{"id":3637,"date":"2005-12-14T12:00:00","date_gmt":"2005-12-14T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2005\/12\/14\/packeis-am-pol\/"},"modified":"2005-12-14T12:00:00","modified_gmt":"2005-12-14T11:00:00","slug":"packeis-am-pol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2005\/12\/14\/packeis-am-pol\/","title":{"rendered":"Packeis am Pol"},"content":{"rendered":"<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/19052\" target=\"_blank\">Packeis am Pol<\/a><\/h2>\n<p><i>rezensiert von Walter Sorger<\/i><\/p>\n<p>Ein Brettspiel ohne Brett bzw. ein Kartenspiel ohne Karten: Die Spielausstattung<br \/>\nbesteht aus 60 stabilen Papp-Hexagons, die als Eisschollen zu dicht gepacktem<br \/>\n&#8220;Packeis am Pol&#8221; auf dem blanken Tisch ausgebreitet werden. Die Spielp\u00f6ppel<br \/>\nsind h\u00fcbsch geformte und bunt bemalte Pinguine, die sich \u00fcber die Eisschollen<br \/>\nbewegen.<\/p>\n<p>Zwei bis vier Spieler besitzen je vier bis zwei Pinguine. Pro Zug bewegen sie einen<br \/>\ndavon auf gerader Linie beliebig weit \u00fcber die Eisfl\u00e4che. Die Pinguine der Mitspieler<br \/>\nd\u00fcrfen dabei nicht \u00fcbersprungen werden. Nach dem Zug wird die Ausgangs-Eisscholle als<br \/>\nSiegpunkt-Pr\u00e4mie kassiert und vom Tisch genommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen2\/packeis_b1.jpg\" align=\"left\" width=\"260\" height=\"356\" border=\"0\" alt=\"board\"\/><\/p>\n<p>So wird das Packeis immer l\u00f6cheriger und der Bewegungsspielraum f\u00fcr die Pinguine wird<br \/>\nimmer enger. Am Ende sitzt jeder einsam auf seiner letzten Eisscholle und wartet auf die<br \/>\nSchlussabrechung. Gewonnen hat der Spieler, dessen abkassierte Eisschollen in Summe die<br \/>\nmeisten (Siegpunkt-)Fische enthalten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist der erzielte Fischsegen kein Geschenk des Himmels, sondern muss durch<br \/>\nkluge Planung gef\u00f6rdert werden. Es gilt, durch (Pinguin-)K\u00f6rpereinsatz und Mut zur L\u00fccke<br \/>\nf\u00fcr sich ganz allein gro\u00dfe Fl\u00e4chen vom Packeis abzutrennen und sie dann in Seelenruhe<br \/>\nabzuernten, w\u00e4hrend die anderen Pinguine schon festsitzen und in ihren letzten Z\u00fcgen leer<br \/>\nausgehen. Dieses Ziel verfolgt selbstverst\u00e4ndlich jeder Mitspieler, und so steckt in<br \/>\njedem Zug eine Menge Angriff und Verteidigung, kurzum die spielerische Interaktion ist<br \/>\nallgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n<p>Als 2-Personenspiel mag der reine Denksport in Vordergrund stehen; in dieser Beziehung<br \/>\nsollte &#8220;Packeis&#8221; ohne Fehl und Tadel sein. Beim Mehrpersonenspiel kommen<br \/>\nunvermeidlich die Unw\u00e4gbarkeiten von konkurrierenden Interessenlagen hinzu. Daf\u00fcr gewinnt<br \/>\nhier der spielerische Anteil.<\/p>\n<p>Ein Spiel geht \u00e4u\u00dferst flott \u00fcber die B\u00fchne, in wenigen Minuten ist es vorbei. Zum<br \/>\nWarming-Up einer Spielrunde ist es ideal geeignet. Und wer seinen Kindern vor dem<br \/>\nSchlafengehen noch einen lockeren Spielspa\u00df verg\u00f6nnen will, liegt mit &#8220;Packeis am<br \/>\nPol&#8221; garantiert auch richtig. Eigentlich handelt es sich um ein abstraktes Spiel im<br \/>\nSinne der alten Klassiker, wie M\u00fchle, Dame oder Halma, und in traditionellen<br \/>\nSpielesammlungen aus Gro\u00dfmutters Zeiten h\u00e4tte es einen ehrenvollen Platz verdient -wenn<br \/>\nes damals schon existiert h\u00e4tte.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Packeis am Pol rezensiert von Walter Sorger Ein Brettspiel ohne Brett bzw. ein Kartenspiel ohne Karten: Die Spielausstattung besteht aus 60 stabilen Papp-Hexagons, die als Eisschollen zu dicht gepacktem &#8220;Packeis am Pol&#8221; auf dem blanken Tisch ausgebreitet werden. Die Spielp\u00f6ppel sind h\u00fcbsch geformte und bunt bemalte Pinguine, die sich \u00fcber die Eisschollen bewegen. 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