Spieleabende in 2011

von Walter am 29.09.2011 (1.502 mal gelesen, 3 Kommentare)

Horst zieht um. Seit der Geburts seines Sohnes vor einem Jahr ist er einem stĂ€ndigen Terror seitens eines Nachbarn ausgesetzt. Zu jeder Tages- (!) und Nachtzeit bumbert der beim kleinsten GerĂ€usch an die Wand und schreit: „Könnt ihr euren SprĂ¶ĂŸling nicht zur Ruhe bringen!“ Birgits Nerven haben das nicht mehr ausgehalten. Der Nachbar muß nervenkrank […]

von Walter am 22.09.2011 (1.364 mal gelesen, 2 Kommentare)

Als NPC (non-painting- companion) mit der besten aller Ehefrauen zu einem Malkurs in die einsamen Berge des Languedoc. Simon Fletcher hat gerufen und sieben KĂŒnstler aus fĂŒnf LĂ€ndern sind seinem Aufruf gefolgt. NPCs nicht mitgezĂ€hlt. Aquarell-Kunst wird ganz groß geschrieben, ebenso die Cuisine Française. Doch spielerisch ist es ein ziemliches Ödland. NatĂŒrlich haben alle Kursteilnehmer […]

von Walter am 1.09.2011 (1.830 mal gelesen, 6 Kommentare)

Wo liegen Manhattan-Bridge und Brooklyn-Bridge in einem 90° Winkel nur eine halbe Elle weit auseinander? Ja, genau da! Es gibt keine Goethestraße und keine Schloßalle, statt dessen eine 5th Avenue und Ellis Eiland. Badstraße und Turmstraße wurden in Little Italy und Chinatown umbenannt (oder war es umgekehrt?), HĂ€user und Hotels sind Studios und Brownstones (nach […]

von Walter am 11.08.2011 (1.660 mal gelesen, keine Kommentare)

Aus dem „Kopfkissenbuch“ der japanischen Hofdame Sei Shonagon (vor ca. 1000 Jahren): Beneidenswerte Leute sind 
 a) Leute, denen beim WĂŒrfelspiel immer die gewĂŒnschte Zahl erscheint. b) Hohe Priester, die sich ĂŒber allen Erdenkummer erheben. Da schau mal, lieber Aaron, außer mit Deinem umwerfenden Astralkörper gibt es noch andere Weisen, nach denen Du beneidenswert sein […]

von Walter am 4.08.2011 (4.282 mal gelesen, 2 Kommentare)

Durch einen familiĂ€ren Zufall war Walter das umstrittene Buch von Thilo Sarrazin in die HĂ€nde gefallen und er ließ im WPG-Kreis einen Testballon steigen: „Was haltet ihr von Sarrazin.“ Dabei ging es ihm weniger um ein inhaltliches FĂŒr oder Wider zu den verschiedenen Thesen, sondern nur um die Verifizierung eines publizistischen Faktums: Keiner hat das […]

von Walter am 28.07.2011 (2.437 mal gelesen, keine Kommentare)

Um unsterblichen Ruhm zu erwerben, steckte Herostrates im Jahre 356 v. Chr. den 200 Jahre alten Artemis-Tempel von Ephesos in Brand, eines der sieben Weltwunder der Antike. Die Stadt verhĂ€ngte damals ein Verbot, die Brandstiftung als solche und den Namen des TĂ€ters zu erwĂ€hnen, doch ein zeitgenössischer Historiker ĂŒberlieferte die Tat, so dass Herostrates sein […]

von Walter am 21.07.2011 (1.597 mal gelesen, keine Kommentare)

„Noch ein Kunstgriff, ihr MĂ€dchen, um einen Mann zu angeln: Ihr mĂŒĂŸt spielen lernen! ZunĂ€chst das GlĂŒcksspiel mit den elfenbeinernen WĂŒrfeln, sei es nun Choice, Verflixxt oder Bluff. Die Wertigkeit der Augenzahlen sei euch bekannt und ihr solltet mit den hierin enthaltenen Risikowahrscheinlichkeiten rechnen können. Als Geschicklichkeitsspiel solltet ihr das Mikado-Ă€hnliche Spiel mit den lose […]

von Walter am 14.07.2011 (1.513 mal gelesen, 2 Kommentare)

Letzte Woche war Aaron auf einer Hauptversammlung in Halle, nicht bei Garry Weber, eher bei Georg Friedrich HĂ€ndel. Welche Firma wird es wohl gewesen sein, wenn sie so heißt wie die Einwohner der Stadt? Heute hat er ein Erzeugnis dieser Firma, die Ă€lteste ihrer Art in Deutschland, als Kostprobe mitgebracht. Sie hat sich neben den […]

von Walter am 30.06.2011 (1.973 mal gelesen, keine Kommentare)

Schelte an den Entscheidungen der Jury zum „Spiel des Jahres“ sind an der Tagesordnung. Durch Sonderpreise fĂŒr Spiele, die beim Normalverbraucher grundsĂ€tzlich nicht punkten können, z.B. fĂŒr „Caylus“ und „Agricola“ als „komplexestes Spiel des Jahres“, wurde ein bißchen Unmut ausgebremst. Dieses Jahr wurde mit „Kennerspiel des Jahres“ erstmalig eine ganz neue Preiskategorie geschaffen, in der […]

von Walter am 23.06.2011 (5.459 mal gelesen, 2 Kommentare)

Richard Strauß pflegte vor seinen Konzerten, im KĂŒnstlerzimmer, angetan mit Frack und weißer Weste, Skat zu spielen; bis zum letzten Augenblick oder besser lĂ€nger, bis das Publikum wegen Verzögerung des Konzertbeginns unruhig wurde. Dann legte er die Karten hin und ergriff dafĂŒr den Taktstock, d.h. er fĂŒllte eine Pause im Skat mit Musikmachen aus, bis […]