{"id":3802,"date":"2004-07-07T12:00:00","date_gmt":"2004-07-07T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/07\/07\/spielbericht-vom-07-07-2004\/"},"modified":"2004-07-07T12:00:00","modified_gmt":"2004-07-07T10:00:00","slug":"spielbericht-vom-07-07-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/07\/07\/spielbericht-vom-07-07-2004\/","title":{"rendered":"Spielbericht vom 07.07.2004"},"content":{"rendered":"<h2>Spielbericht vom 07.07.2004<\/h2>\n<p>Autor: Walter<\/p>\n<p>am Tisch: Aaron, Hans, Loredana, Peter, Walter<\/p>\n<p>auf dem Tisch: 6 nimmt, La Citta<\/p>\n<p><a name=\"game1\"><\/a><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/6nimmt_t.jpg\" width=\"121\" height=\"156\" border=\"0\" alt=\"6 nimmt\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Wolfgang Kramer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.amigo-spiele.de\/\" target=\"_blank\">Amigo<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">1994<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">40 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/1357\" target=\"_blank\">6<br \/>\nnimmt<\/a><\/h2>\n<p>Unseren altbew\u00e4hrten Absacker &#8220;6 nimmt&#8221; nahmen wir diesmal zum Warming-Up.<br \/>\nDieses kleine Spiel besitzt nach wie vor einen ungebrochenen Spielreiz. Es ist einfach zu<br \/>\nlernen, aber vielf\u00e4ltig in seinen Abl\u00e4ufen. Von drei bis zehn Mitspielern spielt es sich<br \/>\ngleich kurzweilig. Auch notorische Nicht-Spieler k\u00f6nnen in eine lockere Abend-Runde<br \/>\nintegriert werden. Man darf \u00fcberlegen, mu\u00df es aber nicht. Und wenn es einen mal b\u00f6se<br \/>\nerwischt und man mit Strafochsen nur so \u00fcbersch\u00fcttet wird, dann ist die Schadenfreude<br \/>\naller gro\u00df, rein und unschuldig.<\/p>\n<p>Bei 5 Mitspielern wartet in &#8220;6 nimmt&#8221; ein besonderer Teufelskreis, den es<br \/>\nunbedingt zu vermeiden gilt: Wenn an allen 4 Reihen jeweils 5 Karten liegen, dann steht<br \/>\nman vor dem Dilemma, a) mit einer hohen Karte eine wohl definierte Reihe oder b) mit<br \/>\neiner niedrigen Karte eine Reihe nach freier Auswahl abr\u00e4umen zu m\u00fcssen. In jedem Fall<br \/>\nkassiert man &#8211; einer der Mitspieler &#8211; 5 Karten voller Strafochsen. Wenn nun alle vier<br \/>\nReihen hohe Abschlu\u00dfkarten haben, die keiner mehr \u00fcberbieten kann, dann mu\u00df man nach dem<br \/>\nPrinzip &#8220;H\u00f6chste niedrige&#8221; eine m\u00f6glichst hohe Karte ausspielen und hoffen, da\u00df<br \/>\neiner der Mitspieler drunter bleiben mu\u00df und daf\u00fcr die Strafochsen kassiert. Jetzt aber<br \/>\nkommt&#8217;s: Der Pechvogel mit dem niedrigsten Kartenwert kassiert. Seine Karte f\u00e4ngt<br \/>\neine neue Reihe an. Alle anderen Spieler, die auch alle unter den ausliegenden<br \/>\nH\u00f6chstwerten geblieben sind, legen ihre Karten hinter die Anfangskarte des Pechvogels. Im<br \/>\nNu haben wir wieder 4 Reihen mit 5 Karten und alle Abschlu\u00dfkarten sind gleichfalls wieder<br \/>\nunerreichbar hoch.<\/p>\n<p>Wer jetzt keine Kartenpflege betrieben hat, sondern mit ausschlie\u00dflich niedrigen<br \/>\nKarten (wenigstens niedriger als diejenigen seiner Mitspieler) ins Endspiel ger\u00e4t,<br \/>\nkassiert jede Runde. So ging es mir in den letzten 5 Runden. Meine Karten lagen mit<br \/>\nWerten zwischen 22 und 45 gar nicht mal so dramatisch niedrig, doch diejenigen meiner<br \/>\nMitspieler lagen alle jeweils h\u00f6her. Mit 47 Strafochsen in einer einzigen Austeilung war<br \/>\nden Sudden Death nicht zu vermeiden.<\/p>\n<p>Wo war der Fehler?<\/p>\n<p>\n<a name=\"game2\"><\/a><\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/lacitta_t.jpg\" width=\"256\" height=\"252\" border=\"0\" alt=\"La Citta\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Gerd Fenchel<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.kosmos.de\/\" target=\"_blank\">Kosmos<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">2000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">2 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h2><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/10487\" target=\"_blank\">La<br \/>\nCitta<\/a><\/h2>\n<p>La Citta war eines der herausragenden Spiele des Jahres 2000 und zugeh\u00f6rige Reviews<br \/>\nund Kritiken gibt es via Luding wie Sand am Meer. \u00dcberwiegend &#8220;hat es<br \/>\neingeschlagen&#8221;; der englischsprachige Tenor reicht von &#8220;super&#8221; bis zu<br \/>\n&#8220;very good&#8221;. Trotz dieser guten Start-Resonanz ist es heute ziemlich ruhig um<br \/>\ndieses Spiel geworden. Konnte es sich gegen\u00fcber seinem gro\u00dfen Bruder, den Siedlern,<br \/>\nletztendlich doch nicht behaupten?<\/p>\n<p>Die Spiel-Mechanismen vereinigen in sich eine ganze Reihe verschiedener<br \/>\nHerausforderungen, die ein strategisches Spiel zu einem gro\u00dfen Spiel machen:<\/p>\n<ul>\n<li>Planung einer Zivilisation<\/li>\n<li>Durchsetzen der Planung bei st\u00e4ndigen Engp\u00e4ssen an Ressourcen<\/li>\n<li>Flexibilit\u00e4t in Anspr\u00fcchen und Priorit\u00e4tensetzung<\/li>\n<li>Konkurrenz und Machtkampf gegen den Mitspielern<\/li>\n<li>Gl\u00fccksfaktoren, die mit planvollem Einsatz entsch\u00e4rft werden k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu kann man auch kommentieren: &#8220;Zu viert oder gar zu f\u00fcnft ist es jedoch enorm<br \/>\nkomplex, un\u00fcbersichtlich und schwierig &#8211; einfach nicht mehr Spiel genug, sondern<br \/>\nArbeit.&#8221; (Harald Schrapers in &#8220;Games we play&#8221;) Noch dazu eine Arbeit, die<br \/>\nsich \u00fcber 2-3 Stunden hinzieht.<\/p>\n<p>Uns von den WPG aber bringt ein solcher Kampf immer wieder zusammen. Und ein<br \/>\nabendf\u00fcllendes Programm ist keine Abschreckung, sondern ein Versprechen. Wir kommen ja<br \/>\nauch nicht zusammen, um kurz vor dem Schlafengehen noch so eben ein bi\u00dfchen Zerstreuung<br \/>\nzu finden.<\/p>\n<p>Aaron beklagte sich \u00fcber den Zufallseinflu\u00df beim Aufdecken der Aktionskarten. Recht<br \/>\nhat er. Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, da\u00df er seit Jahren von schlechten<br \/>\nW\u00fcrfel-Ergebnissen benachteiligt wird.<\/p>\n<p>Peter wollte nicht gestreichelt werden, obwohl er den Sieg sicher in die Scheune<br \/>\neingefahren hatte. Und obwohl dies zweifellos eine Leistung des \u00dcberlegenen war.<br \/>\nVielleicht bekam er seine Streicheleinheiten etwas sp\u00e4ter zuhause.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spielbericht vom 07.07.2004 Autor: Walter am Tisch: Aaron, Hans, Loredana, Peter, Walter auf dem Tisch: 6 nimmt, La Citta Autor Wolfgang Kramer Verlag Amigo erschienen 1994 Spielerzahl 2 &#8211; 10 Spielzeit 40 Minuten 6 nimmt Unseren altbew\u00e4hrten Absacker &#8220;6 nimmt&#8221; nahmen wir diesmal zum Warming-Up. 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