{"id":3280,"date":"2023-04-12T01:12:35","date_gmt":"2023-04-11T23:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=3280"},"modified":"2023-11-20T21:48:39","modified_gmt":"2023-11-20T20:48:39","slug":"05-04-2023-18xx-auf-dem-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2023\/04\/12\/05-04-2023-18xx-auf-dem-meer\/","title":{"rendered":"05.04.2023: 18xx auf dem Meer"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>1. &#8220;East India Companies&#8221;<\/strong><br \/><br \/>Nein, dieses Spiel ist keine 18xx-Variante, obwohl fast alle Spielelemente dieser gro\u00dfen Spielefamilie vorhanden sind. Es gibt Gesellschaften, die Transportlinien betreiben, sie haben einen Pr\u00e4sidenten und geben Aktien aus, die gekauft und verkauft werden k\u00f6nnen. Die Linien der Gesellschaft m\u00fcssen allerdings nicht explizit gebaut werden, sie sind apriori vorhanden. Sie befinden sich auch nicht auf dem Land, sondern es sind feste Wasserwege zwischen Europa und den fern\u00f6stlichen H\u00e4fen in Indien, Indonesien und China. Entsprechend kaufen und nutzen wir keine Lokomotiven, sondern Schiffe. Sie haben unterschiedliche Ladekapazit\u00e4ten und fahren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.<br \/><br \/><\/p>\r\n<figure id=\"attachment_3282\" aria-describedby=\"caption-attachment-3282\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2023\/04\/12\/05-04-2023-18xx-auf-dem-meer\/eastindiacompaniesr\/\" rel=\"attachment wp-att-3282\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3282\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/EastIndiaCompaniesR.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/EastIndiaCompaniesR.jpg 550w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/EastIndiaCompaniesR-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/EastIndiaCompaniesR-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3282\" class=\"wp-caption-text\">Spielbrett von &#8220;East India Companies&#8221;<\/figcaption><\/figure>\r\n<p>Wir transportieren keine virtuellen Passagiere, sondern reale Produkte (Holzw\u00fcrfel), die wir auf dynamischen M\u00e4rkten in Fernost einkaufen und in dynamischen M\u00e4rkten in Europa verkaufen. Ziel des Spiels ist es, durch optimalen Einsatz seiner Schiffe in diesem Marktgeschehen am meisten zu verdienen.<br \/><br \/>Das Spiel l\u00e4uft in f\u00fcnf Runden zu je sechs Phasen ab. In der ersten Phase (A) setzen wir unsere drei P\u00f6ppel ein, um weitere und bessere Schiffe zu kaufen oder neue Docks f\u00fcr unsere Schiffe anzulegen, um Marktentwicklungen zu studieren oder zu beeinflussen, um Vorteile bei Einkaufs- oder Verkaufspreisen einzuhandeln oder \u2013 und das ist das Allerwichtigste \u2013 um die Startspielerolle f\u00fcr die folgenden Phasen zu ergattern.<br \/><br \/>In der n\u00e4chsten Phase (B) kaufen wir Aktien, entweder von unserer Gesellschaft oder von denen unserer Mitspieler. Pro gekaufter Aktie steigt der Kurs um eine Stufe. Der erste Vorteil des Startspielers: er kauft alle Aktien am relativ billigsten ein.<br \/><br \/>In allen weiteren Phasen kann jeder Spieler zu jeder Zeit Aktien verkaufen. Danach fallen die Kurse wieder jeweils pro verkauftes St\u00fcck um eine Stufe. Es ist ein selbstverst\u00e4ndlicher Spielablauf, dass alle Spieler in Phase B ihr Geld vollst\u00e4ndig in Aktien anlegen und in Phase C wieder so viele davon verkaufen, wie sie zum Bestreiten ihrer Einkaufsambitionen in den folgenden Epochen brauchen. Man kann bei den hieraus folgenden Kursbewegungen nur gewinnen. Zweiter Vorteil des Startspielers: er kann als Erster Aktien verkaufen und entsprechend h\u00f6here Kursgewinne einstreichen.<br \/><br \/>In Phase C entscheidet jeder Spieler reihum pro eigenem Schiff, wohin es f\u00e4hrt, um Ladung aufzunehmen. Wer sich als Erster f\u00fcr einen definierten Hafen entschieden hat, darf sp\u00e4ter \u2013 bei gleicher Schiffsbeschaffenheit \u2013 auch als erster aufladen.<br \/><br \/>In Phase D wird aufgeladen. Wer zuerst einkauft, kauft am billigsten. Die Einkaufspreise steigen pro eingekaufter Ware nach einem festen Tableau. Dabei sind die Preisdifferenzen krass. In der Regel k\u00f6nnen die ersten Waren f\u00fcr 1 bis 2 Geldeinheiten pro St\u00fcck gekauft werden, f\u00fcr die weiteren Waren m\u00fcssen Summen bis zu 6 Geldeinheiten pro St\u00fcck hingelegt werden. Dritter Vorteil des Startspielers: da er seine Schiffe als Erster am Starthafen positioniert, darf er auch als Erster einkaufen und kann so seine Schiffe f\u00fcr das wenigste Geld beladen.<br \/><br \/>In Phase E fahren die Schiffe nach Europa und verkaufen dort ihre Ladung. Wer zuerst verkauft, verkauft am teuersten. Die Verkaufspreise steigen pro eingekaufter Ware nach einem festen Tableau. Auch hier sind die Preisdifferenzen enorm. Wer Gl\u00fcck hat, kann die seine ersten Waren in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 8 und 9 Geldeinheiten pro St\u00fcck verscherbeln; die Billigheimer bei vollem Tableau bringen nur noch 3 oder 4 Geldeinheiten. Vierter Vorteil des Startspielers: da seine Schiffe in Europa als erste entladen werden, bekommt er auch die besten Erl\u00f6se.<br \/><br \/>In der letzten Phase (F) kommen wieder die Aktien ins Spiel. Die Kurse steigen in Abh\u00e4ngigkeit des h\u00f6chsten Gewinns. Und es werden Dividenden ausgesch\u00fcttet. Aber wie!?! F\u00fcr die eigenen Aktien bekommt man nichts, gar nichts! Nur an die Mitaktion\u00e4re wird ausbezahlt, bei Spielende sogar erkleckliche Summen.<br \/><br \/>Kurze \u00dcberlegungsfrage: Soll man als taktisches Vorgehen vorzugsweise eigene Aktien kaufen, um keine Dividende auszahlen zu m\u00fcssen, oder lieber fremde Aktien, um von den Mitspielern eine solche zu kassieren? Diese grunds\u00e4tzliche Frage ist nach ein- bis zweimaligem Spielen von \u201eE.I.C.\u201c bei uns noch nicht entschieden. Vielleicht m\u00fcssen wir daf\u00fcr eine Modellrechnung anstellen, denn bevor wir das Spiel bei uns noch einmal auflegen, muss diese Frage entschieden sein. Die Modellrechnung dazu wird aber nur angegangen, wenn wir das Spiel noch einmal auflegen werden. Bei\u00dft sich hier die Katze in den Schwanz?<br \/><br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 7 (der Aktienmarkt ist nicht gelungen, das Dividenden-Handling ebenfalls nicht), G\u00fcnther: 7 (mit einer \u00c4nderung der Dividendenzahlung), Walter: 7 (eigentlich ein sch\u00f6nes Spiel mit vielen h\u00fcbschen, spielerisch-logisch abgestimmten Elementen, aber auch mindestens einem KO-Kriterium: der Vorteil des Startspielers ist untragbar).<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;East India Companies&#8221; Nein, dieses Spiel ist keine 18xx-Variante, obwohl fast alle Spielelemente dieser gro\u00dfen Spielefamilie vorhanden sind. Es gibt Gesellschaften, die Transportlinien betreiben, sie haben einen Pr\u00e4sidenten und geben Aktien aus, die gekauft und verkauft werden k\u00f6nnen. 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