{"id":3385,"date":"2024-07-21T19:15:58","date_gmt":"2024-07-21T17:15:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=3385"},"modified":"2024-07-21T19:22:46","modified_gmt":"2024-07-21T17:22:46","slug":"10-07-2024-auf-der-strasse-zwischen-arnak-und-karnak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2024\/07\/21\/10-07-2024-auf-der-strasse-zwischen-arnak-und-karnak\/","title":{"rendered":"10.07.2024: Auf der Stra\u00dfe zwischen Arnak und Karnak"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>1. &#8220;Die verlorenen Ruinen von Arnak&#8221;<\/strong><br \/><br \/>Schon mehrfach Online auf Boardgame-Arena gespielt, hat sich G\u00fcnther entschlossen, sich auch die Brettspiel-Version zuzulegen und uns zu pr\u00e4sentieren.<br \/><br \/>Lassen wir das Thema, das ist eh immer nur ein Grund, dar\u00fcber zu r\u00e4sonieren.<br \/><br \/>Das Spielbrett ist zweigeteilt. Auf der linken Seite platzieren wir unsere beiden Expediteure auf Abenteuerspielpl\u00e4tzen, um Rohstoffe in Form von Geld, Kompassen, Amuletten und Kristallen zu erhalten. F\u00fcnf Basispl\u00e4tze sind sofort f\u00fcr alle offen, allerdings gibt es dort nur einen limitierten Zugang. Gewaltig viele weitere, gehobene Pl\u00e4tze m\u00fcssen erst freigeschaufelt werden, und wer das als erstes schafft, muss auch noch ein dort erscheinendes Monster besiegen, um in den vollen Genuss seiner Arbeit zu kommen. Daf\u00fcr wird er aber reichlich belohnt, und \u2013 falls er es auf Anhieb nicht schafft \u2013 nur minimal bestraft.<br \/><br \/>F\u00fcr die Platzierung unserer Arbeiter m\u00fcssen wir Fahrkarten hinbl\u00e4ttern. Davon besitzen wir eine ganze Reihe, nehmen jeweils wrap-around f\u00fcnf St\u00fcck davon auf den Hand und spielen sie ab. Die Monsterstrafe ist eine der minderwertigen Fahrkarten, die wir m\u00f6glichst schnell wieder loswerden sollten (Deck-Building), besonders, weil sie bei Spielende auch noch Minuspunkte einbringen.<br \/><br \/>Auf der rechten Seite des Spielbretts sind Verg\u00fcnstigungen, die wir uns f\u00fcr die erhaltenen Ressourcen leisten sollten, weil hier die Musik der Siegpunkte spielt. Insbesondere erhalten wir hier auch einen oder zwei Gehilfen, die uns beim weiteren Abenteuern Hilfestellung leisten.<br \/><br \/>Am oberen Rand des Spielbretts liegen weitere, potentere Fahrkarten aus, die wir uns zulegen sollten, um unser Fahrkartendeck mit entsprechender Potenz anzureichern.<br \/><br \/>Alles ist rund, alles ist sch\u00f6n, alle Probleme sind abgefedert, \u00fcberall nur eitel Ressourcen- und Siegpunkt-Freude. Leider halt ebenso \u2013 was die Natur der Sache ist \u2013 auf der Seite unserer Mitspieler.<br \/><br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 8 (sehr konstruktiv, man kann immer etwas machen), G\u00fcnther: 8 (sehr vielf\u00e4ltig, man entdeckt immer wieder Z\u00fcge, die neue Optionen er\u00f6ffnen), Moritz: 9 (es gibt keine Strategie, daf\u00fcr aber massig Taktik), Walter: 7 (keine Strategie, entsprechend auch keine Herausforderung, eitel heuristische Optimierung, diese aber frustrationsfrei. Und selbst G\u00fcnther konnte seine Hausaufgaben mit begrenztem Denk- und Zeitaufwand erf\u00fcllen.).<\/em><br \/><br \/>Moritz philosophierte \u00fcber eine \u201eMonsterstrategie\u201c: auf Teufel-komm-raus grunds\u00e4tzlich auf die noch unentdeckten Monster losgehen, sie aufdecken und besiegen \u2013 mit geringem Risiko halt auch nicht. Mit den zusammengerafften Ressourcen sich erst zum Spielende auf der Verg\u00fcnstigungsseite engagieren und dort einzukaufen, was das Zeug h\u00e4lt. Wenn dies eine Winning-Strategie w\u00e4re, w\u00e4re das zwar \u201eein Designmangel, aber witzig\u201c.<br \/><br \/><strong>2. &#8220;On the Road&#8221;<\/strong><br \/><br \/>Wir sind Musik-Bands und ziehen durch Stadt und Land, um Fans f\u00fcr unser Schlusskonzert zu motivieren. Zuf\u00e4llig gezogene Road-Karten (wir haben immer drei St\u00fcck davon auf der Hand) bestimmen die Schrittweite, mit der wir unseren P\u00f6ppel Richtung Finale bewegen. Bei jedem Schritt betreten wir eine (ein)farbige Stadt und erhalten einen entsprechend (ein)farbigen Fan-Streifen. Je mehr Streifen einer Farbe wir haben, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Anzahl der Fans (lineare Steigerung), die wir beim Betreten der n\u00e4chsten entsprechend farbigen Stadt gewinnen.<br \/><br \/>Die Fan stecken wir alle in einen Sack. Alle Mitspieler in den gleichen. Beim Betreten von definierten St\u00e4dten ziehen wir verdeckt ein paar Fans aus diesem Sack, die Guten (Eigenen) kommen ins T\u00f6pfchen, al a Haupttrib\u00fcne vom Schlusskonzert, die Schlechten (Fremden) ins Kr\u00f6pfchen al la Latrine. Gl\u00fccklich Ziehen ist das Mindeste, was zu gutem Spiel geh\u00f6rt.<br \/><br \/>Wenn die Haupttrib\u00fcne voll ist, hat der gewonnen, der die meisten Fans hier unterbringen konnte.<\/p>\r\n<p><em>WPG-Wertung: Aaron: 9 (ich finde die Busse cool) , G\u00fcnther: 3 (man kann fast keine Punkte vergeben), Moritz: 5 (er war sprachlos, obwohl er dieses Metier bestens kennt), Walter: 3 (vielleicht sollten wir uns noch eine Chance geben, um hinter die Geheimnisse dieses Spiels zu kommen, doch die Zufallseffekte innerhalb der Road-Karten und beim Ziehen aus dem Sack setzen hinter Strategie und Taktik gewaltige Fragezeichen\u201c.<\/em><br \/><br \/>Die Idee ist gut, die Ausf\u00fchrung eher bescheiden. \u201eOn the Road\u201c hat nichts mit einem Absacker \u201eone for the road\u201c zu tun, wird bei uns auch wohl keiner werden.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. &#8220;Die verlorenen Ruinen von Arnak&#8221; Schon mehrfach Online auf Boardgame-Arena gespielt, hat sich G\u00fcnther entschlossen, sich auch die Brettspiel-Version zuzulegen und uns zu pr\u00e4sentieren. 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