Spielbericht vom 27.3.2002

Spielbericht vom 27.3.2002

Autor: Moritz

am Tisch: Aaron, Andrea, Hans, Peter, Walter, Moritz

auf dem Tisch: hunderte “Miniaturen von Minotauren” – Mage
Knight Dungeons!, 6 nimmt!

  1. Mage Knight Dungeons!

    Ab und zu gelingt es mir, unsere geschmäcklerische Gruppe zu einem „free for
    all“ Chaosspielchen zu überreden, auch ORKspiele genannt (Walter). Da ich
    inzwischen teilweise der Sammelspielsucht verfallen bin (LOTR trading card game, Mage
    Knight Dungeons…) besaß ich genügend Figuren, um 3 Teams a 3 Helden ein riesiges
    Dungeon unsicher machen zu lassen – zumindest in der Theorie. Mage Knight DungeonsEin kleiner Regelfehler beim Aufbauen des Dungeons hatte
    nämlich fatale Folgen: dadurch daß jeder VOR dem Platzieren der Fallen und Monster
    seinen Eingang für das Team wählte (eigentlich NACHHER – meine Schuld!), waren
    diese Gänge dementsprechend von den anderen Spielern mit Hindernissen und Türen
    zugepflastert. Da immer nur eine Figur im Gang kämpfen konnte wurde die anderen 2
    Aktivierungen für Monster verwendet, was natürlich zur Folge hatte, daß die
    Abenteurer der Reihe nach schon im Eintrittsgang abgeschlachtet wurden. Einzig und
    allein Hans’ und Walters Team konnte mittels eines Teleporters ins Zentrum des
    Dungeons vordringen, wo ihnen allerdings eine Schatztruhenfalle in Gestalt von 2
    schier unbesiegbaren Minotauren den Garaus machte. Trotzdem hatten wir viel Spaß
    – die Qualität der Figuren und die Idee mit den drehbaren Figurenbasen kam gut
    an. Zumindest Peter wäre wohl auch weiterhin zu einem Spiel bereit (Walter wohl eher
    nicht ;-))

    Bewertung: 6

  2. 6 nimmt!

    Einer unserer alten Klassiker – allerdings schon länger nicht mehr auf dem Tisch.
    Der Verfasser dieser Zeilen versagte kläglich und nahm Reihe nach Reihe von Minuspunkten
    auf. Da Peter wie immer früh gehen musste, wagten wir ein Experiment: nämlich eine
    “Dummy”-Hand, bei der die Karten zufällig gespielt werden (es geht die Legende
    um, daß bei “6 nimmt” im Grunde wurscht ist, welche Karte man spielt, da alles
    ein grossen Zufallsereignis ist). Das Experiment verwies die Verfechter dieser
    ketzerischen Theorie in die Schranken: Peters Dummy spielte mit Abstand am Schlechtesten!

    Bewertung: 8.14