{"id":3333,"date":"2023-12-08T23:09:32","date_gmt":"2023-12-08T22:09:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=3333"},"modified":"2023-12-11T10:02:44","modified_gmt":"2023-12-11T09:02:44","slug":"06-12-2023-darwins-zweite-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2023\/12\/08\/06-12-2023-darwins-zweite-reise\/","title":{"rendered":"06.12.2023: Darwin\u2019s zweite Reise"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>1. &#8220;Darwin\u2019s Journey&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Moritz hatte sich das Spiel von letzter Woche explizit noch einmal gew\u00fcnscht. (Er hat es sich sogar schon selber zugelegt.) G\u00fcnther hatte inzwischen zuhause die Regeln gr\u00fcndlich studiert und Regelfehler identifiziert. Aaron war damit zufrieden, dass er kein Spielepaket zum Westpark schleppen musste, und Walter war froh, jetzt wenigstens bereits einen Gro\u00dfteil der Icons zu kennen und die erste Stufe von Abh\u00e4ngigkeiten innerhalb der verschiedenen Spielelemente verstanden zu haben.<\/p>\r\n<p>Wie vorauszusehen: Der Kampf um die beiden vorderen Pl\u00e4tze wurde zwischen den Giganten G\u00fcnther und Moritz entschieden, die sicherlich mit einem ausgefeilten Entwicklungs- und Ablaufplan zum Westpark angereist kamen. Walter begn\u00fcgte sich, mit Know-How-Markern relativ ungest\u00f6rt seine eigene Schiene fahren zu k\u00f6nnen, und Aaron hatte gleich in der ersten Runde verpasst, sich mit ausreichend Kohle, Kies und Knete zu versorgen und hinkte das ganze Spiel \u00fcber den lukrativen Zweitjobs hinterher.<\/p>\r\n<p>Eine Stunde dauerte es noch einmal, die Regeln zu wiederholen und unterschiedliches Regelverst\u00e4ndnis zu harmonisieren. Dann wurde das Spiel selbst von unseren Denkern ziemlich z\u00fcgig angefasst, so dass wir nach zwei Stunden durch waren.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 8 (bleibt), G\u00fcnther: 8 (von nicht notierbaren 7,5 auf gefestigte 8), Moritz: 8 (bleibt, trotz Tendenz zu 9), Walter: 7 (bleibt; Spielmanko: Das Spielbrett ist so gro\u00df, dass der links sitzende Spieler Probleme hat, die Auftr\u00e4ge auf der rechten Seite des Spielbretts abzuchecken, und der rechte Spieler Probleme hat, die Gegebenheiten auf der Isla de San Crist\u00f3bal zu verfolgen).<\/em><br \/><br \/><strong>2. &#8220;The Academy&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Ein Stichkartenspiel mit Karten in 4 Farben und Zahlen von 1 bis 9. Den 4 Spielern werden vier verschiedene Rollen zugeteilt: Spieler A muss mindestens so viele Stiche machen wie B und D zusammen; Spieler B und D m\u00fcssen mehr Stiche machen als Spieler A, und Spieler C muss Karten von mindestens 3 Farben in seinen Stichen haben.<\/p>\r\n<p>Spieler A bestimmt die Trumpffarbe oder die Rundenregel, Spieler bestimmt die Rundenregel oder die Trumpffarbe, je nachdem, was ihm Spieler A \u00fcbriggelassen hat.<\/p>\r\n<p>Die \u201eRundenregeln\u201c sind trotz des erkennbaren Gehirnschmalzes, den die Autoren des Spiels hier hineingesteckt haben, das D\u00fcmmste (Unberechenbarste), was mir je bei einem \u00e4hnlichen Spiel untergekommen ist. Da kann man die Rollen tauschen, die Handkarten tauschen, Stichkarte reaktivieren, verdeckt ausspielen und was der Narreteien mehr sind. Als Kneipenspiel nicht geeignet, weil man die wechselnden Rundenregeln schlie\u00dflich verstehen und beherzigen sollte, f\u00fcr Stichkartenspieler nicht geeignet, weil im Chaos von Rollen und Regeln das Stichpotential einer Hand nicht erkennbar und ein Spielablauf nicht planbar ist. Man kann das Spiel lediglich mit einer gewissen fatalistischen Gaudi-Stimmung absolvieren, aber dazu ist mir trotz meines aufgabenlosen Rentnerdaseins die Zeit zu schade.<\/p>\r\n<p>Wir waren nach zwei Austeilungen bereits offiziell fertig, da hatte noch nicht einmal jeder Spieler die Chance jeder Rolle nutzen k\u00f6nnen. In der ersten Austeilung gewann G\u00fcnther neben der Auszeichnung f\u00fcr den Spieler B auch noch eine Auszeichnung f\u00fcr den letzten Stich. In der zweiten Austeilung durfte er als Spieler A im laufenden Spiel die Trumpffarbe wechseln, egal was Walter als B vorgegeben hatte. Mit einer Hand voller lila Karten konnte mit lila als Trumpf nahezu alle Stiche einheimsen und damit auch die finale dritte Auszeichnung erreichen. Mit der \u201elila 7\u201c unter den eingeheimsten Karten war das offizielle Spielziel und das Spiel beendet. Gott-sei-Dank!<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 3 (das einzige Gute daran ist, man kann Stiche machen [WS: aber nur, wenn man entsprechende Karten hat]), G\u00fcnther: 4 (Abz\u00fcge wegen dem schnellen Schluss), Moritz: 3 (l\u00e4ppisch, da ist ja Mau-Mau noch besser), Walter: 2 (die Rundenregeln drehen einem Logiker den Magen um).<\/em><br \/><br \/><strong>3. &#8220;Cabanga&#8221;<\/strong><\/p>\r\n<p>Noch ein Kartenspiel. A la \u201e6-nimmt!\u201c liegen vier Karten in den Farben rot, gr\u00fcn, gelb und blau untereinander auf dem Tisch. Auf den beiden Seiten jeder dieser Karten liegen Zahlenkarten zwischen 1 und 18; insgesamt also 8 St\u00fcck, zuf\u00e4llig ausgeteilt. Diese Karten bestimmen den aktuellen \u201eZahlenraum\u201c der farbigen Karten.<\/p>\r\n<p>Die Spieler bekommen beim Start je 8 Karten mit den bekannten Farben rot, gr\u00fcn etc. und Zahlen zwischen 1 und 18 ausgeteilt. Jeder Spieler legt nun reihum jeweils eine seiner Handkarten auf eine der acht Zahlenkarten. Damit wird f\u00fcr jede Farbe ein neuer Zahlenraum definiert. Wer Karten mit Zahlen innerhalb dieses Zahlenraumes hat, darf sie alle abgeben; der Spieler, der den aktuellen Zahlenraum gerade definiert hat, muss entsprechend viele Strafkarten zus\u00e4tzlich auf die Hand nehmen. Wer als erster alle seine Karten losgeworden ist, geht leer aus, die anderen bekommen Strafpunkt entsprechend der \u00fcbrigen Karten in ihren H\u00e4nden.<\/p>\r\n<p>Dass man beim Abgeben von Karten \u201eCabanga\u201c SCHREIEN soll und die abzugebenden Karten dem aktuellen Spieler ZUWERFEN soll, und dass der nachfolgende Spieler SCHNELL DIE N\u00c4CHSTE KARTE SPIELEN soll, damit kein weiterer Spieler Cabanga-Karten loswerden kann, das ist eine Kinderei, die wir reiferen Semester uns erspart haben. Wir sind gesittet mit den Karten umgegangen und haben jedem Mitspieler beliebig viel Zeit geg\u00f6nnt, seine Cabanga-Karten zu identifizieren und abzulegen.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 6 (lustig und schnell), G\u00fcnther: 6 (Familienspiel, nicht unbedingt f\u00fcr den Westpark), Moritz: 7 (nicht so schlecht, nicht total dumm [wie \u201eThe Academy\u201c], als Absacker OK), Walter: 6 (es gibt tats\u00e4chlich so etwas wie Kartenpflege).<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Darwin\u2019s Journey&#8221; Moritz hatte sich das Spiel von letzter Woche explizit noch einmal gew\u00fcnscht. (Er hat es sich sogar schon selber zugelegt.) G\u00fcnther hatte inzwischen zuhause die Regeln gr\u00fcndlich studiert und Regelfehler identifiziert. 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