{"id":3860,"date":"2003-03-19T12:00:00","date_gmt":"2003-03-19T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2003\/03\/19\/spielbericht-und-review-vom-19-03-2003\/"},"modified":"2003-03-19T12:00:00","modified_gmt":"2003-03-19T11:00:00","slug":"spielbericht-und-review-vom-19-03-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2003\/03\/19\/spielbericht-und-review-vom-19-03-2003\/","title":{"rendered":"Spielbericht und Review vom 19.03.2003"},"content":{"rendered":"<h2>Spielbericht und Review vom 19.03.2003<\/h2>\n<p><b>Autor<\/b>: Walter<\/p>\n<p><b>am Tisch<\/b>: Andrea, Thomas, Moritz, G\u00fcnther, Aaron und Walter<\/p>\n<p><b>auf dem Tisch<\/b>: Kohle, Kies &amp; Knete, Mogul, Das Amulett<\/p>\n<ol start=\"1\" type=\"1\">\n<li><a name=\"game1\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/1224\" target=\"_blank\">Kohl, Kie$ &amp; Knete<\/a><\/b> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/kohlekies_2.jpg\" align=\"right\" width=\"314\" height=\"255\" border=\"0\" alt=\"Kohle, Kies &amp; Knete\"\/>\n<p>Ein wirklich gutes Verhandlungsspiel. Eine gelungene Mischung von Taktik und Gl\u00fccksspiel.<br \/>\nHervorragende Spielmechanismen. Selten hat man bei einem Spiel dieser Art so viel Spa\u00df.<br \/>\nJedes Mal waren die Spieler begeistert. Das Spiel verdient die H\u00f6chstbewertung.<\/p>\n<p> Dies ist die einhellige Meinung des Fachpublikums aus dem Internet. Und wie steht es mit<br \/>\nuns Westparkern? Kurz und besch\u00e4mt eingestanden: Wir waren nicht in der Lage, das Spiel<br \/>\n\u00fcber die Anfangsphase hinaus fortzusetzen.<\/p>\n<p> Dabei ist der Anfang ganz lapidar. Abwarten und Karten sammeln, hei\u00dft hier die Devise.<br \/>\nDie Summen der Deals, um die es geht, werden st\u00e4ndig h\u00f6her. Wer erst sp\u00e4ter einsteigt,<br \/>\nhat im wahrsten Sinne des Wortes bessere Karten. Am Ende wenige Deals abzukassieren<br \/>\nbringt mehr ein als gleich zu Beginn viele Deals an sich zu rei\u00dfen. Irgendwie wurde das<br \/>\nnicht verinnerlicht. Mehr oder weniger normale Spielabl\u00e4ufe lie\u00dfen das Gef\u00fchl aufkommen,<br \/>\nauf unlautere Weise zu kurz zukommen.<\/p>\n<p> a) Den ersten Deal macht Luise als Boss mit Poldie und Ronny. Es geht um 8 MD (Millionen<br \/>\nDollar), dabei sind 3 Investoren beteiligt. Die Beute wird gerecht verteilt, d.h. Poldie<br \/>\nund Ronny bekommen je 2 MD, Luise bekommt 4 MD.<\/p>\n<p> Wenn ich hier das Wort &#8220;<b>gerecht<\/b>&#8221; gebraucht habe, meine ich das absolut<br \/>\nernst. Ich w\u00fcrde daf\u00fcr sogar den Begriff &#8220;<b>maximale Gerechtigkeit<\/b>&#8221;<br \/>\nvergeben. Jeder objektiv empfindende Mensch wei\u00df sofort, was darunter zu verstehen ist:<br \/>\nAlle Investoren bekommen zun\u00e4chst mal gleich viel, den nicht-teilbaren Rest bekommt der<br \/>\nBoss. Henny schluckt den ersten Wermutstrophen: sie wurde an der Beute nicht beteiligt.<\/p>\n<p> b) F\u00fcr den zweiten Deal bringt Tony als Boss Poldie und Ronny unter einen Hut. Es geht<br \/>\num 10 MD und 4 Investoren sind beteiligt. Tony bietet &#8220;<b>maximale<br \/>\nGerechtigkei<\/b>t&#8221; an, alle Beteiligten nicken zustimmend. Der Deal ist gemacht.<\/p>\n<p> Ohne diese &#8220;<b>Gerechtigkeit<\/b>&#8221; explizit definiert zu haben, wei\u00df jeder:<br \/>\nPoldie und Ronny bekommen je 2 MD, Tony bekommt f\u00fcr seine beiden Investoren je 3 MD. Es<br \/>\nwird zwar kurz gestutzt, als dabei herauskommt, dass Tony insgesamt 6 MD erh\u00e4lt, aber<br \/>\nirgendwie war das doch klar. Es kann doch nicht &#8220;<b>gerecht<\/b>&#8221; sein, dass<br \/>\nTony als Boss mit seinen beiden Investoren nur 4 MD erh\u00e4lt und die beiden stillen<br \/>\nTeilhaber 6 MD, oder?<\/p>\n<p> Henny erhebt Einspruch: Der Deal sei nicht ordnungsgem\u00e4\u00df. F\u00fcr sie h\u00e4tten die einzelnen<br \/>\nQuoten explizit genannt werden m\u00fcssen. Ihr Einspruch wird zur\u00fcckgewiesen. Henny schluckt<br \/>\nden zweiten Wermutstropfen.<\/p>\n<p> c) Den dritten Deal bringt Ronny, der direkt neben Tony sitzt, mit ihm ganz schnell und<br \/>\nunkompliziert unter Dach und Fach. Bevor erst gro\u00df palavert wird, haben sich beide \u00fcber<br \/>\ndie Verteilung geeinigt. Henny versuchte zwar mit verlockenden Angeboten Ronny zum<br \/>\nUmschwenken zu \u00fcberreden &#8211; erfolglos: der Deal wird verk\u00fcndet.<\/p>\n<p> Wieder erhebt Henny Einspruch. Irgendwie hatte sie nicht aufgepasst oder es war ihr<br \/>\nentgangen, wie reibungslos die beiden Sitznachbarn die Kohle unter sich verteilt haben.<br \/>\nNat\u00fcrlich bekommt sie wieder kein Recht.<\/p>\n<p> Was soll dieses st\u00e4ndige Nach-Tarocken? Es ist doch weltbekannt, dass die kleinen<br \/>\nbilligen Deals des Anfangs keine Spiel entscheidende Bedeutung haben. Wer seine Karten<br \/>\nbeh\u00e4lt, kann damit sp\u00e4ter umso h\u00f6here Summen einstreichen. Warum reagiert Henny nur so<br \/>\naggressiv? Nach ihrem Eigenverst\u00e4ndnis aber muss sie gleich den dritten Wermutstropfen<br \/>\nhintereinander schlucken. Ihr Ma\u00df ist voll.<\/p>\n<p> d) Poldie macht keinen Deal sondern kassiert mit seiner Priorit\u00e4t drei Einflusskarten.<br \/>\n\u00d6l in die Wogen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/kohlekies_1.jpg\" align=\"left\" width=\"314\" height=\"239\" border=\"0\" alt=\"Kohle, Kies und Knete\"\/> e) Jetzt ist Henny am Zug. Sie w\u00fcrfelt. Tony zieht f\u00fcr<br \/>\n     sie den Marker entsprechend dem W\u00fcrfelergebnis um drei Felder nach vorne. Dabei wird<br \/>\n     den Regeln gem\u00e4\u00df das Feld \u00fcbersprungen, auf dem bereits ein Deal abgeschlossen war.<\/p>\n<p> Henny versucht den Deal zu machen. Luise nimmt ihr mit der &#8220;<i>Ich bin der<br \/>\nBoss<\/i>&#8220;-Karte den Deal weg, aber Henny erobert sich mit der gleichen Karte den<br \/>\nDeal zur\u00fcck. Aber sie bekommt nicht gen\u00fcgend Investoren zusammen. Der Deal platzt.<\/p>\n<p> Das ist zuviel f\u00fcr sie. Auf einmal entdeckt sie, dass sie auf einem falschen Feld steht.<br \/>\n&#8220;<i>Wer hat den Dollarmarker versetzt?<\/i>&#8221; Er h\u00e4tte auf dem vorhergehenden<br \/>\nFeld stehen sollen. Sie kann es mit dem W\u00fcrfelergebnis 3 noch rekonstruieren.<\/p>\n<p> Dabei hat sie aber \u00fcbersehen, dass das Feld mit dem abgeschlossenen Deal \u00fcbersprungen<br \/>\nwerden muss. Heftig und unbeirrt besteht sie darauf, dass jemand den Marker verschoben<br \/>\nhabe muss. Sie habe selber den Marker vorw\u00e4rts gezogen. Wir k\u00f6nnen uns nicht dar\u00fcber<br \/>\neinigen, ob der Dollarmarker versetzt wurde oder ob er schon immer auf dem &#8211; zweifellos &#8211;<br \/>\nregelgerechten Feld gestanden hat.<\/p>\n<p> Das ist dann doch nicht die Atmosph\u00e4re, in der man ein solches Spiel \u00fcber die B\u00fchne<br \/>\nbringen sollte. Ich bekunde meine Meinung, wir sollten das Spiel nicht weiterspielen und<br \/>\nr\u00e4ume die Karten zusammen.<\/p>\n<p> Who is to blame?<\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"game2\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/14361\" target=\"_blank\">Mogul<\/a><\/b> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/mogul_t.jpg\" align=\"right\" width=\"235\" height=\"312\" border=\"0\" alt=\"Mogul\"\/><br \/>\n<br \/>\nImmerhin schafften wir es, nach dem Desaster mit Kohle, Kie$ und Knete ganz friedlich zum<br \/>\nn\u00e4chsten Auktionsspiel \u00fcberzugehen.<\/p>\n<p> Hier geht es darum, Aktienkarten zu ersteigern bzw. zu verkaufen und damit Punkte zu<br \/>\nerwerben. Wer am Ende die meisten Punkte hat, ist Sieger. Nur die Punkte z\u00e4hlen in der<br \/>\nSchlussabrechnung, die Aktien im Besitz sind wertlos, die Versteigerungschips auf der<br \/>\nHand werden im Verh\u00e4ltnis 1:5 als Siegpunkte addiert.<\/p>\n<p> Pro Versteigerungsdurchgang wird jeweils eine Aktienkarte aufgedeckt. Die Aktien<br \/>\nunterscheiden sich durch die Blattfarbe und die Randfarbe. Wer bereits Aktien in<br \/>\nderselben Blattfarbe wie die aufgedeckte Aktie hat, bekommt Aktie einen Punkt. Nun bieten<br \/>\ndie Spieler reihum. Wer nicht mit bieten kann oder will, steigt aus der laufenden<br \/>\nVersteigerung aus und nimmt sich alle Chips, die bisher geboten wurde. Wenn er Gl\u00fcck hat,<br \/>\nkann er 3-4 Chips einsacken. Wenn es dumm l\u00e4uft, hat gerade der Vordermann die<br \/>\nVersteigerungschips abger\u00e4umt um man bekommt f\u00fcr das Aussteigen gar nichts. Wer bis<br \/>\nzuletzt in der Versteigerung \u00fcbrig bleibt, ist Sieger und darf eine von zwei Aktionen<br \/>\nausf\u00fchren:<br \/>\n<\/p>\n<ul>\n<li>entweder nimmt er die aufgedeckte Aktiekarte und legt sie offen zu seinen Aktien<\/li>\n<li>oder er verkauft Aktien aus seinem Besitz. Dabei d\u00fcrfen aber nur solche Aktien<br \/>\nverkauft werden, die die gleichen Blattfarbe besitzen wir die Randfarbe der gerade<br \/>\nersteigerten Karte anzeigt<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n Jede verkaufte Aktie bringt so viele Punkte, wie insgesamt Aktien dieser Farbe offen<br \/>\nausliegen.<\/p>\n<p> Hat der Sieger der Versteigerung seine Aktion gew\u00e4hlt, darf der Spieler, der am<br \/>\nzweitl\u00e4ngsten mit geboten hat, die andere der beiden m\u00f6glichen Aktionen ausf\u00fchren.<br \/>\nManchmal ist es besser, eine Aktie aufzunehmen, manchmal ist der Verkauf besser. Das muss<br \/>\njeder Spieler nach seinem bisherigen Versteigerungsergebnissen bewerten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/mogul_b.jpg\" align=\"left\" width=\"314\" height=\"224\" border=\"0\" alt=\"Mogul\"\/> Da die Spieler am Anfang meist noch keine Aktien verkaufen k\u00f6nnen, ist<br \/>\n     es in dieser Phase nur lohnend, Sieger der Versteigerung zu werden. Der zweite<br \/>\n     Sieger geht leer aus. Hat man umgekehrt gen\u00fcgend lukrative Aktien zu verkaufen und<br \/>\n     der voraussichtliche Sieger der Versteigerung zeigt deutliche Vorlieben, die<br \/>\n     angebotene Aktien zu erwerben, dann reicht es, in der Versteigerung Zweiter zu<br \/>\n     werden. Vorausgesetzt, der Sieger w\u00e4hlt wirklich die Aktie und m\u00f6chte einem nicht &#8211;<br \/>\n     unter eigenen Verlusten &#8211; das Gesch\u00e4ft vermasseln.<\/p>\n<p> Wer in einer Runde absolut keine Aussicht bzw. keine Ambitionen hat, die Versteigerung<br \/>\nzu gewinnen, der muss zumindest versuchen, hierbei m\u00f6glichst viele Fremdchips zu<br \/>\nergattern. Lieber ganz fr\u00fchzeitig aussteigen oder erst gar nicht einsteigen, als mit<br \/>\nVerlusten undankbarer Dritter oder Vierter zu werden. Bei sechs Mitstreitern kann man<br \/>\nganz sch\u00f6n in die &#8220;Eigenschwingungen&#8221; der Versteigerung geraten, d.h. immer<br \/>\nwenn man dran ist, hat der Vordermann die Einsatzchips gerade abger\u00e4umt, und man muss mit<br \/>\nleeren H\u00e4nden die Segel streichen oder dem schlechten Geld gutes Geld hinterherwerfen.<\/p>\n<p> Ich hatte einen vorz\u00fcglichen Lauf. In keiner Runde musste ich Federn lassen. Entweder<br \/>\nkonnte ich meine Chips vermehren oder eine Aktie aufnehmen bzw. verkaufen. In den ersten<br \/>\nRunden hatte ich mich situationsgem\u00e4\u00df mehr auf das Chip-Kassieren als auf den<br \/>\nAktien-Handel verlegt, so dass mein schmaler Aktienbestand bei den Konkurrenten auch<br \/>\nkeinerlei Neid hervorrufen konnte. Als ich dann mit meinen gesammelten Chip-Bestand auf<br \/>\nden Markt ging, stieg die Konkurrenz relativ schnell aus. Mit gezielten<br \/>\n&#8220;Zweiter-Sieger&#8221; Versteigerungen konnte ich meine Kasse gut beieinander halten<br \/>\nund kam am Ende mit sicherem Vorsprung durchs Ziel.<\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"game3\"><\/a><b><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/12019\" target=\"_blank\">Das Amulett<\/a><\/b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/amulett_t.jpg\" align=\"right\" width=\"181\" height=\"234\" border=\"0\" alt=\"Das Amulett\"\/>\n<p>Auch das dritte Spiel des Abends war ein Versteigerungsspiel. Wieder mit einem ganz<br \/>\neigenen Versteigerungsprinzip.<\/p>\n<p> Es geht darum, sieben verschiedene oder acht beliebige Edelsteine zu ersteigern. Sie<br \/>\nliegen zuf\u00e4llig verteilt auf dem Spielplan von 24 Feldern. Wer die H\u00f6chstsumme geboten<br \/>\nhat, darf sich von dem aktuellen Feld einen Edelstein wegnehmen und den Feldmarker auf<br \/>\nein beliebiges Nachbarfeld ziehen, um dessen Steine die n\u00e4chste Versteigerungsrunde geht.<\/p>\n<p> W\u00e4hrungseinheit bei den Versteigerungen sind Metallkarten, die durch Zauberspruchkarten<br \/>\nin ihrer Wirkung noch modifiziert werden. Die Zauberspruchkarten und die Erwerbsanrechte<br \/>\nf\u00fcr Metallkarten werden ebenfalls ersteigert. Alle diese Mechanismen sind sehr ausgewogen<br \/>\nund das Spiel l\u00e4uft ganz rund ab. F\u00fcr weitere Informationen zum Spiel verweise ich auf<br \/>\ndas Internet. Allein bei Luding sind 30 Links mit Spielbewertungen registriert.<\/p>\n<p> Eine der Zauberkarten m\u00f6chte ich vom Design her kritisieren: Sie erlaubt es, von einem<br \/>\nbeliebigen Spieler einen &#8220;Energiestein&#8221; zu entfernen. Dies ist die einzige<br \/>\nKarte mit einem negativen Einfluss auf einen Mitspieler. Diese Wirkung ist unsymmetrisch<br \/>\nund aggressiv. Welchen Spieler soll ich ausw\u00e4hlen? Den F\u00fchrenden? Oder den, bei dem die<br \/>\nEntfernung eines Energiesteines den maximalen Schaden anrichtet? Oder den, der hinterher<br \/>\nam lautesten lamentiert? Alles keine Kriterien, die den ansonsten friedlichen Wettstreit<br \/>\num die Edelsteine zum Konstruktiven hin f\u00f6rdern.<\/p>\n<p> Bei sechs Mitspielern ist das Spielgeschehen nat\u00fcrlich nicht ausrechenbar. Wer, wann,<br \/>\nwas, wie hoch ersteigert und erwirbt, h\u00e4ngt von vielen unkalkulierbaren Einfl\u00fcssen ab.<br \/>\nAls echtes Wirtschaftsspiel Jeder-gegen-Jeden sollte man sich aber am Anfang bedeckt<br \/>\nhalten und nicht die Missgunst der Konkurrenz erwerben. Im Windschatten der anderen<br \/>\nlassen sich viel leichter die notwendigen Reserven f\u00fcr den Endkampf ansammeln.<\/p>\n<p> Ich war in den ersten Runden gleich zweimal ziemlich hoch eingestiegen. Dementsprechend<br \/>\nfiel ich in der Mittelphase auf einen der hinteren Pl\u00e4tze zur\u00fcck. Vor dem Endspurt gelang<br \/>\nes mir, diejenige Zauberkarte zu erwerben, die mir bei jeder Versteigerungssumme um mehr<br \/>\nals 6 Metallkarten eine davon zukommen lie\u00df. Ganze 5 Runden lang konnte ich von dieser<br \/>\nEigenschaft profitieren. Dabei ging es in jeder einzelnen unserer 3-6 Versteigerungen pro<br \/>\nRunde um mehr als 6 Metallkarten, und insgesamt habe ich auf diese Weise sicherlich 15<br \/>\nMetallkarten gutgemacht. So konnte ich wieder den Anschluss finden und am Ende &#8211; kurz<br \/>\nnach Mitternacht &#8211; sogar etwas \u00fcberraschend mit 7 verschiedenen Edelsteinen das Spiel<br \/>\nbeenden und die dr\u00e4ngelnden U-Bahnfahrer nach Hause entlassen.<br \/>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spielbericht und Review vom 19.03.2003 Autor: Walter am Tisch: Andrea, Thomas, Moritz, G\u00fcnther, Aaron und Walter auf dem Tisch: Kohle, Kies &amp; Knete, Mogul, Das Amulett Kohl, Kie$ &amp; Knete Ein wirklich gutes Verhandlungsspiel. Eine gelungene Mischung von Taktik und Gl\u00fccksspiel. Hervorragende Spielmechanismen. Selten hat man bei einem Spiel dieser Art so viel Spa\u00df. 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