u00fcr Runde um drei, vier,f\u00fcnf Punkte hinter Aaron zur\u00fcckfiel. Und das, obwohl er unbestritten bei uns der beste Wargamer ist. Das Kartendeck der Neutralen gab einfach nicht mehr her.<\/p>\n<p>Moritz empfand G\u00fcnther Verhalten mehr oder weniger als Spielverderberei. <strong>\u201eIst das alles, was du gegen Aaron tust?\u201c<\/strong> war sein entsetzter Kommentar nach jedem friedlichen Zug von G\u00fcnther. Wie konnten die USA es nur zulassen, dass die Russen sich unbehindert auf Kuba und in Panama niederlie\u00dfen (und Siegpunkte daf\u00fcr kassierten). Es musste doch ihr leidenschaftlichstes Bestreben sein, die Russen, das \u201eReich des B\u00f6sen\u201c (Reagan) \u201ehinter die tatarischen Steppen\u201c (G\u00f6bbels) zur\u00fcckzutreiben. Es musste doch auch aus G\u00fcnther ureigensten Gewinner-Ambitionen heraus in seiner h\u00f6chsten Priorit\u00e4t liegen, den f\u00fchrenden Aaron klein zu kriegen. Mit Engelszungen beschwor Moritz die USA, doch ihre Gott-gegebene Rolle auszuf\u00fcllen, aber G\u00fcnther segelte seelenruhig auf seinem zweiten Platz durch das Spiel.<\/p>\n<p>So konnte Moritz nur z\u00e4hneknirschend zuschauen, wie Aaron linear zu seinem unangefochtenen Sieg davonschwamm, G\u00fcnther linear seinem unangefochtenen zweiten Platz und er selber linear auf der Verliererstra\u00dfe dahind\u00fcmpelte.<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Wenn der f\u00fchrende Spieler mehr als 20 Punkte Vorsprung vor dem dritten und letzten Spieler hat, so muss der <strong>zweite<\/strong> Spieler dem dritten Spieler so viele Punkte abgeben, bis die Differenz zum F\u00fchrenden nur noch den Maximalabstand von 20 Punkte betr\u00e4gt. Warum? Damit der zweite Spieler gen\u00fcgend Motivation besitzt, sich gegen den F\u00fchrenden zu wenden und sich nicht faul auf seinem zweiten Platz ausruht. G\u00fcnther ruhte sich trotzdem weiterhin aus, auch als er in der vorletzten Wertung durch diese Regel ganz sch\u00f6n gerupft wurde.<\/p>\n<p>Wo war eigentlich Walter?<\/p>\n<p>Der Verlag behauptet, das Spiel sei ein 3 bis 6 Personen-Spiel. Aber das ist eine glatte L\u00fcge! Drei Mitspieler k\u00f6nnen die genannten Gruppierungen f\u00fchren, jeder weitere Mitspieler muss diesen Part mit einem der bisherigen Mitspieler teilen: gemeinsames Kartendeck (jeder kriegt die H\u00e4lfte davon), gemeinsame Aktionen (keine einzige mehr als in der 3-Personen-Konstellation) und ausschlie\u00dflich gemeinsame Punkte. Das ist keine Kooperation, das ist eine Krankheit-im-Doppel.<\/p>\n<p>Walter teilte sich mit Moritz die Rolle der Neutralen. Da aber Moritz die englischen Aktionskarten besser lesen und einordnen konnte, dazu auch einm\u00fctig zugestanden der bessere Wargamer war, spielte Walter in dem bescheidenen Handlungsspielraum, den das Spiel via Aktionskarten \u00fcberhaupt bietet, gerne den Neger. Er ordnete sich allem unter, was Moritz vorschlug. Er h\u00e4tte sich problemlos auch ausklinken und nur als Zuschauer am Kalten Krieg beteiligen k\u00f6nnen. Lust und Freude w\u00e4ren wohl in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung geblieben.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 2 (erinnert mich an [stumpfsinnige] Ereigniskarten-Spiele der 60er Jahre. 1 Punkt weniger als das Vorbild \u201eQuartermaster General\u201c), G\u00fcnther: 4 (ohne Kommentar, aber er f\u00e4ngt grunds\u00e4tzlich keinen Streit an, wenn beide Streith\u00e4hne unweigerlich verlieren), Moritz: 7 (das Spiel ist thematisch und besitzt einfache Wargamer-Mechanismen), Walter: 2 (hatte gehofft, als Junior-Partner eines geborenen Kriegers mal wieder zu gewinnen, es war aber nichts. Das Spiel ist f\u00fcr amerikanische Geschichtsfreunde, die mit Herzklopfen wahrnehmen m\u00fcssen, wie die Russen in Kuba einmarschieren, und sich fest vornehmen, das im n\u00e4chsten Spiel zu verhindern.).<\/em><\/p>\n<p>In der Nacht kam Aaron die Vermutung, dass die Kooperation der Neutralen, so wie sie Moritz und Walter praktiziert hatten, n\u00e4mlich eine weitgehende Abstimmung \u00fcber die zu spielenden Aktionskarten, nicht den Regeln entsprechen konnten. Am n\u00e4chsten Morgen nahm er er sich die Spielregeln noch einmal genauer vor und fand dazu u.a.:<\/p>\n<p><em>\u201cStrictly, you cannot disclose the contents of your hand \u2026 to other players, <strong>even teammates<\/strong>.\u201d<\/em><br \/>\nund<br \/>\n<em>\u201cTeammates cannot use each other\u2019s Status, WMD, or Espionage cards.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Das hatten wir gro\u00dfz\u00fcgiger gehandhabt. Allerdings meinte Walter dazu, der Spielraum innerhalb der Kartenh\u00e4nde sei so eng, dass durch unsere Regelabweichung Mit- und Gegenspieler nur unwesentlich gesch\u00e4digt wurden.\u00a0 Aber sicherlich war das <em>\u201evielleicht nicht 100% regelkonform\u201c<\/em> (Moritz\u2019 Wording).<\/p>\n<p>Aaron fand in der Spielregel aber noch eine andere Information, bei der sich ihm die Haare str\u00e4ubten:<br \/>\n<em>\u201cThe Non-Aligned Bloc \u2026 need to encourage conflict between the Soviets and the West, as normally the Non-Aligned Bloc will take a bit of steam to catch up to the other two Blocs.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Sein Kommentar: <em>\u201eThe Cold War ist also ein 3-Spielerspiel, bei dem ein Spieler in der Rolle der \u201earmen Sau\u201c ist, die nur dann eine Chance hat, wenn die beiden anderen Spieler ihn in Ruhe lassen und er es schafft, sie gegeneinander aufzuhetzen. F\u00fcr mein Empfinden ist das Spiel alleine schon aus diesem Grund \u201ebroken\u201c. Der bl\u00f6dsinnige Kartenmechanismus und der schwachsinnige Punkteausgleichmechanismus zwischen Zweitplatziertem und Letztem verst\u00e4rkt das alles nur noch.<\/em><\/p>\n<p><em>Zugegebenerma\u00dfen, ein gut funktionierendes 3-Spielerspiel zu designen ist schwierig und ein asymmetrisches 3-Spielerspiel zu entwickeln schon eine kleine Kunst. Leider ist f\u00fcr mich dieser Versuch mit &#8220;The Cold War&#8221; klar misslungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich reduziere meine Wertung daher auf 1.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dem widersprach Moritz: <em>\u201eIch hatte nicht das Gef\u00fchl, dass Walter und ich nicht gewinnen konnten. Ich w\u00fcrde beim n\u00e4chsten Mal mit besserer Kenntnis der Karten tats\u00e4chlich anders spielen. Zum Beispiel sollten die Non-Aligned tats\u00e4chlich fr\u00fch eher viele Armeen und Luftwaffen bauen und sehr defensiv spielen, dann haben sie durchaus eine Chance. Bei Spielen dieser Art ist die Kenntnis der Karten absolut entscheidend, und es geht einfach darum, die zur Verf\u00fcgung stehenden Karten gut zu timen und vom Timing her gut einzusetzen. Das w\u00fcrden wir beim zweiten Spiel deutlich anders machen, und es w\u00fcrde ganz anders verlaufen. Gerade diese Vielfalt finde ich sehr reizvoll und auch nicht frustrierend. Also f\u00fcr mich weiterhin Daumen eher hoch, auch wenn es jetzt f\u00fcr mich auch nicht direkt ein \u201eKlassiker\u201c ist :-)\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>2. &#8220;Festo!&#8221;<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2799\" aria-describedby=\"caption-attachment-2799\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2799 size-full\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AaronGuenter-Festo.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AaronGuenter-Festo.jpg 550w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AaronGuenter-Festo-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AaronGuenter-Festo-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2799\" class=\"wp-caption-text\">Festo &#8211; Aaron backt gro\u00dfe Br\u00f6tchen<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eWir sind flei\u00dfig beim Kochen und Backen\u201c, steht im Regelheft. Wo, das wage ich jetzt gar nicht hinzuschreiben. Es kann durchaus auch M\u00fcnchen und der Viktualienmarkt sein. Jeder Spieler besitzt 6 P\u00f6ppel, die er auf beliebige der insgesamt 6 verschiedenen M\u00e4rke schickt, um dort die sechs verschiedenen Zutaten (verschiedenfarbige Holzw\u00fcrfel) zu ergattern, die er f\u00fcr seine sp\u00e4teren Rezepturen braucht. Diese Setzphase besteht aus zwei Phasen, bei denen \u2013 ausgew\u00fcrfelt \u2013 jeweils verschiedene M\u00e4rkte offen bzw. geschlossen sind.<\/p>\n<p>Es geht darum, auf den richtigen und ggf. auch auf m\u00f6glichst vielen M\u00e4rken die alleinige relative Mehrheit an P\u00f6ppeln zu haben. Der Mehrheitsbesucher darf sich n\u00e4mlich auf Wunsch die gesamte ausliegende Warenauslage aneignen. Den restlichen Besuchern stehen dann pro Markt nur noch eine Ersatz-Aktion zur Verf\u00fcgung: Verschieben von W\u00fcrfeln, Versetzen von P\u00f6ppeln, Zuteilung von Joker-Zutaten und \u00e4hnliches.<\/p>\n<p>Der Mehrheitsbesucher braucht aber auch nicht die gesamte Warenauslage an sich rei\u00dfen, er kann sich pro P\u00f6ppel mit einer einzigen Zutat begn\u00fcgen und mit dem letzten seiner P\u00f6ppel die \u2013 keineswegs vernachl\u00e4ssigbare \u2013 Ersatz-Aktion durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Danach wird gekocht und gebacken. Falls man die richtigen und ausreichend viele Zutaten hat. Gro\u00dfe Br\u00f6tchen bringen \u00fcberproportional viel Ehre ein, kleine Br\u00f6tchen entsprechend unterproportional wenig.<\/p>\n<p>Wie spielt man also richtig?<\/p>\n<p>Erstens sollte man immer Letzter sein, damit man mit seinen letzten P\u00f6ppeln die Mehrheitssituation auf den M\u00e4rken dominiert. Zweitens sollten man alle seine Zutaten bis zum Schluss zur\u00fcckhalten, und erst am Ende \u2013 oder zu einem anderen sp\u00e4ten Zeitpunkt, der durch geeignete Ereigniskarten das Kochen und Backen ratsam erscheinen l\u00e4sst &#8211; alle zu den teuersten, h\u00f6chsthonorierten Br\u00f6tchen verbacken.<\/p>\n<p>G\u00fcnther praktizierte diese Siegstrategie. Die erste Verhaltensma\u00dfnahme fiel ihm in den Scho\u00df, weil Walter die Startspielerrolle falsch verstanden hatte und sie sich regelm\u00e4\u00dfig unter den Nagen riss. Die zweite Verhaltensma\u00dfnahme wuchs auf seinem eigenem Acker. Er wurde mit gro\u00dfem Abstand Sieger.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 7, G\u00fcnther: 6 (1 Minuspunkt f\u00fcr die Ereigniskarten), Moritz: 7 (lustiges Workerplacment-Spiel; der Wiederspielwert ist wohl nicht so hoch), Walter: 5 (solche Mehrheits-Haschereien liegen nicht auf meiner Linie).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Quartermaster General : The Cold War&#8221; Der arme Moritz qu\u00e4lt sich Woche f\u00fcr Woche geduldig und ohne Klagen durch unsere \u201eEisenbahn-Aktien-Spiele\u201c, die ihm ein Gr\u00e4uel sind, und durch die Welle von Workerplacement-Spielen, die schon sein Jahren die Spieleszenerie \u00fcberflutet. 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