{"id":92,"date":"2006-02-09T01:55:57","date_gmt":"2006-02-09T01:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/westpark-gamers.de\/blog\/?p=92"},"modified":"2006-02-09T01:55:57","modified_gmt":"2006-02-09T01:55:57","slug":"06022006-celtic-quest-und-variationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2006\/02\/09\/06022006-celtic-quest-und-variationen\/","title":{"rendered":"06.02.2006: Celtic Quest und Variationen"},"content":{"rendered":"<p><strong>1) &#8220;Monster Mix&#8221;<\/strong><br \/>Da die ungewollte Body-Check-Komponente im &#8220;Schnelldenker&#8221; beim letzten Mal nicht gut ankam, hatte G\u00fcnther diesmal ein Spiel mitgebracht, da\u00df vom Konzept her direkt auf gute Beobachtung und Reaktion ausgelegt ist: Beim &#8220;Monster Mix&#8221; liegen lauter verschiedene Karten mit Monstermotiven auf dem Tisch, die sich durch Farbe und Form von Kopf, Bauch und F\u00fc\u00dfen unterscheiden. Mit einer automatischen Selektionsmaschine, die einem einarmigen Banditen in Las Vegas alle Ehre gemacht h\u00e4tte, wird eine zuf\u00e4llige Kopf-Bauch-Fu\u00df-Kombination ermittelt und es gilt, die betreffende Karte auf dem Tisch als erster zu finden.<br \/>Damit sich dabei aber nicht &#8211; wie bei &#8220;Schnelldenker&#8221; &#8211; die brutalsten Totschl\u00e4ger am Tisch durchsetzen k\u00f6nnen, bekommt jeder einen elastischen Plastik-Griff mit einem Gummisauger in die Hand, mit dem er auf seine Zielkarte einhauen darf. Der Tisch h\u00e4lt jede durchschlagende Wucht aus, die Monsterkarten auf dem Tisch auch. Nur das traditionelle Sch\u00e4lchen mit den Kartoffelchips kommt dabei leicht aus dem Gleichgewicht.<br \/>Unser Gruppenbild mit Dame ist nicht nat\u00fcrlich nicht die Zielgruppe des Spieles. Im Hinblick auf unsere vorhandenen oder erw\u00fcnschten Kinder und Enkelkinder vergaben wir aber alle 7 Punkte.<br \/>Moritz machte eine Podcast.<br \/><strong>2. &#8220;Celtic Quest&#8221;<\/strong><br \/>Nach der Hektik beim &#8220;Monster Mix&#8221; wollte uns Moritz etwas Ruhe g\u00f6nnen: er stelle den 3-St\u00fcnder &#8220;Fury of Dracula&#8221; und den 2-St\u00fcnder &#8220;Celtic Quest&#8221; als Alternativen vor. Wir entschieden uns f\u00fcr den Kurzweiler.<br \/>Die erste halbe Stunde verbrachten wir beim Ausl\u00f6sen der vorgestanzten Papp-Pl\u00e4ttchen. (Ist Gott-sei-Dank nur einmal pro Spielexemplar notwendig.) Die zweite halbe Stunde brauchten wir, um das Puzzle mit dem Legen der Spielbrett-Hexagons auf die richtige Position im Spielplan zu l\u00f6sen. Die dritte halbe Stunde ben\u00f6tigte das Sortieren der Spielpl\u00e4ttchen und das Zusammensuchen derjenigen K\u00e4rtchen, die in das S\u00e4ckchen zum verdeckten Nachziehen gesteckt werden m\u00fcssen.<br \/>Jetzt erfolgte G\u00fcnthers prophetischer Kommentar (bitte, bitte, keine Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse, liebe Moslems, au\u00dfer Mohammed gibt es in der langen Religionsgeschichte der Menschheit noch viele andere Propheten!):<br \/>[glowred]&#8221;Bis jetzt ist das Spiel noch sch\u00f6n. Vielleicht sollten wir es lieber nicht spielen!&#8221;[\/glowred]<br \/>Die Spieler bewegen sich auf Trampelpfaden \u00fcber ein Hexa-Landschaft von Artefakt zu Artefakt, sammeln sie auf, tragen sie in die n\u00e4chste Stadt, um sie dort zu verkaufen oder bringen sie zum Steinkreis, um damit Quests einzul\u00f6sen. Alles geht ohne W\u00fcrfel, jeder Spieler ist von Haus aus mit einem bestimmten Bewegungs- und Transport-Potential ausgestattet, das er durch Verk\u00e4ufe und Quests systematisch erweitern kann.<br \/>Dabei sind die ersten Z\u00fcge \u00e4u\u00dferst tr\u00e4ge. Wie weit komme ich mit einem einzigen P\u00f6ppel und insgesamt 2 Bewegungsfeldern pro Zug? Die letzten Z\u00fcge verlaufen ebenfalls \u00e4u\u00dferst tr\u00e4ge, da jeder Spieler endlos \u00fcberlegen kann, wie er sein gestiegenes Bewegungspotential zum Sammeln und Transportieren von Artefakten auf der gegebenen Topologie von Trampelpfaden am optimalsten einsetzt. Hier w\u00fcrde sich wieder die ber\u00fchmte Excel-Tabelle bew\u00e4hren.<br \/>Das Spiel hat was! Aber was es hat, dar\u00fcber sind wir uns bis jetzt noch nicht klar geworden.<br \/><em>WPG-Wertung: Aaron: 4, Andrea:5 , G\u00fcnther: 4, Moritz: 4, Walter: 6.<\/em><br \/>Moritz machte eine Podcast.<br \/><strong>3. &#8220;Verflixxt!&#8221;<\/strong><br \/>Schon bald ein Oldtimer. Bereits letztes Jahr auf der Auswahlliste zum &#8220;Spiel des Jahres&#8221;. Von der Einfachheit der Spielregeln und der Menge an Interaktionen beim simplen Ziehen von ausgew\u00fcrfelten Z\u00fcgen w\u00e4re das garantiert keine schlechte Wahl gewesen. Man mu\u00df auch &#8220;j\u00f6nne k\u00f6nne&#8221;.<br \/>G\u00fcnther hatte schon 2 Kleebl\u00e4tter eingeheimst und noch keine einzige Minus-Karte. Aaron schlug die Variante vor, da\u00df in diesem Fall pro Kleeblatt eine Plus-Karte in eine Minus-Karte verwandelt werden m\u00fc\u00dfte. Doch G\u00fcnther konnte sich noch rechtzeitig mit dicken roten Karten eindecken und das Spiel mit 24 Siegpunkten gewinnen.<br \/>Gegen\u00fcber unserer fr\u00fcheren Wertung ist das Spiel fast um einen ganzen Punkt nach oben gerutscht.<br \/><em>Heutige WPG-Wertung: Aaron: 7, Andrea: 7 , G\u00fcnther: 8, Moritz: 7, Walter: 8.<\/em><br \/>F\u00fcr den zweiten Durchgang machte Moritz den Vorschlag, alle Karten verdeckt auszulegen. Es war vielleicht als Witz gedacht, doch sogleich entstand daraus die <strong>WPG-Variante von &#8220;Verflixxt!&#8221;<\/strong>:<br \/>Alle Karten werden verdeckt ausgelegt. Sobald ein Spieler auf eine Karte kommt, darf er sie f\u00fcr sich umdrehen und anschauen.<br \/>Kurzzeitig tauchte die Frage auf: Wo stellen wir die W\u00e4chter in der Anfangsaufstellung auf. Kein Problem: Sie werden beliebig zuf\u00e4llig oder gewollt auf den ausliegenden Karten verteilt. Im Streitfall darf reihum jeder Spieler jeweils einen W\u00e4chter auf ein beliebiges Feld setzen.<br \/>Insgesamt lies sich auch diese Variante sehr gut spielen und hat damit einem sehr sch\u00f6nen W\u00fcrfelspiel noch eine neue neckische Nuance verpa\u00dft.<br \/>Moritz machte eine Podcast.<br \/><strong>4. &#8220;Bluff&#8221;<\/strong><br \/>G\u00fcnther hat im Endspiel einen W\u00fcrfel gegen 2 W\u00fcrfel von Aaron. Er legte eine 5 vor. Nach unseren ewigen Endspiel-Theorien hei\u00dft das nicht viel. Es war nur eine aggressive Vorlage.<br \/>Jetzt hob Aaron auf 2 Einsen! Frage an die Experten: G\u00fcnther hatte tats\u00e4chlich eine F\u00fcnf; Was h\u00e4ttet ihr an seiner Stelle jetzt gemacht?<br \/>Post-Mortem-Diskussion: Aaron mu\u00dfte mindestens eine 5 haben, sonst h\u00e4tte er wohl am besten G\u00fcnthers Vorgabe anzweifeln sollen. Weiterhin war seine 2-Einsen Vorlage mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit auch zutreffend. Die einzige W\u00fcrfel-Kombination, die Aarons Zug plausibel macht, mu\u00dfte eine 1 und ein Stern sein. Claro?<br \/>G\u00fcnther zweifelte die 2-Einsen an und hatte verloren.<br \/>Waren Aarons 2-Einsen \u00fcberhaupt ein guter Konter? Was w\u00e4re nach einer 1-Stern-Antwort gekommen? Wie hoch war Aarons Risiko, gleich auf 2-F\u00fcnfer zu gehen? Vielleicht hatte Aaron aber gerade mit den bescheidenen Einsen seinen Kontrahenten gekonnt aufs Glatteis der tr\u00fcgerischen Siegessicherheit locken k\u00f6nnen!<br \/>Was w\u00e4re \u00fcbrigens gewesen, wenn G\u00fcnther nach der von allen Nicht-G\u00fcnthern bevorzugten &#8220;Immer-4-Strategie&#8221; eine 4 vorgelegt h\u00e4tte?<br \/><em>Keine neue WPG-Wertung f\u00fcr ein Super-Spiel.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1) &#8220;Monster Mix&#8221;Da die ungewollte Body-Check-Komponente im &#8220;Schnelldenker&#8221; beim letzten Mal nicht gut ankam, hatte G\u00fcnther diesmal ein Spiel mitgebracht, da\u00df vom Konzept her direkt auf gute Beobachtung und Reaktion ausgelegt ist: Beim &#8220;Monster Mix&#8221; liegen lauter verschiedene Karten mit Monstermotiven auf dem Tisch, die sich durch Farbe und Form von Kopf, Bauch und F\u00fc\u00dfen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/2006\/02\/09\/06022006-celtic-quest-und-variationen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">06.02.2006: Celtic Quest und Variationen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-92","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spieleabende"],"views":1928,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.westpark-gamers.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}