{"id":832,"date":"2010-11-18T04:45:04","date_gmt":"2010-11-18T03:45:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/?p=832"},"modified":"2010-11-18T09:19:03","modified_gmt":"2010-11-18T08:19:03","slug":"17-11-2010-weine-wunder-und-barone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2010\/11\/18\/17-11-2010-weine-wunder-und-barone\/","title":{"rendered":"17.11.2010: Weine, Wunder und Barone"},"content":{"rendered":"<p>Seit etwa zehn Jahren sind wir ein kleiner fester Kreis von 8 Stammspielern, die sich einmal pro Woche zu einer Runde zusammensetzen . Ab und zu erreichen uns Anfragen von Interessenten, die gerne bei uns mitspielen m\u00f6chten. Nat\u00fcrlich sind wir offen f\u00fcr andere Spieler, doch da die verf\u00fcgbaren Pl\u00e4tze in der Regel besetzt sind, k\u00f6nnen wir diese Interessenten nur auf eine Warteliste setzen und sie auf zuk\u00fcnftige Gelegenheiten mit d\u00fcnnerer Besetzung vertr\u00f6sten.<br \/>\nJetzt ist Hans leider erkrankt, Peter und Loredana gehen in Arbeit unter, Moritz ist zur Boardgamegeek-Con nach Dallas geflogen und Andrea traut sich ohne ihren Mann schon gar nicht in die Spielh\u00f6lle am Westpark. So wurden unsere treuen Alliierten Birgit und Horst aktiviert, die vor gut einem Jahr das letzte Mal dabei waren. Inzwischen haben sie einen Sohn bekommen (herzlichen Gl\u00fcckwunsch!), von dem damals noch kein Milligramm zu sehen war. Jetzt ist er zwei Monate alt und schl\u00e4ft seit zwei Tagen neun Stunden pro Nacht durch (auch dazu nochmals einen herzlichen Gl\u00fcckwunsch!). Doch trotz dieses g\u00f6ttlichen Schlafes blieb Birgit sicherheitshalber zu Hause, und Horst durfte sich alleine auf den Weg zum Westpark machen.<br \/>\n<strong>1.&#8221;Grand Cru&#8221;<\/strong><br \/>\nDie Augen eines Weinliebhabers m\u00fcssen strahlen, wenn sie diesen Namen lesen. Zwischen Fixin und Beaune im Burgund verl\u00e4uft die \u201eRue de la Grand Cru\u201c, wo die edelsten Weine der Welt wachsen, und wer einmal einen edlen Romanee getrunken hat, wei\u00df, da\u00df dieser Ruf nicht nur auf dem Papier steht.<br \/>\nIm Spiel \u201eGrand Cru\u201c sind wir Weinbauern, kultivieren verschiedene Rebsorten, lagern sie in F\u00e4sser ein, lassen sie reifen, verkaufen sie auf dem lokalen Weinfest und finanzieren mit dem Erl\u00f6s unsere Vergangenheit und Zukunft.<br \/>\nUnsere Anbaufl\u00e4chen m\u00fcssen wir uns nach einem sehr raffinierten Bietmechanismus ersteigern. Wer am Zug ist, kann<\/p>\n<li>eine Fl\u00e4che mit einer festen Rebsorte aus der Auslage nehmen, sie auf einen freien Versteigerungsplatz legen und einen frei w\u00e4hlbaren Preis daf\u00fcr bieten<\/li>\n<li>den Preis eines von einem Mitspieler belegten Versteigerungsplatzes \u00fcberbieten<\/li>\n<li>eine Anbaufl\u00e4che zu einem Festpreis kaufen<\/li>\n<li>die dort liegende Anbaufl\u00e4che zum gebotenen Preis kaufen, falls er auf einem Versteigerungsplatz der H\u00f6chstbieter ist.<\/li>\n<p>Auf den erworbenen Anbaufl\u00e4chen wachsen von Jahr (Runde) zu Jahr neue Trauben (farbige Holzkl\u00f6tzchen). Wir sollten sie ernten, bevor sie verfaulen und unwiederbringlich verloren sind. Dazu m\u00fcssen wir einen Zug investieren, um die Trauben einer Fl\u00e4che in ein Fa\u00df in unserem Keller zu bringen. Geld f\u00fcr die Erntehelfer kostet das nat\u00fcrlich auch.<a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/grandcru1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-857\" title=\"Grand Gru\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/grandcru1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/grandcru1.jpg 400w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/grandcru1-115x150.jpg 115w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/grandcru1-229x300.jpg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nNeue Trauben kommen in das Fa\u00df des ersten Jahres. Jedes Jahr wird der Wein reifer und wird entsprechend in den F\u00e4ssern verschoben, bis er die endg\u00fcltige Reife erreicht hat und verkauft werden kann. Jede Rebsorte hat eine andere Reifedauer. Der gr\u00fcne Gamay ist bereits im ersten Jahr fertig, der gelbe Syrah braucht zwei Jahre, der rote Merlot drei, der lila Cabernet Sauvignon vier und der blaue Pinot Noir f\u00fcnf. Erst ein reifer Wein kann verkauft werden. Wer sich z.B. f\u00fcr den Pinot Noir entscheidet, mu\u00df f\u00fcnf lange und entbehrungsreiche Inversitionsjahre abwarten, bis er den Wein verkaufen kann.<br \/>\nIn der Zwischenzeit werden ihm von der Bank regelm\u00e4\u00dfig Zinsen abgekn\u00f6pft. Wir haben n\u00e4mlich kein Startkapital, mit dem wir unsere Viticulture finanzieren k\u00f6nnen, sondern wir m\u00fcssen uns bereits den ersten Franc von der Bank leihen. Und bevor unsere Weinwirtschaft in Schwung kommt, haben wir bereits eine ganze Handvoll Schuldscheine auf dem Buckel, die einen erheblichen Teil unserer Ertr\u00e4ge regelm\u00e4\u00dfig auffressen. Damit ist ein weiteres sehr h\u00fcbsches Spielelement verbunden: Wir k\u00f6nnen versuchen, sparsam zu wirtschaften, m\u00f6glichst billig zu ersteigern, uns nur wenige Anbaufl\u00e4chen zuzulegen und m\u00f6glichst schnell die Kredite wieder loszuwerden. Wir k\u00f6nnen aber auch klotzen, d.h. auf Teufel komm raus die besten Fl\u00e4chen (was immer das ist) zum H\u00f6chstpreisis einkaufen und mit viel Schulden auch fr\u00fcher oder sp\u00e4ter viel Geld machen. Wer zuerst seinen Kredit zur\u00fcckgezahlt hat, beendet das Spiel. Auf lange Sicht hat der protzige Weinbauer naturlich Vorteile, doch ein sparsamer Wirtschaftler kann das Spiel beenden, bevor die Geldquellen der Konkurrenz erst angefangen haben richtig zu sprudeln.<br \/>\nIch will von den vielen weiteren h\u00fcbschen Spielelementen jetzt nur ein paar andeuten. Auf dem Weinfest werden Sonderpr\u00e4mien f\u00fcr die meisten verkauften Weine jeder Rebsorte vergeben. Mit den Pr\u00e4mien kann man Sonderaktionen wie Sp\u00e4tlese, Nachlieferung, Traubensaft und Primeur durchf\u00fchren. Beim Versteigern kann man sich nicht nur Anbaufl\u00e4chen, sondern auch Sonderpl\u00e4ttchen f\u00fcr h\u00f6here Ernteertr\u00e4ge, Abernten gr\u00f6\u00dferer Erntefl\u00e4chen, Gro\u00dfabnehmer, Veredelung oder Werbung aussuchen.<br \/>\nGelungen ist in \u201eGrand Cru\u201c auch die Regel f\u00fcr die Anzahl der Z\u00fcge, die pro Runde gespielt werden. Jeder Spieler darf pro Runde mindestens vier Aktionen durchf\u00fchren. Eine Runde dauert aber anschlie\u00dfend so lange, bis der erste Spiele alle seine Anbaufl\u00e4chen abgeerntet hat. Das kann sehr viel mehr Z\u00fcge zur Folge haben, vielleicht aber keine einzige mehr! Ein Weingro\u00dfbauer, der sich zu viele Fl\u00e4chen ersteigert hat, kommt gar nicht dazu, sie alle zu nutzen, weil der kleine Bauer mit seinen wenigen Anbaufl\u00e4chen eine Runde im Nu beenden kann.<br \/>\nSo mu\u00df man in \u201eGrand Cru\u201c die Aktionen der Mitspieler st\u00e4ndig im Auge behalten. Alle Z\u00fcge verlaufen in h\u00f6chster Abh\u00e4ngigkeit zueinander, und Alleing\u00e4nge, auf welchem Gebiet auch immer, f\u00fchren auf keinen Fall zum Sieg.<br \/>\nBeim meinem ersten Probespiel in Essen hatte ich alles auf den blauen Pinot Noir gesetzt, zwei oder drei Mitspieler hatten sich dagegen gemeinsam auf den gelben Syrah verlegt und gemeinsam die Preise hochgetrieben. Ich hatte noch keine einzige Flasche Wein verkauft, da war das Spiel schon zu Ende.<br \/>\nHeute hatte ich versucht, mit dem gelben Syrah einen kleinen Ertragszirkel aufzubauen. Wenig Geld f\u00fcr eine Monokultur aus drei Anbaufl\u00e4chen ausgeben, den Wein ein Jahr reifen lassen, mit etwas Werbung die Preise nach oben treiben und dann verkaufen. Doch immer gab es einen Mitspieler, der mit dem Verkauf von Miniquoten Syrah die Preise dr\u00fcckte und meine Monokultur zum Scheitern brachte.<br \/>\nF\u00fcr das n\u00e4chsten Mal mu\u00df ich mir einen neuen Plan ausdenken. Die Tatsache solcher Vors\u00e4tze deutet immer auf ein gro\u00dfes Spiel hin!<br \/>\nEin \u00fcberraschendes Spielende bescherte uns heute unser Aaron. Er war mit hohen Startkrediten ins Rennen gegangen, war gleich in der ersten Runde ein paar mal von seinen Mitspielern aus dem Versteigerungsproze\u00df ausgebootet worden und hatte sich sehr hohe Grundkosten eingehandelt, von denen er nur schwer herunterkommen konnte. In dieser recht aussichtslosten Lage wollte er gerne das Spiel beenden. Das geht den Regeln gem\u00e4\u00df, wenn man die maximale Anzahl Kredite in Anspruch genommen hat und weitere Kosten anfallen. Eine solche Wirtschaftspolitik konnte man innerhalb einer einzigen weiteren Runde praktizieren. Aaron lie\u00df sich zwei Runden Zeit, weil er den Druck geno\u00df, unter den er alle siegeswilligen Mitspieler gesetzt hatte.<br \/>\nHinterher kritisierte er dieses Element (\u201eabsolut schlecht\u201c). Ich fand es hingegen absolut gut! Wie viele Spiele, die einerseits saufad waren oder in denen die Einlaufreihenfolge schon Jahrhunderte vorher feststand, h\u00e4tte ich gerne umgehend beenden wollen, aber keinen zul\u00e4ssigen Zug gefunden, der das erm\u00f6glicht. Mit der hier gebotenen Technik gibt es keine gelangweilten, miesepetrigen Spielverderber mehr, sondern nur noch aktive Spielebeender. Ist das keine tolle Verbesserung?<br \/>\nG\u00fcnther war von \u201eGrand Cru\u201c auch schon seit Essen positiv angetan, er hatte nur Bedenken, da\u00df der Verdr\u00e4ngungsmechanismus beim Bieten sehr krasse Auswirkungen haben k\u00f6nne und das Spiel so au\u00dfer Balance geraten k\u00f6nnte. Aarons Schicksal war eine Best\u00e4tigung dieser Ansicht, doch das ist keinesfalls signifikant gesichert. Es war unbestritten, da\u00df Aaron mit allen seinen verdr\u00e4ngen Geboten ein Risiko eingegangen war. Au\u00dferdem kann man durch das Bezahlen des H\u00f6chstpreises auf jeden Fall eine Anbaufl\u00e4che ersteigen und spart sich dabei auch noch einen Zug. Dieser Preis lohnt sich, zumindest in den ersten Runden!<br \/>\nHallo Freunde, hier mu\u00df ich noch einen Regelversto\u00df beichten, den wir heute begangen haben: es gibt insgesamt nur soviel freie Versteigerungspl\u00e4tze, wie Mitspieler. Dadurch, dass wir zu viert mit allen f\u00fcnf Pl\u00e4tzen gespielt haben, war der Versteigerungsprozess erheblich verf\u00e4lscht. Die Analyse der Balance muss von ganz anderen Voraussetzungen ausgehen!<br \/>\nEine weitere, auch anderweitig stattfindende offene Diskussion geht um die Frage, ob ein paar wenige Sonderpl\u00e4ttchen (z.B. doppelte Ernte) spielentscheidend sind und somit auch die Balance gef\u00e4hrden. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Preise, Gesamtangebot an Auswahlpl\u00e4ttchen, Pl\u00e4ne der Mitspieler, Kooperationen und Konkurrenzen spielen hier mit hinein. Die vielen tausend (!) verschiedenen Wege in \u201eGrand Cru\u201c sind noch lange nicht ausgeleuchtet. Packen wir es an, spielerisch!<br \/>\n<em><br \/>\nWPG-Wertung: Aaron: 7 (problematisch), G\u00fcnther: 7 (Einschr\u00e4nkung wegen des Verdr\u00e4ngungsproblems), Horst: 7 (gut, es sind aber nur bekannte Mechanismen kombiniert), Walter: 9 (urspr\u00fcnglich 10, doch die Balance mu\u00df sich noch bew\u00e4hren)<br \/>\n<\/em><br \/>\nHorst behauptet, Birgit h\u00e4tte f\u00fcr \u201eGrand Cru\u201c nur 3 Punkte vergeben. Oh Birgit, mir blutet das Herz!<br \/>\n<strong>2. &#8220;7 Wonders&#8221;<\/strong><br \/>\nEinfache Regeln, klare Aufgaben. Schon vor drei Wochen bei Moritz gespielt<br \/>\nIm \u00c4rger der eingeschr\u00e4nkten Notengebung seiner Mitspieler f\u00fcr das Superspiel \u201eGrand Cru\u201c meckerte Walter am Kartengl\u00fcck in \u201e7 Wonders\u201c herum: \u201eMan wird gespielt\u201c. Ob man Milit\u00e4r zur Verf\u00fcgung hat, ob die Nachbarn aufr\u00fcsten, welche Resourcen oder Bonuskarten man erh\u00e4lt, h\u00e4ngt trotz des reihum Weitergebens aller Karten vom Verteilungsgl\u00fcck ab.<br \/>\nG\u00fcnther fand es toll, da\u00df das Spiel wegen der geringen Zugauswahl- (Kartenauswahl)-Alternativen schnell wird. F\u00fcr Walter hingegen ist geringe Handlungsfreiheit noch niemals ein Qualit\u00e4tsmerkmal gewesen.<br \/>\nEin Spiel f\u00fcr Lieschen M\u00fcller! Oder f\u00fcr Birgit? Oh Birgit, melde Dich doch!<br \/>\n<em><br \/>\nWPG-Wertung: Horst blieb mit seinen 8 Punkten (\u201eganz nett, ein Einsteiger- oder Absackerspiel\u201c) im gehobenen WPG-Bereich.<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong>3. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><a href=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/railroadbarons11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-859\" title=\"Railroad Barons\" src=\"http:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/railroadbarons11.jpg\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/railroadbarons11.jpg 354w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/railroadbarons11-140x150.jpg 140w, https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/railroadbarons11-279x300.jpg 279w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/a><br \/>\nVorgezogen als Absacker f\u00fcr Horst, der vor Mitternacht noch zu Frau und Kind nach Hause wollte.<br \/>\nDrei Sterne lagen offen aus, Walter hatte mit 4 mal Stern angefangen, Horst auf 5 mal Stern erh\u00f6ht und Aaron mit 6 mal Stern G\u00fcnther vor eine hohe H\u00fcrde gestellt. G\u00fcnther hatte selber noch einen Stern unter dem Becher, beim Auf-7-mal-Stern-Setzen-und-Nachw\u00fcrfeln h\u00e4tten aus 14 W\u00fcrfeln 3 Sterne sein m\u00fcssen. Da war gegen die Wahrscheinlichkeit. Er zweifelte an.<br \/>\nDoch es langen noch weitere 5 Sterne unter den Bechern. Drei 3 Sterne mehr als geglaubt unter den Bechern ist am Westpark neuer Rekord.<br \/>\n<em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><br \/>\n<strong>4. &#8220;Railroad Barons&#8221;<\/strong><br \/>\nHelmut Ohley leibt und lebt f\u00fcr die Spiele der \u201e18xx\u201c-Familie. Neben \u201ePoseidon\u201c hat er in Essen auch ein 2-Personen Kartenspiel zu diesem Thema herausgebracht. Es gibt keinen Spielplan, keine Landkarte, keine Schienen und keine Bahnh\u00f6fe. Aber es gibt Gesellschaften, Aktien und Z\u00fcge, die mit wachsender Technik veraltern und au\u00dfer Betrieb genommen werden. Jeder Spieler hat Privatverm\u00f6gen und Gesellschaftsverm\u00f6gen, jeder kann Linienpolitik, Kurspolitik und Lokpolitik treiben. Vielseitig im Finanzgebaren, spannend f\u00fcr Wirtschaftshaie, trocken f\u00fcr Ingenieure.<br \/>\nZum Kennenlernen der Mechanismen von \u201e1830\u201c in jedem Fall geeignet.<br \/>\nZum ersten Mal, da\u00df ein Spiel der \u201e18xx\u201c-Familie um Mitternacht noch angefangen und lange vor Morgengrauen auch noch beendet wurde. So wie dieser Session-Report.<br \/>\n<em>Keine WPG-Wertung f\u00fcr ein 2-Personen-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit etwa zehn Jahren sind wir ein kleiner fester Kreis von 8 Stammspielern, die sich einmal pro Woche zu einer Runde zusammensetzen . Ab und zu erreichen uns Anfragen von Interessenten, die gerne bei uns mitspielen m\u00f6chten. 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