{"id":3636,"date":"2001-12-31T12:00:00","date_gmt":"2001-12-31T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2001\/12\/31\/origins-of-world-war-ii\/"},"modified":"2001-12-31T12:00:00","modified_gmt":"2001-12-31T11:00:00","slug":"origins-of-world-war-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2001\/12\/31\/origins-of-world-war-ii\/","title":{"rendered":"ORIGINS OF WORLD WAR II"},"content":{"rendered":"<h2>ORIGINS OF WORLD WAR II<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/origins.jpg\" align=\"right\" width=\"235\" height=\"294\" border=\"0\" alt=\"OoWWII\"\/><\/p>\n<p><b>Hersteller<\/b>: Avalon Hill (vergriffen)<\/p>\n<p><b>Autor<\/b>: Jim Dunnigan (bekannt f\u00fcr mehrere Wargames, darunter das ber\u00fcchtigte<br \/>\n&#8220;War in Europe&#8221;, arbeitete sp\u00e4ter bei SPI)<\/p>\n<p><b>Getestet<\/b>: Schuber-Ausgabe, ca. 1970<\/p>\n<p><b>Tester<\/b>: Moritz Eggert<\/p>\n<p><b>Szenario<\/b>: Pr\u00e4-2. Weltkrieg. Die Spieler repr\u00e4sentieren verschiedene L\u00e4nder<br \/>\n(Frankreich, USA, England, Russland und nat\u00fcrlich Deutschland).<\/p>\n<p><b>Das Spiel<\/b>: Auf einer kleinen Europakarte (jedes Land ist quasi ein<br \/>\n&#8220;Feld&#8221;, interessanterweise aber auch Regionen wie der Elsa\u00df) versuchen alle,<br \/>\ninnerhalb von 5 Runden ihre Einflussp\u00f6ppel so zu verteilen, da\u00df sie entweder<br \/>\n&#8220;Understanding&#8221; (Verst\u00e4ndigung) oder &#8220;Control&#8221; (Kontrolle) erreichen.<br \/>\nErsteres erm\u00f6glicht die friedliche Koexistenz, letzteres geht nur, nachdem man die<br \/>\nanderen Einflussp\u00f6ppel elimiert hat. Interessanterweise ist es allerdings m\u00f6glich, die<br \/>\nKontrolle nach Vereinbarung mit einem B\u00fcndnispartner zu teilen, was nat\u00fcrlich nur dann<br \/>\ngeht, wenn beide ein Interesse an dem Gebiet haben. Das Kampfsystem ist sehr einfach, und<br \/>\nbasiert auf den in Wargames \u00fcblichen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen, also z.b. 2:1 ist besser als<br \/>\n1:1, etc.. Achtung: es wird gew\u00fcrfelt! Jeder Spieler hat ein Blatt mit Zielen, die<br \/>\njeweils unterschiedlich sind (d.h. Kontrolle oder Verst\u00e4ndigung geben jeweils<br \/>\nunterschiedlich viel Punkte f\u00fcr die verschiedenen M\u00e4chte). <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/origins_t.jpg\" align=\"right\" width=\"273\" height=\"207\" border=\"0\" alt=\"Origins Of World War 2\"\/>Es gibt sogar mehrere &#8220;Szenarien&#8221; mit ver\u00e4nderten<br \/>\nZielen. Nach 5 (schnellen) Spielrunden wird abgerechnet, die h\u00f6chste Punktzahl gewinnt.<br \/>\nWenn Deutschland oder Russland (!) eine gewisse Punktzahl erreichen, bricht der 2.<br \/>\nWeltkrieg aus, ansonsten nicht. Es geht also positiverweise darum, den 2. Weltkrieg zu<br \/>\nverhindern. Nat\u00fcrlich ist aber, wie meistens in Wargames, die Rolle des Deutschen am<br \/>\ninteressantesten, und die Rolle des &#8220;friedensbringenden&#8221; Amis am langweiligsten<br \/>\nLeider! Die Regeln sind einfach und schnell zu lernen, auch f\u00fcr unerfahrenere Spieler.<br \/>\nNat\u00fcrlich hilft eine Kenntnis der jeweiligen &#8220;Ziele&#8221; enorm, daher ist es ein<br \/>\nSpiel, da\u00df sich trotz seiner Einfachheit erst beim 2. Spiel wirklich erschliesst.<\/p>\n<p><b>Spieldauer<\/b>: Erstaunlicherweise tats\u00e4chlich maximal 2 Stunden inkl.<br \/>\nRegelerkl\u00e4rung, ohne ca. 1 \u00bd &#8211; sehr un\u00fcblich f\u00fcr ein &#8220;Wargame&#8221;.<\/p>\n<p><b>\u00c4hnliche Spiele<\/b>: <a href=\"britannia.html\">Britannia<\/a>, History of the World,<br \/>\nRisiko, Diplomacy<\/p>\n<p><b>Kommentar der Westpark Gamers<\/b>: Obwohl ich das Spiel als einen<br \/>\n&#8220;Klassiker&#8221; ank\u00fcndigte (leider habe ich wohl diese Ank\u00fcndigung etwas<br \/>\n\u00fcberstrapaziert, denn inzwischen ruft diese Bemerkung eher besonderes Mi\u00dftrauen hervor!),<br \/>\nstellte sich bei den Mitspielern nicht der rechte Spa\u00df ein. Vieles schien zu<br \/>\nvordeterminiert, die Rolle der einzelnen L\u00e4nder zu festgelegt (man mu\u00df allerdings hierzu<br \/>\nanmerken, da\u00df das Spiel tats\u00e4chlich urspr\u00fcnglich zu Unterrichtszwecken entworfen wurde!).<br \/>\nVor allem Aaron als die USA hatte wenig Freude, denn die Verteilung der Einflussmacht ist<br \/>\ndurchaus ungleich verteilt (Deutschland hat ein Vielfaches der Einflusspunkte der USA).<br \/>\nDar\u00fcberhinaus mu\u00dfte er auch noch immer als Erster ziehen, was bei Spielen dieser Art<br \/>\nmeistens extrem nachteilig ist. Positiv wurde die kurze Spieldauer bemerkt (das sehr<br \/>\n\u00e4hnliche, wenn auch weit komplexere und vielschichtigere &#8220;Britannia&#8221; dauert<br \/>\nmeistens ca. 6-7 Stunden), sowie die \u00dcbersichtlichkeit der Regeln.<\/p>\n<p><b>Moritz` Bewertung<\/b>: 8 (von 10) (Okay, ich mag halt diese Art von Spielen)<\/p>\n<p><b>Westpark Gesamtbewertung<\/b>: 3.8<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ORIGINS OF WORLD WAR II Hersteller: Avalon Hill (vergriffen) Autor: Jim Dunnigan (bekannt f\u00fcr mehrere Wargames, darunter das ber\u00fcchtigte &#8220;War in Europe&#8221;, arbeitete sp\u00e4ter bei SPI) Getestet: Schuber-Ausgabe, ca. 1970 Tester: Moritz Eggert Szenario: Pr\u00e4-2. Weltkrieg. Die Spieler repr\u00e4sentieren verschiedene L\u00e4nder (Frankreich, USA, England, Russland und nat\u00fcrlich Deutschland). 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