{"id":3156,"date":"2022-06-17T21:42:25","date_gmt":"2022-06-17T19:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=3156"},"modified":"2022-06-18T13:00:04","modified_gmt":"2022-06-18T11:00:04","slug":"15-06-2022-die-spiele-des-jahres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2022\/06\/17\/15-06-2022-die-spiele-des-jahres\/","title":{"rendered":"15.06.2022: Die Spiele des Jahres"},"content":{"rendered":"\r\n<p>Die Liste der Nominierten f\u00fcr die Wahl zum &#8220;Spiel des Jahres 2022&#8221; ist erschienen, und siehe da: G\u00fcnther hatte sie alle bereits in seinem Besitz. Gratulation! Das zeigt doch ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr die Linie der Jury und f\u00fcr den aktuellen Trend der Spieleentwicklung. Vielleicht sogar f\u00fcr das, was ein gutes Spiel ausmacht. Wir werden sehen. Heute hat er gleich alle drei Nominierten mitgebracht.<br \/><br \/><strong>1. &#8220;Scout&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Wir sind Zirkusdirektoren. Haha! Wir k\u00f6nnten auch verfeindete Banden aus der Westside-Story sein. (Apropos \u201eWestside\u201c: W\u00e4re das nicht ein geiler Spiele-Titel, und l\u00e4gen damit die Spielabl\u00e4ufe nicht geradezu auf der Hand?) Jedenfalls wollen wir zu den Zirkusdirektoren kein Wort mehr verlieren; genau soviel tragen sie n\u00e4mlich thematisch zu den \u201eScout\u201cs bei.<\/p>\r\n<figure id=\"attachment_3158\" aria-describedby=\"caption-attachment-3158\" style=\"width: 454px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2022\/06\/17\/15-06-2022-die-spiele-des-jahres\/wpg-trio-spiele\/\" rel=\"attachment wp-att-3158\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3158\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/WPG-Trio-Spiele.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/WPG-Trio-Spiele.jpg 454w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/WPG-Trio-Spiele-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/WPG-Trio-Spiele-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3158\" class=\"wp-caption-text\">&#8220;Scout&#8221; auf der Terrasse am Westpark<\/figcaption><\/figure>\r\n<p>Jeder Spieler erh\u00e4lt eine Kartenhand bestehend aus 11 (oder 12) Karten, auf denen jeweils zwei verschiedene Zahlen zwischen 1 und 10 \u00fcbereinander abgebildet sind. Die Kartenhand darf nicht mehr gemischt oder sortiert werden; der Spieler darf lediglich zu Beginn des Spieles entscheiden, ob er von seiner Kartenhand die obere oder die untere Zahl verwenden will. Danach besteht jede Kartenhand aus Abschnitten von zwei oder mehr zusammenpassenden Karten (gleichartig oder l\u00fcckenlos aufsteigend) und leider auch aus ein paar Einzelkarten.<\/p>\r\n<p>Der Startspieler legt eine beliebige Einzelkarte oder einen beliebigen Abschnitt passender Karten in die Tischmitte. Von nun an geht es reihum im Uhrzeigersinn weiter: Jeder Spieler darf einen beliebigen Ausschnitt bzw. eine Einzelkarte aus seiner Kartenhand in die Tischmitte auslegen \u2013 sofern seine ausspielbare(n) Karte(n) h\u00f6herwertig sind (ist) als das, was gerade auf dem Tisch liegt \u2013 oder er muss eine der (Rand-)Karten vom Tisch auf seine Hand nehmen.<\/p>\r\n<p>Die aufgenommene Karte darf ein Spieler an einer beliebigen Stelle in seiner Kartenhand einordnen. Das ist der eigentliche Clou des Spiels: durch geschickte Wahl von passenden Karten vom Tisch &#8211; auch wenn man vielleicht einen Kartenausschnitt auslegen k\u00f6nnte &#8211; kann man seine Hand aufwerten, Einzelkarten zu Sequenzen verbinden und Sequenzen verl\u00e4ngern, so dass man m\u00f6glicherweise seine letzten Karten alle auf einmal auf den Tisch legen und damit eine Spielrunde siegreich beenden kann.<\/p>\r\n<p>Gewonnen hat, wer im Laufe des Spiels die meisten Kartenauslagen toppen konnte, von wem die meisten Karten seiner Tischauslage aufgenommen wurden und wer schlussendlich noch die wenigsten Karten auf der Hand hat. Alles zusammen als Summe und Differenz.<\/p>\r\n<p>\u201eScout\u201c spielt sich wie \u201eMau Mau\u201c \u2013 jeder legt reihum Karten ab, bis einer keine mehr hat.<\/p>\r\n<p>Es spielt sich wie \u201eRommee\u201c \u2013 jeder nimmt reihum eine Karte auf seine Hand oder legt passende Kartenkombinationen ab.<\/p>\r\n<p>Es spielt sich wie \u201eTycho\u201c \u2013 die spielbaren Karten m\u00fcssen immer (gleich oder) h\u00f6her sein, als das, was bereits auf dem Tisch liegt.<\/p>\r\n<p>Es spielt sich wie \u201eAbluXXen\u201c \u2013 man profitiert erheblich davon, wenn man bessere Kombinationen ablegen kann als der Vorg\u00e4nger, und Kartenpflege f\u00fcr den gro\u00dfen Coup am Ende ist ein notwendiges, st\u00e4ndig zu beachtendes Ziel f\u00fcr den Sieg.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 8 (genau so viel wie \u201eAbluXXen\u201c), G\u00fcnther: 8 (seit langer Zeit mal wieder ein \u00fcberdurchschnittliches Kartenspiel), Moritz: 5 (3 Punkte weniger als \u201eAbluxxen\u201c), Walter: 6 (2 Punkte weniger als \u201eAbluxxen\u201c; die Freiheitsgrade f\u00fcr jeden Spielzug sind gegen\u00fcber \u201eAbluXXen\u201c erheblich eingeschr\u00e4nkt und das fr\u00f6hliche Mitspielerchaos beim gegenseitigen Abluchsen von Kartenauslagen ist nicht gegeben).<\/em><br \/><br \/><strong>2. &#8220;Cascadia&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Cascadia ist eine Region im pazifischen Nordwesten des nordamerikanischen Kontinents. Hier leben offensichtlich Tiere: B\u00e4ren, Hirsche, F\u00fcchse, Lachse und Bussarde. Jeder Spieler hat die Aufgabe, f\u00fcr sich eine Cascadia-Region aus Landschafts-Hexapl\u00e4ttchen aufzubauen und dort die verschiedenen Tiere in den besthonorierten Konfigurationen anzusiedeln. B\u00e4ren werden nur honoriert, wenn ein Paar davon beieinander ist und sich innerhalb ihrer Hexaumgebung kein weiterer B\u00e4r befindet. Hirsche m\u00fcssen in G\u00e4nsemarsch-Linien angeordnet werden, F\u00fcchse bringen umso mehr Punkte, je mehr fremde Tierarten um sie herum angesiedelt sind, Lachs wollen insgesamt in einer zusammenh\u00e4ngenden Welle positioniert werden und Bussarde m\u00f6gen keinen einzigen weiteren Bussard in ihrer Umgebung.<\/p>\r\n<p>Gespielt wird, indem reihum jeder Spieler aus 4 paarweise offen ausliegenden Gruppen von Landschafts-Hexagonpl\u00e4ttchen + Tier sich eine Gruppe ausw\u00e4hlt und in seine Landschaft einbaut. Beschwernis: Tiere d\u00fcrfen nur auf f\u00fcr sie vorgesehene Hexapl\u00e4ttchen gelegt werden. Zuweilen hat man keinen Platz f\u00fcr ein gerade angebotenes B\u00e4renweibchen, zuweilen (meist) gibt es kein B\u00e4renweibchen f\u00fcr ein freies B\u00e4ren-Hexapl\u00e4ttchen neben dem M\u00e4nnchen.<\/p>\r\n<p>Nebenambition: die Hexapl\u00e4ttchen weisen insgesamt 5 verschiedene Landschaftstypen auf. Am Ende wird bei jedem Spieler von jedem Landschaftstyp das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Gebiet gewertet. Es gilt also bei der Auswahl der Gruppe Hexagon\/Tierart nicht allein darum, f\u00fcr jede Tierart, mit der man punkten will, ein freies, richtig platzierbares Hexapl\u00e4ttchen zu bekommen bzw. die richtig platzierten Hexapl\u00e4ttchen mit der entsprechenden Tierart zu bev\u00f6lkern, man sollte auch darauf achten, dass sich das jeweils zu erwerbende Hexagon zu einer kompakten Region\u00a0 anf\u00fcgen l\u00e4sst. Quartett hoch drei.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 5 (wohlwollend! \u201eGott sei Dank ist das Spiel zu Ende\u201c, Spannungsbogen gleich Null, solit\u00e4r, es kommt mir vor wie ein 1000 teiliges Puzzle einer Mondlandschaft <\/em>[WS: Habe ich das richtig notiert?]<em>), G\u00fcnther: 6 (keine Interaktion, jeder knobelt vor sich hin, vielleicht f\u00fcr eine Spieler-Familie geeignet, aber nichts f\u00fcr mich), Moritz: 7 (ein bisschen langweilig, hat mir aber trotzdem Spa\u00df gemacht, es gibt einiges zu planen), Walter: 5 (Die Punktez\u00e4hlerei am Ende ist reziprok zur Komplexit\u00e4t des Spiels).<\/em><br \/><br \/><strong>3. &#8220;Top Ten&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Ein kooperatives Partyspielchen.<\/p>\r\n<p>Reihum ist jeweils ein Spieler der \u201eKapit\u00e4n\u201c und erh\u00e4lt ein K\u00e4rtchen mit einer Text-Aufgabe, zum Beispiel: \u201eSie lebten gl\u00fccklich und zufrieden, bis \u2026 Beende die Geschichte von <em>\u00bb\u00fcberhaupt nicht wie im M\u00e4rchen\u00ab<\/em> bis <em>\u00bbwahrlich wundersch\u00f6n\u00ab<\/em>!\u201c. Zugleich erh\u00e4lt jeder Spieler, einschlie\u00dflich dem Kapit\u00e4n, eine Zahlenkarte von 1 bis 10.<\/p>\r\n<p>Der Kapit\u00e4n liest die Aufgabe vor, und jeder Mitspieler muss eine Antwort dazu geben, und zwar von der Art, dass ihr Inhalt der ihm zugewiesenen Zahl auf der Skala von 1 bis 10 zwischen den vorgegebenen Extremen (hier von <em>\u00bb\u00fcberhaupt nicht wie im M\u00e4rchen\u00ab<\/em> bis <em>\u00bbwahrlich wundersch\u00f6n\u00ab<\/em>) entspricht. Ein Spieler, der die 1 bekommen hat, wird vielleicht sagen: \u00bbEin alter Esel fra\u00df die ganze, von ihm so hei\u00df geliebte Pflanze\u00ab, ein Spieler mit der 10 kann vielleicht sagen \u00bbbis sie beide ins Paradies aufgenommen wurden\u00ab. Doch was sagt man, wenn man z.B. eine 5 oder 6 zugewiesen bekommen hat?<\/p>\r\n<p>Die Aufgabe des Kapit\u00e4ns ist es nun, die gegebenen Antworten entsprechend der Skala der Aufgabenstellung zu ordnen. Eine richtige Reihenfolge wird abgehakt, eine falsche Reihenfolge liefert f\u00fcr alle zusammen Minuspunkte.<\/p>\r\n<p>Moritz schaffte es auf Anhieb, die Begriffe \u201eSchnorchel\u201c, \u201eBadehose\u201c, \u201eBibel\u201c, \u201eLaptop\u201c, \u201eKartenspiel\u201c \u201eDicke Jacke\u201c \u201eSkischuhe\u201c und \u201eSki\u201c, unter der Pr\u00e4misse: \u201eWas nimmst du mit in den Skiurlaub? Von <em>\u00bbwenig hilfreich\u00ab<\/em> bis <em>\u00bbsuper n\u00fctzlich\u00ab<\/em>\u201c, fehlerfrei in die richtige Reihenfolge zu bringen. (Wir haben die Aufgabenstellung in unserer Vierer-Runde erschwert, indem jedem Spieler 2 Zahlen zugewiesen wurden und er entsprechend 2 Antworten geben musste.)<\/p>\r\n<p>Walter versagte schon bei der Einordnung von \u201eTatort\u201c (R\u00fcckfrage: \u201ein M\u00fcnchen\u201c?) in die Beliebtheitsskala von Fernsehsendungen. Ist \u201eTatort\u201c jetzt beliebt, weil es jeden Sonntag in der ARD gezeigt wird, oder ist es durchschnittlich, weil in allen deutschen Fernsehprogrammen ununterbrochen Krimis gezeigt werden?<\/p>\r\n<p>Seine Fehleinsch\u00e4tzung wurde ihm dann sogar auch noch um die Ohren gehauen. Eine latente Gefahr des Spiels, wenn einzelne ehrgeizige Spieler sich nicht nur an der Phantasie und Kreativit\u00e4t ihrer Mitspieler erfreuen k\u00f6nnen, sondern das Spiel auch noch unbedingt gemeinsam gewinnen wollen, d.h. weniger Minuspunkte einstreichen wollen, als insgesamt Text-Aufgaben zu l\u00f6sen sind.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 7 (wenn ich Party-Spiele m\u00f6gen w\u00fcrde, dann sogar 8), G\u00fcnther: 6 (bis 7, als Partyspiel ab 6 Personen, f\u00fcr 4 Personen etwas zu einfach zu l\u00f6sen, daher als SdJ (Familienspiel) weniger geeignet), Moritz: 7 (Kommunikations-Vergn\u00fcgen), Walter: 7 (ich w\u00fcrde es gut mit meiner Schwester und ihrer Familie spielen k\u00f6nnen).<\/em><br \/><br \/><strong>4. &#8220;My Gold Mine&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Zum Abschluss des Abends wurde noch ein Absacker ben\u00f6tigt. G\u00fcnther konnte noch ein viertes neues Spiel am Westpark auflegen. Sogar eines, das ebenfalls in der Auswahlliste zum SdJ aufgef\u00fchrt wurde: \u201eMy Gold Mine\u201c.<\/p>\r\n<p>Wir befinden uns in einer Goldmine, 4 Felder vor dem Ausgang; 4 Felder hinter uns befindet sich ein Drachen, der uns fressen will.<\/p>\r\n<p>Als Zugoption k\u00f6nnen wir an Ort und Stelle bleiben und vom offenen Goldstapel eine Karte (= ein Siegpunkt) an uns nehmen oder wir k\u00f6nnen vom verdeckten Exit-Stapel eine Karte aufdecken und entsprechend der Aufschrift ein oder zwei Schritte in Richtung Ausgang gehen.<\/p>\r\n<p>Auf dem Goldstapel gibt es auch Karten mit 2 Siegpunkten auf einmal; daf\u00fcr muss man aber einen Schritt zur\u00fcck in Richtung Drachen gehen. Aber 2 Siegpunkte + 1 Schritt zur\u00fcck und als n\u00e4chstes 1 Exit-Karten mit 1 Schritt vorw\u00e4rts ist arithmetisch absolut gleichwertig wie stehen bleiben und 2 mal je einen Siegpunkt nehmen.<\/p>\r\n<p>Und was ist mit dem Drachen? Richtig: im Goldstapel gibt es auch Drachenkarten. Wenn eine solche nach oben kommt, geht der Drache einen Schritt nach vorne auf uns zu. Kommt darauf gleich wieder eine Drachenkarte zum Vorschein, so geht der Drache noch einen Schritt weiter. Kommt er dabei auf ein Feld eines Mitspielers, der so leichtsinnig oder so goldgierig war, nur 2 Feld zwischen sich und dem Drachen zu lassen, so wird dieser gefressen; zumindest verliert er jeglichen Goldbesitz, den er bis dahin angesammelt hat. (Da das Spiel aber \u00fcber mehrere Runden geht, kann man als Gefressener immer noch auf die Zukunft setzen.)<\/p>\r\n<p>Man sp\u00fcrt die Kritik am einf\u00e4ltigen Design, aber G\u00fcnther schmetterte jedes Argument mit der Bemerkung ab: \u201eEs ist doch ein Gaudi-Spiel\u201c. Es ist eine \u201eGaudi\u201c, dass die Siegpunkte mehr oder weniger exakt gleichf\u00f6rmig in Einzelschritten vergeben werden. Es ist eine \u201eGaudi\u201c, dass sich das Risiko einer Drachenann\u00e4herung absolut nicht lohnt, sondern dass man exakt genauso viel abstaubt, ob man erst Siegpunkte sch\u00fcrft und dann vorw\u00e4rts geht oder umgekehrt. Es ist auch eine Gaudi, dass es Exit-Karten gibt, mit denen man den Platz mit einem beliebigen Mitspieler tauschen kann. Claro, Gaudi hat mit Plan, Logik und Gerechtigkeit im Spieldesign absolut nichts zu tun.<\/p>\r\n<p>Gaudi w\u00e4re eine Exit-Karten von dem Typ gewesen: \u201eDu darfst von einem beliebigen Mitspieler bis zu 5 Siegpunkte klauen\u201c oder \u201eDu hast gewonnen!\u201c. Aber so viel Gaudi wollten die f\u00fcnfhundert Spielautoren auch wieder nicht einbauen.<\/p>\r\n<p>G\u00fcnther verteidigte auch vehement den \u201eCan\u2019t stop\u201c-Charakter des Spiels. Aaron und Walter fanden gar nichts davon: alles gleichf\u00f6rmig, alles linear, keine Extra-Belohnung f\u00fcr \u201eExtra-Risiko\u201c, nichts von einem Stop-Mechanismus. Aber vielleicht ist uns dieser Charakter vor lauter Gaudi-Lachen unbemerkt im Halse stecken geblieben.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 3, G\u00fcnther: 6, Moritz: 6, Walter: 2 (im doppelten Sinn &#8220;Nichts&#8221; Neues unter der Sonne).<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Liste der Nominierten f\u00fcr die Wahl zum &#8220;Spiel des Jahres 2022&#8221; ist erschienen, und siehe da: G\u00fcnther hatte sie alle bereits in seinem Besitz. Gratulation! Das zeigt doch ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr die Linie der Jury und f\u00fcr den aktuellen Trend der Spieleentwicklung. Vielleicht sogar f\u00fcr das, was ein gutes Spiel ausmacht. 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