{"id":3619,"date":"2006-08-30T12:00:00","date_gmt":"2006-08-30T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2006\/08\/30\/maestroleonardo\/"},"modified":"2006-08-30T12:00:00","modified_gmt":"2006-08-30T10:00:00","slug":"maestroleonardo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2006\/08\/30\/maestroleonardo\/","title":{"rendered":"Maestro\nLeonardo"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/maestroleonardo_t.jpg\" width=\"260\" height=\"337\" border=\"0\" alt=\"cover\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"255\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Acchitocca<br \/>\n<br \/>\n(F. Brasini, V. Gigli,<br \/>\n<br \/>\nS. Luperto, A. Tinto)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.abacusspiele.de\/\" target=\"_blank\">Abacus Spiele<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">2006<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2-5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">90 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wertung<\/td>\n<td align=\"right\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_red.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_gray.gif\" alt=\"pic\"\/> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/star_gray.gif\" alt=\"pic\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\">\n<div style=\"text-align: center\">\n<form>\n<p><input style=\"font-weight:bold\" type=\"button\" value=\"im Forum diskutieren\" onclick=\"location.replace('..\/PBLang\/index.php')\"\/><\/p>\n<\/form>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/19852\" target=\"_blank\">Maestro<br \/>\nLeonardo<\/a><\/h2>\n<p style=\"font-style: italic\">rezensiert von Walter Sorger<\/p>\n<p>Den alten Rauschebart auf der Schachtel kann man unschwer als den Vater der Mona Lisa<br \/>\nidentifizieren, die Steinzeitmenschen mit Hacke und Webstuhl leiten dagegen in die Irre: das<br \/>\nZeitalter des Spiels ist die Renaissance und sein etwas m\u00fchsam zu buchstabierender Titel<br \/>\n&#8220;Maestro Leonardo&#8221; benennt den gro\u00dfe Meister Leonardo da Vinci als Held des Spiels.<br \/>\nLeonardos genial voraus gedachten Erfindungen herzustellen und damit das meiste Geld zu machen<br \/>\nergibt den Sieg.<\/p>\n<p>Die Art der T\u00e4tigkeit besitzt den Charakter von handwerklicher Produktion. Die Erfindungen<br \/>\nwerden &#8220;beauftragt&#8221; und zu ihrer Herstellung werden Rohstoffe ben\u00f6tigt und Arbeitsstunden<br \/>\nvon Meistern oder Lehrlingen investiert, aber kein einziger genialer Gedanke. &#8220;Maestro<br \/>\nLeonardo&#8221; ist ein reines Wirtschaftsspiel, allerdings von der allerfeinsten Art. Es geht um<br \/>\nRessourcen-Management und Entwicklungs-Optimierung. In punkto Logik, Komplexit\u00e4t und Interaktion<br \/>\nsteht es zwischen den &#8220;<a href=\"fuersten.html\">F\u00fcrsten von Florenz<\/a>&#8221; und<br \/>\n&#8220;<a href=\"bericht203.html\">Caylus<\/a>&#8220;, doch Idee und Abl\u00e4ufe sind total anders.<\/p>\n<p>Der Motor des Spielablaufes sind die P\u00f6ppel. Jeder Spieler besitzt davon 1 Meister und bis zu 9<br \/>\nLehrlinge. Pro Runde nimmt ein Spieler alle seine Mitarbeiter auf die Hand und verteilt sie in<br \/>\nbeliebig vielen Z\u00fcgen einzeln oder in Gruppen auf die elf m\u00f6glichen Gebiete des Spielbrettes:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type:circle;\">\n<li>zu den <b>Rohstoffquellen<\/b>, um das Recht auf einen (von f\u00fcnf verschiedenen) Rohstoff zu<br \/>\nerwerben;<\/p>\n<\/li>\n<li>zu den <b>Beh\u00f6rden<\/b>, um das Recht auf eine (von drei m\u00f6glichen) Betriebsmittelerweiterung zu<br \/>\nerwerben: mehr Lehrlinge, mehr Automaten oder mehr Laboratorien;<\/p>\n<\/li>\n<li>auf seine <b>Laboratorien<\/b>, um die Erfindungen voranzutreiben;\n<\/li>\n<li>ins <b>Rathaus<\/b>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rathaus und Laboratorien sind immer produktiv und bringen einem hier engagierten Spieler immer<br \/>\netwas ein, doch die Quellen f\u00fcr Rohstoffe und Betriebsmittel sprudeln zun\u00e4chst nur f\u00fcr denjenigen,<br \/>\nder sich hier die meisten P\u00f6ppel eingesetzt hat. Nur dieser bekommt kostenlos den entsprechenden<br \/>\nRohstoff oder das Recht, seine Betriebsmittel zu erweitern. Alle anderen m\u00fcssen draufzahlen, wenn<br \/>\nsie ihr erworbenes Recht in Anspruch nehmen wollen. Deshalb entbrennt in jeder Runde ein<br \/>\nerbitterter Kampf um die Mehrheit in jedem Gebiet, den es mit Masse und Klasse, mit Taktik und<br \/>\nBluff zu bestehen gilt. Die optimale Verteilung der P\u00f6ppel ist die entscheidende Herausforderung im<br \/>\n&#8220;Maestro Leonardo&#8221;.<\/p>\n<p>In ihrer Verteilungsstrategie m\u00fcssen die Spieler folgende Elemente ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type:circle;\">\n<li><b>Pr\u00e4senz:<\/b> In jedem Gebiet muss man mit mindestens 1 P\u00f6ppel positioniert sein, damit man<br \/>\nvon ihren G\u00fctern profitieren kann. Die eigene P\u00f6ppelanzahl reicht aber nur f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte der<br \/>\nausliegenden Gebiete.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Mehrheitsbildung:<\/b> Wer die P\u00f6ppel-Mehrheit in einer Quelle positioniert hat, darf als<br \/>\nErster und kostenlos ein Gut an sich nehmen. Doch jedes massive Engagement in einem Gebiet geht an<br \/>\nPr\u00e4senz in den anderen Gebieten verloren.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Gutes Timing:<\/b> Bei gleicher Anzahl von P\u00f6ppeln entscheidet die zeitliche Reihenfolge des<br \/>\nPositionierens dar\u00fcber, wer hier die Priorit\u00e4t bekommt: Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Ein gutes<br \/>\nAuge f\u00fcr das beste noch offene Gebiet kennzeichnet den Sieger.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Kalkulierter Geldeinsatz:<\/b> Wer nicht Erster ist, darf eine bestimmte Summe Geld bezahlen<br \/>\nund dann ebenfalls ein Gut der Quelle erwerben. Je sp\u00e4ter man dran kommt, desto teurer wird es. Im<br \/>\nNotfall muss man schon mal 4 Gulden hinbl\u00e4ttern, um ein wichtiges Gut noch zu ergattern. Sehr oft<br \/>\nopfert man aber nicht mal die geringste Summe f\u00fcr das begehrte Objekt, sondern verzichtet ganz<br \/>\ndarauf.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Logistik:<\/b> An jede Quelle darf man sich pro Runde maximal zweimal engagieren: Einmal um<br \/>\nLehrlinge zu positionieren und einmal um evtl. noch seinen Meister dazuzustellen. Damit ist man<br \/>\nfestgelegt und dem noch freien Engagement seiner Mitspieler ausgeliefert. Hier hei\u00dft es<br \/>\ntaktisch-klug abw\u00e4gen, zu welchem Zeitpunkt man sich engagieren soll. Rechtzeitiges Positionieren<br \/>\ngewinnt Priorit\u00e4t und schreckt die Mitspieler ab, verz\u00f6gertes Positionieren erlaubt eine bessere<br \/>\nDosierung des Einsatzes.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/maestroleonardo_b2.jpg\" align=\"right\" width=\"310\" height=\"218\" border=\"0\" alt=\"board\"\/><\/p>\n<p>Als Besonderheit muss noch das Rathaus erw\u00e4hnt werden. Wer sich hier positioniert, darf sp\u00e4ter<br \/>\nnoch mal einen beliebigen P\u00f6ppel versetzen (und damit Mehrheitsverh\u00e4ltnisse umkippen), oder f\u00fcr<br \/>\nbilliges Geld einen beliebigen Rohstoff kaufen, oder einfach Sitzungsgelder kassieren. Die<br \/>\nP\u00f6ppel-Mehrheit im Rathaus bestimmt auch, wer in der n\u00e4chsten Runde Startspieler wird.<\/p>\n<p>Die spieltechnische Idee des Rathauses besteht darin, Unsicherheit und Asymmetrie bei den<br \/>\nProduktionsst\u00e4tten zu f\u00f6rdern. Es gibt einen wichtigen Platz mehr, auf dem man sich engagieren<br \/>\nkann, und durch die M\u00f6glichkeit, P\u00f6ppel zu versetzen, werden alle Mitspieler gezwungen, sich auf<br \/>\nihren Lieblingspl\u00e4tzen st\u00e4rker als mit Minimum zu engagieren, um ihre Mehrheiten zu sichern.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Ein paar \u00dcberlegungen zur Spielstrategie<\/h3>\n<h4>Startspieler<\/h4>\n<p>Ist es gut, Startspieler zu sein oder nicht? Die Rathausmehrheit darf ihn frei bestimmen; welche<br \/>\nEntscheidungskriterien dazu gibt es?<\/p>\n<p>Wer als erster zieht, bekommt in mehr Gebieten die zeitliche Priorit\u00e4t. Weiterhin kann er durch<br \/>\nengagierten Einsatz lebensnotwendige Positionen relativ ungef\u00e4hrdet f\u00fcr sich beanspruchen. Dagegen<br \/>\nkann sich der letzte in der Zugreihenfolge f\u00fcr seine Restp\u00f6ppel konkurrenzlos den lukrativsten<br \/>\nEinsatz aussuchen. Au\u00dferdem stellt er f\u00fcr alle Mitspieler eine Bedrohung dar: er kann noch jede<br \/>\nschwache Mehrheit kippen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/maestroleonardo_b3.jpg\" align=\"right\" width=\"310\" height=\"241\" border=\"0\" alt=\"board\"\/><\/p>\n<p>In fast allen Spielphasen ist die Startspieler-Rolle von Vorteil. Und falls einem Startspieler<br \/>\ngar kein guter Zug einfallen sollte, kann er ja immer noch als Erster ins Rathaus gehen.<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Produktionsmittel<\/h4>\n<p>Das einfache Einmaleins der Betriebswirtschaftsregel ergibt, dass der Gewinn umso h\u00f6her<br \/>\nausf\u00e4llt, je mehr Produktionsmittel eingesetzt sind und je l\u00e4nger sie arbeiten. Deshalb muss man so<br \/>\nfr\u00fch wie m\u00f6glich seine Produktivkr\u00e4fte erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t sollte man Lehrlinge einstellen. Man darf sie sich auch etwas kosten<br \/>\nlassen. Sie sind universell einsetzbar, geben direkten Einfluss auf Mehrheiten und setzen sich<br \/>\numgehend in Macht und M\u00fcnze um.<\/p>\n<p>Zweite Priorit\u00e4t haben die Automaten. Sie besitzen die doppelte Arbeitsleistung wie Lehrlinge,<br \/>\nk\u00f6nnen aber nur begrenzt eingesetzt werden, und in einem nicht produzierenden Laboratorium bringen<br \/>\nsie gar nichts.<\/p>\n<p>Drittens sollte man auch beim zweiten Laboratorium nicht allzu lange z\u00f6gern. Es wird auch schon<br \/>\ndeshalb gebraucht, um hier die neuen Automaten unterbringen, ohne die man nicht gewinnen kann.<br \/>\nManchmal gibt es sie sogar ganz besonders g\u00fcnstig auf dem Markt. Dann sollte man gen\u00fcgend<br \/>\nfreie Kapazit\u00e4ten bereithalten.<\/p>\n<p>Um diese Produktionsmittel gibt es zu Beginn des Spieles nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Gerangel. Ein<br \/>\neigenes Engagement ist unbedingt erforderlich, doch wie viel P\u00f6ppel man hierf\u00fcr einsetzen soll, ist<br \/>\nsehr stark abh\u00e4ngig von der Spiellage und den sonstigen Ambitionen; auf einen totalen Machtkampf<br \/>\nw\u00fcrde ich es allerdings nicht ankommen lassen; statt dessen w\u00fcrde ich dann lieber Geld opfern, um<br \/>\neinen Lehrling und oder einen Automaten zu erhalten.<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>P\u00f6ppel- und Geldeinsatz<\/h4>\n<p>Wenn man gen\u00fcgend Geld besitzt, dann sollte man ohnehin hohe P\u00f6ppeleins\u00e4tze im Kampf um die<br \/>\nMehrheiten vermeiden. Es reicht dann, einen einzigen P\u00f6ppel in das entsprechende Gebiet zu<br \/>\ninvestieren. Jeder zuviel eingesetzte P\u00f6ppel verschenkt einen Vorteil an die Mitspieler.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/maestroleonardo_b1.jpg\" align=\"right\" width=\"250\" height=\"336\" border=\"0\" alt=\"laboratory\"\/><\/p>\n<p>Den Rest kann man mit Geld auszugleichen. F\u00fcr maximal 4 Gulden ist man in den meisten F\u00e4llen<br \/>\ndabei. Dies entspricht \u00fcberschl\u00e4gig dem Wert eines einzigen P\u00f6ppel in der Anfangsphase.<\/p>\n<p>Bevor man sich mit Gewalt Mehrheiten verschafft, sollte man seine P\u00f6ppel besser auf weniger<br \/>\numk\u00e4mpften Rohstoff-Gebieten einsetzen. Manchmal liegen Rohstoffe herum, an denen kein einziger<br \/>\nMitspieler interessiert ist. Solche Geschenke sollte man mit eingesparten P\u00f6ppeln unbedingt<br \/>\nmitnehmen. Irgendwann gewinnt jeder Rohstoff eine Bedeutung, und dann wird er sprunghaft teuerer.<br \/>\nWarum nicht bei den Gelegenheiten zugreifen, die quasi in den Scho\u00df fallen?<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Desaster<\/h4>\n<p>Wer in den letzten Runden seine Mittel sch\u00e4rfstens kalkuliert nur f\u00fcr bestimmte Rohstoffe<br \/>\neinsetzt, um damit eine vorgegebene Erfindungsaufgabe zu l\u00f6sen, der kann ins Ofenrohr schauen,<br \/>\nwenn ein Mitspieler diese Aufgabe l\u00f6st und damit den gesammelten Rohstoff-Vorrat obsolet macht; mit<br \/>\nder erworbenen Rohstoff-Zusammensetzung kann man oft keine andere Aufgabe mehr starten.<\/p>\n<p>Die Konsequenz daraus ist, dass ein Laboratorium leer stehen muss und man so in der Endabrechnung<br \/>\n20 oder mehr Gulden verliert; das sind gut 30 % des Gesamtgewinns. Durch vorsorgliche Investitionen<br \/>\nin zun\u00e4chst nicht ben\u00f6tigte Rohstoffe kann man dieses Risiko zwar noch abfedern, dennoch passt<br \/>\ndieser Zufallseffekt nicht in ein so planerisches Spiel wie &#8220;Maestro Leonardo&#8221;. Man<br \/>\nsollte ihn per Regel-Modifikation unbedingt eliminieren.<\/p>\n<p>Eine ganz einfache L\u00f6sung dazu ist, die Erfindungsaufgaben, an denen ein Spieler arbeitet,<br \/>\n\u00f6ffentlich anzuzeigen. Was geht denn dabei verloren? Nur das Chaos, sonst nichts! Sind diese<br \/>\nAuftr\u00e4ge aber offen, so kann sich jeder Spieler gegen diesen krassen \u00dcberraschungseffekt sch\u00fctzen.<br \/>\nEr hat immer noch alle H\u00e4nde voll zu tun, seinen Produktionsbetrieb zu optimieren.<\/p>\n<p><\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>F\u00fcr Freunde von kalkulierbaren Wirtschaftsspielen ein reines Vergn\u00fcgen, f\u00fcr Spiele-Freaks ein<br \/>\nH\u00f6hepunkt der Spielsaison 2006\/2007!<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor Acchitocca (F. Brasini, V. Gigli, S. Luperto, A. 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