{"id":3891,"date":"2004-03-09T12:00:00","date_gmt":"2004-03-09T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/03\/09\/spielbericht-vom-9-03-2004\/"},"modified":"2004-03-09T12:00:00","modified_gmt":"2004-03-09T11:00:00","slug":"spielbericht-vom-9-03-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2004\/03\/09\/spielbericht-vom-9-03-2004\/","title":{"rendered":"Spielbericht vom 9.03.2004"},"content":{"rendered":"<h2>Spielbericht vom 9.03.2004<\/h2>\n<p>Autor: Walter<\/p>\n<p>am Tisch: Aaron, Hans, Peter, Walter<\/p>\n<p>auf dem Tisch: Chicago, Favoriten, Bluff<\/p>\n<p><a name=\"game1\"><\/a><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/3058\" target=\"_blank\">Chicago<\/a><\/h3>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/chicago_t.jpg\" width=\"321\" height=\"211\" border=\"0\" alt=\"Chicago\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Big Bad Wolf SA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\"><a href=\"http:\/\/www.ravensburger.de\/\" target=\"_blank\">Ravensburger<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">1991<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">2 Stunden<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Was f\u00e4llt uns ein, wenn wir &#8220;Chicago&#8221; h\u00f6ren? Schlachth\u00f6fe? Die<br \/>\n&#8220;Bulls&#8221;? Der &#8220;Clou&#8221;? Ach, daf\u00fcr mu\u00df man schon ein bi\u00dfchen gebildet<br \/>\nsein. Und das dortige Goethe-Institut ist auch nicht in aller Munde. Aber jedermann wei\u00df,<br \/>\nda\u00df Chicago die Wiege aller Gangster ist. So auch Jean Vanaise, als er seiner Spielidee<br \/>\nden Namen &#8220;Chicago&#8221; gab.<\/p>\n<p>In den vier Stadtteilen der Millionenstadt bewegen sich die Spieler als eine Gang von<br \/>\nGangstern, kontrollieren die Bars und kassieren die Schmiergelder ab. Zun\u00e4chst bet\u00e4tigt<br \/>\nsich jeder Spieler erst mal in seiner Heimatbasis. Er baut dort seinen Einflu\u00df aus, und<br \/>\nversucht, durch verteilte Streckenposten eine m\u00f6gliche gegnerischer Infiltration<br \/>\nabzublocken. Ist die Basis gesichert, wird die Unternehmungslust gr\u00f6\u00dfer; die<br \/>\n\u00fcbersch\u00fcssigen Kr\u00e4fte suchen ihre Ziele auch in fremden Stadtgebieten. Unvermeidliche<br \/>\nBandenk\u00e4mpfe stehen bevor. Sobald einer der Spieler entweder drei der vier Kasinos<br \/>\nkontrolliert oder alle Bars im Stadtzentrum abkassiert oder eine Truppe von 5<br \/>\nSuperkillern zusammenbringen konnte, ist das Spiel vorbei und hat er gewonnen.<\/p>\n<p>Umgesetzt ist diese Spielidee auf einem streng symmetrisch angelegten Stadtplan mit<br \/>\nvier identischen Stadtteilen. Die Gangster sind P\u00f6ppel in den Farben der verschiedenen<br \/>\nSpieler. Sie besitzen unterschiedliche Kampfst\u00e4rke, die durch aufgeschobene Gummi-Ringe<br \/>\n\u00fcber dem P\u00f6ppel angezeigt wird. Die Novizen haben nur einen einzigen Gummi-Ring, die<br \/>\nSuperkiller deren vier. Durch siegreich bestandene K\u00e4mpfe bekommt der P\u00f6ppel jeweils<br \/>\neinen weiteren Gummi-Ring dazu. F\u00fcr den unterlegenen P\u00f6ppel bedeutet ein verlorener Kampf<br \/>\nhingegen den Tod: Er wird f\u00fcr immer aus dem Spielbrett genommen. Der siegreiche<br \/>\nGegenspieler bekommt dann noch den materiellen Gegenwert des entfernten Gangsters in<br \/>\nBargeld ausbezahlt.<\/p>\n<p>Die Gangster werden durch Zahlen einer Geldsumme an die Bank gekauft. Je h\u00f6her der<br \/>\nRang, desto gr\u00f6\u00dfer der Preis. Allerdings kann man nur kleinere Ganoven anwerben: Pro<br \/>\nSpielphase maximal einen 3-Ringer und einige 1- und 2- Ringer. Ein Superkiller kann man<br \/>\nnicht kaufen, er kann nur durch erfolgreiches Abmurksen von Gegnern entstehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/chicago_b2.jpg\" class=\"blurpl\" width=\"314\" height=\"239\" border=\"0\" alt=\"Chicago board\"\/><\/p>\n<p>Bei Beginn seines Zuges w\u00fcrfelt ein Spieler mit einem 12er-W\u00fcrfel, um wie viele Felder<br \/>\ner alle seine Gangster insgesamt bewegen kann. Dabei ist die kleinstm\u00f6gliche Zahl eine<br \/>\n11, die h\u00f6chstm\u00f6gliche Zahl eine 22. Diese Spannweite bedeutet im eingeschwungenen<br \/>\nZustand keinen so gro\u00dfen Unterschied, wie es sich vielleicht anh\u00f6rt. Wenn es gilt, einen<br \/>\nins eigene Spielbrett eingedrungenen Gegner zu bek\u00e4mpfen, dann steht dieser sowieso schon<br \/>\nvor der T\u00fcr. Und wenn man selber Gel\u00fcste hat, ein fremdes Revier anzugreifen, dann mu\u00df<br \/>\nman sich bei einer kleinen Zahl an Bewegungspunkten halt eine n\u00e4herliegende Beute<br \/>\naussuchen. Und in der Bar auf den n\u00e4chsten Wurf warten. Rom wurde auch nicht an einem Tag<br \/>\nerbaut.<\/p>\n<p>Ein Gangsterduell wird durch Ausw\u00fcrfeln mit Kampfw\u00fcrfeln entschieden. Ein kleiner<br \/>\nGangster mu\u00df mit einem normalen 6er-W\u00fcrfel antreten, die h\u00f6heren Gangster erhalten<br \/>\nbesondere W\u00fcrfel, auf denen von Rang zu Rang die hohen Zahlen dominieren und<br \/>\ndementsprechend die Siegeschancen im Kampf gestiegen sind. Die Wahrscheinlichkeit, da\u00df<br \/>\nein Supperkiller einen Novizen besiegt, liegt schon bei 12:1; hoch genug, um bedenkenlos<br \/>\nin den Kampf zu ziehen, aber nicht hoch genug, um dem Novizen keine Hoffnung zu<br \/>\nlassen.<\/p>\n<p>In der 86-Version von Chicago wurde mit leerem Spielbrett gestartet und die Spieler<br \/>\nverbrachten die erste Phase des Spieles nahezu ausschlie\u00dflich damit, ihr Heimat-Quartier<br \/>\nauszubauen. In der 91-er Version wurde dieser langatmige Beginn dadurch abgek\u00fcrzt, da\u00df<br \/>\nf\u00fcr jeden Spieler schon ein gro\u00dfer Teil seiner Heimatbasis vorbelegt ist. Das eliminiert<br \/>\nzus\u00e4tzlich noch das W\u00fcrfelgl\u00fcck f\u00fcr den Bewegungsspielraum, der fr\u00fcher in der Aufbauphase<br \/>\ndoch f\u00fcr gewichtige Ungleichkeiten gesorgt hat.<\/p>\n<p>Als alte 86-er Vertreter fingen Aaron und ich trotzdem gem\u00fctlich mit unseren<br \/>\nAufbauphasen an und verschwendeten nicht den geringsten Gedanken an eine Aggression.<br \/>\nPeter, als Newcomer, suchte aber sofort sein Gl\u00fcck in Nachbarsgarten. Gleich im ersten<br \/>\nWurf erw\u00fcrfelte er sich mit einer 22 die maximalen Bewegungspunkte und schon setzte er<br \/>\nseinen Superkiller auf Aarons Revier an. Dort machte er alles platt, was sich ihm in den<br \/>\nWeg stellte.<\/p>\n<p>Solche Situationen sind bei diesem Spiel unausweichlich; in einem so fr\u00fchem Stadium<br \/>\naber, wenn man alle seine Gedanken noch bei den Pflugscharen, statt bei den Schwertern<br \/>\nhat, wird man von dem daraus resultierenden reizvollen Schauder gleich doppelt in Bann<br \/>\ngeschlagen. Wie gut, da\u00df ich kein direkter Nachbar von Peter war!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/chicago_b1.jpg\" class=\"blurpr\" width=\"264\" height=\"213\" border=\"0\" alt=\"Chicago board\"\/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Hans die Gelegenheit zum Gegenschlag ausn\u00fctzte und in Peters ausged\u00fcnntes<br \/>\nEigenrevier vorstie\u00df, w\u00e4hrend ich mit kleinen Bewegungszahlen passiv die<br \/>\nVerteidigungskr\u00e4fte in meinem Heimatgebiet organisierte, warf Aaron mit dem Mut der<br \/>\nVerzweiflung alle seine Reserven an die Heimatfront. Nat\u00fcrlich war das W\u00fcrfelgl\u00fcck nicht<br \/>\nauf seiner Seite, und so wurde eine Angriffswelle nach der anderen aufgerieben. Im<br \/>\nHandumdrehen blieben ihm nur noch ein, zwei Gangster \u00fcbrig, so da\u00df auch Peter der Appetit<br \/>\nan weiterem Gemetzel verging. Zu diesem Zeitpunkt h\u00e4tte jeder auf ihn als den sicheren<br \/>\nSieger getippt.<\/p>\n<p>Aber Chicago ist doch weniger ein strategisches, als viel mehr ein W\u00fcrfelspiel. Peters<br \/>\nGeldverluste durch das Eindringen von Hansens Freisch\u00e4rlern waren nicht so belanglos, wie<br \/>\nes aussah. Und zudem hatte er die Gegenspieler in eine \u00dcberlebens-Allianz gezwungen, der<br \/>\nes nur noch darum ging, Peter die Fl\u00fcgel zu beschneiden. Jetzt verlor er auch schon ein<br \/>\npaar W\u00fcrfelduelle, zuerst gegen Hans, dann auch gegen die anderen, und genauso rasant wie<br \/>\nsein Aufstieg war sein Untergang. Mitten in der dritten Phase hatte er alle seine P\u00f6ppel<br \/>\nzu Grabe tragen m\u00fcssen und schied aus. Kein Hahn kr\u00e4hte danach.<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden der Triumvirn ging es jetzt geht es darum, als erster eine der<br \/>\nSiegbedingungen zu erf\u00fcllen. Hans ging dabei am konsequentesten zu Werke. Peters Casino<br \/>\nwar schon in seine H\u00e4nde geraten, als wir uns alle noch dar\u00fcber freuten. Jetzt konnte er<br \/>\nsich mit seinem letzten Wurf der dritten Spielphase beinahe kampflos auch noch Aarons<br \/>\nKasino einverleiben und damit das Spiel als Sieger beenden.<\/p>\n<p>Spa\u00df hat es gemacht, auch wenn wieder \u00fcberwiegend nur aufeinander eingeschlagen wurde.<br \/>\nEs ist immer ein wohliger Schauer, einen fremden Superkiller auf einen Mitspieler oder<br \/>\ngar auf sich selber zukommen zu sehen. Ein Empfinden f\u00fcr dieses Schaurig-Sch\u00f6ne mu\u00df uns<br \/>\nMenschen wohl schon angeboren sein. (Psychologen an die Front!) Und wenn es erst darum<br \/>\ngeht, in ein &#8220;Nonnenkloster&#8221; einzubrechen und dort den Jungnachwuchs zu<br \/>\nvernaschen, da kann in Gedanken jeder mitgenie\u00dfen! Den Namen &#8220;Nonnenkloster&#8221;<br \/>\nhaben wir f\u00fcr die Startbar vergehen, \u00fcber die alle Spieler ihre neuen Gangster aufs<br \/>\nSpielfeld bringen m\u00fcssen, und in der sie sich notgedrungen noch alle aneinander dr\u00e4ngen,<br \/>\nwenn die alten Hasen die Bewegungspunkte f\u00fcr wichtigere Aufgaben verbrauchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Chicago bietet deutlich mehr, als die b\u00f6sen fr\u00fchen Kritiker darin gesehen haben. Nur<br \/>\nein bi\u00dfchen Hin- und her-Lavieren, mal in Zerst\u00f6rungswut einen Gegner kleinhauen, mal<br \/>\nsich nur \u00e4ngstlich verbarrikadieren, bringt keinen Sieg. Das Geschehen gut beobachten und<br \/>\nauf seine Chance warten, wenn man als Letzter am Zug ist, das ist die Devise. Die Bars im<br \/>\nZentrum und die drei Viertel des Kasinos sind leichter zu erobern als es erscheint.<br \/>\nBisher hat bei uns noch immer einer ganz \u00fcberraschend gewonnen, der im verborgenen<br \/>\naufger\u00fcstet und dann im Handstreich die Bars oder die Kasinos in Besitz genommen hat. Da<br \/>\nsteckt doch schon eine geistige Leistung dahinter oder? O heiliger Terminator Moritz, wie<br \/>\nweit hast Du uns gebracht!<\/p>\n<p>Der Sieger vergab nur 5 Punkte, die anderen 6 bis 7.<\/p>\n<p>WPG-Gesamtnote: 6,25<\/p>\n<p><a name=\"game2\"><\/a><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/luding.org\/Skripte\/GameData.py\/DEgameid\/468\" target=\"_blank\">Favoriten<\/a><\/h3>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/favoriten_t.jpg\" width=\"314\" height=\"213\" border=\"0\" alt=\"Favoriten\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td>\n<table class=\"ybackgr\" align=\"center\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"230\">\n<tr>\n<td>Autor<\/td>\n<td align=\"right\">Walter M\u00fcller<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verlag<\/td>\n<td align=\"right\">Walter M\u00fcller&#8217;s Spielewerkstatt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>erschienen<\/td>\n<td align=\"right\">1989<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielerzahl<\/td>\n<td align=\"right\">2 &#8211; 6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spielzeit<\/td>\n<td align=\"right\">15 Minuten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Ein kleines Pferdewetten-W\u00fcrfelspiel. Die Spieler m\u00fcssen einerseits auf die Sieger<br \/>\neines Pferderennen setzen, andererseits durch W\u00fcrfeln die Pferde dem Ziel n\u00e4her<br \/>\nbringen.<\/p>\n<p>Das Spielbrett ist eine Pferderennbahn. Die Pferde werden in die Startposition<br \/>\ngebracht und los geht&#8217;s. Der Startspieler w\u00fcrfelt einzeln f\u00fcr jedes Pferd, wobei Wurf<br \/>\nund Pferd nicht korreliert sind, d.h. der Spieler w\u00fcrfelt einmal mit einem W\u00fcrfel und<br \/>\nzieht anschlie\u00dfend entsprechend der Augenzahl ein beliebiges Pferd. Dann w\u00fcrfelt er ein<br \/>\nzweites Mal und zieht entsprechend ein anderes beliebiges Pferd. Das geht so lange, bis<br \/>\ner alle Pferde genau einmal bewegt hat. Dann wechselt der Startspieler und die<br \/>\nW\u00fcrfelprozedur geht von vorne los.<\/p>\n<p>Am Anfang ist das Verteilen der W\u00fcrfel ganz problemlos. Sp\u00e4ter hat man aber seine<br \/>\nFavoriten, denen man die guten, und seine Nicht-Favoriten, denen man seine schlechten<br \/>\nW\u00fcrfe zukommen lassen m\u00f6chte. Wann aber ist ein Wurf gut? Und wie lange wartet man auf<br \/>\neinen guten Wurf, bis man sich f\u00fcr seinen Favoriten sicherheitshalber auch mal mit einem<br \/>\nmittelm\u00e4\u00dfigen Wurf bescheidet?<\/p>\n<p>Nach jedem Wechsel des Startspielers kann jeder Spieler auf ein Pferd setzen will.<br \/>\nDaf\u00fcr mu\u00df er einen seiner drei Setzsteine auf die Markierungsspalte f\u00fcr das entsprechende<br \/>\nPferd setzen. Wer als erster auf ein Pferd tippt, landet mit seinem Setzstein ganz oben,<br \/>\nwo sp\u00e4ter die hohen Pr\u00e4mien kassiert werden. F\u00fcr den zweiten ist die Pr\u00e4mie schon<br \/>\nbedeutend geringer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/Ressourcen\/favoriten_b1.jpg\" class=\"blurpr\" width=\"314\" height=\"203\" border=\"0\" alt=\"Favoriten board\"\/><\/p>\n<p>Wer aber zu fr\u00fch auf ein Pferd setzt und niemanden findet, der ihm hilft, sein Pferd<br \/>\naufs Siegerpodest zu bringen, der wird \u00fcberhaupt keine Pr\u00e4mie kassieren.<\/p>\n<p>In dem Spannungsfeld zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>rechtzeitig setzen, damit man oben in den Pr\u00e4mien ist<\/li>\n<li>erst dann auf ein Pferd setzen, wenn es Chancen auf Sieg oder Platz hat<\/li>\n<li>rechtzeitig auf ein Pferd zu setzen, wenn es zweifellos auch f\u00fcr andere interessant<br \/>\nwird<\/li>\n<li>sich zu jemandem gesellen, der das gemeinsame Pferde zum Sieg w\u00fcrfeln will, w\u00e4hrend<br \/>\nman mit seinen eigenen besten Wurf m\u00f6glichst noch ein eigenes S\u00fcppchen kocht<\/li>\n<\/ul>\n<p>in diesem Spannungsfeld bewegt sich der Reiz des Spieles. F\u00fcr Denker zu wenig, f\u00fcr<br \/>\nW\u00fcrfler zu viel. Koalitionen sind notwendig, Kingmakerei ist unausweichlich. Aber<br \/>\nkurzweilig ist es schon. 15 Minuten, einschlie\u00dflich Gr\u00fcbeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spielbericht vom 9.03.2004 Autor: Walter am Tisch: Aaron, Hans, Peter, Walter auf dem Tisch: Chicago, Favoriten, Bluff Chicago Autor Big Bad Wolf SA Verlag Ravensburger erschienen 1991 Spielerzahl 2 &#8211; 4 Spielzeit 2 Stunden Was f\u00e4llt uns ein, wenn wir &#8220;Chicago&#8221; h\u00f6ren? Schlachth\u00f6fe? Die &#8220;Bulls&#8221;? Der &#8220;Clou&#8221;? 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