{"id":3889,"date":"2004-01-13T12:00:00","date_gmt":"2004-01-13T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/01\/13\/spielbericht-vom-13-01-2004\/"},"modified":"2004-01-13T12:00:00","modified_gmt":"2004-01-13T11:00:00","slug":"spielbericht-vom-13-01-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/01\/13\/spielbericht-vom-13-01-2004\/","title":{"rendered":"Spielbericht vom 13.01.2004"},"content":{"rendered":"<h2>Spielbericht vom 13.01.2004<\/h2>\n<p>Autor: Walter<\/p>\n<p>am Tisch: Andrea, Hans, Moritz, Walter<\/p>\n<p>auf dem Tisch: Bausack, Princes of the Renaissance, Bluff<\/p>\n<p><a name=\"game1\"><\/a><br \/>\n<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/bausack_t.jpg\" width=\"300\" height=\"240\" border=\"0\" alt=\"Bausack\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Designer<\/td>\n<td align=\"right\">Klaus Zoch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.zoch-verlag.com\/\" target=\"_blank\">Zoch<br \/>\nVerlag<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">1995<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">15 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h3><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/2208\" target=\"_blank\">Bausack<br \/>\n&#8211; Sac Noir<\/a><\/h3>\n<p>Jeder besondere Personenkreis hat seine Lieblings-Spiele. Aber auch jede besondere<br \/>\n\u00e4u\u00dfere Umgebung ist f\u00fcr eine eigene Spielauswahl pr\u00e4destiniert. In einer bierseligen<br \/>\nKneipennacht spiele ich am liebsten Skat. Als Apres-Ski mit meinem Hasardeur-Schwager hat<br \/>\nsich &#8220;Bluff&#8221; bestens bew\u00e4hrt. Am Feierabend im trauten Familienkreis mit<br \/>\nGro\u00dfvater, Vater und Enkelkind eignet sich vorz\u00fcglich &#8220;Bausack&#8221;.<\/p>\n<p>Es geht um ganz normale Baukl\u00f6tzchen. Sie liegen auf dem Tisch herum. Jeder Spieler<br \/>\nnimmt abwechselnd ein beliebiges St\u00fcck davon und baut daraus einen Turm. Nur ein einziges<br \/>\nKl\u00f6tzchen darf als Fundament den Tisch ber\u00fchren, alle anderen m\u00fcssen auf das Fundament<br \/>\noder auf ein bereits im Turm enthaltenes Bauteil aufgesetzt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/bausack_b1.jpg\" align=\"left\" width=\"274\" height=\"228\" border=\"0\" alt=\"Bausack\"\/>Es gibt leichte Kl\u00f6tzchen, die problemlos in das eigene<br \/>\n     Bauwerk eingef\u00fcgt werden und die Basis f\u00fcr weitere Bausteine verbreitern. Es gibt<br \/>\n     aber auch sehr schwierige Kl\u00f6tzchen, wie Kugeln und Pyramiden, die sehr schnell das<br \/>\n     letzte Element bedeuten k\u00f6nnen, das in einem Bauwerk untergebracht werden kann.<\/p>\n<p>Wessen Turm einst\u00fcrzt, der scheidet aus. Der Baumeister, dessen Turm als letzter bis<br \/>\nzum Schlu\u00df stehen bleibt, hat gewonnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/bausack_b2.jpg\" align=\"right\" width=\"274\" height=\"230\" border=\"0\" alt=\"Bausack - Andrea &amp; Moritz\"\/>Damit das ganze noch ein bi\u00dfchen<br \/>\n     Pfiff bekommt, kann der Spieler, der an Zuge ist und sich ein Kl\u00f6tzchen vom Tisch<br \/>\n     nimmt, entscheiden, ob er das ausgew\u00e4hlte Teil in sein eigenes Bauwerk einf\u00fcgt, oder<br \/>\n     dem Nebenmann zum Einbau in dessen Bauwerk \u00fcberl\u00e4\u00dft. &#8220;\u00dcberlassen&#8221; ist hier<br \/>\n     blanker Euphemismus, denn man gibt seinem Mitspieler hier mit Vorliebe ein<br \/>\n     b\u00f6sartiges Kl\u00f6tzchen, an dem er seine Baumeisterz\u00e4hne so richtig ausbei\u00dfen kann,<br \/>\n     d.h. eines, das sein Bauwerk zum Einsturz bringt.<\/p>\n<p>Damit noch ein bi\u00dfchen Kr\u00e4mertum ins Spiel kommt, erh\u00e4lt jeder Spieler am Anfang 10<br \/>\nWertpunkte (Bohnen), mit denen er Zuteilung der Baukl\u00f6tzchen beeinflussen kann. Entweder<br \/>\nbietet er eine bestimmte Summe, damit er ein (geeignetes) Baukl\u00f6tzchen selbst erwirbt und<br \/>\nsein Bauwerk stabilisieren kann, oder er bietet eine bestimmte Summe, damit er ein<br \/>\n(ungeeignetes) Baukl\u00f6tzchen von sich fernhalten kann. Diese 10 Wertpunkte sind sehr<br \/>\nschnell dahingeschmolzen. Anschlie\u00dfend mu\u00df man nehmen was da kommt, und man ist auf<br \/>\nGedeih und Verderb dem eigenen Baugeschick bzw. der Mi\u00dfgunst seines Vordermannes<br \/>\nausgeliefert.<\/p>\n<p>Wir waren jetzt keine 3-Generationengesellschaft, ganz im Gegenteil, wir waren vier<br \/>\nharte WPGler im besten Alter (na ja). Aber wir hatten viel Spa\u00df an dem konstruktiven<br \/>\nSpiel, das eine entspannende Alternative zu unseren sonstigen Adventure- und<br \/>\nStrategie-Spielen darstellte.<\/p>\n<p>WPG-Wertung: 8,25<\/p>\n<p><a class=\"clear\" name=\"game2\"><\/a><br \/>\n<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/potr_t.jpg\" width=\"262\" height=\"365\" border=\"0\" alt=\"Princes of the Renaissance cover\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Designer<\/td>\n<td align=\"right\">Martin Wallace<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.warfrog.co.uk\/\" target=\"_blank\">Warfrog<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">2003<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">3 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h3><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/14901\" target=\"_blank\">Princes of the Renaissance<\/a><\/h3>\n<p>Moritz hat das Spiel in seinem <a href=\"bericht80_1.html\">WPG-Review vom<br \/>\n29.10.2003<\/a> bereits eingehend beschrieben. Die Aufmachung ist exzellent. Jeder<br \/>\nLiebhaber der italienischen Geschichte im Hochmittelalter wird seine helle Freude an den<br \/>\ndargestellten Personen, den Rollen und den Requisiten haben.<\/p>\n<p>Man kann sich als K\u00fcnstler, Kaufmann, Milit\u00e4rausr\u00fcster, Condottiere oder Hochadeliger<br \/>\nseine Verdienste, sprich Siegpunkte, erwerben. Die M\u00f6glichkeiten sind sehr breit<br \/>\ngef\u00e4chert und lassen viel Raum f\u00fcr die verschiedensten Erfolgs-Strategien. Soweit so<br \/>\ngut.<\/p>\n<p>Am Ende hat das Spiel aber einen enormen Kulminationseffekt, der die ganzen<br \/>\nausgewogenen Spiel-Mechanismen mehr oder weniger ad absurdum f\u00fchrt. Wer den allerletzten<br \/>\nKrieg f\u00fchrt und gewinnt, kann die St\u00e4dtewertung so gewaltig ver\u00e4ndern, da\u00df erst hiermit<br \/>\nentschieden wird, wer das Spiel gewinnt. Angenommen alle St\u00e4dte seien 5 Punkte wert; mit<br \/>\ndem letzten Krieg steigt die Siegerstadt auf uneinholbare 10 Punkte, der Verlierer f\u00e4llt<br \/>\nauf 2 Punkte herab. Das ist eine viel zu krasse \u00c4nderung in der Bewertung.<\/p>\n<p>Man kann nat\u00fcrlich argumentieren, da\u00df dieser (letzte) Krieg von langer Hand geplant<br \/>\nwerden mu\u00df. Man mu\u00df aufr\u00fcsten, Personen von der anvisierten Siegerstadt erwerben,<br \/>\nrechtzeitig den Krieg erkl\u00e4ren und schlie\u00dflich auch noch den Condottiere \u00fcbernehmen. Das<br \/>\nist richtig. Wenn aber alle Spieler \u00fcberall ein bi\u00dfchen mitgemischt haben (was eine<br \/>\nnormale Verhaltensweise sein sollte), dann kann nicht vorhergesagt werden, wer gegen wen<br \/>\ndie letzte Schlacht gewinnt und damit den Sieger bestimmt. Somit tr\u00e4gt der Spielausgang<br \/>\nletztendlich zu deutlich nur chaotische Z\u00fcge.<\/p>\n<p>Moritz hatte sich ganz aufs Milit\u00e4r verlegt. Wenn kein anderer dabei mith\u00e4lt, ist das<br \/>\nsicherlich die Gewinnstrategie. Aber Andrea und ich standen ihm in bezug auf Aufr\u00fcstung<br \/>\num nichts nach. Jetzt entschied ein simpler Denkfehler beim Einsatz von Einflu\u00dfkarten und<br \/>\nein schlechter W\u00fcrfelwurf im Kampf, da\u00df der letzte Krieg f\u00fcr Moritz&#8217; Favoritenstadt<br \/>\ngewonnen statt verloren wurde. Moritz wurde Erster (statt Letzter!) und kann weiterhin<br \/>\nseine Milit\u00e4r-Strategie propagieren. Unter lauter pazifistischen K\u00fcnstlern hat er Recht.<br \/>\nAber nur dort.<\/p>\n<p>WPG-Wertung: 7,0<\/p>\n<p><a name=\"game3\"><\/a><br \/>\n<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/bluff.jpg\" width=\"273\" height=\"201\" border=\"0\" alt=\"Bluff\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Designer<\/td>\n<td align=\"right\">Richard Borg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/PublisherData.py\/DEpublisherid\/1\" target=\"_blank\">F.X.Schmid<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">1993<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">20 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<h3><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/1134\" target=\"_blank\">Bluff<\/a><\/h3>\n<p>Beim abschlie\u00dfenden Bluff lief Andrea nochmals zu Hochform auf. Gleich in der ersten<br \/>\nWurfrunde schickte sie mich in die W\u00fcste. Mit insgesamt 20 W\u00fcrfeln im Spiel legte sie mir<br \/>\nsieben 5-er vor. Ich hatte selber vier 5-er und schob den Z\u00e4hlw\u00fcrfel optimistisch auf<br \/>\nneun. Der unpathetische Hans glaubte mir nicht oder Andrea nicht, jedenfalls wollte er<br \/>\nsehen. Au\u00dfer meinen eigenen gab es nur eine einzige weitere 5 und ich war so gut wie aus<br \/>\ndem Rennen.<\/p>\n<p>Im Endspiel gegen ihren Mann mit 2:2 W\u00fcrfeln stellte sie zweimal hellseherisch bereits<br \/>\nbei der ersten Vorgabe genau den richtigen H\u00f6chstwert ein. Beide Male unter Einbezug des<br \/>\ngute Wurfes ihres Mannes. Moritz konnte nur verzweifelt erh\u00f6hen, aber es kostete ihn<br \/>\njedes Mal einen W\u00fcrfel.<\/p>\n<p>Fazit: Zumindest beim Spielen am Tisch ist es kein Vorteil, von seiner Frau wie ein<br \/>\noffenes Buch gelesen zu werden.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spielbericht vom 13.01.2004 Autor: Walter am Tisch: Andrea, Hans, Moritz, Walter auf dem Tisch: Bausack, Princes of the Renaissance, Bluff Designer Klaus Zoch Verlag Zoch Verlag erschienen 1995 Spielerzahl 2 &#8211; 8 Spielzeit 15 Minuten Bausack &#8211; Sac Noir Jeder besondere Personenkreis hat seine Lieblings-Spiele. 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