Spielbericht vom 19.04.2004
Autor: Moritz
am Tisch: Andrea, Loredana, Peter, Moritz
auf dem Tisch: Maya, Spy, Spooks
Maya
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Nachdem dieses Spiel in letzter Zeit bei uns sehr positiv bewertet wurde, wollten
Andrea und ich es gerne auch einmal ausprobieren. Peter erklärte die Regeln sehr
detailliert und umfangreich (was seltsamerweise dennoch für einige Verwirrung sorgte) und
los ging es beim Pyramidenbau.
Besonders spannend schien die Kartenablegephase zu sein, bei der man Mehrheiten bei
bestimmten Aktionsplättchen zu ergattern sucht, die dann später in der Bauphase verwendet
werden können. Dadurch, dass die hohen Karten auf der Rückseite bezeichnet sind, ergeben
sich doch wesentlich mehr Möglichkeiten als z.B. bei “Corruption“, das hier ähnlich funktioniert.
Die Bauphase selber ist in gewisser Weise gruppendynamisch, denn hier ist der
Doppelzug entweder sehr mächtig, wenn wenige ihn benutzen, oder sehr schwach, wenn fast
alle ihn benutzen. Ich selber hatte immer eher wenig Klötzchen zum verbauen, profitierte
aber letztlich von der Gier der anderen ein wenig mehr als Peter (51 Punkte für den Sieg,
Peter hatte 50 Punkte). Auch der dritte und vierte Platz lagen mit 40 und 41 Punkten sehr
dicht beieinander.
Fazit: Ein gut funktionierendes “Schweigespiel” (bei dem mehr schweigend
nachgedacht als kommuniziert wird), bei dem die Regeln gut ineinander greifen, aber nicht
wirklich bahnbrechend.
SPY
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This minor offering by Knizia had to be tried out as Peter and Guenther of our group
momentarily try to do a full listing of the “master’s” complete works.
This is one of Knizia’s simpler games: Every player starts with 9 agent markers
and tries to place them at either continent cards or item cards. The player who first
loses all his agents wins.
Each “region/item” card starts out with one agent; this means that to place
an agent there you have to top this with at least one card more showing this symbol, the
difference will be the number of agents you can place. So if you play three
“pen” (item symbol) cards on the “pen” symbol with one agent already
there you can place two agents there 3-1=2). The next player playing the symbol would
then have to play at least 4 symbol cards to lose at least one agent, making it more
difficult for the players who wait too long and try to build up longer sets of cards to
lose more agents.
All cards bear two symbols, so they can be theoretically used in two different kinds
of sets. You can hold a maximum of three cards in your hand, if you have more you have to
place them openly before you, which gives other players some kind of information about
what you might collect.
And this is basically it: Playing the game you usually follow a very simple
strategy:
- collect sets until you have at least two more cards than necessary (losing 1 agent is
only worth it in the end phase of the game) - if possible, place cards before you which DON’T belong to the sets you collect,
to confuse the other players - wait before you play a set, but not too long. The longer you wait the greater the
chance that another player will play a set on it.
Apart of that there is very little except luck of the draw or position in playing
order. This might work better with 2 players (in fact it is especially recommended for 2
players), but with more players there is very little that can keep the attention of the
jaded gamer, except as a very light filler.
Not specifically recommended…
Spooks
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Unser neues Kultspiel zeigt bei mehreren Runden eine seltsame Eigenschaft, die uns
allen unerklärlich scheint: Obwohl die Startspielerreihenfolge sich ständig ändert, und
damit auch die Kartenausteilung, des weiteren auch der Startspieler gänzlich zufällig
ermittelt wird, ist es dennoch bei inzwischen mehreren Spielen hintereinander zu
beobachten gewesen, dass ein/e Spieler/in jeweils einen “Run” hat, d.h. über
eine Serie von 7-8 Spielen jedes Mal die Runde als Sieger beendet, und letztlich auch das
Spiel nach Punkten gewinnt.
Diesmal war Loredana die Glückliche – eine ganze Serie von Runden hinweg dominierte
sie das Spiel mit quasi perfektem Ausspiel der Karten. Da das Zufallselement
auszuschließen ist, könnte man vermuten, dass hier die Spielweisen der jeweils linken und
rechten Sitznachbarn eine Rolle spielen, denn die bleiben ja fix.
Eine genauere wissenschaftliche Untersuchung von “winning strategies” bei
“Spooks” steht aber weiterhin aus
.


