{"id":3325,"date":"2023-11-10T19:24:34","date_gmt":"2023-11-10T18:24:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=3325"},"modified":"2023-11-11T15:31:42","modified_gmt":"2023-11-11T14:31:42","slug":"8-11-2023-irgendwann-und-irgendwo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2023\/11\/10\/8-11-2023-irgendwann-und-irgendwo\/","title":{"rendered":"8.11.2023: Irgendwann und Irgendwo"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>1. &#8220;Utopia&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Ein Workerplacement-Spiel. Diesmal namentlich weder am Tigris noch am Euphrat, sondern im Nirgendwo angesiedelt. Aber genau dort ist auch das Thema: in den Spielmechanismen einfach nicht vorhanden, auch wenn der Autor sich \u00fcber ganze vier Seiten in der Spielanleitung M\u00fche gemacht hat, sein Thema ans Licht zu zerren.<\/p>\r\n<p>Wir suchen uns anfangs aus einer offenen Auslage zwei Piloten \u2013 mit jeweils spezifischen Eigenschaften &#8211; f\u00fcr unsere Zeitmaschinen heraus, fliegen dann damit Runde f\u00fcr Runde zu insgesamt 13 m\u00f6glichen Arbeitspl\u00e4tzen, genannt Zeitzonen, und bekommen dort jeweils 1 bis 2 St\u00fcck von f\u00fcnf verschiedenen Ressourcen \u2013 die Menge ist abh\u00e4ngig vom passenden Typen unseres Piloten &#8211; , oder wir rekrutieren dort weitere Piloten f\u00fcr bis unsere bis zu f\u00fcnf Zeitmaschinen. Mit gen\u00fcgend gesammelten Ressourcen erf\u00fcllen wir verschiedene Missionen, die uns weitere Ressourcen und zus\u00e4tzliche \u00f6ffentliche Arbeitspl\u00e4tze generieren. Wer als Erster drei Missionen erf\u00fcllt hat, beendet das Spiel als Sieger.<\/p>\r\n<p>Au\u00dfer Arbeitspl\u00e4tzen zum Einsammeln von Ressourcen gibt es auch welche zum Tauschen derselben. Und es gibt Arbeitspl\u00e4tze, von denen aus man die Zeitmaschine eines beliebigen Mitspielers krankenhausreif schlagen kann.<\/p>\r\n<p>Eigentlich ganz einfach, nur die jeweiligen Sondereigenschaften unserer Piloten bringen Herausforderung und Paralysis ins Spiel.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 4 (\u201eLustiges\u201c [WS: man beachte die Anf\u00fchrungszeichen] Ressourcensammeln, weder spannend noch interessant), G\u00fcnther: 5 (Die Sondereigenschaften der Piloten sind das einzige Spielelement im Spiel, das ist etwas wenig; die Icons des Spiels sind ungl\u00fccklich gew\u00e4hlt und helfen keineswegs, die Z\u00fcge besser zu verstehen und auszuf\u00fchren), Moritz: 4 (die grunds\u00e4tzlichen Mechanismen sind OK, die Drohnen haben einen Designfehler [WS: der arme Moritz h\u00e4tte schon drei Runden vor G\u00fcnther, noch dazu als Sieger, das Spiel beenden k\u00f6nnen, wenn er eine seiner \u00fcber das Spielfeld verstreut eingesetzten Drohnen h\u00e4tte wieder einsammeln d\u00fcrfen; daf\u00fcr ist in den Regeln aber nix vorgesehen]; die Ebenen des Gegeneinander sind nicht durchdacht), Walter: 4 (kein Spa\u00df am Ausw\u00e4hlen unter 55 verschiedenen Piloten und ihrem optimiertem Einsetzen an 11 verschieden Arbeitspl\u00e4tzen; Kingmakereffekte beim Zerschlagen von Mitspieler-Zeitmaschinen und beim Blockieren von essentiellen Arbeitspl\u00e4tzen; ungel\u00f6ste Startspielerproblematik: die Vorteile des Startspielers werden an keiner Stelle kompensiert.)<\/em><br \/><br \/><strong>2. &#8220;Trio&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Kartenspiel nach Art von \u201eQuartett\u201c. Bei \u201eQuartett\u201c, dem beliebten Familienspiel aus unserer Kindheit, waren es noch vier Karten einer Sorte, die man zum Ablegen (und damit schlussendlich Gewinnen) sammeln musste. Bei Trio sind es nur noch drei. Und anstelle von Tieren, M\u00e4rchenfiguren oder anderen Kultobjekten sind es schlicht gleiche Augenzahlen, die gesammelt werden m\u00fcssen. Der Niedergang von Kultur und Intelligenzniveau der nachfolgenden Generation ist offensichtlich.<\/p>\r\n<p>Soweit ich mich erinnern kann, musste man bei \u201eQuartett\u201c genau die Karte benennen, die man von einem angefragten Mitspieler haben wollte. Und wenn dieser die Karten nicht hatte, kam der n\u00e4chste Spieler zum Zug. Bei \u201eTrio\u201c bittet man den angefragten Mitspieler, seine h\u00f6chste oder niedrigste Karte vorzuzeigen. Andere dazwischen kann man nicht erfragen. Beim ersten Erfragen einer Karte geht alles gut. Beim zweiten Erfragen &#8211; vom gleichen oder von einem anderen Mitspieler &#8211; muss die gleiche Augenzahl herauskommen (fast wie bei \u201eQuartett\u201c). Ist das der Fall, darf man Weiterfragen und mit Gl\u00fcck sein \u201eTrio\u201c beisammenhaben und ablegen.<\/p>\r\n<p>Damit das Ganze aber nicht zu trivial abgespult wird, sind nicht alle Karten unter die Mitspieler verteilt, sondern einige davon liegen verdeckt in der Mitte des Tisches und m\u00fcssen von dort passend herausgefischt werden.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 5 (f\u00fcr mich), G\u00fcnther: 6 (f\u00fcr Nicht-Spieler ganz nett), Moritz: 8 (f\u00fcr Kinder ab 7 Jahren perfekt), Walter: 4 (f\u00fcr mich nicht).<\/em><br \/><br \/><strong>3. &#8221; Sea Salt &amp; Paper&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Ein Kartensammelspiel. Wenigstens mal wieder ein Name, unter dem wir uns beim Spielen nichts vorstellen sollen. Das \u201ePapier\u201c im Namen kommt von der japanische Papierfaltkunst Origami, deren Figuren auf den Karten abgebildet sind.<\/p>\r\n<p>Entweder ziehen wir jeweils 2 Karten vom verdeckten Stapel, behalten eine davon auf der Hand und legen die andere auf einen von zwei offenen Ablagestapeln, oder wir ziehen die oberste Karte von einem der beiden Ablagestapeln.<\/p>\r\n<p>Sofern wir ein P\u00e4rchen auf der Hand haben, legen wir es entweder vor uns ab (und erhalten daf\u00fcr in der Schlussabrechnung einen Punkt), oder wir behalten es f\u00fcr bessere Zeiten auf der Hand. Nach dem Ablegen eines P\u00e4rchens d\u00fcrfen wir vom verdeckten Stapel, von einem der Ablagestapeln oder aus der Hand eines beliebigen Mitspielers (pfui! pfui!) eine Karte nachziehen.<\/p>\r\n<p>Wenn wir Karten mit einer progressiven Team-Wertung auf der Hand haben, m\u00fcssen wir sie dort bis zum Spielende behalten, um erst dann die h\u00fcbsche finale Pr\u00e4mie einzustreichen \u2013 sofern uns kein Mitspieler eine unserer Teamkarten geklaut und den finalen Wert vermasselt hat.<\/p>\r\n<p>Wer insgesamt 7 Siegpunkte bereits abgelegt oder als Teamwert noch auf der Hand hat, darf das Spiel beenden. Entweder mit \u201eStop\u201c, dann z\u00e4hlen nur die bereits abgelegten Karten, oder als \u201eLetzte Chance\u201c, dann d\u00fcrfen alle Mitspieler noch einen letzten Zug machen; er erh\u00e4lt dann eine besondere Pr\u00e4mie, wenn er die meisten Siegpunkte gesammelt hat; er geht dieser Pr\u00e4mie aber verlustig, wenn ein anderer Spieler besser war. Echt spannend!<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (f\u00fcr eine 4er Runde, 7 Punkte f\u00fcr eine 2er-Runde [WS: Aaron hatte das Spiel mit G\u00fcnther via BGA schon einmal ausprobiert]), G\u00fcnther: 8 (viele kleine [h\u00fcbsche Spiel-] Sachen), Moritz: 7 (Interaktion mit Karten), Walter: 3 (dr\u00f6ges Sammelspiel gl\u00fccklich gezogener Karten)<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Utopia&#8221; Ein Workerplacement-Spiel. Diesmal namentlich weder am Tigris noch am Euphrat, sondern im Nirgendwo angesiedelt. Aber genau dort ist auch das Thema: in den Spielmechanismen einfach nicht vorhanden, auch wenn der Autor sich \u00fcber ganze vier Seiten in der Spielanleitung M\u00fche gemacht hat, sein Thema ans Licht zu zerren. 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