{"id":3801,"date":"2004-06-02T12:00:00","date_gmt":"2004-06-02T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/06\/02\/spielbericht-vom-02-06-2004\/"},"modified":"2004-06-02T12:00:00","modified_gmt":"2004-06-02T10:00:00","slug":"spielbericht-vom-02-06-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/06\/02\/spielbericht-vom-02-06-2004\/","title":{"rendered":"Spielbericht vom 02.06.2004"},"content":{"rendered":"<h2>Spielbericht vom 02.06.2004<\/h2>\n<p>Autor: Walter<\/p>\n<p>am Tisch: G\u00fcnther, Hans, Peter, Walter<\/p>\n<p>auf dem Tisch: Goa, Sankt Petersburg<\/p>\n<p><a name=\"game1\"><\/a><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/goa_t.jpg\" width=\"265\" height=\"344\" border=\"0\" alt=\"Goa cover\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">R\u00fcdiger Dorn<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.hans-im-glueck.de\/\" target=\"_blank\">Hans im<br \/>\nGl\u00fcck<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">2004<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">60 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/15634\" target=\"_blank\">Goa<\/a><\/h2>\n<p>Vier entschlossene Kolonialherren machten sich ans Werk, ihre imperialen Pl\u00e4ne in Goa umzusetzen. Hans versuchte sich in seiner lange angek\u00fcndigten Geld-Strategie: Alle Energie in die F\u00f6rderung der Geld-Quellen stecken und \u00fcber die Dominanz der Finanzmittel alles aufkaufen, was Gewinn verhei\u00dft. Peter und ich verfolgten die theoretisch untermauerte Flotten-Strategie: So schnell wie m\u00f6glich den Schiffbau auf Vordermann bringen und damit reichlich Spielraum gewinnen, um sp\u00e4ter alle anderen Produktionsmittel je nach Marktlage zu entwickeln.  <\/p>\n<p>G\u00fcnther setzte auf Expeditionen; diese unterliegen zwar gewissen Zufallseinfl\u00fcssen, erlauben aber ein sehr flexibles Eingehen auf die Gelegenheiten in Markt und Produktion. <\/p>\n<p>Hans scheiterte sofort. Geldpolitik f\u00fchrt in Goa nicht zum Sieg. Das zeigte sich bereits nach wenigen Runden. Hans gab seine Anfangsstrategie auf und versuchte dann, auf die jeweilige Spielsituation angemessen zu agieren. Der Zug zum Sieg war aber schon abgefahren.<\/p>\n<p>G\u00fcnther war mit dem Verlauf seiner Expeditionen auch nicht immer gl\u00fccklich. Die gezogenen Expeditionskarten sind oft eine gute Erg\u00e4nzung zu einer definierten Entwicklungspolitik, aber kein Ersatz daf\u00fcr. Relativ schnell diversifizierte er seine Investitionen, mit einem Schwerpunkt auf Kolonisten. Des weiteren versuchte er, die verschiedenen Schn\u00e4ppchen des Marktes zu erhaschen. Das reicht in Goa gegen scharfe Konkurrenten aber nicht zum Sieg.  <\/p>\n<p>Ich kam mit meinen Schiffbau nur sehr schwer aus den Startl\u00f6chern. Ich hatte mich zu wenig um Nelken gek\u00fcmmert, f\u00fcr jeden Fortschritt in der Produktivit\u00e4t beim Schiffsbau werden aber immer wieder Nelken ben\u00f6tigt. Wer sich hier nicht von Anfang an bestimmte Mindestquellen erschlie\u00dft, verliert viel von der m\u00f6glichen Dynamik in diesem Bereich.<\/p>\n<p>Peter war im Gegensatz zu mir mit seinem Schiffbau sehr erfolgreich. Im Nu waren seine Werfen auf Stufe 4, und er heimste daf\u00fcr die vorgesehene Pr\u00e4mie ein. In der mittleren Spielphase sah er schon wie der \u00fcberlegene Sieger aus. Dann ruhte er sich allerdings auf seinen Lorbeeren aus und gab seine konsequente Kolonialpolitik auf. Er \u00fcberlie\u00df mir sogar die Pr\u00e4mie f\u00fcr die Werft-Stufe 5 und kaufte auf dem Markt so protzig ein, als gelte es, einer jungen Geliebten zu imponieren. Mit diesen Nachl\u00e4ssigkeiten mu\u00dfte er eine Menge Federn lassen und das Hauptfeld fand wieder Anschlu\u00df. Mit nur einem Punkt Vorsprung konnte er seine Spitzenstellung ins Ziel retten. Ein Sieg war es schon, aber keineswegs ein \u00fcberlegener. Hi Peter, war das eine gekonnte Punkt-Landung? <\/p>\n<p>\n<a name=\"game2\"><\/a><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/petersburg_t.jpg\" width=\"260\" height=\"363\" border=\"0\" alt=\"Sankt Petersburg cover\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Michael Tummelhofer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.hans-im-glueck.de\/\" target=\"_blank\">Hans im<br \/>\nGl\u00fcck<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">2004<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">60 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/15635\" target=\"_blank\">Sankt<br \/>\nPetersburg<\/a><\/h2>\n<p>Am Beginn der Session stand meine Behauptung, hinter die Geheimnisse von Sankt Petersburg gekommen zu sein:  <\/p>\n<ol start=\"1\" type=\"1\">\n<li>Das Spiel wird \u00fcber die Adels-Strategie gewonnen.<\/li>\n<li>Das Spiel dauert 6 Runden<\/li>\n<li>Es gewinnt derjenige Spieler, der in der letzten Runde Startspieler ist.<\/li>\n<li>Demnach gewinnt der Spieler, der zu Beginn an dritter Position sitzt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Sofort waren alle bereit, diese Thesen in einer Spielrunde mit der Aussagekraft des ersten Augenscheines zu verifizieren. Oder zu wiederlegen.<\/p>\n<p>Peter bot sich als freiwillig als Startspieler, d.h. auf einer Position, in der er nach meine Thesen zum Verlierer verurteilt war. G\u00fcnther wurde zweiter, ich kam auf die dritte Position, in der ich ja meine Behauptungen unter Beweis stellen sollte. F\u00fcr Hans blieb die vierte und letzte Position \u00fcbrig.  <\/p>\n<p>Alles verlief anders als vorausgesagt. <\/p>\n<ol start=\"1\" type=\"1\">\n<li>Unser Spiel dauerte 8 anstatt 6 Runden.<\/li>\n<li>Hans aus der letzten und Peter aus der ersten Startposition teilten sich den Sieg. G\u00fcnther und ich landeten abgeschlagen auf den hinteren Pl\u00e4tzen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie das?  <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mu\u00dfte ich meine Thesen sang- und klanglos zur\u00fccknehmen. Es hat zwar der Startspieler der letzten Runde gewonnen (geteilter Sieger), aber das Spiel dauerte glatte zwei Runden l\u00e4nger aus behauptet und gewonnen habe beide Sieger \u00fcber die Bauwerke-Strategie und nicht \u00fcber die Adeligen.  <\/p>\n<p>Als Strafe (was die unz\u00e4hligen aufgewendeten Freizeitstunden betrifft) oder als Trost (Zahlenspielereien mit Excel machen halt auch Spa\u00df), habe ich mir vorgenommen, die Spiel-Mechanismen von Sankt Petersburg mal einer genaueren Analyse zu unterziehen. <a href=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Artikel\/petersburg_analysis.html\">Hier das Ergebnis<\/a>. <\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spielbericht vom 02.06.2004 Autor: Walter am Tisch: G\u00fcnther, Hans, Peter, Walter auf dem Tisch: Goa, Sankt Petersburg Autor R\u00fcdiger Dorn Verlag Hans im Gl\u00fcck erschienen 2004 Spielerzahl 2 &#8211; 4 Spielzeit 60 Minuten Goa Vier entschlossene Kolonialherren machten sich ans Werk, ihre imperialen Pl\u00e4ne in Goa umzusetzen. 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