{"id":2889,"date":"2019-08-15T20:22:25","date_gmt":"2019-08-15T18:22:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=2889"},"modified":"2019-08-15T20:23:50","modified_gmt":"2019-08-15T18:23:50","slug":"07-08-2019-willi-die-2te-und-bitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2019\/08\/15\/07-08-2019-willi-die-2te-und-bitte\/","title":{"rendered":"07.08.2019: Willi, die 2te \u2013 Und bitte\u2026"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><strong>Sherlock: 13 Geiseln<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Willi brachte einen neuen Sherlock-Fall mit und damit bekam auch Aaron die Chance, einen Fall zu l\u00f6sen. Die Details des Spielprinzips hat Walter bereits im Spielbericht vom 31. Juli beschrieben.<\/p>\n<p>Diesmal handelte es sich laut Willi (und dem Schachtelaufdruck) um einen besonders schwierigen Fall. Da Aaron das Spielprinzip noch nicht kannte, war er zu Beginn etwas damit \u00fcberfordert, dass Fakten nicht in (chrono)logischer Reihenfolge sondern v\u00f6llig zuf\u00e4llig pr\u00e4sentiert werden. Das machte f\u00fcr ihn das Erkennen von falschen F\u00e4hrten (und davon gibt es gleich mehrere) recht schwierig und er legte die ein oder andere Karte sicherheitshalber auf den Ablagestapel, um keine Punkte zu verschenkten. Wie sich herausstellen sollte, mindestens eine Karte zu viel, denn deshalb haben sp\u00e4ter wir eine Frage falsch beantwortet und zwei wertvolle Punkte verschenkt. 4 weitere Punkte verschenkten wir letztendlich durch falsches Ablegen in der offenen Auslage, sodass wir nur den Rang von Sherlock Holmes Bruder Mycroft erreichten.<\/p>\n<p>Sherlock spielt sich schnell und ist dabei sehr kommunikativ und durch die falschen F\u00e4hrten durchaus auch spannend. F\u00fcr kleines Geld gibt es ein Stunde Unterhaltung f\u00fcr bis zu 8 Spieler. Da macht es dann auch nix, dass man jeden Fall nur einmal spielen kann.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron 7 (f\u00fchlte sich gut unterhalten und hat Spa\u00df gemacht), G\u00fcnther und Willi: unver\u00e4ndert.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Root<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nachdem \u201eAn Infamous Traffic\u201c einerseits wegen seiner Mechaniken beeindruckte (Aaron) aber andererseits von anderen WPGlern als v\u00f6llig chaotisch und zu gl\u00fcckslastig empfunden wurde (siehe Spielberichte vom 24.4. und 8.5.2019) schied ein weiteres Spiel dieses Autors eigentlich aus. Doch Aaron lie\u00df sich von den \u00fcberschw\u00e4nglich guten Reviews im Netz und der Aussagen, dass \u201eRoot\u201c als asymmetrisches Spiel sehr gut funktionieren soll, \u00fcberzeugen und brachte es auf den Tisch. Willi hatte ebenfalls Gutes \u00fcber das Spiel geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Trotz vorherigem Regelstudiums und Verwendung der Einstiegshilfe mit den ersten zwei geskripteten Runden, sa\u00dfen wir nach diesen zwei Runden mit fragenden Gesichtern da. Das lag zum einen daran, dass wir die aktuelle deutsche Version verwendeten. Die l\u00e4sst einerseits jeden Deutschlehrer gleich den Rotstift z\u00fccken, so gespickt ist sie mit Fehlern. Das schadet zwar nicht unbedingt dem Verst\u00e4ndnis aber lie\u00df Willi zeitweise regelrecht ausrasten. Zum anderen besteht das Regelwerk (auch in der englischen Version) aus dem \u201eGesetz\u201c, einer genauen Beschreibung aller Regeln und dem Hilfswerk \u201eLerne zu spielen\u201c. Wir empfanden das als ein ziemliches Handicap, denn leider reicht weder das eine noch das andere Regelwerk alleine aus, um das Spiel richtig zu spielen. Der wohl eklatanteste Fall ist die Tatsache, dass im \u201eGesetz\u201c nicht erkl\u00e4rt wird, was im Spiel \u201eGeb\u00e4ude\u201c sind. Dies steht erst in der Marker-\u00dcbersicht auf der R\u00fcckseite der \u201eLerne zu spielen\u201c-Anleitung (allerdings fehlen dort die Basen der Allianz, die auch als Geb\u00e4ude z\u00e4hlen).<\/p>\n<p>Wie dem auch sei: Wir bissen uns durch und beendeten das Spiel nach etwas \u00fcber 3 Stunden. Wie sich am n\u00e4chsten Tag bei erneutem Regelstudium zeigte, nicht ohne ein paar schwerwiegende Regelfehler gemacht zu haben. (Weshalb ich eigentlich keinen Spielbericht schreiben wollte, es jetzt aber doch tue, damit wir wenigsten einen Eintrag in unserer Datenbank dazu haben).<\/p>\n<p>Am Ende sa\u00dfen wir immer noch mit fragenden Gesichtern da und unsere Reaktionen erinnerten mich an das, was ich schon bei \u201eAn Infamous Traffic\u201c erlebt habe.<\/p>\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (wie schon AIT finde ich das Spiel interessant und glaube, dass man es einige Male spielen muss, um wirklich zu verstehen, wie man gut spielt), G\u00fcnther: ? (zu viel Mitspielerchaos, K\u00e4mpfen mit W\u00fcrfeln ist mir ein Graus, v\u00f6llig unbalanciert), Willi: ? (zum ersten, zum letzten, zum einzigen Mal gespielt. Danke, dass ihr mich vor einem Fehlkauf bewahrt habt).<\/em><\/p>\n<p>Hier noch eine kleine \u00dcbersicht dar\u00fcber, was wir alles falsch gespielt haben:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Basen der Allianz nicht als Geb\u00e4ude betrachtet.<\/li>\n<li>Ruinen nicht im Spiel, da ohne Vagabund gespielt (Ruinen sind immer im Spiel!).<\/li>\n<li>F\u00fcr die Dominanzwertung den Sympathiemarker der Allianz mitgez\u00e4hlt.<\/li>\n<li>Permanente Effekte nicht als permanent betrachtet.<\/li>\n<li>Kein Extratreffer gelandet wenn der Verteidiger keine Krieger in der Lichtung besitzt.<\/li>\n<li>Allianzspieler hat beim Sympathielegen keine zus\u00e4tzliche Anh\u00e4ngerkarte abgegeben, wenn mehr als 3 fremde Krieger anwesend.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass wir \u201eRoot\u201c tats\u00e4chlich noch einmal spielen sollen (was ich stark hoffe \u2013 Moritz?), habe ich zwei Spielhilfen aus BGG ausgedruckt. Die erste gibt einen strukturierten \u00dcberblick \u00fcber alle Aktionen jeder Fraktion und die zweite zeigt, welche Fraktion wof\u00fcr Siegpunkte bekommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sherlock: 13 Geiseln Willi brachte einen neuen Sherlock-Fall mit und damit bekam auch Aaron die Chance, einen Fall zu l\u00f6sen. Die Details des Spielprinzips hat Walter bereits im Spielbericht vom 31. Juli beschrieben. Diesmal handelte es sich laut Willi (und dem Schachtelaufdruck) um einen besonders schwierigen Fall. 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